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Denkbar wäre auch, dass wir gerade in einem Szenario, wie Martin es berechnet hat, sind, nämlich im Sattel vor dem erneuten Anstieg. Das wäre dann richtig blöd.
Ja, grundsätzlich möglich. Aber dann müssten die Varianten schon ganz schön verbreitet sein. Man schafft es ja nicht das herauszubekommen, obwohl man doch 5% sequenzieren will.
Im Endeffekt auch völlig wurst....
Lockerungen gibts ehh nicht, geschweige denn Aufhebung der EQV.
Von daher egal ob die Leute der Möhre nicht mehr hinterherrennen oder die Mutation durchschlägt (glaub ich nicht, tendenziell müsste die in der SChweiz weitaus mehr verbreitet sein, durch mehr Tourismus, und da sieht man auch eher ein Plateau oder sogar weiteres abflauen).
Denkbar wäre auch, dass wir gerade in einem Szenario, wie Martin es berechnet hat, sind, nämlich im Sattel vor dem erneuten Anstieg. Das wäre dann richtig blöd.
Ja, grundsätzlich möglich. Aber dann müssten die Varianten schon ganz schön verbreitet sein. Man schafft es ja nicht das herauszubekommen, obwohl man doch 5% sequenzieren will.
Man kann eigentlich nur hoffen, dass sie weit verbreitet sind. Denn sie sind da, sie sind deutlich ansteckender, das weiß man. Und es wird schon so ähnlich weitergehen, wie Martin es gezeigt hat, die grundlegende Mechanik stimmt schon. Die Mutationen werden die Urform verdrängen.
Und wenn es schon stagniert, wenn das noch nicht passiert ist, wäre das im Hinblick auf die Aussichten blöd.
Das ist definitv so, zumindest in meinem Kreis gibts keinen mehr, der sich an Kontaktbeschränkungen hält.
Ich selbst habe es auch satt, die Kellerparties lasse ich zwar aus aber es ist einfach fertig. Wobei ich und meine Familie uns jetzt wirklich sehr lange daran gehalten habe aber soziale Kontakte gehören einfach dazu zum Leben.
Die Jugendlichen im Umkreis feiern sowieso schon seit Ewigkeiten immer irgendwo im Keller, sind ja nicht alle so blöd und posten das auf Social Media.
Gefeiert wird sowieso generell im Verborgenen, da kommen dann schon mal Großbestellungen zu den Essenslieferanten die dann für mehr als 4 Personen reichen
Ehrlich gesagt, kann ich nicht sagen, dass ich es nicht verstehe. Jeder hat die Schnauze voll. Nüchtern betrachtet könnten wir aber so ins Messer laufen - siehe Martins Kurve, siehe das Freiluftexperiment Portugal dazu.
Im Endeffekt auch völlig wurst....
Lockerungen gibts ehh nicht, geschweige denn Aufhebung der EQV.
Von daher egal ob die Leute der Möhre nicht mehr hinterherrennen oder die Mutation durchschlägt (glaub ich nicht, tendenziell müsste die in der SChweiz weitaus mehr verbreitet sein, durch mehr Tourismus, und da sieht man auch eher ein Plateau oder sogar weiteres abflauen).
Wenn die Mutationen ansteckender sind als die Urform, und das ist ziemlich gesichert, WERDEN sie die Urform verdrängen. Das ist ein Naturgesetz, da führt kein Weg dran vorbei. Die Frage ist nur, wie schnell das geht.
Kann man diese Story von der höheren Ansteckungsgefahr überhaupt irgendwie belegen? Das britische Virus kursiert ja seit Anfang Dezember in Österreich und wenn das so ansteckend sein soll dann müsst man doch mehr finden als z.B.: die 4 stk von 39 die in Vorarlberg zum Test eingeschickt wurden.
Im Endeffekt weiß man doch wieder nur, das man nichts genaues weiß.
Wenn generell die Zahlen sinken, aber der Anteil der Mutationen steigt? Welchen Schluss läßt das zu?
Es gilt als gesichert, dass die Mutationen ansteckender sind.
Wir kennen das doch mit dem exponentiellen Kram inzwischen. Es geht sehr lange fast unauffällig, bevor es durch die Decke geht.
Was ich „genial“ finde:
Es zeigt sich wie unglaublich intelligent die Pandemie verläuft aus Virussicht, ohne dass das einzelne Virus eine Spur von Intelligenz hätte, es lebt nicht mal wirklich. Evolution ist schon geil. Sie hat dieses Virus sogar an unsere psychischen Eigenschaften angepasst. Es ist harmlos genug, damit wir bereit sind es zu verharmlosen, es wiegt uns in Wellen immer wieder in Sicherheit und formiert sich neu. Es ist faszinierend.
Was ich „genial“ finde:
Es zeigt sich wie unglaublich intelligent die Pandemie verläuft aus Virussicht, ohne dass das einzelne Virus eine Spur von Intelligenz hätte, es lebt nicht mal wirklich. Evolution ist schon geil. Sie hat dieses Virus sogar an unsere psychischen Eigenschaften angepasst. Es ist harmlos genug, damit wir bereit sind es zu verharmlosen, es wiegt uns in Wellen immer wieder in Sicherheit und formiert sich neu. Es ist faszinierend.
Im Endeffekt auch völlig wurst....
Lockerungen gibts ehh nicht, geschweige denn Aufhebung der EQV.
Von daher egal ob die Leute der Möhre nicht mehr hinterherrennen oder die Mutation durchschlägt (glaub ich nicht, tendenziell müsste die in der SChweiz weitaus mehr verbreitet sein, durch mehr Tourismus, und da sieht man auch eher ein Plateau oder sogar weiteres abflauen).
Wenn die Mutationen ansteckender sind als die Urform, und das ist ziemlich gesichert, WERDEN sie die Urform verdrängen. Das ist ein Naturgesetz, da führt kein Weg dran vorbei. Die Frage ist nur, wie schnell das geht.
Bezweifle ich gar nicht... Was ich sagen will: die Schweiz hat vermutlich mehr Input von außen bekommen als DE zu einem früheren Zeitpunkt. Sprich es müsste sich dort auch schon vorzeitig verbreitet haben und jetzt von höherem Ausgangsniveau durchschlagen. Daher glaube ich nicht dass es an der Mutation liegt. Sprich andere Effekte wie CoronaFrust/Müdigkeit. (soviel zu den erreichbaren 50...)
Großbritannien und Irland haben die Welle ja auch wieder geknackt (bei starken Maßnahmen) Wäre aber auch mit unserem Maßnahmenkatalog gegangen (nur nicht so schnell dann vermutlich).
Pancho schrieb:
Ehrlich gesagt, kann ich nicht sagen, dass ich es nicht verstehe. Jeder hat die Schnauze voll. Nüchtern betrachtet könnten wir aber so ins Messer laufen - siehe Martins Kurve, siehe das Freiluftexperiment Portugal dazu.
Eine Diskussion ob das Messer (wie scharf ist es denn) vielleicht auch eine Option ist wird aber nicht geführt.Spricht nicht für eine ausgereifte Debattenkultur.
Ja, da hast Du recht. Wir wissen nicht, ob wir uns auf Martins Kurve bewegen, und falls ja, wo. Alles Spekulation. Im Gegensatz zu Martins Annahmen, ist real R jeden Tag und auch noch an jedem Ort anders. Grundlegend funktioniert es aber nach Martins Modell, die große Frage ist, wie stark die Vereinfachungen die Aussagekraft schädigen.
Also ich schaue mir in solchen Fällen immer an welche Maßnahmen vor und während des Lockdowns galten bzw. gelten. Der Lockdown in Portugal wurde erst am 13.01. bei schon damals 10.500 Neuinfektionen täglich verhängt (das wäre so als würde Deutschland erst bei 85.000 Neuinfektionen in den Lockdown gehen!!) und trat am 15.01. in Kraft, bis dahin waren Gastronomie und der komplette Handel geöffnet. Schulen, Unis und Kitas blieben sogar weiterhin offen und wurden erst eine Woche später am 22.01. geschlossen. Schlichtweg ein katastrophales Krisenmanagement.
Demgegenüber konnte Großbritannien den 7-Tage-Mittelwert bei den Neuinfektionen seit dem 10.01. um die Hälfte verringern, Irland sogar um drei Viertel. Das interessiert aber komischerweise niemanden, spannend für euch beide und die Medien sind offensichtlich nur die Länder wo es schlecht läuft.
Ein bekannter Blogger im Internet hat dafür den Begriff "Begründungsfindung" kreiert. Man schaut sich nicht die Fakten an und bezieht die ganze Bandbreite von Ansichten in seine Entscheidungen ein, sondern man hat eine vorgefasste Meinung und pickt sich dann gezielt nur noch die Aspekte heraus, die dazu passen.
Länder mit einer weiten Verbreitung von "Mutationen" aber drastisch sinkenden Fallzahlen passen halt nicht ins Kalkül, also werden sie nur am Rande erwähnt. Hinzu kommt, Normalität ist halt keine Schlagzeile und erzeugt keine Aufmerksamkeit.
Dummerweise geht es aber hier um keine geringeren Fragen als die von Leben und Tod oder elementare Grundrechte. Und die jetzige Strategie war weder bei der Verhinderung von Sterbefällen noch bei der Bewahrung der Grundrechte sonderlich erfolgreich.
Ich finde nur, dass es der "Hype" um diese Mutationen einfach zu groß ist. Da hat man wieder was gefunden worüber man wieder gute Stories schreiben kann und etwas Hysterie hochkommen lassen kann.
Viel wichtiger sind mittlerweile aber die Schäden die durch den Lockdown verursacht werden. Da gehts mittlerweile einfach um soviel mehr, dieses Pulverfass wird vermutlich schon größer sein, als das vom Virus.
Da sieht man deutlich, dass die Herren da oben in einer Glaskugel leben und vom eigentlichen Leben gar nichts mehr mitbekommen. Ist doch oft so, je mehr Genie oder studiert desto weniger Plan vom richtigen Leben.
Ein bekannter Blogger im Internet hat dafür den Begriff "Begründungsfindung" kreiert. Man schaut sich nicht die Fakten an und bezieht die ganze Bandbreite von Ansichten in seine Entscheidungen ein, sondern man hat eine vorgefasste Meinung und pickt sich dann gezielt nur noch die Aspekte heraus, die dazu passen.
Da hast Du vollkommen recht. Wenn jemand in einer Welt lebt, in der er sich ständig mit Nebelkerzen beschossen sieht, wird er bei Tichy & Co. seine Bestätigung finden, wenn ein Kälbchen hier denkt, DDR 2.0 und der große Wahlbetrug kommt nun auch hier, rennt es halt zu seinem Metzger.
Wenn man auf so weltfremdes Nerd-Zeugs wie Logik, Physik und Mathekram steht, findet man seine „Blase“ auch, klar.
Da ging es ja auch erst durch die Decke, bevor sich Erfolge einstellen. Ich glaube nicht, dass wir der Mutation nicht durch Verhaltensänderungen beikommen könnten, deswegen hoffe ich ja auch, und denke es, dass wir nicht Portugal folgen werden. Wir wissen ja, seit dem Bergamo-Schock, dass viel wichtiger als Maßnahmen das gelebte Verhalten ist.
Die Portugiesen werden ihre Zahlen jetzt auch senken, weil der Knall jetzt von jedem gehört wurde, vermute ich.
Man kann auch der Mutation durch die richtigen Maßnahmen die auch gelebt werden beikommen. Das passiert da, wo es Erfolge gibt. Wo die Menschen müde sind, läuft es halt wie von rush beschrieben, dann kommt der Knall, man wacht auf, und es geht wieder zurück.
Meine Theorie - ich bin aber halt auch nur ein Hobby-Klugscheißer.