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Coronavirus 2019-nCoV

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Es sind wohl 26 Millionen Dosen geordert, somit fast doppelt soviele wie im vergangenen Jahr.
Eine generelle Verknappung wird, lt. Nachrichten, eher ausgeschlossen. Das liegt eher daran, dass die Chargen erst nach und nach geliefert werden können und es somit temporär zu lokalen Verknappungen kommen kann.

Auch ist die Nachfrage gg. den Vorjahren stark erhöht, was sich auch bei mir in der Arbeit (grosses Uniklinikum München) beobachten lässt.
Da werden jedes Jahr immer Stationen an den Impfaktionstagen für das Personal aufgebaut. In diesem Jahr bilden sich teilweise lange Schlangen und es wurde sogar schon aufgestockt während sonst die Angestellten eher im Vorbeigehen mit dem Lasso gefangen werden mussten.
 
@Tyrolens Da muss ich mich auch als meist Verweigerer outen, kommt selten vor, dass ich mir die Pfoten wasche, ausser total schmutzig und da wo es Sinn macht (Arbeite ja in einer (Groß)Bäckerei). Allerdings finde ich zu viel Hygiene genauso Schlimm wie zu wenig Hygiene.
Vor allem kann ich aber das Hygienemantra wg. dem Coronavirus und dem in der Politik dazu veranstalteten Zirkus langsam nicht mehr hören. Da gehört ein Mittelwert her und nicht das, was die Politiker und Medien dzt. auf den Normalen Bürger, der oft diesbezüglich Laie ist abfeuern. Ideal wäre es einen Mix aus Durchseuchen und Eindämmen anzupeilen (weil dzt. hohe Fallzahlen, aber wenige Todesopfer) Oder ein Kompromiss zwischen Panikmache (dzt. praktiziert) und eben auch andere Meinungen hören, die vom Mainstream abweichen. In medizinischen Einrichtungen ist ja die Maske sinnvoll, im ÖPNV auch, aber überall sonst bringt das Wundermittel "Maske" mal gar nix.
Würde das wirken, dürfte es Corona nicht mehr geben. Momentan sieht man aber Europaweit das Gegenteil. Eigentlich weiß jedes Kind Herbstzeit ist Erkältungszeit und es gibt auch andere (ältere) Coronaviren, die eben Grippale Infekte auslösen können, wer weiß ob da die PCR-Tests nicht auch auf sowas anschlagen könnten. Der plötzliche Steile Anstieg seit einigen Tagen kommt mir jedenfalls seltsam vor, bevor es kälter wurde stiegs auch aber kontinuierlicher, also irgendwas ist da wohl faul, kann mich aber auch täuschen und es steigt auch in D trotz strenger Maskenpflichten.

mFg Widdi
 
icedtea schrieb:
Maske im Wartezimmer beim Arzt :wink:

Das ist tatsächlich ein sehr interessantes Thema. In Deutschland komplett unüblich, aber als ich anfang des Jahres die Netflix-Doku "Pandemie" (Originaltitel "Pandemic"; hat mit dem Corona-Virus noch gar nichts zu tun gehabt, ist bereits vorher entstanden) gesehen habe (da waren Masken in Deutschland nur sehr selten zu sehen), ist mir eine Sache aufgefallen: Wenn dort in Amerika oder Indien im Krankenhaus ein Patient mit starker Erkältung oder Grippeverdacht ankam, wurde ihm als erstes mal ein MNS aufgesetzt. Sprich nicht nur der Arzt / die Ärztin hat einen getragen. Eigentlich gar nicht so dumm. Was für uns ungewohnt und "komisch" ist, kann in anderen Teilen der Welt normal sein.

Ich denke gerade auch an die paar Male beim Arzt zurück, wo ich wegen Hustens untersucht wurde. Stethoskop zum Abhorchen an den Rücken (und die Brust? Weiß nicht mehr) gehalten. "Und jetzt bitte einmal husten!" - wenn man das heute mal überlegt, ist das doch eigentlich grob fahrlässig. Ohne MNS erst recht.
 
Weitere Panikmache aus dem Spital Schwyz: https://youtu.be/8E9ORyVFZf8

Jetzt haben wir in der Schweiz die Situation, von der wir Panikmacher und Schlafschafe gewarnt haben - exponentielles Wachstum und stark ansteigende Hospitalisierungsrate. Jetzt reichen einfache, schmerzfreie Massnahmen nicht mehr, um die Pandemie zu kontrollieren, bravo. Aber wir hatten doch so wenig Fälle und eine mögliche zweite Welle war hyperventilieren der Politiker und Virologen. Es macht mich schlicht traurig, dass viele von den Erfahrungen des grenznahen Italiens nicht lernen konnten und wollten. Null Empathie und nicht bereit, auch nur die kleinste Einschränkung zu akzeptieren bis es direkt vor der eigenen Nase jemanden trifft oder man selber auf überlastete Spitäler trifft.
 
alpennon schrieb:
Weitere Panikmache aus dem Spital Schwyz: https://youtu.be/8E9ORyVFZf8

Jetzt haben wir in der Schweiz die Situation, von der wir Panikmacher und Schlafschafe gewarnt haben - exponentielles Wachstum und stark ansteigende Hospitalisierungsrate. Jetzt reichen einfache, schmerzfreie Massnahmen nicht mehr, um die Pandemie zu kontrollieren, bravo. Aber wir hatten doch so wenig Fälle und eine mögliche zweite Welle war hyperventilieren der Politiker und Virologen. Es macht mich schlicht traurig, dass viele von den Erfahrungen des grenznahen Italiens nicht lernen konnten und wollten. Null Empathie und nicht bereit, auch nur die kleinste Einschränkung zu akzeptieren bis es direkt vor der eigenen Nase jemanden trifft oder man selber auf überlastete Spitäler trifft.

Der Kanton Schwyz ist nicht die Schweiz. Zu der konkreten Situation dort gibt es diesen Artikel. Bei nur 25 Intensivbetten und ganzen 3 ICU ist es kein Wunder, dass dieses Spital an seine Grenzen gerät. Vermutlich ist dies in der Vergangenheit auch schon bei einer schweren Grippewelle passiert.

Warum man jetzt allerdings unbedingt ein Jodelfest abhalten musste, wo man doch mittlerweile weiß, dass grölen, singen und jodeln wahre Virenschleudern sind, erschließt sich mir nicht.
 
Nö, das ist einfach die normale Versorgung wie es sie überall gibt. Ist sogar mehr als der Schweizer Schnitt von 11 ICU-Betten pro 100’000 Einwohner. Wie sie schreiben kann man in einer Notsituation die Betten schon hochschrauben, aber dann steht der normale Betrieb (mit allen hier ausführlich beklagten Kollateralschäden).

Aber dieses Mal werden radikale Massnahmen erst kommen wenns auf breiter Front eskaliert, das ist auch klar.
 
Schon, aber bei einer so kleinen Zahl ist halt ein "Grossereignis" schon so viel, um die Kapazität an die Grenzen zu bringen... momentan würde man die Patienten aus Schwyz auch noch nach Zürich oder Luzern bringen können, aber wie sieht das in einer oder zwei Wochen aus?
Bis heute hatte ich in der CH trotz steigenden Zahlen noch irgendwie ein gutes Gefühl, heute mittag waren die 2'800 (so zum Vergleich, das wären rund 30'000 in Deutschland) ein ziemlicher Schock und wenn es morgen wieder so viele sind?? Die Unsicherheit steigt bei mir...

Irgendwie komisch, dass von der Schweiz immer noch nur Genf und Waadt auf der RKI-Risikoliste sind, während andere Kantone auch eine dreistellige Inzidenz haben, wird sich wohl schnell ändern.
 
NeusserGletscher schrieb:
Warum man jetzt allerdings unbedingt ein Jodelfest abhalten musste, wo man doch mittlerweile weiß, dass grölen, singen und jodeln wahre Virenschleudern sind, erschließt sich mir nicht.

Tja, ähnlich argumentieren Teile der Welt außerhalb des Alpinforums gegen die Skifahrer.

(„Wieso wird überhaupt überlegt, Skigebiete zu öffnen? Seit Ischgl weiß man doch, was das nach sich zieht“ - O-Ton ein Nachbar...)

Ich persönlich weiß natürlich auch, dass die Jodler an allem schuld sind. Klarer Fall... ;D
 
Es wird viel zu viel Drostens PCR Test vertraut :!:

Wenn die Franzosen sich nicht so auf den von Deutschland verkauften und hoch angeprießenen PCR Test verlassen würden wären die Zahlen anders einzuordnen. Irgendwann werden alle diese Länder die den PCR Test vertaut haben Schadenersatz von Deutschland fordern, denn der PCR Test kann keine Infektion feststellen sondern nur das ein Fragment von irgendeinem Virus. Aber welcher ist nicht klar nachweisbar. Und was alle vergessen dieser PCR Test schlägt auch bei Influenza A oder B an, weil wir haben Herbst und da gibt es immer Grippekranke und leider auch Tote. Aber es sterben ja auch jetzt nicht mehr Menschen als wie ganz normal durch den natürlichen Zyklus - Geboren werden und sterben, In Deutschland sterben ganz normal täglich 2700 Menschen.

In Katalonien heute 0 Tote aber ab Freitag wieder alle Bars & Restaurants geschlossen. Krieg der Moderne triffts wohl am passensten.....
 
Tyrolens schrieb:
Und dass vieles online läuft, wofür man früher stundenlang im Auto sitzen musste.

Was würde ich nicht tun um das für ein normales Leben gerne wieder in kauf zu nehmen :wink:

WackelPudding schrieb:
Auch ein positiver Nebeneffekt der Corona-Geschichte ist doch die erhöhte Verfügbarkeit von Homeoffice und der damit einhergehenden Verringerung des Verkehrs. Wir haben durch Corona auch jetzt die Chance, beim Thema Verkehrswende weiter zu kommen, welche wir dringend nutzen sollten.

Bezogen auf die Abnahme des Verkehrs und einem gewissen Gewinn an Bequemlichkeit verstehe ich dieses Argument ja noch...das ist aber auch die einzige Sichtweise.
Ausnahmslos jede Person mit der ich an der Hochschule mal darüber gesprochen habe wünscht sich sofort ein normales Studium wieder. Grundsätzlich geht es jedem gleich...deutlich schlechtere Konzentration aufs Lernen, weil man sich zu Hause viel leichter ablenken lässt. Man lernt ausschließlich nur noch für eine Klausur und behält noch weniger fürs Leben als ohnehin schon.

Weiterhin und das finde ich auch persönlich noch viel schlimmer, das völlig fehlende Sozialleben.
Wirklich niemand kann mir erzählen, dass eine Videokonferenz ein reales Treffen mit Mitmenschen ersetzt. Gemeinsam einen Kaffee, ein Bier oder was auch immer zu trinken, einfach in der Pause ein bisle mit Kollege plaudern...niemand (für den das zuvor eine Bedeutung hatte) kann mir erzählen, dass das per Video gleichwertig ist. Als ich am Montag zur Skriptabholung an der HS war und meine ganzen Studienkollegen mal wieder gesehen habe, hatte ich das erste mal seit einem halben Jahr mal wieder das Gefühl auch wirklich zu studieren. Bis dahin ist gefühlt die Zeit stehen geblieben. :nein: Am Ende kommts noch so weit, dass man den Lebenspartner nicht mehr umarmt, küsst oder mit ihm Körperkontakt hat, sondern alles nur noch mit Emojis löst...will ich mir garnicht vorstellen :lol:

Warum ist es wohl so, dass Dating Seiten und Partnervermittlungen mit den Kontaktbeschränkungen im Frühjahr so einen boom erlebt haben? Den Leuten fehlt sofort das Sozialleben.
Also für mich kann Homeoffice maximal eine Ergänzung zum normalen Arbeitsleben sein, sollte aber niemals auch nur ansatzweise dieses ersetzen.
 
Ich kann dem vorherigen Beitrag nur zu 110% beipflichten ...

Nach dem Lockdown war bei uns wieder Büro möglich, erst mit 30% dann mit 50% Auslastung. Seit gestern dürfen nur noch Kollegen ins Büro, die nicht aus einem Risikogebiet kommen,das gilt auch für deutsche Kreise/Städte. Da ich davon betroffen bin, ist nun wieder Homeoffice am Küchentisch angesagt. Danke an die "Mitmenschen", die sich nicht an die Regeln gehalten haben und das Virus wieder verbreiten. By the way: Der Kollege aus NL dürfte mit einem negativen Test ins Büro :roll: Aber zurück zum Homeoffice: Es ist genau das, was Julian schreibt ... den ganzen Tag Meetings per Video, teilweise stundenlang mit kurzen Pausen. Finde ich persönlich anstrengender als F2F-Meetings im Büro, natürlich mit Abstand und unter Einhaltung der AHA-Regeln! Ich will gar nicht mal sagen, dass man zu Hause unproduktiver ist, teilweise sogar produktiver, weil man eben nicht von Kollegen mit Small-Talk "gestört" wird. Manchmal ist die Störung aber auch wieder gut, weil es mal ablenkt und etwas Luft in den Arbeitsalltag bringt. Die Medaillie hat halt immer zwei Seiten. Ich persönlich finde Homeoffice ab und zu super, bin aber kein Freund von 100% Homeoffice. Da fehlt dann etwas und wenn es nur das Büro an sich ist mit vernünftigen Arbeitsplatz, drei Monitoren und Blick auf den Flughafen ... obwohl dort seit März auch nicht mehr so viel passiert.
 
Ich kann mich zb im Home Office viel besser konzentrieren. Ich bin jahrelang zwischen Freising und Großraum Innsbruck herum gependelt. Viele Stunden habe ich im Auto verbracht. Wenn ich jetzt mit Bayern ein Meeting habe, läuft das über Zoom und anstatt im Auto zu sitzen, kann ich etwas produktives arbeiten und vor allem auch mal Nachmittags eine Runde mit dem Mountainbike drehen.
F2F brauche ich nicht wirklich. Für mich ist Video ebenbürtig, solange die Teilnehmer kooperativ sind.
Die Gespräche am Kaffeeautomaten fehlen natürlich und die am Parkplatz auch. Wobei man das auch per Zoom arrangieren kann.
 
Julian96 schrieb:
Bezogen auf die Abnahme des Verkehrs und einem gewissen Gewinn an Bequemlichkeit verstehe ich dieses Argument ja noch...das ist aber auch die einzige Sichtweise.
Ausnahmslos jede Person mit der ich an der Hochschule mal darüber gesprochen habe wünscht sich sofort ein normales Studium wieder. Grundsätzlich geht es jedem gleich...deutlich schlechtere Konzentration aufs Lernen, weil man sich zu Hause viel leichter ablenken lässt. Man lernt ausschließlich nur noch für eine Klausur und behält noch weniger fürs Leben als ohnehin schon.

Weiterhin und das finde ich auch persönlich noch viel schlimmer, das völlig fehlende Sozialleben.
Wirklich niemand kann mir erzählen, dass eine Videokonferenz ein reales Treffen mit Mitmenschen ersetzt. Gemeinsam einen Kaffee, ein Bier oder was auch immer zu trinken, einfach in der Pause ein bisle mit Kollege plaudern...niemand (für den das zuvor eine Bedeutung hatte) kann mir erzählen, dass das per Video gleichwertig ist. Als ich am Montag zur Skriptabholung an der HS war und meine ganzen Studienkollegen mal wieder gesehen habe, hatte ich das erste mal seit einem halben Jahr mal wieder das Gefühl auch wirklich zu studieren. Bis dahin ist gefühlt die Zeit stehen geblieben. Am Ende kommts noch so weit, dass man den Lebenspartner nicht mehr umarmt, küsst oder mit ihm Körperkontakt hat, sondern alles nur noch mit Emojis löst...will ich mir garnicht vorstellen

Warum ist es wohl so, dass Dating Seiten und Partnervermittlungen mit den Kontaktbeschränkungen im Frühjahr so einen boom erlebt haben? Den Leuten fehlt sofort das Sozialleben.
Also für mich kann Homeoffice maximal eine Ergänzung zum normalen Arbeitsleben sein, sollte aber niemals auch nur ansatzweise dieses ersetzen.

Julian, ich verstehe deinen Einwand vollkommen.
Ich glaube, wir haben da auch etwas aneinander vorbei geredet.

Homeoffice ist im Geschäftsleben sicherlich tageweise sinnvoll, wenn dies die Tätigkeit zulässt. Ich merke auch, dass ich Tage habe, an denen ich Aufgaben zu erledigen habe, bei denen ich mich einfach in Ruhe konzentrieren muss und keine anderen Kollegen in dem Moment für die Arbeit brauche oder diese ggf. nur ablenken würden.
Da aber die Kontakte zwischen den Kollegen, mit Geschäftspartnern, etc. nicht durch Videokonferenzen ersetzbar sind, wäre für mich Homeoffice keine Dauerlösung, auch wenn ich Homeoffice für 1-2 Tage sehr angenehm finde.
Aber auch alleine das reduziert ja den Verkehr auf den Straßen und in den Öffentlichen merklich.

Im Hochschulbereich sehe ich das genau so wie du. Die Hochschule ist aber ja an sich keine Arbeitstelle, in der sich (hoffentlich) jeder auskennt, sondern dafür da, neue Dinge zu lernen.

Da taugt Homeoffice nicht wirklich. Wenn ich mich den ganzen Tag über Videokonferenzen berieseln lasse, ist man einfach viel schneller als sonst nicht mehr aufnahmefähig.
Ich bin selbst noch an meiner ehemaligen Hochschule nebenher als Lehrbeauftragter tätig und ich finde die Durchführung von Online-Vorlesungen extrem schwierig. Ich habe den Eindruck, es bleibt einfach weniger hängen.

Noch bescheidener finde ich aber das aktuelle Credo meiner Hochschule mit dem Hybrid-Semester. Die eine Hälfte des Kurses ist im Vorlesungsraum präsent, während die andere Hälfte online zugeschalten ist. Da kann ich mich als Lehrender weder vernünftig auf die Studierenden vor Ort, noch auf die Studierenden, die online teilnehmen, konzentrieren - mal ganz davon abgesehen, dass bei einer Präsenzveranstaltung ganz andere Lehrmethoden sinnvoll sind, als bei Online-Veranstaltungen.

Im Hochschulbereich wäre ich auch für eine viel weitergehende Öffnung. Die Studierenden an sich sind ja in aller Regel jung genug, dass bei ihnen kein größeres Risiko durch Covid-19 zu erwarten ist (Ausnahmen bestätigen die Regel). Die Lehrenden, die teilweise ja wirklich in die Jahre gekommen sind, müssten aber auf jeden Fall entsprechend geschützt werden, indem die wegen mir aus einem "Plexiglaskäfig" oder dergleichen heraus referieren und die Laufwege entsprechend entzerrt sind, etc.
 
Xtream schrieb:
Und was alle vergessen dieser PCR Test schlägt auch bei Influenza A oder B an, weil wir haben Herbst und da gibt es immer Grippekranke und leider auch Tote.

Ich bin an der Quelle interessiert. Kannst du diese bitte verlinken? Also die Kreuzreaktivität der PCR-Tests.
 
Klar, dass es sicher noch einen unterschied zwischen Lernen zu Hause und Arbeiten zu Hause gibt.
Wo ich sowieso völlig dabei bin ist das teilweise Ersetzen von Dienstreisen. Durch die ganze Globalisierung ist das die letzten Jahre ja wirklich ausgeufert. Da sehe ich natürlich den Sinn gerade Reisen über große Entfernungen durch Videokonferenzen zu ersetzen.

Ich denke an sich kommt wohl fast jeder zu der Erkenntnis, dass Homeoffice eine sinnvolle Ergänzung ist.
Mir ist nur wichtig, dass es auch weiterhin stets als Ergänzung angesehen wird, dazu gezwungen werden will ich nicht.
Und aktuell habe ich leider ein wenig die Angst, dass viele Arbeitgeber im Homeoffice ein riesiges Einsparpotenzial sehen und man in Zukunft dann quasi dazu gezwungen wird zu Hause zu arbeiten, weil einem der Arbeitgeber einfach kein Büro mehr stellt.
 
WackelPudding schrieb:
Ich bin selbst noch an meiner ehemaligen Hochschule nebenher als Lehrbeauftragter tätig und ich finde die Durchführung von Online-Vorlesungen extrem schwierig. Ich habe den Eindruck, es bleibt einfach weniger hängen.

Lass mich raten: Weil ca. 90% der Hörer mit anderen Dingen beschäftigt sind oder schlafen und nur 10% aktiv mit arbeiten. :roll:

Der Vorteil der Onlinevariante ist, dass man da wirklich schöne Vorlesungen bauen kann und die baust du einmal und kannst sie dann über Jahre mehr oder weniger unverändert verwenden. Die gewonnene Zeit könnte man für Einzelbetreuung verwenden.
 
Julian96 schrieb:
Klar, dass es sicher noch einen unterschied zwischen Lernen zu Hause und Arbeiten zu Hause gibt.
Wo ich sowieso völlig dabei bin ist das teilweise Ersetzen von Dienstreisen. Durch die ganze Globalisierung ist das die letzten Jahre ja wirklich ausgeufert. Da sehe ich natürlich den Sinn gerade Reisen über große Entfernungen durch Videokonferenzen zu ersetzen.

Ich denke an sich kommt wohl fast jeder zu der Erkenntnis, dass Homeoffice eine sinnvolle Ergänzung ist.
Mir ist nur wichtig, dass es auch weiterhin stets als Ergänzung angesehen wird, dazu gezwungen werden will ich nicht.
Und aktuell habe ich leider ein wenig die Angst, dass viele Arbeitgeber im Homeoffice ein riesiges Einsparpotenzial sehen und man in Zukunft dann quasi dazu gezwungen wird zu Hause zu arbeiten, weil einem der Arbeitgeber einfach kein Büro mehr stellt.

Gezwungen wirst Du sicherlich nicht. Geht arbeitsrechtlich auch nicht wirklich. Praktisch gibt es dann halt weniger Schreibtische, die nicht fix vergeben sind, heißt, wenn wirklich alle ins Büro kommen, reicht der Platz nicht. Das „zwingt“ Dich indirekt zur Planung und Absprache und zu 1/2/3 Tagen Homeoffice pro Woche. An den „“ erkennst Du, das mich das persönlich nicht stört, ich arbeite praktisch seit 1998 in so einem Modell - auch bei verschiedenen AG. Aber das muss jeder mit sich ausmachen und sich dann einen entsprechenden Job suchen - gibt ja genug AG, nach meiner Erfahrung insbesondere tarifgebundene, wo Präsenz und automatische Zeiterfassung unumstößliche Glaubensgrundsätze sind. Beide Modelle haben eben ihre inhärenten Vor- und Nachteile.
 
Mt. Cervino schrieb:
Theo schrieb:
Aus zeitlichen Gründen nicht alles durchgelesen, nur eins. Die Uuups-Kurve da zu oberst ist wieder mal klassicches Fake-News.
Nicht dass die offizielle Zahl von heute mit 28xx schön wäre, es muss aber der Montag mit den 41xx in das Diagramm rein obwohl in CH doch alle ganz genau wissen dass das die Zahl von insgesamt 3 Tagen ist und es so also "nur" 14xx pro Tag wären.
Muss so was wirklich sein?
Nicht nur, dass Zahlen von 3 Tagen völlig ohne Grund kumuliert an einem Tag angeben werden, was ein völlig (bewusst) verzerrtes Bild ergibt, den rechten und den linken Teil der Grafik kann man seriös eigentlich gar nicht zusammen betrachten und vergleichen, da die Baseline der zugrundeliegenden Tests die Vergleichbarkeit völlig ad absurdum führt.
Ich kenne die Zahlen aus der Schweiz nicht genau, deshalb der Vergleich der verbreiteten DE Kurve. Für die Schweiz wird aber sicherlich Ähnliches gelten:

Corona Fallzahlen DE.PNG
Im März hatte man ca. 100.000 Tests pro Woche durchgeführt, im April schon ca. 300.000 Tests pro Woche und im September 1.200.000 pro Woche.
D. h. mal hat im September ca. 12 Mal so viele Tests pro Woche durchgeführt wie im März und veröffentlicht diese Grafiken immer unkommentiert, ohne diesen eklatanten Unterschied der Test-Baseline zu erwähnen. Seriös geht anderes...

Deswegen gibt es bei halbwegs seriösen Medien (nicht vergessen, Google betreibt keinen Journalismus) mittlerweile immer den Hinweis auf die Tests und oft noch eine Grafik wie diese, die erklärt, das bei ungefähr gleichbleibender Anzahl der Tests in D aktuell die Positivrate steigt (allein auch wieder nicht aussagekräftig - in Summe kann man aber als gesichert annehmen, dass das Virus wieder auf dem Vormarsch ist):

Bildschirmfoto 2020-10-15 um 11.19.45.png
 
Tyrolens schrieb:
Und dass man an der Kassa 1,5 m Abstand hält, ist auch gut. Rammt dir keiner mehr den Einkaufswagen in die Hacken.

Und dass vieles online läuft, wofür man früher stundenlang im Auto sitzen musste.

Der Abstand an der Kasse oder auch z.B. beim Bäcker/Metzger, wodurch es endlich mal eine vernünftige Schlange gibt: Ich will das nie wieder missen, obwohl es leider einige immer noch nicht kapiert haben.

Leider sind viele (Behörden-)Erledigungen immer noch nicht online möglich, bei vielen Firmen hat aber ein Umdenken stattgefunden.

Bei viele anderen Dinge bin ich aber sehr froh, wenn sie vorbei sind (Masken, Kontaktbeschränkungen, Reiseeinschränkungen usw.)

WackelPudding schrieb:
Auch ein positiver Nebeneffekt der Corona-Geschichte ist doch die erhöhte Verfügbarkeit von Homeoffice und der damit einhergehenden Verringerung des Verkehrs. Wir haben durch Corona auch jetzt die Chance, beim Thema Verkehrswende weiter zu kommen, welche wir dringend nutzen sollten.

Also zumindest in Großstädten habe ich den Eindruck, dass der Individualverkehr zugenommen hat, zwar auch das Fahrrad, aber auch der PKW-Individualverkehr, weil viele sich nicht in die vollen ÖPNV drängen wollen.

Xtream schrieb:
Es wird viel zu viel Drostens PCR Test vertraut :!:

Wenn die Franzosen sich nicht so auf den von Deutschland verkauften und hoch angeprießenen PCR Test verlassen würden wären die Zahlen anders einzuordnen. Irgendwann werden alle diese Länder die den PCR Test vertaut haben Schadenersatz von Deutschland fordern, denn der PCR Test kann keine Infektion feststellen sondern nur das ein Fragment von irgendeinem Virus. Aber welcher ist nicht klar nachweisbar. Und was alle vergessen dieser PCR Test schlägt auch bei Influenza A oder B an, weil wir haben Herbst und da gibt es immer Grippekranke und leider auch Tote. Aber es sterben ja auch jetzt nicht mehr Menschen als wie ganz normal durch den natürlichen Zyklus - Geboren werden und sterben, In Deutschland sterben ganz normal täglich 2700 Menschen.

In Katalonien heute 0 Tote aber ab Freitag wieder alle Bars & Restaurants geschlossen. Krieg der Moderne triffts wohl am passensten.....

Ich glaube, du verwechselst da was. PCR-Tests gibt es für verschiedene Krankheiten, die dann genau von diesem einen Erreger Virenteile replizieren, anhand derer man auf das Vorhandensein des Virus schließen kann.

Julian96 schrieb:
Weiterhin und das finde ich auch persönlich noch viel schlimmer, das völlig fehlende Sozialleben.
Wirklich niemand kann mir erzählen, dass eine Videokonferenz ein reales Treffen mit Mitmenschen ersetzt. Gemeinsam einen Kaffee, ein Bier oder was auch immer zu trinken, einfach in der Pause ein bisle mit Kollege plaudern...niemand (für den das zuvor eine Bedeutung hatte) kann mir erzählen, dass das per Video gleichwertig ist. Als ich am Montag zur Skriptabholung an der HS war und meine ganzen Studienkollegen mal wieder gesehen habe, hatte ich das erste mal seit einem halben Jahr mal wieder das Gefühl auch wirklich zu studieren. Bis dahin ist gefühlt die Zeit stehen geblieben. :nein: Am Ende kommts noch so weit, dass man den Lebenspartner nicht mehr umarmt, küsst oder mit ihm Körperkontakt hat, sondern alles nur noch mit Emojis löst...will ich mir garnicht vorstellen :lol:

Auch im Wirtschaftsalltag, der Wissenschaft etc. sind diese Gespräche an der Kaffeemaschine, beim Mittagessen u.ä. unersetzlich. Genau da werden die Grundlagen geschaffen für neue Kooperationen, oder auch mal relevante Informationen ausgetauscht, wenn man in kleiner Runde mal auf persönlicher Ebene miteinander spricht.

snowflat schrieb:
Ich kann dem vorherigen Beitrag nur zu 110% beipflichten ...

Nach dem Lockdown war bei uns wieder Büro möglich, erst mit 30% dann mit 50% Auslastung. Seit gestern dürfen nur noch Kollegen ins Büro, die nicht aus einem Risikogebiet kommen,das gilt auch für deutsche Kreise/Städte. Da ich davon betroffen bin, ist nun wieder Homeoffice am Küchentisch angesagt. Danke an die "Mitmenschen", die sich nicht an die Regeln gehalten haben und das Virus wieder verbreiten. By the way: Der Kollege aus NL dürfte mit einem negativen Test ins Büro :roll: Aber zurück zum Homeoffice: Es ist genau das, was Julian schreibt ... den ganzen Tag Meetings per Video, teilweise stundenlang mit kurzen Pausen. Finde ich persönlich anstrengender als F2F-Meetings im Büro, natürlich mit Abstand und unter Einhaltung der AHA-Regeln! Ich will gar nicht mal sagen, dass man zu Hause unproduktiver ist, teilweise sogar produktiver, weil man eben nicht von Kollegen mit Small-Talk "gestört" wird. Manchmal ist die Störung aber auch wieder gut, weil es mal ablenkt und etwas Luft in den Arbeitsalltag bringt. Die Medaillie hat halt immer zwei Seiten. Ich persönlich finde Homeoffice ab und zu super, bin aber kein Freund von 100% Homeoffice. Da fehlt dann etwas und wenn es nur das Büro an sich ist mit vernünftigen Arbeitsplatz, drei Monitoren und Blick auf den Flughafen ... obwohl dort seit März auch nicht mehr so viel passiert.

Dazu 120% Zustimmung, ein Tag im Home Office kann mal gut sein, um Sachen abzuarbeiten, zu die man seit 3 Wochen nicht kommt, weil im Büro immer irgendwas dazwischenkommt. Ein Arbeiten nur im Home Office führt dazu, dass wichtiger Small Talk gar nicht mehr stattfindet, bei manchmal wichtige arbeitsrelevante Themen auffallen.

Mehrere aufeinander folgende Beiträge zusammengefasst. Du kannst auch mehrere Zitate in einem Beitrag unterbringen. / Mod. Kerker
 
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