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    Ihr habt noch tolle Berg-, Ski- oder Landschaftsfotos auf eurer Festplatte? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt, sie mit uns zu teilen!

    Unser Alpinforum-Fotowettbewerb 2026 läuft noch und wir freuen uns über weitere beeindruckende Aufnahmen aus der Bergwelt! ⛷️🏔️

    ⏰ Letzte Chance zur Teilnahme!
    Ihr könnt eure Bilder noch bis Sonntagabend, 18. Oktober 2026, einreichen!

    Egal ob spektakuläres Bergpanorama, verschneite Piste oder ein besonderer Moment in den Alpen – zeigt uns eure schönsten Bilder! Jeder Beitrag macht den Wettbewerb noch abwechslungsreicher. 😊

    Alle Teilnahmebedingungen und Informationen zur Bildeinreichung findet ihr im Wettbewerbsthema:

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Coronavirus 2019-nCoV

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Whistlercarver schrieb:
Die Ausgangsbeschränkung in Ba-Wü bringt nichts.
Heute war die Hölle los auf der Loipe. Die Parkplätze schon lange belegt aber die Autos kommen immer noch weiter im Konvoi. Autonummern aus ganz Ba-Wü und auch aus anderen Bundesländern. So bekommt man die Pandemie nicht in Griff. Auch am Feldberg waren über 600 Autos allein nur im Parkhaus und es läuft kein einziger Lift und keine Hütte hat offen. also rennen alle ohne Kontrolle durch Wald und Felder. Leider sah man wieder auf den Webcams wie gut die Abstände eingehalten werden.
Es braucht eine mobilitäts Einschränkung wie in Sachsen 15km Radius um den Wohnort darf man sich bewegen sonst gibt es eine Strafe.
Wenn das nicht schnell kommt, dann bleiben die Zahlen auf dem hohen Niveau und dann ist auch Liftunterstütztes Skifahren noch lange nicht in Sicht in D.

Es hat aber auch positive Nebeneffekte das die Lifte nicht laufen. Einer bei mir im Tal reaktiviert gerade seinen alten Seillift. Es fehlt noch die Pistenpräparation, dass muss wohl wie früher ablaufen.

Könnte auch damit zu tun haben dass sich die Menschen in der westlichen Welt ihr Leben nicht nehmen lassen bzw. nich bereit sind, dieses aufzugeben.
Nicht alle Menschen haben einen riesigen Bekanntenkreis und treffen sich ständig mit dutzdenden von anderen Menschen... und sind somit (auch bei noch so extremen Szenarien) keine Gefahr für ihre Mitmenschen.Ich gehöre übrigens seit 20 Jahren zu dieser Gattung... mit Solidarität muss mir somit keiner kommen.
 
F. Feser schrieb:
Die müssen auch nicht überall ihre Augen haben. Wer in Zeiten wie jetzt Skifahren geht tut das aus zwei Gründen: entweder er hasst die Corona Regeln und hält sich bewusst nicht dran und ist somit ein asozialer Typ oder er hält sich sehr bewusst an alle regeln und denkt eben „ok - die anderen werden vermutlich auch aufpassen“ wie sowas ausgeht sieht man dann an Hand der Bilder von heute wo dann die asozialen auf die schweigende Normalomehrheit treffen. Dass sich der ein oder andere Normalo dann unwohl fühlt ist durchaus nachvollziehbar. Und scheinbar scheinen die Asozialen an der ein oder anderen Gegend in der Mehrheit zu sein 🤷🏼‍♂️

Klassisches 2-Gesellschaften-Denken... ob das zum Pfad der Erleuchtung führt, halte ich für sehr fragwürdig.

Vielleicht würde es ja auch schon reichen, dem (steuerzahlenden) Individuum seine FREIHEIT zurückzugeben... viele Regierungen scheinen schlicht zu vergessen dass manin der westlichen Welt den Menschen die Freiheit nicht so einfach wegnehmen kann...Corona hin,Corona her.
 
Welche Freiheit fehlt dir armer Freiheitskämpfer denn?
 
Hmm. Manche haben hier ein Verständnis von Freiheit. Da wundere ich mich.

Also ich darf vor die Tür gehen. Kann einkaufen gehen. Dies und das machen, usw.
Das ist doch schon gewaltig viel Freiheit, die man noch hat.


- Besser als im Gefängnis zu sein, vermutlich noch unrechtmäßig als politischer Gefangerner.
- Besser als vom Staat permanent überwacht zu werden, wo das kleinste Vergehen bestraft wird.
- Besser als Hunger leiden zu müssen.
usw.


Also ich Lebe in Freiheit.
Zur Zeit halt mit Corona bedingten Regeln. Aber trotz dieser Einschränkungen bin ich frei.
 
eistroll schrieb:
Whistlercarver schrieb:
Die Ausgangsbeschränkung in Ba-Wü bringt nichts.
Heute war die Hölle los auf der Loipe. Die Parkplätze schon lange belegt aber die Autos kommen immer noch weiter im Konvoi. Autonummern aus ganz Ba-Wü und auch aus anderen Bundesländern. So bekommt man die Pandemie nicht in Griff. Auch am Feldberg waren über 600 Autos allein nur im Parkhaus und es läuft kein einziger Lift und keine Hütte hat offen. also rennen alle ohne Kontrolle durch Wald und Felder. Leider sah man wieder auf den Webcams wie gut die Abstände eingehalten werden.
Es braucht eine mobilitäts Einschränkung wie in Sachsen 15km Radius um den Wohnort darf man sich bewegen sonst gibt es eine Strafe.
Wenn das nicht schnell kommt, dann bleiben die Zahlen auf dem hohen Niveau und dann ist auch Liftunterstütztes Skifahren noch lange nicht in Sicht in D.

Es hat aber auch positive Nebeneffekte das die Lifte nicht laufen. Einer bei mir im Tal reaktiviert gerade seinen alten Seillift. Es fehlt noch die Pistenpräparation, dass muss wohl wie früher ablaufen.

Könnte auch damit zu tun haben dass sich die Menschen in der westlichen Welt ihr Leben nicht nehmen lassen bzw. nich bereit sind, dieses aufzugeben.
Nicht alle Menschen haben einen riesigen Bekanntenkreis und treffen sich ständig mit dutzdenden von anderen Menschen... und sind somit (auch bei noch so extremen Szenarien) keine Gefahr für ihre Mitmenschen.Ich gehöre übrigens seit 20 Jahren zu dieser Gattung... mit Solidarität muss mir somit keiner kommen.

Nö. Liegt eher daran, dass die Menschen in der westlichen Welt einfach zu dekadent und vollgefressen sind um noch zu merken, wie gut es ihnen mit den paar Einschränkungen denn immer noch geht.
Desto weiter in der Stadt, desto schlimmer.

Und dann überwiegt natürlich die relativierung „IIIIIIIIIICH bin ja schließlich keine Gefahr für andere“ (aus welchen fantastischen Gründen auch immer) recht schnell und gerne.

Jan
 
In Frankreich galt monatelang maximal eine Stunde Ausgang neben der Arbeit und maximal 5 Kilometer von der Wohnung entfernen erlaubt und Einkauf. Da würde ich von Freiheitseinschränkung reden wollen. Für mich hat sich eigentlich im Alltag nichts geändert, es ist halt schade dass die Gastro komplett tot ist, aber das kann man mal hinnehmen..Wenn überhaupt könnte ich mich über reine Luxusprobleme beklagen. Angesichts einer selber durchgestandenen Erkrankung mach ich das aber nicht. Wie sich manche aufregen können...
 
freerider13 schrieb:
eistroll schrieb:
Whistlercarver schrieb:
Die Ausgangsbeschränkung in Ba-Wü bringt nichts.
Heute war die Hölle los auf der Loipe. Die Parkplätze schon lange belegt aber die Autos kommen immer noch weiter im Konvoi. Autonummern aus ganz Ba-Wü und auch aus anderen Bundesländern. So bekommt man die Pandemie nicht in Griff. Auch am Feldberg waren über 600 Autos allein nur im Parkhaus und es läuft kein einziger Lift und keine Hütte hat offen. also rennen alle ohne Kontrolle durch Wald und Felder. Leider sah man wieder auf den Webcams wie gut die Abstände eingehalten werden.
Es braucht eine mobilitäts Einschränkung wie in Sachsen 15km Radius um den Wohnort darf man sich bewegen sonst gibt es eine Strafe.
Wenn das nicht schnell kommt, dann bleiben die Zahlen auf dem hohen Niveau und dann ist auch Liftunterstütztes Skifahren noch lange nicht in Sicht in D.

Es hat aber auch positive Nebeneffekte das die Lifte nicht laufen. Einer bei mir im Tal reaktiviert gerade seinen alten Seillift. Es fehlt noch die Pistenpräparation, dass muss wohl wie früher ablaufen.

Könnte auch damit zu tun haben dass sich die Menschen in der westlichen Welt ihr Leben nicht nehmen lassen bzw. nich bereit sind, dieses aufzugeben.
Nicht alle Menschen haben einen riesigen Bekanntenkreis und treffen sich ständig mit dutzdenden von anderen Menschen... und sind somit (auch bei noch so extremen Szenarien) keine Gefahr für ihre Mitmenschen.Ich gehöre übrigens seit 20 Jahren zu dieser Gattung... mit Solidarität muss mir somit keiner kommen.

Nö. Liegt eher daran, dass die Menschen in der westlichen Welt einfach zu dekadent und vollgefressen sind um noch zu merken, wie gut es ihnen mit den paar Einschränkungen denn immer noch geht.
Desto weiter in der Stadt, desto schlimmer.

Und dann überwiegt natürlich die relativierung „IIIIIIIIIICH bin ja schließlich keine Gefahr für andere“ (aus welchen fantastischen Gründen auch immer) recht schnell und gerne.

Jan

Kann man so sehen...

Und ja: IIIIIIIIch bin keine Gefahr für andere... denn ich halte mich an die Vorgaben. Und wenn ich deswegen trotzdem eine Gefahr sein sollte? Dann erzählt die Regierung einfach Scheisse... Argumente dagegen? Anyone?

Ich habe während mehreren Monaten Rationierung von Lebensmitteln, totale Ausgansperren (zum Pinkeln den entsprechenden Magneten auf dem Whiteboard setzen) und entsprechende 24/7 Bereitschaft erlebt. Und das tausende Kilometer von zu Hause weg... auch während Weihnachten.

Insofern: Die aktuelle Situation ist ein Sturm im Wasserglas... zumindest für mich: Sich wegen einer Sache in die Hose zu machen, die (geschichtlich) absolut nix Neues ist... das betrifft wohl vorallem Menschen, die noch nie schlimmere oder echt andere Zeiten erlebt haben.
 
Ram-Brand schrieb:
Hmm. Manche haben hier ein Verständnis von Freiheit. Da wundere ich mich.

Also ich darf vor die Tür gehen. Kann einkaufen gehen. Dies und das machen, usw.
Das ist doch schon gewaltig viel Freiheit, die man noch hat.


- Besser als im Gefängnis zu sein, vermutlich noch unrechtmäßig als politischer Gefangerner.
- Besser als vom Staat permanent überwacht zu werden, wo das kleinste Vergehen bestraft wird.
- Besser als Hunger leiden zu müssen.
usw.


Also ich Lebe in Freiheit.
Zur Zeit halt mit Corona bedingten Regeln. Aber trotz dieser Einschränkungen bin ich frei.

Ein Missstand wird nicht dadurch gerechtfertigt dass es woanders noch schlechter ist. Sonst könnte man ja fast alles schönreden.

Und nein, wenn ich mich nicht frei bewegen kann und mich nicht treffen kann mit wem ich gerade will ist das für mich keine Freiheit.
 
eistroll schrieb:
Kann man so sehen...

Und ja: IIIIIIIIch bin keine Gefahr für andere... denn ich halte mich an die Vorgaben. Und wenn ich deswegen trotzdem eine Gefahr sein sollte? Dann erzählt die Regierung einfach Scheisse... Argumente dagegen? Anyone?

Ich habe während mehreren Monaten Rationierung von Lebensmitteln, totale Ausgansperren (zum Pinkeln den entsprechenden Magneten auf dem Whiteboard setzen) und entsprechende 24/7 Bereitschaft erlebt. Und das tausende Kilometer von zu Hause weg... auch während Weihnachten.

Insofern: Die aktuelle Situation ist ein Sturm im Wasserglas... zumindest für mich: Sich wegen einer Sache in die Hose zu machen, die (geschichtlich) absolut nix Neues ist... das betrifft wohl vorallem Menschen, die noch nie schlimmere oder echt andere Zeiten erlebt haben.

Das klingt spannend. Erzähl mal wo das war.
 
Neandertaler schrieb:
eistroll schrieb:
Kann man so sehen...

Und ja: IIIIIIIIch bin keine Gefahr für andere... denn ich halte mich an die Vorgaben. Und wenn ich deswegen trotzdem eine Gefahr sein sollte? Dann erzählt die Regierung einfach Scheisse... Argumente dagegen? Anyone?

Ich habe während mehreren Monaten Rationierung von Lebensmitteln, totale Ausgansperren (zum Pinkeln den entsprechenden Magneten auf dem Whiteboard setzen) und entsprechende 24/7 Bereitschaft erlebt. Und das tausende Kilometer von zu Hause weg... auch während Weihnachten.

Insofern: Die aktuelle Situation ist ein Sturm im Wasserglas... zumindest für mich: Sich wegen einer Sache in die Hose zu machen, die (geschichtlich) absolut nix Neues ist... das betrifft wohl vorallem Menschen, die noch nie schlimmere oder echt andere Zeiten erlebt haben.

Das klingt spannend. Erzähl mal wo das war.

1 Jahr Kosovo, Infanterie, KFOR... um nur einige Eckdaten zu nennen.
 
F. Feser schrieb:
Welche Freiheit fehlt dir armer Freiheitskämpfer denn?
Nur so zu allgemeinen Verständnis: "Armer Freiheitskämpfer?"
Ich weiss ja nicht, wie viele Diensttage du auf deinem Konto hast... und wie viele davon du davon im Einsatz geleistet hast.
Würde mich interessieren....
 
Schneefuchs schrieb:
Ram-Brand schrieb:
Hmm. Manche haben hier ein Verständnis von Freiheit. Da wundere ich mich.

Also ich darf vor die Tür gehen. Kann einkaufen gehen. Dies und das machen, usw.
Das ist doch schon gewaltig viel Freiheit, die man noch hat.


- Besser als im Gefängnis zu sein, vermutlich noch unrechtmäßig als politischer Gefangerner.
- Besser als vom Staat permanent überwacht zu werden, wo das kleinste Vergehen bestraft wird.
- Besser als Hunger leiden zu müssen.
usw.


Also ich Lebe in Freiheit.
Zur Zeit halt mit Corona bedingten Regeln. Aber trotz dieser Einschränkungen bin ich frei.

Ein Missstand wird nicht dadurch gerechtfertigt dass es woanders noch schlechter ist. Sonst könnte man ja fast alles schönreden.

Und nein, wenn ich mich nicht frei bewegen kann und mich nicht treffen kann mit wem ich gerade will ist das für mich keine Freiheit.

Die Frage ist nicht, ob es woanders schlechter ist.
Die Frage ist, wie man „Misstand“ definiert.

Manchmal hab ich das Gefühl, „Misstand“ ist bei manchem schon eingetreten, sobald der big Mac nicht binnen 60 Sekunden auf dem Tablett liegt.
„Probleme“ werden einfach in der westlichen Welt deutlich dramatisiert. Dabei wird oft vernachlässigt, was man eigentlich hat.

Die Einstellung „ist ja egal ob’s woanders schlechter ist“ spielt da auch keine Rolle.
Man hat einfach aus den Augen verloren, WAS man einfach hat...

Jan
 
eistroll schrieb:
Kann man so sehen...

Und ja: IIIIIIIIch bin keine Gefahr für andere... denn ich halte mich an die Vorgaben. Und wenn ich deswegen trotzdem eine Gefahr sein sollte? Dann erzählt die Regierung einfach Scheisse... Argumente dagegen? Anyone?

Tja. Argumente dagegen? Nein. Geht nicht. Dafür sind deine Aussagen zu verwirrend...

Deinen Angaben nach bist du Berufssoldat. Allerdings findest du, das deine Regierung scheisse redet. also eigentlich der Staat, den du verteidigen und beschützen sollst.

Die Maßnahmen findest du offenbar scheisse und daneben - befolgst sie aber - auch wenn du sie nicht mitträgst. Wetterst aber dagegen.

Sei mir nicht böse, aber: hältst du es wirklich für ne gute Idee, dass du im Namen dieser Republik mit ner Uniform und ner Waffe rumrennst??

Irgendwie hab ich da kein so gutes Gefühl...

Jan
 
eistroll schrieb:
F. Feser schrieb:
Welche Freiheit fehlt dir armer Freiheitskämpfer denn?
Nur so zu allgemeinen Verständnis: "Armer Freiheitskämpfer?"
Ich weiss ja nicht, wie viele Diensttage du auf deinem Konto hast... und wie viele davon du davon im Einsatz geleistet hast.
Würde mich interessieren....

Ich sage es mal als W12er so; zum Anstehen lernen hat der Wehrdienst nicht geschadet. Dennoch sind wir nicht im Krieg, auch wenn der Kampf gegen das Virus manchem so vorkommt. Das ist wohl doch eine andere Qualität.
 
freerider13 schrieb:
eistroll schrieb:
Kann man so sehen...

Und ja: IIIIIIIIch bin keine Gefahr für andere... denn ich halte mich an die Vorgaben. Und wenn ich deswegen trotzdem eine Gefahr sein sollte? Dann erzählt die Regierung einfach Scheisse... Argumente dagegen? Anyone?

Tja. Argumente dagegen? Nein. Geht nicht. Dafür sind deine Aussagen zu verwirrend...

Deinen Angaben nach bist du Berufssoldat. Allerdings findest du, das deine Regierung scheisse redet. also eigentlich der Staat, den du verteidigen und beschützen sollst.

Die Maßnahmen findest du offenbar scheisse und daneben - befolgst sie aber - auch wenn du sie nicht mitträgst. Wetterst aber dagegen.

Sei mir nicht böse, aber: hältst du es wirklich für ne gute Idee, dass du im Namen dieser Republik mit ner Uniform und ner Waffe rumrennst??

Irgendwie hab ich da kein so gutes Gefühl...

Jan

Das ist so nicht richtig und deshalb korrigiere ich nach:

Ich war 14 Jahre lang Soldat... und dies aus Überzeugung, nicht weil ich musste.

Nun bin ich es nicht mehr... und bin froh dass ich es nicht mehr bin. Denn meine Pflicht als Soldat war es, mein Land und meine Leute zu schützen... nach meinem besten Gewissen und Wissen. Aber das findet so nicht mehr statt... weil nicht mehr umsetzbar.

Ob ich es sinnvoll finde,mit einer Waffe durch die Gegend zu rennen (Die ich übrigens bis an mein Lebensende in meinen Kleiderschrank aufbewahre)???
Nein, finde ich nicht...aber ich KANN es wenn ich WILL... Corona hin oder her...
 
icedtea schrieb:
eistroll schrieb:
F. Feser schrieb:
Welche Freiheit fehlt dir armer Freiheitskämpfer denn?
Nur so zu allgemeinen Verständnis: "Armer Freiheitskämpfer?"
Ich weiss ja nicht, wie viele Diensttage du auf deinem Konto hast... und wie viele davon du davon im Einsatz geleistet hast.
Würde mich interessieren....

Ich sage es mal als W12er so; zum Anstehen lernen hat der Wehrdienst nicht geschadet. Dennoch sind wir nicht im Krieg, auch wenn der Kampf gegen das Virus manchem so vorkommt. Das ist wohl doch eine andere Qualität.

Der Unterschied ist (leider) kleiner als du denkst...
 
eistroll schrieb:
1 Jahr Kosovo, Infanterie, KFOR... um nur einige Eckdaten zu nennen.

Umso unverständlicher, dass vor dem Hintergrund gerade dieser Erfahrungen wegen dem bisschen lockdown, der auch wieder vorbei sein wird, deine Resilienz zusammenbricht
Meine Güte!
Ich habe heute noch mit meiner 96 jährigen Tante telefoniert: Die letzte der Kriegsgeneration aus meiner Familie, die damals mit viel Glück einen alliierten Bombenangriff im Ruhrgebiet (Grossangriff auf Bochum, 4.Nov 1944) überlebt hat, in Folge als Rotkreuzhelferin nach Hamburg verpflichtet wurde und sich nach dem Zusammenbruch des "Reiches" zurück nach Hause durchgeschlagen musste...in Ungewissheit ob ihr Verlobter (mein Onkel) es von der Ostfront noch zurück geschafft hat, telefoniert. Die würde dich und alle anderen auslachen! Nur weil sie gerade mal nicht das machen können was sie gerne würden....und es ansonsten an nichts aber auch gar nichts fehlt...
Was für ein Gejammer...!
 
Pistencruiser schrieb:
Die würde dich und alle anderen auslachen! Nur weil sie gerade mal nicht das machen können was sie gerne würden....und es ansonsten an nichts aber auch gar nichts fehlt...
Was für ein Gejammer...!

Ich denke eher sie wäre unglaublich wütend angesichts des Egoismus, der Arroganz und Ignoranz die manche an den Tag legen.
Solange in einem Supermarkt Karotten und Gurken die einfach nur krumm sind weggeworfen werden, sprechen wir nicht wirklich von Problemen und schlechten Zeiten.

Was aber generell nicht heißen soll, dass man ein hohes Niveau nicht bewahren sollte.
 
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