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Coronavirus 2019-nCoV

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Jan Tenner schrieb:
WackelPudding schrieb:
Es ist schlussendlich einfach die Frage, ob die Politik das Virus mit aller Macht ausrotten will oder sich damit zufrieden gibt, dass die Anzahl der Fälle massiv gedrückt wird und damit das Gesundheitssystem nicht so sehr am Anschlag arbeiten muss.
Ist das irgendwie so was wie an Mantra? Oder warum muss hier so oft die Frage aufgeworfen und beantwortet werden, die sich in der Politik und insbesondere bei der Regierung überhaupt nicht stellt? Ich frage mich wirklich, welche Akteure in "der Politik" eine völlige Ausrottung des Virus ausgegeben haben, so dass man dem so vehement entgegentreten müsste?

Es passiert mir leider zu oft, dass ich "Ausrotten" und "Herdenimmunität" gleichsetze. Das ist natürlich so nicht richtig, schließlich werden bei einer Herdenimmunität die Infektionsketten nur sehr schnell unterbrochen. Die Krankheit als solches ist natürlich nicht "ausgerottet". Sorry!

Am Grundtenor meiner Aussage ändert sich aber dadurch nichts. Ich fordere nicht, wie so gut wie jeder deutschsprachige Politiker in wichtigen Positionen, dass wir eine Herdenimmunität herstellen müssen, um zum normalen Leben zurück kehren zu können. Ich gehe davon aus, dass eine deutlich niedrigere Durchimpfungsrate als die bislang immer kommunizierten 60-70% völlig ausreichend sein dürfte, um Risikogruppen und Gesundheitssystem ausreichend zu schützen. Bei welchem Prozentsatz diese liegt hängt wohl natürlich an der Verbreitungsfähigkeit von Covid-19 an sich, aber auch vor allem von der demografischen Struktur der Geimpften ab. Tippen würde ich auf notwendige Werte zwischen 15-35%. Je höher der Wert ist, desto schöner ist das Ganze natürlich, aber es ist wohl nicht erforderlich und zielführend, Impfquoten von 60-70% zwingend zu erreichen.

Wenn wir uns aber an die 60-70% "klammern", werden wir noch unverhältnismäßig lange mit Einschränkungen leben müssen, die so gar nicht nötig wären, um ausreichend Risikogruppen und das Gesundheitswesen zu schützen.
Eine Impfquote von bis zu 40% erachte ich zum jetzigen Zeitpunkt als realistisch, wenn man rein auf Freiwilligkeit setzt und man transparent darüber informiert. Werte darüber hinaus dürften nur durch Freiwilligkeit schwierig zu erzielen sein und könnten wahrscheinlich erstmal nur durch eine direkte Pflicht oder die "Pflicht durch die Hintertür" erreicht werden, was ich aber in einer demokratischen und freiheitlichen Gesellschaft persönlich für nicht angebracht halten würde, vor allem unter dem Aspekt, dass es bei den Tests der Impfung berechtigte Zweifel geben kann ( --> nicht muss!).
 
Tyrolens schrieb:
hch schrieb:
Aber wo kämen wir ohne eine ordentliche Portion Panik hin? :roll:

Ist sowieso eine der größten Seuchen unserer Zeit.

Auch da gibt es manchmal Impfung:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/bin-im-moment-nicht-so-sehr-besorgt-coronavirus-mutation-laut-drosten-wohl-schon-in-deutschland-verbreitet/25560996.html

Edit: sehe gerade, das ist ein Newsticker, die Passage wandert also immer weiter nach unten...

Darauf wollte ich hinaus:
Christian Drosten: "Denke, dass das schon in Deutschland ist"
In einem Interview mit dem Deutschlandfunk am Montagmorgen (hier zum Nachhören) hat der Charité-Virologe Christian Drosten vor Panikmache in Zusammenhang mit dem Aufkommen einer neuen Virusvariante gewarnt.

Noch sei vieles, was über die neue Virusvariante gesagt und geschrieben werde, nicht wissenschaftlich bestätigt, sagte er. Entsprechende Informationen hätten britische Forscher für die kommenden Tage angekündigt.

Aktuelle Aussagen, wie die Zahl, dass die neue Variante 70 Prozent ansteckender sei, beruhten nicht auf gesicherten Erkenntnissen, sondern seien Schätzwerte, die ihren Weg über die Politik in die Medien gefunden hätten. Es dauere jetzt schlicht ein paar Tage, bis "eindeutige Botschaften" der Forscher vorlägen.

"Ich bin im Moment nicht so sehr besorgt", sagte Drosten weiter. "Es kann wissenschaftliche Überraschungen geben. Aber ich bin alles andere als beunruhigt."
 
Zwecks Panik bin ich mir sicher, das der Klimanotstand des Cornanotstand, vielleicht noch der Wirtschaftsnotstand dazwischen, spurlos beerben wird.

Zur Impfung zurück würde es mich wirklich interessieren, ob dieser bei der Risikogruppe Ü80 den erhofften Erfolg bringt. Einen Ein / Aus Effekt gibt es ja auch bei der Grippe nicht, also wie viele der geimpften sich trotzdem anstecken und ob sich der Krankheitsverlauf dann ändert.

Die Daten während der Erprobungsphase wurde ja weitestgehend an nicht Risiko Patienten gesammelt.

Mittlerweile müsste man das ganze ja an den schon geimpften in England sehen?
 
Ich habe ja als hoffnungsloser Optimist so den Traum, dass man vielleicht lernt, dass Panik umso unnötiger ist, je frühzeitiger man auf echte Experten hört und entschlossen handelt.
Vielleicht kommt ja so noch bei anderen schwelenden Krisen um den "Panikmodus" herum, der irgendwann zwangsläufig eintritt, wenn die Lage wirklich angespannt ist?

Ein Traum, ich weiß...

baeckerbursch schrieb:
Zwecks Panik bin ich mir sicher, das der Klimanotstand des Cornanotstand, vielleicht noch der Wirtschaftsnotstand dazwischen, spurlos beerben wird.
 
WackelPudding schrieb:
Ich gehe davon aus, dass eine deutlich niedrigere Durchimpfungsrate als die bislang immer kommunizierten 60-70% völlig ausreichend sein dürfte, um Risikogruppen und Gesundheitssystem ausreichend zu schützen. Bei welchem Prozentsatz diese liegt hängt wohl natürlich an der Verbreitungsfähigkeit von Covid-19 an sich, aber auch vor allem von der demografischen Struktur der Geimpften ab. Tippen würde ich auf notwendige Werte zwischen 15-35%. Je höher der Wert ist, desto schöner ist das Ganze natürlich, aber es ist wohl nicht erforderlich und zielführend, Impfquoten von 60-70% zwingend zu erreichen.


Also 15% ist natürlich absoluter Quatsch. Schonmal die Bevölkerungspyramide angeschaut?

Wenn das Sterben enden soll, müssen alle >75 Jährigen geimpft werden. Wenn wir Ruhe auf den Intensivstationen wollen, dann müssen alle >55 Jährigen geimpft werden.

Mit einer freilaufenden Pandemie bei den 0-55 Jährigen würde das Gesundheitssystem wohl fertig, wäre aber mindestens auch so gefordert bis jetzt (ohne Massnahmen würden sich wohl Millionen innert weniger Wochen anstecken, da fallen dann auch bei sehr geringem Risiko trotzdem zahlreiche schwere Verläufe an). Aber dann wär man wahrscheinlich durch.

Was man auch bedenken muss: Wenn man nicht breit impft (also mittels Herdenimmunität einen passiven Impfschutz anstrebt) sondern nur die Risikogruppen angeht (sich also auf die aktive Schutzwirkung verlässt), dann muss die Impfquote bei der Risikogruppe hervorragend sein, somst ändert dich an der aktuellen Situation rein gar Art nichts.

Hier noch überigens ein paar interessante Gedanken zu Geld, Staatsschulden und Corona in der Schweiz:
https://themarket.ch/meinung/der-dogmatische-blick-auf-die-schulden-wird-fuer-die-schweiz-zur-falle-ld.3237
 
Pilatus schrieb:
Was man auch bedenken muss: Wenn man nicht breit impft (also mittels Herdenimmunität einen passiven Impfschutz anstrebt) sondern nur die Risikogruppen angeht (sich also auf die aktive Schutzwirkung verlässt), dann muss die Impfquote bei der Risikogruppe hervorragend sein, sonst ändert dich an der aktuellen Situation rein gar Art nichts.
Sehe ich genauso, wenn man die Impfungen auf die Risikogruppen beschränkt, braucht man da sicher 90-95% Impfquote.
 
Pilatus schrieb:
Wenn das Sterben enden soll, müssen alle >75 Jährigen geimpft werden. Wenn wir Ruhe auf den Intensivstationen wollen, dann müssen alle >55 Jährigen geimpft werden.

Wer sagt denn, dass das Sterben enden soll? Leben ist nun mal zu 100% tödlich.
Wenn jemand sich aus freien Stücken dafür entscheidet, sich z.B. nicht impfen zu lassen, so ist das eben seine persönliche Entscheidung gewesen und man wird damit leben (oder vielleicht auch sterben) müssen.

Entscheidend ist am Ende doch einzig und allein, ob das Gesundheitssystem mit den übrig gebliebenen Fällen fertig wird, oder nicht.
Da wir bereits jetzt mit einer relativ hohen Inzidenz, vor allem bei älteren Personen, trotz allem noch relativ glimpflich in den Krankenhäusern durchkommen (O-Ton meiner Mutter, die Krankenschwester ist: Es ist viel los, es macht keinen Spaß, aber geht schon [noch]), sehe ich da jetzt nicht all zu schwarz. Andere Länder haben noch sehr viel höhere Inzidenzen relativ "geräuschlos" ertragen, auch wenn das alles andere als erstrebenswert war, was da z.B. in Belgien abging.

Wenn wir davon ausgehen, dass sich auf jeden Fall ein guter Teil der Bevölkerung, unabhängig vom Alter, impfen lassen wird, sollte sich dadurch wohl auf jeden Fall, auch wenn man die Maßnahmen signifikant lockert, keine massive Verschlechterung der Situation einstellen.

Pilatus schrieb:
Was man auch bedenken muss: Wenn man nicht breit impft (also mittels Herdenimmunität einen passiven Impfschutz anstrebt) sondern nur die Risikogruppen angeht (sich also auf die aktive Schutzwirkung verlässt), dann muss die Impfquote bei der Risikogruppe hervorragend sein, somst ändert dich an der aktuellen Situation rein gar Art nichts.

Richtig! Darum hängt davon sehr viel ab und deshalb ist Aufklärung und Information, insbesondere für diese Gruppe, sehr wichtig. Gerade in dieser Gruppe ist eine möglichst hohe Quote anzustreben.
Wenn sich aber viele Personen aus dieser Gruppe aus freien Stücken dafür entscheiden, sich - warum auch immer - nicht impfen zu lassen, so muss man eben als Gesellschaft das auch respektieren können, auch wenn das sicherlich sehr schwer fällt.

Ich denke, wir sind uns aber einig, dass eine möglichst hohe Impfquote natürlich um so besser ist - vorausgesetzt, der Impfstoff ist sicher.
 
WackelPudding schrieb:
ch fordere nicht, wie so gut wie jeder deutschsprachige Politiker in wichtigen Positionen, dass wir eine Herdenimmunität herstellen müssen, um zum normalen Leben zurück kehren zu können. Ich gehe davon aus, dass eine deutlich niedrigere Durchimpfungsrate als die bislang immer kommunizierten 60-70% völlig ausreichend sein dürfte, um Risikogruppen und Gesundheitssystem ausreichend zu schützen.
Wen meinst du denn mit wir, die zum normalen Leben zurückkommen könnten? Dich? Die Skifahrer? Alle unter 55? Die ganze Gesellschaft? Auch die Risikogruppen?
Wenn mit "Schutz der Risikogruppen" nicht wieder ein Wegsperren hinter Sicherheitsschleusen von Pflegeeinrichtungen gemeint ist, habe ich bislang noch kein plausibles Szenario gehört, bei dem man mit eine Impfquote alle Risikogruppen schützen könnte, während alle Nicht-Risikogruppen unbeschwert einschränkungslos in den Tag leben können.
Wenn du mit wir auch die Millionen Pflegebedürftige in Einrichtungen und häuslicher Pflege (nebst deren Angehörigen) meinst und auch alle >75 außerhalb der Pflegestufen einschließt und den Millionen Pflegekräften (nebst deren Angehörigen) in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ein sorgloses Leben zugestehst und alle Übrigen <55 mit relevanten Vorerkrankungen noch mit rein nimmst, dürften man aller Voraussicht nach mit einer Impfquote auskommen, wie weit unter der veranschlagten Herdenimmunität liegt.
 
[quote
Wenn das Sterben enden soll
[/quote]

Welches Sterben?
Das jenige, dass von der Natur stets vorgesehen war? Und Hinz wie Kunz betrifft?

Das Leben ist endlich, ob es nun gefällt oder nicht.
 
Jan Tenner schrieb:
WackelPudding schrieb:
ch fordere nicht, wie so gut wie jeder deutschsprachige Politiker in wichtigen Positionen, dass wir eine Herdenimmunität herstellen müssen, um zum normalen Leben zurück kehren zu können. Ich gehe davon aus, dass eine deutlich niedrigere Durchimpfungsrate als die bislang immer kommunizierten 60-70% völlig ausreichend sein dürfte, um Risikogruppen und Gesundheitssystem ausreichend zu schützen.
Wen meinst du denn mit wir, die zum normalen Leben zurückkommen könnten? Dich? Die Skifahrer? Alle unter 55? Die ganze Gesellschaft? Auch die Risikogruppen?
Wenn mit "Schutz der Risikogruppen" nicht wieder ein Wegsperren hinter Sicherheitsschleusen von Pflegeeinrichtungen gemeint ist, habe ich bislang noch kein plausibles Szenario gehört, bei dem man mit eine Impfquote alle Risikogruppen schützen könnte, während alle Nicht-Risikogruppen unbeschwert einschränkungslos in den Tag leben können.
Wenn du mit wir auch die Millionen Pflegebedürftige in Einrichtungen und häuslicher Pflege (nebst deren Angehörigen) meinst und auch alle >75 außerhalb der Pflegestufen einschließt und den Millionen Pflegekräften (nebst deren Angehörigen) in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen ein sorgloses Leben zugestehst und alle Übrigen <55 mit relevanten Vorerkrankungen noch mit rein nimmst, dürften man aller Voraussicht nach mit einer Impfquote auskommen, wie weit unter der veranschlagten Herdenimmunität liegt.

Natürlich meine ich mir "wir" alle.
Vorausgesetzt die Impfung funktioniert, soll sich doch jeder, der sich schützen will, impfen lassen. Die, die das nicht wollen, sollen das eben nicht tun, müssen dann aber eben auch zu ihrer Entscheidung stehen, wenn sie einen schweren Verlauf davon tragen.

Auch wenn es bei dir und manch anderen ein Kampf gegen Windmühlen ist: Man muss damit leben können, dass wir alle sterben werden und es muss jedem Menschen zugestanden werden, dass er auch selbstständig Entscheidungen die eigene Sicherheit betreffend fällen darf.

Entscheidend ist doch nur, dass die Krankenhäuser durch die "restlichen Fälle" nicht überlastet werden und auch im Vergleich zu jetzt sich eine Entspannung dort einstellt. Ob das nun mit 5% oder 95% Durchimpfungsrate geht kann doch uns allen egal sein. Solange aber die Überlastung der Krankenhäuser droht ist es aber seitens der Politik völlig legitim einzuschreiten und sinnvolle Regeln zu erlassen, was sie jetzt ja auch teilweise tut.
Ich gehe stark davon aus, dass es eben nicht 60-70% Impfquote bedarf, um dort eine signifikante Entspannung zu erzielen, selbst wenn man die Maßnahmen wieder teilweise oder ganz aufhebt. Beweisen kann das aber jetzt natürlich noch niemand, da wir hierzulande ja noch nicht einmal einen zugelassenen Impfstoff haben. Es wäre aber töricht, jetzt wieder ohne Not einen Wert so wie die 50 für "immer und ewig" festznageln.

Auf deine restliche Polemik möchte ich nicht eingehen. Ich bin es ja nicht, der die Leute in Heimen einsperrt und ihnen kaum noch Besuch zugesteht. Ich glaube, das war die aktuelle "Strategie" der Regierung, die du ja so toll findest ;-)
 
Der Graben verläuft doch Diskussionstechnisch entlang des "Es ist mein Bier ob ich mich schütze" - Argument. Das sticht halt nicht bei dieser ganzen Pandemie-Schutz-Story.

Einfaches Beispiel (frei erfundene fiktive Story):

Es impfen sich in Deutschland 70% nicht. Jeder einzelne davon beruft sich auf das Argument:

WackelPudding schrieb:
Vorausgesetzt die Impfung funktioniert, soll sich doch jeder, der sich schützen will, impfen lassen. Die, die das nicht wollen, sollen das eben nicht tun, müssen dann aber eben auch zu ihrer Entscheidung stehen, wenn sie einen schweren Verlauf davon tragen.

Das hat zur Folge, dass sich wesentlich nicht viel ändert, es kommt die nächste Welle, das Gesundheitssystem bricht komplett zusammen, weil keiner mehr Bock auf irgendwas hat (jeder hat das Risiko für sich selbst bewusst in Kauf genommen).

Einer meiner Lieben hat einen Herzinfarkt, oder einen Autounfall oder was weiß ich, und stirbt nun, weil das kolabierte Gesundheitssystem nicht helfen konnte.

Die Partnerin eines guten Freundes könnte eventuell den Impfstoff nicht vertragen, sie wäre auf die Herdenimmunität angewiesen.

Beide haben für sich entschieden, lieber kein Risiko einzugehen und hätten gerne möglichst sicher weitergelebt, was aber faktisch durch die Entscheidung einer anderen Gruppe, lieber das Risiko einzugehen, gleich für die zwei genannten nun ohne sie zu fragen gleich mitentschieden wurde.

Diese Beispiele zeigen, dass in einer Gesellschaft in der wir alle so eng zusammen leben und auf die gleichen "Rettungsboote" angewiesen sind, es eben nicht eine Entscheidung "auf eigenes Risiko" gibt, Solidarität ist gefragt.

Natürlich ist auch das Maß der Solidarität die legitimerweiese eingefordert werden kann, eine Frage der Abwägung - und damit darf das durchaus kontrovers diskutiert werden, mit verschiedenen Ergebnissen. Aber es ist eben nicht 100% Privatsache - aber darf auch nicht grenzenlos eingefordert werden.

Nebenbei @WackelPudding, lese ich deine Beiträge sehr gerne, vielen Dank dafür.

Wir sind nicht wirklich auf der gleichen Linie, aber deine Beiträge gehören für mich dennoch zu denen, die zum Nachdenken anregen, weil sich da jemand offensichtlich wirklich Gedanken macht.
 
WackelPudding schrieb:
Pilatus schrieb:
Wenn das Sterben enden soll, müssen alle >75 Jährigen geimpft werden. Wenn wir Ruhe auf den Intensivstationen wollen, dann müssen alle >55 Jährigen geimpft werden.

Wer sagt denn, dass das Sterben enden soll? Leben ist nun mal zu 100% tödlich.
Wenn jemand sich aus freien Stücken dafür entscheidet, sich z.B. nicht impfen zu lassen, so ist das eben seine persönliche Entscheidung gewesen und man wird damit leben (oder vielleicht auch sterben) müssen.

Die Entscheidung muss dann aber sein sich generell nicht behandeln zu lassen und nicht nur einfach die Impfung nicht zu nehmen.

Wir sprechen hier immer von der Situation in der alle Massnahmen aufgehoben werden, was ja letztlich die Anforderung an die Impfung ist.

Wenn wir so weitermachen wie bisher, dann ist die „Impfquote“ logischerweise egal. Von der jetzigen Situation auf eine Situation bei vollständiger Aufhebung der Massnahmen (=schnelle Durchseuchung aller Nichtgeimpften) zu schliessen ist natürlich völlig unzulässig.

Und wie fest man im Krankenhaus betroffen ist, hängt stark von der Abteilung ab wo man arbeitet. Jeder der in dem Bereich arbeitet weiss dass der Grat zwischen „locker“ und „dekompensieren“ ziemlich schmal ist.
 
baeckerbursch schrieb:
Diese Betrachtungen fand ich interessant:
https://www.tichyseinblick.de/meinu...rdungslage-bedeutet-nie-wieder-normalzustand/
Vor allem das hochrechnen der Toten auf die Infizierten Dunkelziffer.
Ich habe es mir auch mal durchgelesen und mind. ein Punkt ist mir aufgefallen:
[URL=https://www.tichyseinblick.de/meinungen/corona-ein-harter-lockdown-bei-dieser-gefaehrdungslage-bedeutet-nie-wieder-normalzustand/]https://www.tichyseinblick.de/meinungen/corona-ein-harter-lockdown-bei-dieser-gefaehrdungslage-bedeutet-nie-wieder-normalzustand/[/URL] schrieb:
Die WHO gibt die Letalität von Covid-19 mit nur 0,23% an. Setzt man diese Zahl mit den gemeldeten Totenzahlen in Deutschland in Verbindung, kommt man auf eine sechs mal so hohe Infiziertenzahl wie die, die das RKI misst.
Dabei wird allerdings außer Acht gelassen, dass die deutsche Bevölkerung wesentlich älter ist, als die weltweit, die der erwähnten Letalität zugrunde liegt.
https://www.focus.de/gesundheit/news/trotz-dramatischer-infektionszahlen-stanford-studie-der-who-zur-sterblichkeit-covid-19-verursacht-weniger-tote-als-vermutet_id_12550113.html

[URL=https://www.tichyseinblick.de/meinungen/corona-ein-harter-lockdown-bei-dieser-gefaehrdungslage-bedeutet-nie-wieder-normalzustand/]https://www.tichyseinblick.de/meinungen/corona-ein-harter-lockdown-bei-dieser-gefaehrdungslage-bedeutet-nie-wieder-normalzustand/[/URL] schrieb:
Jedenfalls ist rätselhaft, wie das RKI zu der Meinung gelangen kann, dass ihre täglichen PCR-Testergebnisse das jeweils aktuelle Infektionsgeschehen auch nur annähernd abbilden, wenn auf der anderen Seite doch klar ersichtlich ist, dass eine Erhöhung der Testanzahl auch eine Erhöhung der Positiven erbringt.
Was ist daran unlogisch? Oder ist die Positivrate gemeint?

Das Fazit kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen:
[URL=https://www.tichyseinblick.de/meinungen/corona-ein-harter-lockdown-bei-dieser-gefaehrdungslage-bedeutet-nie-wieder-normalzustand/]https://www.tichyseinblick.de/meinungen/corona-ein-harter-lockdown-bei-dieser-gefaehrdungslage-bedeutet-nie-wieder-normalzustand/[/URL] schrieb:
Wir haben eine schlimme Situation, aber mit einer solchen Situation muss man jährlich rechnen, die werden wir so schnell nicht los. Auch nicht mit einer Impfung, denn es ist von Jahr zu Jahr ein anderes Virus, was zu diesen Schäden führt.
Welche Viren waren das denn 2017/18/19?


Zutreffend ist aber sicher die Aussage, dass die Arbeitsbelastung im KH-Bereich zu groß ist. Da wird das Personal z. T. auf Verschleiß gefahren und 60-75 h pro Woche gearbeitet.
 
Pancho schrieb:
Tyrolens schrieb:
hch schrieb:
Aber wo kämen wir ohne eine ordentliche Portion Panik hin? :roll:

Ist sowieso eine der größten Seuchen unserer Zeit.

Auch da gibt es manchmal Impfung:
https://www.tagesspiegel.de/wissen/bin-im-moment-nicht-so-sehr-besorgt-coronavirus-mutation-laut-drosten-wohl-schon-in-deutschland-verbreitet/25560996.html

Edit: sehe gerade, das ist ein Newsticker, die Passage wandert also immer weiter nach unten...


...

Jetzt hab ich doch glatt beim öffnen des Artikels gedacht, Pancho teilt uns die frohe Botschaft zu Weihnachten mit. Bei mir kam das:
Coronavirus in Deutschland
Söder muss in Quarantäne
Die Sache hat aber einen Haken:
„Die Amtsgeschäfte werde ich digital weiterführen“, so Söder.
Kennt hier jemand zufälligerweise jemanden von der Telekom? (Ich frage für einen Freund, der mit medialen Störgeräuschen einige Probleme hat.... )

OK, Spass bei Seite.

Das Virus ist in der bayrischen Staatskanzlei eingetroffen:
Söder begibt sich in Quarantäne
Weil sich der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei mit dem Coronavirus infiziert hat, muss Ministerpräsident Markus Söder in Quarantäne. Die Amtsgeschäfte will er digital weiterführen.
...
https://www.spiegel.de/politik/deutschland/markus-soeder-begibt-sich-in-quarantaene-a-624644b0-4900-470e-8e00-8c5c374576e1
Ob der Empfang ähnlich herzlich war wie die der Schutzmasken entzieht sich meiner Kenntnis.

Auf jeden Fall können wir uns die nächsten Tage auf sehr interessant Neuerungen in der Virusbekämpfung gefasst machen.

Wo ich jetzt gerade schon bei der Virusbekämpfung bin:
Ich war heute schon zum Einkaufen für Weihnachten um dem allgemeinen Wahnsinn knapp vor Toresschluss zu entgehen. Besucht wurde ein größerer Markt auf der östlichen Seite des Waldes. Dieser befand sich in einem größeren Einkaufszentrum das neben diesem diverse weitere Fachgeschäfte beherbergt. Die Vorschriften wurden, sieht man von der Security ohne irgend einen MNS ab, im Rahmen des möglichen umgesetzt. Diese Geschäfte waren, mit Ausnahme des Schlüsseldienst, Tabakhandlung, der Drogerie und der Bäckerei alle geschlossenen. In diesem Markt gab es dann folgende Artikel neben den Lebensmitteln problemlos käuflich zu erwerben:

Fernseher, Kühlschränke und andere elektrische Ausrüstung
=> Mediamarkt und andere geschlossenen

Holzsägen, Eisensägen, Schrauben, Nägel und weiterer Bedarf um sich mit dem Hammer auf den Daumen zu schlagen
=> Baumarkt geschlossen

Schuhe einer mir unbekannten Eigenmarke deren Verarbeitung zu immensen Folgekosten durch fehlerhafte Verarbeitung in der Orthopädie führt
=> Der Schuster und der Fachhandel geschlossen

Diverse Kleidung aller Art
=> Fachhandel geschlossen

Könnte mir jetzt bitte jemand erklären, mit welchem Hintergrund das so möglich ist? Habe ich den Sinn und die Funktion des Lockdown nicht verstanden oder bin ich bei meinem Denken auf dem Holzweg? Es kann doch nicht im Sinne des Erfinders sein, das sich jetzt alle in einem Laden knubbeln und an der Umkleidekabine eine Warteschlange steht.
 
baeckerbursch schrieb:
Diese Betrachtungen fand ich interessant:

https://www.tichyseinblick.de/meinu...rdungslage-bedeutet-nie-wieder-normalzustand/

Vor allem das hochrechnen der Toten auf die Infizierten Dunkelziffer.

Teils, teils..
Allerdings am Ende mit dem Zitat aus dem Deutschen Ärzteblatt den wirklichen Problemkern getroffen.
Da es von Tichy.. kommt wird es aber keiner aufnehmen und nicht in den Talkshows von Ard Zdf landen und schon gar nicht irgendetwas verbessern.

"Schon 2019 kam ein Text im Ärzteblatt zu dem Schluss: „Eine Umfrage unter Intensivpflegenden zeigt nun, dass sich die Situation in den nächsten Jahren weiter zuspitzen wird. Um den Status der intensivmedizinischen Versorgung zu halten, sind grundlegende Änderungen notwendig.“ Der Normalbetrieb sei in Spitzenzeiten wie der Grippewelle 2017/2018 „häufig nicht mehr aufrechtzuerhalten“. Umfragen unter Pflegepersonal zeigten, dass über 95% angaben, die Arbeitsbelastung habe in den letzten Jahren deutlich zugenommen und sage und schreibe 37,3% gaben an, den Beruf in den nächsten fünf Jahren verlassen zu wollen.

Wenn unser Gesundheitssystem aufgrund dieser Zahlen überlastet ist, kann die Lösung doch nicht sein: In Zukunft machen wir wegen jeder Grippe- (oder gleich jeder Hitzewelle?) einen Lockdown. Im großen und ganzen doch durchschnittliche Grippeinfektionen zu verhindern, kann nicht zum obersten Ziel menschlichen Zusammenleben gemacht werden. Auch hier zeigt sich nämlich keine Ausnahmesituation, die durch Corona in erster Linie verursacht wurde. "
 
Pancho schrieb:
Der Graben verläuft doch Diskussionstechnisch entlang des "Es ist mein Bier ob ich mich schütze" - Argument. Das sticht halt nicht bei dieser ganzen Pandemie-Schutz-Story.

Einfaches Beispiel (frei erfundene fiktive Story):

Es impfen sich in Deutschland 70% nicht. Jeder einzelne davon beruft sich auf das Argument:

WackelPudding schrieb:
Vorausgesetzt die Impfung funktioniert, soll sich doch jeder, der sich schützen will, impfen lassen. Die, die das nicht wollen, sollen das eben nicht tun, müssen dann aber eben auch zu ihrer Entscheidung stehen, wenn sie einen schweren Verlauf davon tragen.

Das hat zur Folge, dass sich wesentlich nicht viel ändert, es kommt die nächste Welle, das Gesundheitssystem bricht komplett zusammen, weil keiner mehr Bock auf irgendwas hat (jeder hat das Risiko für sich selbst bewusst in Kauf genommen).

Einer meiner Lieben hat einen Herzinfarkt, oder einen Autounfall oder was weiß ich, und stirbt nun, weil das kolabierte Gesundheitssystem nicht helfen konnte.

Die Partnerin eines guten Freundes könnte eventuell den Impfstoff nicht vertragen, sie wäre auf die Herdenimmunität angewiesen.

Beide haben für sich entschieden, lieber kein Risiko einzugehen und hätten gerne möglichst sicher weitergelebt, was aber faktisch durch die Entscheidung einer anderen Gruppe, lieber das Risiko einzugehen, gleich für die zwei genannten nun ohne sie zu fragen gleich mitentschieden wurde.

Diese Beispiele zeigen, dass in einer Gesellschaft in der wir alle so eng zusammen leben und auf die gleichen "Rettungsboote" angewiesen sind, es eben nicht eine Entscheidung "auf eigenes Risiko" gibt, Solidarität ist gefragt.

Natürlich ist auch das Maß der Solidarität die legitimerweiese eingefordert werden kann, eine Frage der Abwägung - und damit darf das durchaus kontrovers diskutiert werden, mit verschiedenen Ergebnissen. Aber es ist eben nicht 100% Privatsache - aber darf auch nicht grenzenlos eingefordert werden.

Nebenbei @WackelPudding, lese ich deine Beiträge sehr gerne, vielen Dank dafür.

Wir sind nicht wirklich auf der gleichen Linie, aber deine Beiträge gehören für mich dennoch zu denen, die zum Nachdenken anregen, weil sich da jemand offensichtlich wirklich Gedanken macht.

Erstmal danke für die Blumen, Pancho :)
Bei allen Eskapaden in diesem Topic schätze ich es grundsätzlich doch sehr, hier allerhand von verschiedenen Seiten zu erfahren, welche ich im normalen Leben so nicht erfahren hätte. Auch die Diskussionen, z.B. mit dir schätze ich. Wir sind sicherlich nicht auf der gleichen Linie, aber das müssen wir ja auch nicht sein ;-) Wäre ja sonst auch langweilig ;-)
Leider gibt es aber gerade in diesem Topic "auf beiden Seiten" einige Kandidaten, die mir manchmal die Lust an diesem Topic doch sehr vermiesen.

Um auf deinen inhaltlichen Teil zurück zu kommen:
Ich bin bei dir, wir brauchen eine gewisse Durchimpfungsrate, sodass das Gesundheitssystem nicht mehr an die Grenzen stößt. So lange sind sinnvolle und verhältnismäßige Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie absolut richtig und wichtig. Es muss vermieden werden, dass Leute in Krankenhäusern nicht mehr behandelt werden können, obwohl es dafür eigentlich die Möglichkeit gebe (so wie z.B. bei deinem Autounfall-Beispiel).

Wie viel Prozent dann am Ende die nötige Durchimpfungsrate sein werden, um die Krankenhäuser vor der Überlastung zu schützen, lässt sich aktuell nur raten, wobei ich mir nach wie vor recht sicher bin, dass es dafür die 60-70% nicht braucht.

Auch wenn ich die Grippe-Vergleiche nicht sonderlich mag, lässt hier die Grippeschutzimpfung eine gewisse Parallele zu. Jährlich lassen sich ja etwa nur 10-30% gegen die Grippe impfen. Das ist eigentlich nicht viel. Die Überlastung der Krankenhäuser wird aber dennoch vermieden, auch wenn weiterhin viele Menschen an der Grippe sterben.

Ähnlich stelle ich mir das mit Corona vor. Hier ist die Impfbereitschaft zu Beginn sicherlich höher als die 10%, wahrscheinlich eher im Bereich der 30-40%. Das ist soweit ja schonmal gut. Dadurch kann dann wahrscheinlich auch der schwerere Verlauf von Covid-19 im Vergleich zur Grippe zumindest zum Teil kompensiert werden und damit würden Kapazitäten im Gesundheitswesen geschont, die wir auch für andere Bereiche benötigen. Es wird aber auch weiterhin Fälle geben, bei denen Menschen an Corona sterben. Das ist persönlich immer extrem schade, lässt sich aber einfach nicht vermeiden, denn dein Beispiel mit der Person, die den Impfstoff nicht verträgt lässt sich ja auch umkehren. Zum Einen gibt es auch im Falle einer Herdenimmunität nie die vollständige Sicherheit, auch wenn diese Fälle dann natürlich unwahrscheinlicher sind. Andererseits könnte aber auch der Fall eintreten, dass sich die Person dann eben doch aus Zwang oder der indirekten Pflicht impfen lässt, da wir ja um jeden Preis die Herdenimmunität brauchen und am Ende Impfschäden davon trägt.

Es gibt nicht den perfekten Weg.

Auch wenn es vielen schwer fällt, das einzugestehen. Zum Leben gehört immer der Tod. Niemand lebt ewig und das ist auch gut so.
Wir müssen uns auch irgendwann die Frage stellen, ob jede Verlängerung der Lebensjahre immer sinnvoll und mit einer Lebensqualität verbunden ist, die das Wort "Qualität" verdient. Ist es wirklich tragisch, wenn wir von unserer Lebenserwartung, die schon sehr hoch ist, ein paar Jahre verlieren? Sicherlich hängt das auch vom Einzelfall ab, aber im Großen und Ganzen dürfte das egal sein, solange wir alle ein schönes Leben hatten.
Sicherlich gibt es Fälle, bei denen auch junge, gesunde Menschen sterben und ja, das ist tragisch und ja, das muss man versuchen zu vermeiden. (Siehe auch deine Beispiele).
Verhindern kann das aber letztlich niemand. Auch ich will jetzt nicht sterben, deshalb ist es sinnvoll, wenn auch jeder aus Solidarität, aber auch aus Eigennutz vorsichtiger als sonst agiert, aber dennoch weiterhin - soweit es eben geht - sein Leben lebt.
Ein Durchlaufen lassen der Pandemie ist daher natürlich auch nicht sinnvoll, auch wenn das mir manchmal unterstellt wird, dass ich das fordern würde.

Es ist also bei dieser Sache sicherlich nicht einfach und auch ich persönlich sitze da aktuell sehr zwischen den Stühlen.
Zum einen ist mir klar, dass die Einschränkungen desto schneller fallen können, je früher sich viele Menschen gegen Corona geimpft haben. Da will ich grundsätzlich aus Solidarität, aber zugegebenermaßen auch aus Eigennutz, schon mitmachen. Andererseits traue ich dem Impfstoff nicht. Natürlich kann durch verbesserte Prozesse Zeit im Vergleich zu einem normalen Verfahren aufgeholt werden. Knapp 10 Jahre kann man daher aber nicht gut machen und deswegen habe ich schon (noch) große Zweifel daran, ob die Impfung auch hinreichend sicher ist, vor allem auch in Hinblick auf Langzeitfolgen.

Entscheidend wird daher sein, dass von Seiten der Politik offen und ehrlich aufgeklärt wird und (bekannte) Nebenwirkungen kommuniziert werden. Auch muss darauf eingegangen werden, wo bei der Zulassung des Corona-Impfstoffs die viele Zeit eingespart werden konnte und welche Probleme eventuell daraus entstehen könnten.

Ich bin davon überzeugt, dass es so wie bei allen Corona-Maßnahmen sein wird:
- Überzeugt man die Bürger mit Ehrlichkeit von der Notwendigkeit, wird die Akzeptanz hoch sein
- Verspielt man aber diese Akzeptanz durch Intransparenz, Lügen oder stellt man Regeln auf, die jeglicher Logik entbehren (so wie das leider in Deutschland immer mehr passiert), so wird man die Akzeptanz für alle Maßnahmen (und damit auch für sie sinnvollen Maßnahmen) rapide schwinden
 
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