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Coronavirus 2019-nCoV

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Kapi schrieb:
Meckelbörger schrieb:
Achtung OT
Es ist sogar schlimmer, hier im Norden gibt es einen Stadtstatt dessen Justizkasse alle E-Mails, die an die zentrale E-Mailadresse geschickt werden, ausdruckt und den zuständigen Mitarbeitern in die Postfächer legt.
Aus dem Grund ist halt auch das Homeoffice schlecht umzusetzen.

Es geht noch besser. Im Zuge der Home-Office-Pflichten sollen nun auch immer mehr Mitarbeiter der öff. Verwaltung bspw. in Rathäusern möglichst im Wechsel mal zu Hause, mal im Amt arbeiten. Da es nun den Ämtern an allen Ecken an Notebooks für mobiles Arbeiten gebricht, die Mitarbeiter aber selbstredend in den Netzen der öffentlichen Verwaltung von zu Hause aus arbeiten müssen und das mit Faxgeräten etwas schwierig ist (sic!), müssen besagte Kräfte nun in ihren Büros in Woche (a) die Rechner unter ihren Schreibtischen abbauen und nach Hause schaffen, um sie in Woche (b) wieder mit ins Amt zu wuchten. Der Einsatz privater Notebooks wird aus Sicherheitsgründen (nachvollziehbar) abgelehnt, der Einsatz der Amtsrechner an privaten Netzendgeräten (Amtsdeutsch!, vulgo FritzBoxen o.ä.) hingegen scheint den IT-Veranwtortlichen kein Kopfzerbrechen zu bereiten. Monitore, Tastaturen und Mäuse für das Home Ofifice sind möglichst selbst zu stellen. Widrigenfalls dürfen auch die abgebaut und nach Haus gewuppt werden. Kannste nicht erfinden, IT-Land Deutschland in der Corona-Krise. Eine Lachnummer.

K.
Zitierst Du aus dem Postillon?
 
Es müsste sich um PCR-Speicheltests gehandelt haben.
 
Merkel wurde auf der PK gerade zur Expertenauswahl gefragt und meinte das es eben politische Entscheidung war diese politische Richtung einzuschlagen und man sich deshalb eben auch Experten dementsprechend einlädt,
Also ich habe schon im April gesagt dass die Regierenden ein Gesundheitsproblem politisch und nicht fachlich lösen wollen. Mir glaubte man nicht, aber vielleicht glaubt man es ja jetzt Frau Merkel wenn sie es schon selber sagt.

Wenn ich so lese was ihr selber über die Deutsche IT schreibt dann wird mir wirklich schlecht. Passt aber irgendwie zu den bisher gemachten Erfahrungen damit zusammen. Wir haben bei uns IT-Lösungen von zwei Deutschen Firmen im Einsatz. Die Produkte sind nicht der Weisheit letzter Schluss und den Support kann man nicht mal kritisieren weil der eigentlich gar nicht existiert. Zum Glück sind das nicht für den Betrieb relevante Sachen und vieles kann man auch selber wieder zum Laufen bringen. Aber ja, 21 Jahrhundert tönt sonst anders.
 
Mt. Cervino schrieb:
Punkt für dich ;).
Ich meinte aber weniger den Superspreader-Trillerpfeifen-Party-Modus, als den Export-Modus nach erfolgter Infektion und das Abwälzen der Corona Behandlungen auf die Heimatkrankenhäuser der Urlauber.

Durch die Quarantäneregelungen dürften nicht zuviele Ausländer kommen. Aber ja, das ist das Problem von Reisen!
 
Du hast schon recht, das Schweizer Modell folgt dem Modell Ischgl zu 100%.
Aber in Ischgl hat man aus dem anfänglichen Fehler gelernt, in der Schweiz geht man den Weg bewusst weiter...
Ich würde eher sagen es ist das St Wolfgang Modell.
 
3303 schrieb:
fabile schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
Du hast schon recht, das Schweizer Modell folgt dem Modell Ischgl zu 100%.
Aber in Ischgl hat man aus dem anfänglichen Fehler gelernt, in der Schweiz geht man den Weg bewusst weiter...

100%? Wo ist die Party? :lol: :lol:
In St. Moritz gerne diskret hinter verschlossenen Türen.

Das dürfte aber nicht nur in St. Moritz das Problem sein. Vergiss mal nicht die ganzen 2. Wohnungsbesitzer, die kommen sowieso. Nur Quarantäneregeln wirken da.
 
Ich kann leider alles voll und ganz bestätigen. Auch ich habe selbstverständlich Bildschirm ,Tastatur und Maus privat gekauft und mein Tiny darf sich öfters die Welt anschauen :D
Arbeiten ist schwierig, da noch keine E-Akte vorhanden ist....Diensthandy gibts ned....usw. wir behelfen uns hemdsärmelig, denn oberstes Ziel ist den ÖPNV nicht zu belasten.....
Selbstverständlich geht das nur an 2 Tagen die Woche , der Rest ist Präsenz im Doppelzimmer.
Ja die digitale Welt wurde komplett verschlafen, ob bei den Behörden oder vorallem dem Kultusministerium /Regierungspräsidien mit der Hilfe für die Schulen (Moodle Plattform etc.)
Selbst beim größten Arbeitgeber in Deutschland ( öffentlicher Dienst / Agentur) klappt es nicht so toll, alles digitalisiert, tolle E-Akte etc. Allerdings wenn sich alle draufschalten geht nix mehr... :wink: :wink:
Das muss schnellstmöglich in Angriff genommen werden.......
 
Oliver.O schrieb:
Was lernen wir jetzt von St. Moritz?
1. In den Hotels fand (mit 4% Positiven) eine 2,3-fach höhere Ausbreitung statt als im Gesamtgebiet (mit 1,7% Positiven).
2. Die Behauptung, die Schutzkonzepte in den Hotels hätten funktioniert, steht im Widerspruch zur dort höheren Verbreitung.
3. Die regelmäßigen Tests in den Hotels dürften eine noch stärkere Ausbreitung abgemildert haben.

zu 2.) die höhere Positivenrate kann auch mit der dort häufig gefundenen Mutation zusammen hängen, die ja ansteckender sein soll.
 
Kapi schrieb:
Es geht noch besser. Im Zuge der Home-Office-Pflichten sollen nun auch immer mehr Mitarbeiter der öff. Verwaltung bspw. in Rathäusern möglichst im Wechsel mal zu Hause, mal im Amt arbeiten. Da es nun den Ämtern an allen Ecken an Notebooks für mobiles Arbeiten gebricht, die Mitarbeiter aber selbstredend in den Netzen der öffentlichen Verwaltung von zu Hause aus arbeiten müssen und das mit Faxgeräten etwas schwierig ist (sic!), müssen besagte Kräfte nun in ihren Büros in Woche (a) die Rechner unter ihren Schreibtischen abbauen und nach Hause schaffen, um sie in Woche (b) wieder mit ins Amt zu wuchten. Der Einsatz privater Notebooks wird aus Sicherheitsgründen (nachvollziehbar) abgelehnt, der Einsatz der Amtsrechner an privaten Netzendgeräten (Amtsdeutsch!, vulgo FritzBoxen o.ä.) hingegen scheint den IT-Veranwtortlichen kein Kopfzerbrechen zu bereiten. Monitore, Tastaturen und Mäuse für das Home Ofifice sind möglichst selbst zu stellen. Widrigenfalls dürfen auch die abgebaut und nach Haus gewuppt werden. Kannste nicht erfinden, IT-Land Deutschland in der Corona-Krise. Eine Lachnummer.

K.

Also im Lockdown letzten Frühjahres war das auch bei unserer Firma so, dass einige Mitarbeiter ihre Rechner und 3 Bildschirme mit nach Hause genommen haben, so auch ich. :D
Das beantragte Notebook habe ich dann im August bekommen (ging recht flott, obwohl viele nicht verstanden, wofür das jetzt gut sein soll). Dafür musste man sich dann jetzt selber um Bildschirme und weitere Hardware, falls Bedarf sein sollte, kümmern. Und bei uns gibt es eine eigene IT-Abteilung mit vielen Mitarbeitern, die sich um die ganzen Sachen kümmern. Das fehlt ja in Ämtern meist. Von dem her bin ich alles andere als überrascht ;)
Und jetzt wären sämtliche Mitarbeiter ausgestattet, aber HO ist trotzdem noch Teufelszeug. Solange nicht von der Regierung ausdrücklich ein Gesetz in Kraft tritt, welches besagt, dass HO gemacht werden muss, solange sollen in unserer Abteilung immer noch die Hälfte ins Großraumbüro kommen :D
 
Pancho schrieb:
Nein auch dann nicht, da hat albe schon recht.

Ich finde also (meine vereinfachende Annahme) keine weiteren Positiven in den 7 Tagen um den Testtag herum, soll aber trotzdem addieren? Was denn?
 
Oliver.O schrieb:
Pancho schrieb:
Nein auch dann nicht, da hat albe schon recht.

Ich finde also (meine vereinfachende Annahme) keine weiteren Positiven in den 7 Tagen um den Testtag herum, soll aber trotzdem addieren? Was denn?

Du sollt vor allem nicht durch 7 dividieren, das ist der eigentliche Punkt.
 
Bei uns wurde eine sehr einfache und trotzdem meines Erachtens recht sichere Lösung aus dem Boden gestampft. Jeder bekommt einen eigenen VPN Zugang, der ihm ausschließlich den RDP Zugriff auf seinen Arbeitsplatz ermöglicht. So kann man von quasi überall mit nahezu jedem Endgerät genau das was man in der Firma auch könnte. Nur den Rechner ausschalten sollte man nicht. 😂

So einfach kann die Welt manchmal sein.

Gruß, Tom
 
Das ganze HO muss eine Kultur erst entwickeln. Der Arbeitnehmer muss lernen trotz Jogginghose Leistung zu bringen, sollte er es bisher nicht kapiert haben und der Arbeitgeber muss Misstrauen ablegen, daß der Mitarbeiter sich nur faulen Lenz macht, sollte er es bisher nicht anders sehen.
Allerdings gibt es durchaus Erkenntnisse, dass HO nicht immer produktiv ist und die Sozialkontakte in der Arbeit zwingend notwendig sind. Da fehlt uns eine gesunde Kultur dazu....alleine HO oder mobiles Arbeiten wäre zu differenzieren :D
 
ich habe, wie die meisten bei uns, immer schon Homeoffice gemacht - vor Corona halt nur zwei Tage die Woche. Von daher war die Umstellung bei uns relativ einfach. Das einzige, was nachgerüstet werden musste, war di maximale Anzahl an gleichzeitigen VPN Zugaengen. Monitor und externe Tastatur hab ich seit Maerz mitgenommen... einen Laptop hatte ich eh schon zuhause und im Betrieb.
 
Ja, die sozialen Kontakte sind im Job nicht zu verachten, im Moment aber nicht angebracht. Gerade Flurfunk ist wichtig und in der Kantine in der Mittagspause erreicht man manchmal mehr als in einem stundenlangen Meeting.
Ich möchte auch nicht dauerhaft im Home Office arbeiten, aber wechselweise kann ich mir dauerhaft gut vorstellen. Es gibt einfach Tätigkeiten, die man zu Hause in Ruhe besser machen kann als im Büro und für manche Sachen ist man besser vor Ort. Klar muss man zuhause die gleiche Leistung bringen wie im Büro und "Chef, geht gerade nicht, der Fliesenkleber wird hart" ist die falsche Antwort😂. Man darf aber auch nicht außer Acht lassen, dass es Menschen gibt, die auch im Büro nichts schaffen und Arbeit vortäuschen perfektioniert haben. Wir haben in Deutschland eine Anwesenheitskultur. Wir müssen hin zu einer Leistungskultur. Dann klappts auch mit dem HomeOffice oder mobilen Arbeiten (großer Unterschied).

Gruß, Tom
 
Pancho schrieb:
Oliver.O schrieb:
Pancho schrieb:
Nein auch dann nicht, da hat albe schon recht.

Ich finde also (meine vereinfachende Annahme) keine weiteren Positiven in den 7 Tagen um den Testtag herum, soll aber trotzdem addieren? Was denn?

Du sollt vor allem nicht durch 7 dividieren, das ist der eigentliche Punkt.

Das hängt doch miteinander zusammen: Ich muss über 7 Tage addieren, dann durch 7 teilen.

Jetzt teste ich an Tag 7 aber (so gut wie) alle. Da habe ich auch Viele dabei, die bei sporadischen Tests an Tag 1, 2, 3, 4, 5, 6 positiv getestet worden wären. Die muss ich also beim Massentest nicht extra addieren, denn ich habe sie an Tag 7 mit erwischt. Entgehen tun mir beim Massentest nur die, die an Tag 1-6 (noch) positiv waren, an Tag 7 aber gerade nicht mehr. Das sollten so viele nicht sein. Also: 0 for Tag 1-6 plus 1000 für Tag 7 wären eben 1000 für 7 Tage, was ich dann noch durch 7 teilen müsste.

Die Annahme, 1000 an Tag 7 im Massentest wären auch 1000 für jeden Tag davor, wäre dagegen sehr fern liegend.
 
Doubletten darfst Du natürlich nicht addieren, aber das lässt sich ja leicht abklären, bzw. werden welche, die eh schon getestet wurden, ja nicht nochmal hingehen zum Massentest.

Also klar: niemanden doppelt zählen, logisch!

Die Inzidenz ist die Summe der Fälle über 7 Tage, fertig. Wie die anfallen über die 7 Tage ist Wurscht.

Es muss nicht dividiert werden.
 
Wofür wird ein Angestellter bezahlt? Erstmal für die Anwesenheit. Hat man sich eingeloggt, bekommt man Gehalt. Ist man nicht eingeloggt, bekommt man nichts. Die Leistung ist da zweitrangig.
 
In Österreich hat man jetzt die Corona-Ampel in Stellung Rot komplett ausgeschaltet und will dies auch nicht mehr in Betrieb nehmen.
War halt die einzige Lösung wenn man politisch nicht gewillt ist um/zurückzuschalten.
 
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