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Coronavirus 2019-nCoV

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Jeder Test ist eine Momentaufnahme zu der Zeit wo die Probe aufgenommen wurde, das ist ja logisch. Der PCR-Test deckt aber eben ein wesentlich größeres Zeitfenster der Infektion ab als der Schnelltest.
 
j-d-s schrieb:
https://www.tagesschau.de/newsticker/liveblog-corona-mittwoch-113.html#Altmaier-sieht-wenig-Chancen-fuer-schnelle-Lockerungen

Altmaier kündigt schonmal an dass der Lockdown noch mehrere Monate bleibt (Frühsommer wäre übrigens Juni), die Maske gar noch mindestens ein Jahr, und Großveranstaltungen wohl noch mehrere Jahre verboten.

Wer sowas unterstützt, dem ist echt nicht mehr zu helfen.

Es ist wirklich nicht einfach mit dir. Ich stelle mal das als Zitat hier rein, was da wirklich gesagt wurde:

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht wenig Chancen auf schnelle Lockerungen der massiven Beschränkungen in der Corona-Krise. Der CDU-Politiker deutete eine Verlängerung des harten Lockdowns über den 10. Januar hinaus an. "Solange ganz Deutschland ein riesengroßer Hotspot ist, verbieten sich Lockerungen praktisch von selbst", sagte Altmaier der Nachrichtenagentur dpa.

"Unser Alltag wird wohl noch zwei bis drei Monate eingeschränkt sein. Ab Frühsommer wird sich unser privates gesellschaftliches Leben normalisieren", sagte Altmaier mit Blick auf den bevorstehenden Beginn der Impfungen. "Wir werden zwar noch bis zum nächsten Winter oder darüber hinaus bei bestimmten Gelegenheiten eine Maske tragen müssen. Und es wird noch lange dauern, bis wir Großveranstaltungen, wie wir sie früher kannten, wieder verantworten können. Trotzdem wird das Leben der meisten Menschen ab Frühsommer wieder entspannter."

Und jetzt sag mir bitte, wo das steht, was du behauptest...?
 
Danke Pancho.
Gestern abend hielt ich das aus der SZ noch nicht für zitierenswert, in diesem Kontext ist die Aussage von Sahin aber jetzt aber schon relevant:

"Das Virus bleibt uns in den nächsten zehn Jahren erhalten. Wir müssen uns daran gewöhnen, dass es Infektionen und kleine Ausbrüche immer und immer wieder geben wird." Eine Normalität in dem Sinne, dass kein Shutdown nötig sei, könnte aber dank der Impfungen vom Ende des Sommers an erreicht werden. "Wir müssen sicherstellen, dass der nächste Winter quasi-normal wird", sagt Sahin.

Ein Artikel der digitalen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung vom 23.12.2020

http://sz.de/1.5156360
 
hch schrieb:
Leider plant man in AT wohl letztendlich nur den Astra Zeneca Impfstoff für "Normalos" in den Hausaztpraxen zur Verfügung zu stellen:

Das ist für eine hohe Impfquote wahrscheinlich nicht förderlich; Wahlfreiheit halte ich bei dem Thema schon für notwendig :?
 
Also eine dezentrale Impfung beim Hausarzt finde ich weniger dystopisch als die deutschen Impfzentren. Das wirkt schon sehr nach XCOM.

Wundervoll auch unsere unermessliche Güte in Europa:

STANDARD: Letzte Frage: Was macht man mit dem Impfstoff, der übrig bleibt?

Auer: Weiterverkaufen bleibt eine Option. Die EU hat ja auch vorgesehen, Impfstoff an jene Länder zu spenden, die sich das nicht leisten können. Als Akt weltweiter Solidarität.

Das Zeug, das wir in der EU nicht mehr brauchen, kriegt dann die Dritte Welt. Bis dahin kaufen wir aber den Markt leer.

Ob die unsere Reste dann noch als milde Gabe benötigen ist fraglich, schließlich nutzt China jede Chance, sich Einfluss zu sichern:

China propagiert seine Impfstoffe als öffentliches Gut, versucht sich damit als globale Führungsmacht zu positionieren und gleichzeitig eine Koalition von Entwicklungsländern aufzubauen, die China dankbar sind und diese Führungsrolle anerkennen.

https://www.tagesschau.de/ausland/china-corona-impfstoff-101.html
 
@Pancho: vielen Dank für das Hervorheben des Originalzitats.

Ich finde ja, dieses ständige mißverständliche Komunizieren, das Anreichern oder auch Quetschen von Aussagen ist eine wirkliche Unart.
Gerade beim Thema Corona. Und da dies leider aktuell täglich wohl -100000 fach passiert, ist diese Unart auch mit dafür verantwortlich,
dass sich Unsicherheit und Verdrossenheit breitmacht.
 
Tobi-DE schrieb:
Also eine dezentrale Impfung beim Hausarzt finde ich weniger dystopisch als die deutschen Impfzentren. Das

Biete Deutschland nicht eh beides? Ich bin auf jeden Fall auch lieber beim Hausarzt als bei einer Massenveranstaltung wenn es nicht unbedingt nötig ist (siehe auch Coronatest).
 
Ich seh das ja eigentlich umgekehrt. Zum Hausarzt zu gehen finde ich infektionsschutztechnisch nicht optimal (da gehen kranke Leute hin), zum Impfzentrum dagegen gehen normalerweise nur gesunde Menschen (jedenfalls darf man bei den meisten anderen Impfungen nicht gerade einen Infekt haben). Ich meine damit ausdrücklich NICHT das Coronavirus, sondern alle anderen möglichen Infektionen.

Ich würde sogar so weit gehen und ein Aufrechterhalten der Impfzentren fordern, die sollen dann halt noch andere Impfungen zusätzlich anbieten. Am besten fänd ich ja Drive-In-Impfungen, das geht am schnellsten und man sitzt in keinem Wartezimmer rum.
 
j-d-s schrieb:
Am besten fänd ich ja Drive-In-Impfungen, das geht am schnellsten und man sitzt in keinem Wartezimmer rum.
Sehr innovativ! Wäre das nicht noch besser in einer Gondelbahn umzusetzen? Könnte doch wohl ein Amtsarzt im Gletscherbus sitzen und jeden auf der Bergfahrt eben schnell impfen, oder? Hätte man noch mehr Zeit gespart... :rolleyes:
 
j-d-s schrieb:
Ich seh das ja eigentlich umgekehrt. Zum Hausarzt zu gehen finde ich infektionsschutztechnisch nicht optimal (da gehen kranke Leute hin), zum Impfzentrum dagegen gehen normalerweise nur gesunde Menschen (jedenfalls darf man bei den meisten anderen Impfungen nicht gerade einen Infekt haben). Ich meine damit ausdrücklich NICHT das Coronavirus, sondern alle anderen möglichen Infektionen.

Ich würde sogar so weit gehen und ein Aufrechterhalten der Impfzentren fordern, die sollen dann halt noch andere Impfungen zusätzlich anbieten. Am besten fänd ich ja Drive-In-Impfungen, das geht am schnellsten und man sitzt in keinem Wartezimmer rum.

Finde ich gar nicht so dumm. Meine letzten Auffrischungsimpfungen habe ich von einer befreundeten Ärztin im eigenen Wohnzimmer bekommen, das ist Luxus :)
 
Jan Tenner schrieb:
j-d-s schrieb:
Am besten fänd ich ja Drive-In-Impfungen, das geht am schnellsten und man sitzt in keinem Wartezimmer rum.
Sehr innovativ! Wäre das nicht noch besser in einer Gondelbahn umzusetzen? Könnte doch wohl ein Amtsarzt im Gletscherbus sitzen und jeden auf der Bergfahrt eben schnell impfen, oder? Hätte man noch mehr Zeit gespart... :rolleyes:

Schade, dass du offensichtlich die sinnvolle Anmerkung wieder unnötig ins lächerliche ziehen musst...

Ich halte es auch für sinnvoll, wenn Impfungen, ähnlich wie bei den bereits praktizierten Teststraßen, von den Mitarbeitern an den in den Autos sitzenden Menschen vorgenommen werden. Rein vom Procedere dürfte das, sofern genügend Platz zur Verfügung steht, funktionieren können.

Zweifelsohne würde es eventuelle "Gefahren" einer Warteschlange oder von geschlossenen Räumen minimieren.

Menschen, die über kein Auto verfügen, könnte man z.B. auf Staatskosten ein Taxi oder einen sonstigen Fahrdienst organisieren. Kapazitäten sollten dort aktuell vorhanden sein.
 
WackelPudding schrieb:
Jan Tenner schrieb:
j-d-s schrieb:
Am besten fänd ich ja Drive-In-Impfungen, das geht am schnellsten und man sitzt in keinem Wartezimmer rum.
Sehr innovativ! Wäre das nicht noch besser in einer Gondelbahn umzusetzen? Könnte doch wohl ein Amtsarzt im Gletscherbus sitzen und jeden auf der Bergfahrt eben schnell impfen, oder? Hätte man noch mehr Zeit gespart... :rolleyes:

Schade, dass du offensichtlich die sinnvolle Anmerkung wieder unnötig ins lächerliche ziehen musst...

Ich halte es auch für sinnvoll, wenn Impfungen, ähnlich wie bei den bereits praktizierten Teststraßen, von den Mitarbeitern an den in den Autos sitzenden Menschen vorgenommen werden. Rein vom Procedere dürfte das, sofern genügend Platz zur Verfügung steht, funktionieren können.

Zweifelsohne würde es eventuelle "Gefahren" einer Warteschlange oder von geschlossenen Räumen minimieren.

Menschen, die über kein Auto verfügen, könnte man z.B. auf Staatskosten ein Taxi oder einen sonstigen Fahrdienst organisieren. Kapazitäten sollten dort aktuell vorhanden sein.
Schade, dass die vorgeblich sinnvolle Anmerkung offenkundig nicht ansatzweise zu Ende gedacht ist und bezeichnenderweise ausschließlich aus der Sicht des eigenen Komforts gesehen wird. Die Anmerkungen bezog sich ja ausdrücklich auf alle Impfungen auch neben der Corona-Impfung. D.h. wir bräuchten neben einem flächendeckenden Netz hausärztlicher Versorgung noch ein getrenntes Netz von Impfstationen, das ja leider auch mit Ärzten und anderem medizinischen Personal besetzt sein müsste. Das lohnt sich natürlich wegen ein paar gesparter Wartezimmer-Stunden im Jahr...
Allerdings höre ich den den Aufschrei der Entrüstung schon wieder, wenn man hört, dass das medizinische Personal in den Impfstationen dann auch noch Geld dafür bekommen sollen (so wie geschehen, als hier die Sätze pro Impfung kolportiert wurden, die die Ärzte in den Corona-Impfstationen bekommen sollten).
 
In Deutschland sterben jedes Jahr 19.000 Menschen an Krankheiten, gegen die man impfen kann (also ohne Corona). Da wird doch das bisschen Aufwand für Impfzentren, wenn man sie jetzt dann eh schon hat, vertretbar sein.

Freilich würde man sie nachdem die Coronamassenimpfungen erfolgt sind entsprechend reduzieren (Anzahl, Kapazität etc.). Aber sie ganz wieder abzuschaffen find ich nicht sinnvoll.
 
j-d-s schrieb:
Freilich würde man sie nachdem die Coronamassenimpfungen erfolgt sind entsprechend reduzieren (Anzahl, Kapazität etc.). Aber sie ganz wieder abzuschaffen find ich nicht sinnvoll.

Man könnte sogar noch weiter gehen und überlegen, ob es möglich ist, perspektivisch einfache ärztliche Untersuchungen - also natürlich keine Facharztbehandlungen - ebenfalls Drive-thru zu gestalten (einfache Krankschreibungen, etc.).
Insbesondere in ländlichen Regionen, in denen bereits Ärztemangel herrscht, könnte dadurch vielleicht sogar die Effizienz der Grundversorgung erhöht werden.
Die dort eingesetzten Ärzte könnten dann ggf. auch weiterhin Impfungen vornehmen.
 
https://www.tagesschau.de/inland/impfbereitschaft-corona-101.html

Lest das mal.

Panik hilft um kurzfristig zu regieren ...mittel und langfristig sorgt sie für das Gegenteil.
Die Politik wird sich wundern wie leer die wenigen Impfzentren zeitweise sein werden.
Die Menschen vertrauen offensichtlich Ärzten mehr als Politikern... welche Erkenntnis für Menschen mit Schuhgrösse 54.

Dann ruft man wieder nach den bösen Kassenärzten, die Versorgung existiert ja irgendwie immernoch obwohl unsere Gesundheitspolitik seit 1995 versucht sie zu demontieren.

Ogottogott sind die doof.

Alles steht bereit, sogar die Kühlkette würde ausreichen.
Vielleicht liefert man die Impfdosen diesmal nicht wie die Schutzkleidung in Müllbeuteln, ja wöchentlich seit Monaten - wir sind in Deutschland... .

Ich bin für eine qualifizierte Demokratie, die jetzige Form der Demokratie ist eine offensichtliches Auslaufmodell und sogar kommunistischen Diktaturen unterlegen.
 
skifam schrieb:
Die Politik wird sich wundern wie leer die wenigen Impfzentren zeitweise sein werden.
Die Menschen vertrauen offensichtlich Ärzten mehr als Politikern...
Wenn ich das richtig mitbekommen habe, werden die meisten Ärzte die Impfung empfehlen - warum dann denen nicht vertrauen?
Aber mir soll es recht sein, wenn die Leute wegbleiben - um so schneller kann ich in
der Prioritätenliste nach vorne rutschen und drankommen.
 
Kommt auch immer drauf an was der jeweilige Mensch schon für Erfahrungen in Zusammenhang mit dem Virus gemacht hat. Für mich war das bis jetzt im Herbst auch alles nur aus den Medien bekannt. In letzter Zeit kamen die Einschläge aber rapide näher. Wie viele Corona-Kontakte 3. Grades ich schon hatte... keine Ahnung, hab aufgehört zu zählen. Dann kam noch ein direkter Kontakt zu einem Infizierten hinzu, auch wenn er vom Gesundheitsamt trotzdem nur als 2. Grades gewertet wurde. Und jedesmal dieses blöde Gefühl. Hab ich mich angesteckt? Ist mein Umfeld jetzt auch in Gefahr? Mit wem habe ich mich getroffen? Waren es Risikopatienten? Ganz zu schweigen von den Einschränkungen durch Quarantäne, sei sie nun freiwillig oder angeordnet. Und das ständige Prozedere mit Testen, warten aufs Ergebnis, während man auf glühenden Kohlen sitzt.
Ich werde mich auf jeden Fall impfen lassen wenn ich an der Reihe bin. Allein schon damit dieser Zirkus endlich ein Ende hat.

Übrigens: Alle meine Corona-Kontakte waren in der Arbeit. Bevor hier einer meint ich würde mich privat sonstwo rumtreiben.
 
David93 schrieb:
Übrigens: Alle meine Corona-Kontakte waren in der Arbeit. Bevor hier einer meint ich würde mich privat sonstwo rumtreiben.

Kann ich aus meiner Beobachtung bestätigen. Die mir bekannten Fälle ließen sich fast zu 100% eindeutig auf beruflichen Ursprung zurückverfolgen.
 
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