Vielleicht finde ich es nur auf die schnelle nicht Tyrolens, aber mir fehlen da zwei Punkte in der ansonsten sehr aufschlussreichen Analyse:
1. Anzahl der Fälle aus Clustern vs. Fälle gesamt, sprich bei wievielen Fällen ist eine Clusterbildung mangels Ermittlung des Infektionsursprungs nicht möglich gewesen
2. Ursprung der Fälle in den Haushaltsclustern (es gibt zwar einige Kombinationscluster, aber soweit ich das überblicke nicht viele)
Da die Haushalte ja über die Hälfte der aufgezählten Fälle ausmachen und das Virus ja irgendwie in den Haushalt gekommen sein muss (die Annahme, dass das Risiko der Weitergabe innerhalb des Haushalts größer ist als im Durchschnitt, kann man wohl treffen) wäre die Verfolgung auf den Ursprung des mutmaßlich Erstinfizieren im Haushalt für mich schon interessant
Die Frage kam bei mir schon auf, als auch eine Auswertung in der Schweiz vor einiger Zeit im Prinzip ein ähnliches Ergebnis gezeigt hat.