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Coronavirus 2019-nCoV

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TR10 schrieb:
Wurde ja bereits mehrmals bewiesen dass ein Lockdown nichts bringt! Bereits vor beginn des ersten Lockdowns gingen die Zahlen nach unten.
Nur zur Info: Kuchl war für 14 Tage in Quarantäne. Was hats gebracht? Nichts, die Zahlen sind immer noch gleich.


Beide Aussagen sind falsch. Die erste wurde x-mal widerlegt, zur zweiten:

https://www.derstandard.at/story/2000121309761/gute-stimmung-in-kuchl-weil-corona-quarantaene-bald-endet


Reduktion um 50% innerhalb von zwei Wochen. Weiß du, was das bedeutet? Vor allem, weil es auch in der kommenden Woche wenige Neuinfektionen geben wird.


Wäre ja auch interessant, wenn man Intervalle fahren würde. Zwei Wochen zu, dann eine Woche auf, dann noch mal eine Woche zu, usw usw.
 
Also im Frühling sind die Zahlen doch in recht kurzer Zeit stark gesunken.
Wer glaubt dass das hauptsächlich mit den damals geltenden Einschränkungen zu tun hatte lebt in einer Traumwelt.
Genau so wenig haben die momentan steigenden Zahlen mit dem geänderten Verhalten der Menschen zu tun.
Schaut mal das Wetter und die Temperaturen von damals und das Wetter und die Temperatur seit mitte September an.
Die Zahlen werden nicht sinken, jedenfalls sicher nie auf diesen ominösen 50er Wert. Mir ist lieber dass alle anfangs Oktober angefangen haben im Roten Bereich zu drehen als dass sie damit mitte November anfangen würden. Bis mitte Dezember wird hoffentlich der Beweis erbracht sein dass die Todesrate viel weniger hoch ist als dass allgemein immer behauptet wird und dann muss Schluss sein mit Wahnsinn.
 
Schusseligkite schrieb:
albe-fr schrieb:
Schusseligkite schrieb:
Wenn du das so gelernt hast, warum schreibst du es dann anders?

auch wenn ich dafür evtl. wieder gesperrt werde - an Rechtschreibfehlern anderer rum meckern... Lehrer?

Ach komm, das habe ich doch oft genug geschrieben. Nunja, fast: LehrerIN. :D
Aber nein, es geht da nicht um Rechtschreibfehler. Sondern da wird einfach deutlich, wieviel Ahnung derjenige von der Thematik hat und dass das halt nur Geschwalle ist.
(Würde es mir um Rechtschreib- und Grammatikfehler gehen, hätte ich doch schon oft genug Gelegenheit zum „Korrigieren“ gehabt. Auch bei bei meinen eigenen Beiträgen.)
Was falsch ist hast mir noch nicht gesagt. Aber egal, lassen wir das so stehen? Ist, glaube ich, besser so.
 
Schusseligkite schrieb:
Ach komm, das habe ich doch oft genug geschrieben. Nunja, fast: LehrerIN. :D

ich hätte drauf wetten können :mrgreen: - pass zum Gesamtbild - kleinlich und rechthaberisch.,
 
Wer im Glashaus sitzt, sollte sich besser im dunkeln ausziehen 8)
 
Bei der Dynamik der Neuinfektionen wäre es mMn schon ein Wunder, wenn wir in etwa zwei Wochen unter 200 Toten pro Tag bleiben würden.
Selbst wenn wir jetzt mal von dieser Zahl ausgehen würden, wieso will man dieses Virus immer anders behandeln als dass man es mit anderen Krankheiten tut?
Für D werden bis zu 25000 Grippetote pro Saison angegeben, für CH sind es 2500 und für A kommt man in den letzten 20 Jahren mehr als einmal auf über 4000, mit einem angeblichen Spitzenwert von über 6000.
Schon mal davon die Todeszahlen pro Tag ausgerechnet?

Dass man zu wenig Spitalbetten habe entspricht auch nie und nimmer der Wahrheit. Wie viel Spitalbetten waren im Frühjahr leer? Wie viel Spitalpersonal war im Frühjahr in den Zwangsferien? Und selbst wenn die Spitalbetten mit Coronapatienten gefüllt würden ( was erhalten diese eigentlich für eine Behandlung dass ein Spitalaufenthalt zwingend erforderlich ist ), wie viele stillgelegte leerstehende Sanatorien und Lungenkliniken wo noch immer Infrastruktur vorhanden wäre gibt es überhaupt?

Die Chinesen bauten angeblich in 10 Tagen ein ganzes Spital und in Europa ist man anscheinend nicht mal in der Lage in
8 Monaten ein einiges Spitalbett zu reaktiviern geschweigen denn ein einziges neues aufzustellen.
 
Diese Zahlen wird COVID-19 sehr bald überschritten haben. Österreich steht ja jetzt schon bei 1.082 Toten und das trotz sehr erfolgreichen Lockdowns und diesmal werden es um einige mehr werden. Das heißt, wir werden trotz maximaler Maßnahmen die gleiche Sterberate wie bei einer starken Grippewelle haben. Ohne Maßnahmen um wie viel mehr? Faktor 10? Die USA hatten bisher 230.000 Tote auf 330 Mio Einwohner. Umgerechnet auf Österreich wären das 6.200!!!

Und wenn man nicht dran gestorben ist - Erfahrungen vom KH Zams: "Im Mittel blieben die Patientinnen und Patienten in Zams 33 Tage lang auf der Intensivstation, schilderte Leiter Walter Hasibeder: „Sie haben danach kaum noch Muskeln und haben noch dazu degenerative Veränderungen an den Nerven, die diese Muskulatur versorgen. Sie brauchen eine extrem lange Rehabilitation. Wir sprechen hier von Monaten, wenn nicht sogar von Jahren“, warnte der Experte."

Quelle: https://tirol.orf.at/stories/3073813/
 
Ich bin wirklich gespannt, wie das mit den Zahlen weitergeht. Es könnte deutlich knapper laufen als im Frühjahr. :naja:
 
Tyrolens schrieb:
Und wenn man nicht dran gestorben ist - Erfahrungen vom KH Zams: "Im Mittel blieben die Patientinnen und Patienten in Zams 33 Tage lang auf der Intensivstation, schilderte Leiter Walter Hasibeder: „Sie haben danach kaum noch Muskeln und haben noch dazu degenerative Veränderungen an den Nerven, die diese Muskulatur versorgen. Sie brauchen eine extrem lange Rehabilitation. Wir sprechen hier von Monaten, wenn nicht sogar von Jahren“, warnte der Experte."

Vorallem ist das das Resultat von best möglicher Therapie. Mal schauen wie es sich entwickelt wenn die Kapazitäten wirklich an ihr Limit stossen. In Genf ist es wahrscheinlich schon bald soweit. Am Universitätsspital Genf sind Stand heute >500 Patienten aufgrund von COVID-19 hospitalisiert, davon 458 mit aktiver Infektion. Der Peak vom Frühjahr ist schon fast erreicht und damals waren wir schon ein Weilchen im Lockdown. Sorry, aber sowas hat nicht im Ansatz nichts mit einer Grippewelle zu tun. Naja vielleicht mit einer spanischen Grippewelle. Wenn das in der ganzen Schweiz so kommt, dann gute Nacht.

Unbenannt.JPG


Quelle: https://www.hug.ch/coronavirus-maladie-covid-19/situation-aux-hug

Theo schrieb:
Dass man zu wenig Spitalbetten habe entspricht auch nie und nimmer der Wahrheit. Wie viel Spitalbetten waren im Frühjahr leer? Wie viel Spitalpersonal war im Frühjahr in den Zwangsferien? Und selbst wenn die Spitalbetten mit Coronapatienten gefüllt würden (was erhalten diese eigentlich für eine Behandlung dass ein Spitalaufenthalt zwingend erforderlich ist ), wie viele stillgelegte leerstehende Sanatorien und Lungenkliniken wo noch immer Infrastruktur vorhanden wäre gibt es überhaupt?

Die Chinesen bauten angeblich in 10 Tagen ein ganzes Spital und in Europa ist man anscheinend nicht mal in der Lage in
8 Monaten ein einiges Spitalbett zu reaktiviern geschweigen denn ein einziges neues aufzustellen.

Theo, deine Ideen sind ja süss, aber woher soll den das Personal für diese Notkliniken kommen? China war ein gigantisches Land mit einem sehr lokal begrenzten Problem. Und mit einem rabiaten Staatsapparat. Da war das Personal schnell herangekarrt.

Im Frühjahr hatten wir tatsächlich Kapazitäten, weil ALLES komplett heruntergefahren wurde. Im Moment sind die Spitäler voll mit anderen Patienten, weil mit dem Elektivprogramm wird das Geld verdient. Und das Frühjahr hat schon gigantische Löcher in die Kassen gerissen.
 
Theo schrieb:
Also im Frühling sind die Zahlen doch in recht kurzer Zeit stark gesunken.
Wer glaubt dass das hauptsächlich mit den damals geltenden Einschränkungen zu tun hatte lebt in einer Traumwelt.
Genau so wenig haben die momentan steigenden Zahlen mit dem geänderten Verhalten der Menschen zu tun.
Schaut mal das Wetter und die Temperaturen von damals und das Wetter und die Temperatur seit mitte September an.
Die Zahlen werden nicht sinken, jedenfalls sicher nie auf diesen ominösen 50er Wert. Mir ist lieber dass alle anfangs Oktober angefangen haben im Roten Bereich zu drehen als dass sie damit mitte November anfangen würden. Bis mitte Dezember wird hoffentlich der Beweis erbracht sein dass die Todesrate viel weniger hoch ist als dass allgemein immer behauptet wird und dann muss Schluss sein mit Wahnsinn.

DANKE! Endlich jemand der realistisch denkt und genügend Hausverstand hat.
 
Tyrolens schrieb:
TR10 schrieb:
Wurde ja bereits mehrmals bewiesen dass ein Lockdown nichts bringt! Bereits vor beginn des ersten Lockdowns gingen die Zahlen nach unten.
Nur zur Info: Kuchl war für 14 Tage in Quarantäne. Was hats gebracht? Nichts, die Zahlen sind immer noch gleich.


Beide Aussagen sind falsch. Die erste wurde x-mal widerlegt, zur zweiten:

https://www.derstandard.at/story/2000121309761/gute-stimmung-in-kuchl-weil-corona-quarantaene-bald-endet


Reduktion um 50% innerhalb von zwei Wochen. Weiß du, was das bedeutet? Vor allem, weil es auch in der kommenden Woche wenige Neuinfektionen geben wird.


Wäre ja auch interessant, wenn man Intervalle fahren würde. Zwei Wochen zu, dann eine Woche auf, dann noch mal eine Woche zu, usw usw.

Dann schaust dir positiven vor 2 Wochen an und die positiven mit heutigem Stand. Selbes Bild😉
 
Pancho schrieb:
Das sieht echt nicht gut aus.

Nö... und vorallem ist Genf der Ort, wo wir nach der ersten Wolle potenziell der Durchseuchung am nächsten sind. Nur nocheinmal soviel zu dem Konzept.
 
Theo schrieb:
Bis mitte Dezember wird hoffentlich der Beweis erbracht sein dass die Todesrate viel weniger hoch ist als dass allgemein immer behauptet wird und dann muss Schluss sein mit Wahnsinn.

Und was schlägst du vor wenns nicht so ist?
 
HBB schrieb:
Zum gestern auch hier kolportierten Vorwurf, Söder habe zum Spitzeln ermutigt, findet sich eine sehr interessante Darstellung in der (nicht gerade CSU-nahen) Süddeutschen Zeitung.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/soeder-denunziation-nachbarn-corona-fake-news-1.5099244

Sollten vielleicht diejenigen lesen, die sich gestern hier so echauffiert haben.
Ja nun, da sind zwei Zitate drin, die von Belang sind.
Herrmann (Florian Herrmann, der Staatskanzleichef, Anmerkung d. Red.) erklärte daraufhin am Nachmittag: Bayern setzt bei der Kontrolle von Verstößen gegen die Kontaktbeschränkung in Privatwohnungen nicht im Geringsten auf Hinweise und Anzeigen von Nachbarn. Alle anderen Interpretationen sind falsch und unseriös." Auch der Spiegel ruderte später zurück: "Durchsetzen solle die Polizei das Verbot von größeren Treffen in Wohnungen auf die gleiche Weise, wie sie gegen Ruhestörungen vorgehe, sagte Söder."
Ja wie geht denn die Polizei gegen Ruhestörungen vor? Da ruft bei denen jemand an, meldet das die Nachbarn zu laut sind. Mh. Ich sehe den Unterschied nicht, besonders nach dem, was sonst so alles vom Herrn Söder die letzten Jahre an Aussagen getätigt wurde.

Auch in der FAZ steht das genau so, da ist kein Unterschied zu erkennen:
Durchsetzen solle die Polizei das Verbot von größeren Treffen in Wohnungen auf die gleiche Weise, wie sie gegen Ruhestörungen vorgehe, sagte Söder. „Dann können die Nachbarn entsprechende Hinweise geben, und dann kommt die Polizei.“ Diese werde die Betreffenden zunächst auffordern, sich anders zu verhalten.

Privater Raum soll geschützt bleiben
Neue Befugnisse räumt Bayern den Behörden zur Sanktionierung nicht ein. Wegen des verfassungsrechtlichen Schutzes der Wohnung dürfe die Polizei diese nicht betreten, sagte Staatskanzleichef Florian Herrmann auf der Pressekonferenz nach der Kabinettssitzung. „Es sei denn, es findet eine Anzeige statt durch jemanden, der sagt, da ist eine Party oder ähnliches, dann hat die Polizei ihre Befugnisse.“
...
„Wir haben den Beschluss von gestern eins zu eins übernommen“, sagte der CSU-Chef. In dem Beschluss heißt es: „Der Aufenthalt in der Öffentlichkeit ist (...) nur mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes jedoch in jedem Falle maximal mit 10 Personen gestattet.“ Ergänzend wird in dem Papier darauf hingewiesen, dass „darüber hinausgehende Gruppen feiernder Menschen auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen sowie privaten Einrichtungen“ inakzeptabel seien.
https://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/bayern-will-corona-einschraenkungen-auch-in-wohnungen-durchsetzen-17026966.html
Erkläre mir bitte jemand, wie das gemeint ist. Ich lese da: wenn einer anruft...
Selbst auf den Seiten des BR steht so ein Zitat drin:
Bei Verstößen drohen Bußgelder
Wer gegen die Regeln verstößt, muss Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) zufolge mit einem Bußgeld rechnen. "Natürlich werden die Dinge, die nicht mehr gewünscht sind, sanktioniert", sagte Herrmann. Söder ergänzte: Natürlich werde niemand bei den Menschen daheim an der Tür klingeln. Wenn sich Bürger aber beschweren sollten, "dann wird man auch darauf hinweisen
https://www.br.de/nachrichten/bayern/bayern-setzt-teil-lockdown-eins-zu-eins-um,SEnwV1S
Hier ist es jetzt harmlos, aber ähnlich formuliert. Wo ist mein Fehler, sehe ich den Wald vor lauter Bäumen nicht?
 
So langsam aber sicher machen sich die Bundesregierung und die Landesregierungen so richtig lächerlich. :sauer:

Man schließt die Einrichtungen, wo das Infektionsrisiko wohl mit Abstand am geringsten sein dürfte (Anlagen, die überwiegend im Freien sind und keine typischen Touristenhotspots bzw keine Freizeitparks) geschlossen werden, aber die großen Einkaufszentren können ohne große Einschränkungen besucht werden...(Zoo/Park -> frische Luft, Bewegung = gut für die Gesundheit --> werden geschlossen|Einkaufszentrum -> warme, stickige Luft, geschlossener Raum, wenig Platz = eher schlecht, besonders jetzt richtung Winter --> bleiben offen). :nein:

Ich kann es ja noch weitgehend verstehen, wenn Freizeitparks, Vergnügnungsstätten indoor, Kneipen, Bars usw vorübergehend schließen müssen...da diese ja durch den geschlossenen Raum (oder bei Freizeitparks durch eher beengte Platzverhältnisse) eher riskant sind (wobei, wenn es danach ginge, müsste man den ÖPNV auch ausnahmslos einstellen.....da dort erfahrungsgemäß die Leute nur so reingequetscht sind) - aber Freilufteinrichtungen...........


Marmotte schrieb:
Theoretisch ist unter Ausnützung aller Gesetzeslücken sicher so einiges möglich. Aber praktisch sollte man momentan vielleicht einfach mal Zuhause bleiben, um dem Virus nicht noch mehr Möglichkeiten zur Weiterverbreitung zu geben.

Ganz ehrlich....wo besteht das Problem, wenn man im Rahmen der Vernunft (keine große Wandergruppe, Abstand zu anderen Wanderern, usw) wohin fährt um zu Wandern oder Spazieren zu gehen. :rolleyes:

Gerade das, was doch nachweislich gesünder ist, als nur Zuhause zu sitzen. Ich sehe, solange man Abstand hält und Rücksicht nimmt (was eigentlich eh selbstverständlich sein sollte) überhaupt kein Problem, auch mal ein paar 100km zum Wandern zu fahren (leider hat nicht jeder das Glück die zb. Alpen oder den Bayerischen Wald vor der Haustür zu haben). :nein: :rolleyes:
 
Neandertaler schrieb:
Ich lese da: wenn einer anruft...

Das passt soweit ja auch. Angenommen, Nachbarn stören die Nachtruhe und du rufst an. Was erwartest du? Dass die Polizei das ignoriert und sagt, dein Pech, rechtsfreier Raum hier? Und so wäre es bei Hinweisen auf Coronapartys eben auch. In dem Fall allerdings nicht für den eigenen Nutzen, sondern für den der Gemeinschaft. Solange hier keiner zum Blockwart wird oder zur Selbstjustiz greift, ist das doch alles recht harmlos.

Entscheidend ist doch: Söders Äußerungen lassen eben nicht als Aufforderung zum aktiven Ausspionieren fremder Privatwohnungen interpretieren.
 
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