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Coronavirus 2019-nCoV

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Für weitere Antworten geschlossen.
Weil immer so getan wird, als handle es sich bei der viel zitierten Risikogruppe um ein paar Altenheimbewohner:

Laut Untersuchungen der Meduni Innsbruck sind auch Prädiabetiker einem hohen Risiko für einen sehr schweren COVID-19 Verlauf ausgesetzt. Wer also "a bissl Zucker" hat, zählt ganz normal zur Risikogruppe.
 
ThomasZ schrieb:
Latemar schrieb:
TONI_B schrieb:
Das sind die offizielle Zahlen, die von den Gesundheitsbehörden kommen!
Die Zahlen sind sowas von eindeutig.
Aber manche wollen es nicht wahr haben. Es ixt wirklich sinn!os.

Danke für das Raussuchen.

Was hat das mit nicht "wahrhaben wollen " zu tun? Und warum unterstellst du mir das?

Der Peak im März in Deutschland war am 16.3. laut RKI und das RKI macht die für Deutschland offiziellen Zahlen. Nicht der Standard, Wikipedia oder John-Hopkins.

https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_0/

An genau diesem Tag ist Kanzlerin Merkel vor die Presse getreten und hat die zuvor mit den Ministerpräsidenten beschlossen Maßnahmen zur Eindämmung bekannt gegeben.
Das stimmt so nicht.


https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1100739/umfrage/entwicklung-der-taeglichen-fallzahl-des-coronavirus-in-deutschland/


Gruß!
der Joe
 
Latemar schrieb:
Was ist denn attraktiv für Dich?

O.K., mal off-topic, ist in diesem ja normal. :wink:

Reisen mag ich. Skifahren, Bergwandern. Autofahren auch.

Perfektion ist für mich auch immer ein Ziel, und planen tue ich gerne. Wenn alles wie geplant klappt: Perfekt! Und wenn man es mit anderen zusammen versucht ist das kaum möglich, also mache ich mich lieber nicht von anderen abhängig.

Das führt auch dazu dass man mit mir nicht über halbvolle/leere Gläser nicht diskutieren muss. Bei 90% rege ich mich über die fehlenden 10% auf.

Ein Gräul sind mir gut gemeinte paternalistische Vorschriften und Vollkaskomentalität.

Damit bin ich eigentlich sehr zufrieden. Aber es ist nicht kompatibel mit der Coronazeit.
 
Tyrolens schrieb:
Weil immer so getan wird, als handle es sich bei der viel zitierten Risikogruppe um ein paar Altenheimbewohner:

Laut Untersuchungen der Meduni Innsbruck sind auch Prädiabetiker einem hohen Risiko für einen sehr schweren COVID-19 Verlauf ausgesetzt. Wer also "a bissl Zucker" hat, zählt ganz normal zur Risikogruppe.

Das mag ja sicher sein. Aber ein 40 Jähriger Prädiabetiker hat sicher noch mehr zuzusetzen als eine 80 Jährige im Altenheim.

Man kann nicht sämtliche Risikogruppen schützen, dass ist klar. Aber einige zumindest um die Gefahr zu mindern. Und eben bei abgegrenzten Gemeinschaften wie in Altenheimen wäre es recht einfach.
 
Schneefuchs schrieb:
Latemar schrieb:
Was ist denn attraktiv für Dich?

O.K., mal off-topic, ist in diesem ja normal. :wink:

Reisen mag ich. Skifahren, Bergwandern. Autofahren auch.

Perfektion ist für mich auch immer ein Ziel, und planen tue ich gerne. Wenn alles wie geplant klappt: Perfekt! Und wenn man es mit anderen zusammen versucht ist das kaum möglich, also mache ich mich lieber nicht von anderen abhängig.

Das führt auch dazu dass man mit mir nicht über halbvolle/leere Gläser nicht diskutieren muss. Bei 90% rege ich mich über die fehlenden 10% auf.

Ein Gräul sind mir gut gemeinte paternalistische Vorschriften und Vollkaskomentalität.

Damit bin ich eigentlich sehr zufrieden. Aber es ist nicht kompatibel mit der Coronazeit.
Okay.
Ich bin keine Spur anders.
Das schließt aber doch nicht aus, auch jetzt zufrieden zu sein. Zufriedenheit kommt doch von innen.
Ich war auf Seeadler Safari, habe Bären in Slowenien
gesucht und gefunden. Anders aber auch toll.
Skifahren werde ich auch vermissen, aber es ist keine absolute Katastrophe wenn es mal nicht geht.


Gruß!
der Joe
 
Tyrolens schrieb:
Weil immer so getan wird, als handle es sich bei der viel zitierten Risikogruppe um ein paar Altenheimbewohner:

Laut Untersuchungen der Meduni Innsbruck sind auch Prädiabetiker einem hohen Risiko für einen sehr schweren COVID-19 Verlauf ausgesetzt. Wer also "a bissl Zucker" hat, zählt ganz normal zur Risikogruppe.


Auf den Intensivstationen liegen nicht die ganz Alten sondern die zwischen 50 und 75. mit Ausreissern nach unten.

Bei den ganz Alten gilt aufgrund des fehlenden Rehabilitationspotenzials eher hop oder top auf der Normalstation, das schlägt dann natürlich auch auf die Mortalität durch.

Allerdings scheint es hier auch zwischen den Ländern deutliche Unterschiede zu geben was man noch behandelt. So gab es in der Schweiz gestern 502 ICU-Patienten und in Deutschland 3299. Das ist doch eine massive Dysproportionalität verglichen mit den Fällen? Vorallem da in der Schweiz die Fallzahl aufgrund der hohen Testpositivrate eher unterschätzt ist.
 
Latemar schrieb:
Schneefuchs schrieb:
Latemar schrieb:
Back to roots heißt für mich, sich auf das im Leben konzentrieren was wichtig ist. Liebe, Zweisamkeit, aber auch Verantwortung übernehmen.

Also attraktiv klingt das für mich nicht, irgendwie so nach Kirchentag...
Dann bist du ein seelisch verarmten Mensch. Und tust mir sehr leid.

Ich glaub du solltest akzeptieren dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Sage ich als jemand der sich auf dem obigen Spektrum irgendwo zwischen euch beiden wähnt.
 
Dazu gibt es leider, verständlich ist es, keine Zahlen.
Da die Belegung der Intensivstationen zb auch in Tirol extrem niedrig ist, die Sterbezahlen aber relativ hoch, kann man sich auch so einiges denken.
Wobei nach meinen Erfahrungen Intensivstationen unter normalen Bedingungen meistens dann doch versuchen, auch Patienten mit schlechten Prognosen durch zu bringen. Wenn man Zeit hat, kann man es ja mal versuchen.
 
Latemar schrieb:
ThomasZ schrieb:
...Der Peak im März in Deutschland war am 16.3. laut RKI .... An genau diesem Tag ist Kanzlerin Merkel vor die Presse getreten und hat die zuvor mit den Ministerpräsidenten beschlossen Maßnahmen zur Eindämmung bekannt gegeben.
Das stimmt so nicht.
https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1100739/umfrage/entwicklung-der-taeglichen-fallzahl-des-coronavirus-in-deutschland/
Hier mal meine aktuelle Grafik:
corona_d.png

Bis zum 20. März gab es damals eine Verdopplung der Fälle alle 2-3 Tage, dann gab es einen ersten Knick, der Peak wurde Ende März/Anfang April erreicht.
Momentan haben wir bei den Neuinfektionen wohl langsam einen Peak erreicht. Die Zahl der Toten ist (wie zu befürchten war) doch auf über 200 pro Tag angestiegen.
 
hch schrieb:
Latemar schrieb:
Schneefuchs schrieb:
Also attraktiv klingt das für mich nicht, irgendwie so nach Kirchentag...
Dann bist du ein seelisch verarmten Mensch. Und tust mir sehr leid.


Ich glaub du solltest akzeptieren dass unterschiedliche Menschen unterschiedliche Bedürfnisse haben. Sage ich als jemand der sich auf dem obigen Spektrum irgendwo zwischen euch beiden wähnt.
Ich akzeptiere jede Meinung, außer Ignoranten und Tatsachenverdreher, aber ich akzeptiere niemanden der über meine innere Einstellung lästert.
 
Latemar schrieb:


Da muss ich dir sagen "Das stimmt so nicht", wenn du es so überheblich willst.

Das RKI veröffentlicht meines Wissens die "offiziellen" Zahlen für Deutschland und nicht die John-Hopkins-Universität, die Statista nutzt.

John-Hopkins hat die höchste tägliche Fallzahl der 1. Welle am 28.3. mit 6933, das RKI am 16.3. mit 5488.

John- Hopkins nennt für den 16.3. gerade mal 1459. Das RKI für den 28.3. 3947.

Spannend wo so Unterschiede herkommen. Also muss man irgendwie sagen alle haben irgendwo recht. Toni und du weil ihr euch auf die Daten der John-Hopkins-Uni bezieht, die am Anfang des Lockdown deutlich niedrigere Werte hatte, die weiter steigen. Neusser und ich, weil wir uns aufs RKI beziehen, die den Peak schon am Beginn des Lockdowns hatte. Wie diese unterschiedlichen Zahlen kommen, kann ich leider nicht ergründen.
 
ThomasZ schrieb:
John-Hopkins hat die höchste tägliche Fallzahl der 1. Welle am 28.3. mit 6933, das RKI am 16.3. mit 5488.
John- Hopkins nennt für den 16.3. gerade mal 1459. Das RKI für den 28.3. 3947.

Wo hast Du die Zahlen genau her? Wenn ich auf Deine Link zu den RKI Daten klicke,
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_0/
gibt es da rechts unten eine Grafik "COVID-19-Fälle/Tag nach Erkrankungsbeginn, ersatzweise Meldedatum*" meinst Du die?
Dann kann man ein Grafik für "Erkrankungsbeginn" erzeugen und eine andere für "Meldedatum". Der Peak bei "Erkrankungsbeginn" ist natürlich dann etwa zwei Wochen vor dem bei "Meldedatum".
 
Latemar schrieb:
Schneefuchs schrieb:
Latemar schrieb:
Was ist denn attraktiv für Dich?

O.K., mal off-topic, ist in diesem ja normal. :wink:

Reisen mag ich. Skifahren, Bergwandern. Autofahren auch.

Perfektion ist für mich auch immer ein Ziel, und planen tue ich gerne. Wenn alles wie geplant klappt: Perfekt! Und wenn man es mit anderen zusammen versucht ist das kaum möglich, also mache ich mich lieber nicht von anderen abhängig.

Das führt auch dazu dass man mit mir nicht über halbvolle/leere Gläser nicht diskutieren muss. Bei 90% rege ich mich über die fehlenden 10% auf.

Ein Gräul sind mir gut gemeinte paternalistische Vorschriften und Vollkaskomentalität.

Damit bin ich eigentlich sehr zufrieden. Aber es ist nicht kompatibel mit der Coronazeit.
Okay.
Ich bin keine Spur anders.
Das schließt aber doch nicht aus, auch jetzt zufrieden zu sein. Zufriedenheit kommt doch von innen.
Ich war auf Seeadler Safari, habe Bären in Slowenien
gesucht und gefunden. Anders aber auch toll.
Skifahren werde ich auch vermissen, aber es ist keine absolute Katastrophe wenn es mal nicht geht.


Gruß!
der Joe

Da muss ich leider widersprechen - ich verstehe und akzeptiere deine Ansicht aber aber mir geht es z.b. so, dass ich mich trotz Corona und anderem seit August aus einem tiefen Loch herausgearbeitet habe und das eigentlich ausschließlich mit dem Gedanken daran, dass es nun bald wieder auf die Ski geht ... mit jeder weiteren Nachricht die es unwahrscheinlicher erscheinen lässt heuer dazu zu kommen tut sich vor mir ein gähnend schwarzes Nichts auf und mein Kampfgeist sich dem allen zu stellen weicht langsam einer tiefen Resignation und der Frage ob das alles in meinem Sinne noch wert ist. Im grunde weiss ich dass dieses Gefühl nur ein Symptom dessen ist was mich gerade umtreibt, die Trauer darum wie einfach unsere Gesellschaft sich spalten lässt, die zunehmende Intoleranz und den Hass den wir auf einmal aufeinander haben, die Frage wie weit wir bereit sollen sein zu gehen ... all das kulminiert in diesem Gefühl, dass das was nun passiert für mich mehr als ein Schlag in die Magengrube ist und ich denke zurück an einen Satz den mein Zimmerbewohner im August im Krankenhaus zu mir gesagt hat: "Wenn ich nicht sicher wäre, dass das alles bald vorbei ist und dass wir wieder zu einem normalen Leben zurückkehren werden, wäre ich garnicht zum Arzt gegangen sondern einfach liegen geblieben bis es vorbei ist"
 
wmenn schrieb:
ThomasZ schrieb:
John-Hopkins hat die höchste tägliche Fallzahl der 1. Welle am 28.3. mit 6933, das RKI am 16.3. mit 5488.
John- Hopkins nennt für den 16.3. gerade mal 1459. Das RKI für den 28.3. 3947.

Wo hast Du die Zahlen genau her? Wenn ich auf Deine Link zu den RKI Daten klicke,
https://experience.arcgis.com/experience/478220a4c454480e823b17327b2bf1d4/page/page_0/
gibt es da rechts unten eine Grafik "COVID-19-Fälle/Tag nach Erkrankungsbeginn, ersatzweise Meldedatum*" meinst Du die?
Dann kann man ein Grafik für "Erkrankungsbeginn" erzeugen und eine andere für "Meldedatum". Der Peak bei "Erkrankungsbeginn" ist natürlich dann etwa zwei Wochen vor dem bei "Meldedatum".

Ich habe Erkrankungs und Meldedatum des betreffenden Tages addiert. aber auch wenn man das nicht macht ist das total unterschiedlich zur JHU.
Am 16.3. ist der blaue Balken bei ca. 5000 und der orange bei 400.
 
Chense schrieb:
zu mir gesagt hat: "Wenn ich nicht sicher wäre, dass das alles bald vorbei ist und dass wir wieder zu einem normalen Leben zurückkehren werden, wäre ich garnicht zum Arzt gegangen sondern einfach liegen geblieben bis es vorbei ist"

Dieser Satz trifft es wunderbar! Der Gedanke dass es nicht vorbeigeht ist für mich das mit Abstand schlimmste Szenario. Die Hoffnung das es zu Ende geht, auf welche Art und Weise auch immer, hält mich bisher am Leben.
 
@ Chense
Tut mir richtig weh das lesen.
Natürlich wünsche ich mir auch lieber heute als morgen wieder Normalität, aber ich bleibe positiv.
Und das wünsche ich dir auch von Herzen. Denke einfach auch an das viele Schöne und Gute, das du erlebt hast. Das alles ist es doch wert, zuversichtlich zu bleiben.

Gruß!
der Joe
 
Schneefuchs schrieb:
Chense schrieb:
zu mir gesagt hat: "Wenn ich nicht sicher wäre, dass das alles bald vorbei ist und dass wir wieder zu einem normalen Leben zurückkehren werden, wäre ich garnicht zum Arzt gegangen sondern einfach liegen geblieben bis es vorbei ist"

Dieser Satz trifft es wunderbar! Der Gedanke dass es nicht vorbeigeht ist für mich das mit Abstand schlimmste Szenario. Die Hoffnung das es zu Ende geht, auf welche Art und Weise auch immer, hält mich bisher am Leben.
Trifft das nicht auf das ganze Leben zu?
Ziele braucht man doch immer. Auch ohne Corona.
 
Klar, Ziele braucht man und habe ich auch. Aber die sind durch die Corona-Thematik mehr oder weniger auf Eis gelegt.

Nun kann ich in einer Demokratie natürlich versuchen was zu verändern. Doch mein Einfluss ist gering. Ich bin nur einer von 83.000.000. Es ist also eher eine Hoffnung als ein Ziel. Und Hoffnungen können auch mal sterben.
 
Latemar schrieb:
@ Chense
Tut mir richtig weh das lesen.
Natürlich wünsche ich mir auch lieber heute als morgen wieder Normalität, aber ich bleibe positiv.
Und das wünsche ich dir auch von Herzen. Denke einfach auch an das viele Schöne und Gute, das du erlebt hast. Das alles ist es doch wert, zuversichtlich zu bleiben.

Gruß!
der Joe

Danke für die Worte. Natürlich versuche ich positiv zu bleiben ein echter Wiener geht schliesslich nicht unter selbst wenn er kein Wiener ist, aber und da denke ich sind wir doch hier alle zum großen Teil miteinander verbunden verbinden wir viel schönes mit den "2 Brettern die die Welt bedeuten".

Wenn ich irgendwo an einem schönen Tag auf einem Berg stehe mit diesen 2 Dingern an den Füßen dann bin ich mit der Welt und mir selnst absolut im Reinen. Aber nicht nur dass mit das "genommen" wird tut mir weh sondern allgemein die Situation zu sehen. Man sieht ja hier im Kleinen was gerade im Großen passiert. Obwohl wir eigentlich ein ziemlich verschworener Kreis sind der die gleiche Leidenschaft teilt geht ein Riss durch unsere Gemeinschaft. Diskussionen werden unsachlich geführt, man wirft sich gegenseitig Dinge an den Kopf die man sonst nie gesagt hätte, die Anspannung ist quasi zu greifen.

Und das macht mir ehrlich gesagt Angst
 
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