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Coronavirus 2019-nCoV

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Das Gesundheitsamt im Berchtesgadener Land hat jetzt auch mal konkrete Ansteckungsorte genannt: Pausenräume, Kaffeeküchen, Raucherecken. Naja die wenigen Ecken wo man noch wild Leute treffen (darf) :-)
Hab ich mir aber schon langen gedacht.
Als Einzelhändler würde ich da jetzt auch mal Solidarität einfordern und mal einen Wechsel verlangen: Einzehandel auf, Betriebe zu. Würde dann auch sicher den Umsatz ankurbeln :wink: und ich glaube sogar die Infektionen senken. In der Kaffeeküche und im Pausenraum ist man sicher länger beieinander als im Laden.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/berchtesgadener-land-viele-corona-infektionen-am-arbeitsplatz,SNqwzNe
 
Jens schrieb:
Das Gesundheitsamt im Berchtesgadener Land hat jetzt auch mal konkrete Ansteckungsorte genannt: Pausenräume, Kaffeeküchen, Raucherecken. Naja die wenigen Ecken wo man noch wild Leute treffen (darf) :-)
Hab ich mir aber schon langen gedacht.
Als Einzelhändler würde ich da jetzt auch mal Solidarität einfordern und mal einen Wechsel verlangen: Einzehandel auf, Betriebe zu. Würde dann auch sicher den Umsatz ankurbeln :wink: und ich glaube sogar die Infektionen senken. In der Kaffeeküche und im Pausenraum ist man sicher länger beieinander als im Laden.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/berchtesgadener-land-viele-corona-infektionen-am-arbeitsplatz,SNqwzNe

Und dann auch noch in medizinischen Einrichtungen. Meine Rede, Krankenhäuser in den Lockdown, Pflegeheime auch und weg sind die zwei schlimmsten Herde. Da ist ein Zwischgel ein Scheiß...
 
molotov schrieb:
Jens schrieb:
Das Gesundheitsamt im Berchtesgadener Land hat jetzt auch mal konkrete Ansteckungsorte genannt: Pausenräume, Kaffeeküchen, Raucherecken. Naja die wenigen Ecken wo man noch wild Leute treffen (darf) :-)
Hab ich mir aber schon langen gedacht.
Als Einzelhändler würde ich da jetzt auch mal Solidarität einfordern und mal einen Wechsel verlangen: Einzehandel auf, Betriebe zu. Würde dann auch sicher den Umsatz ankurbeln :wink: und ich glaube sogar die Infektionen senken. In der Kaffeeküche und im Pausenraum ist man sicher länger beieinander als im Laden.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/berchtesgadener-land-viele-corona-infektionen-am-arbeitsplatz,SNqwzNe

Und dann auch noch in medizinischen Einrichtungen. Meine Rede, Krankenhäuser in den Lockdown, Pflegeheime auch und weg sind die zwei schlimmsten Herde. Da ist ein Zwischgel ein Scheiß...


Das ist bekannt
Die Studie der Professorin am Institut für Hygiene der Charite:" am (covid19)Patienten schützt sich das Personal sehr gut, die Infektionen finden im Pausenraum statt!"
Also Gehirn einschalten...das gilt für jeden.
 
Jens schrieb:
Das Gesundheitsamt im Berchtesgadener Land hat jetzt auch mal konkrete Ansteckungsorte genannt: Pausenräume, Kaffeeküchen, Raucherecken. Naja die wenigen Ecken wo man noch wild Leute treffen (darf) :-)
Hab ich mir aber schon langen gedacht.
Als Einzelhändler würde ich da jetzt auch mal Solidarität einfordern und mal einen Wechsel verlangen: Einzehandel auf, Betriebe zu. Würde dann auch sicher den Umsatz ankurbeln :wink: und ich glaube sogar die Infektionen senken. In der Kaffeeküche und im Pausenraum ist man sicher länger beieinander als im Laden.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/berchtesgadener-land-viele-corona-infektionen-am-arbeitsplatz,SNqwzNe

Wobei man im Betrieb die Trennung viel leichter vollziehen kann - wir haben da einfach eine Aufteilung - Das Büro ist sowieso immer zu 50% im Homeoffice. Kontakt mit anderen Abteilungen immer nur in festgelegten Clustern (er hat Cluster gesagt verbrennt ihn!).

Kontakt mit der Fertigung läuft genauso - mein "Büroteam" hat einen festen Ansprechpartner in der Fertigung (sowieso nur mit FFP2) und der gibt es dann wiederum an die Leute in seinem "Team" weiter. Das ist überhaupt der einzige regelmässige Kontakt unter den Gruppen. Pausen werden getrennt verbracht, alles mit anderen Gruppen wird über Telefon, Videokonferenz oder Teamviewer geregelt. Dürfte also etwa 4 Wochen her sein dass ich das letzte mal jemandem mit weniger als 10m Abstand begegnet bin der nicht zu unserer kleinen Gruppe aus 8 Leuten begegnet ist. Klar wäre das in einem großen Betrieb schwerer aber machbar ist alles wenn man will. (Komischerweise scheint aber wenigstens das in Österreich besser zu laufen als drüben in Deutschland was ich so höre)
 
molotov schrieb:
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/coronavirus-forscher-entdecken-kombi-mutante-in-grossbritannien-a-3304b7ea-d8cd-4d59-aae0-12c0f408e8e4

Die Super Mutante, sofort in den Bunker...
ich sags mal so, vllt ist laufen lassen bald die einzige verbleibende Option...

In Großbritannien sind erste Fälle der britischen Corona-Variante aufgetreten, die zusätzlich eine Genveränderung der Viruslinie aus Südafrika tragen. Experten sorgen sich um die Wirksamkeit bestehender Impfstoffe.
Quelle obiger Link

Hat mit Reisetätigkeiten natürlich nix zu tun.
 
^ von ebendort:
die Ergebnisse deuteten darauf hin, »dass die britische Variante nun selbstständig die E484K-Änderung entwickelt
- also wohl unabhängig von Südafrika die gleiche Mutation macht? Somit egal, wer wohin reist.
 
Mt. Cervino schrieb:
Tyrolens schrieb:
Generell ist an dem Vorgehen der Resteverimpfung ja nichts auszusetzen. Besser als den Imfpstoff wegschmeißen.
Wer da allerdings drankommt ist dann schon etwas fraglich. In anderen Ländern werden dann Angehörige der Pflegeheimbewohner, anwesende Journalisten in Imfpzentren etc. geimpft. Aber hier kann man immer jemanden finden der meckert... Recht machen wird man es nie allen Leuten, egal wer geimpft wird.
Hauptfavorit sind eigentlich die Mitarbeiter in den Gesundheitämtern. Mittlerweile ist es auch wieder strenger.

Das mit den Impfresten ist doch kalter Kaffee. Genehmigt waren ursprünglich fünf Dosen pro Ampulle. Später waren es dann sechs. In Wirklichkeit zieht man seit Impfstart - entsprechende Geschicklichkeit des Mitarbeiters vorrausgesetzt - sieben Dosen aus einer Ampulle. Je eher man bei der Terminvergabe Fluktuationen einrechnen kann, desto mehr Leute könnten auch geimpft werden, die es am meisten brauchen. Diese Leute holst Du mitten in der Nacht, wenn das Impfzentrum schließt, nicht mehr her.
Nach 21 Tagen soll aber die Zweitimpfung erfolgen und die ist dann keine "Resteimpfung" mehr, sondern vorrangig.

Würde man den übrig gebliebenen Impfstoff wegschmeißen, könnte man sicher mehr Bedürftige impfen, was aber der "Gesamtdurchimpfungsgeschwindigkeit" nicht zuträglich wäre und bei der derzeitigen Knappheit sowieso nicht vermittelbar wäre. Schlagzeilen wie diese muss man dann aber in Kauf nehmen.
 
tauernjunkie schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
Tyrolens schrieb:
Generell ist an dem Vorgehen der Resteverimpfung ja nichts auszusetzen. Besser als den Imfpstoff wegschmeißen.
Wer da allerdings drankommt ist dann schon etwas fraglich. In anderen Ländern werden dann Angehörige der Pflegeheimbewohner, anwesende Journalisten in Imfpzentren etc. geimpft. Aber hier kann man immer jemanden finden der meckert... Recht machen wird man es nie allen Leuten, egal wer geimpft wird.
Hauptfavorit sind eigentlich die Mitarbeiter in den Gesundheitämtern. Mittlerweile ist es auch wieder strenger.

Das mit den Impfresten ist doch kalter Kaffee. Genehmigt waren ursprünglich fünf Dosen pro Ampulle. Später waren es dann sechs. In Wirklichkeit zieht man seit Impfstart - entsprechende Geschicklichkeit des Mitarbeiters vorrausgesetzt - sieben Dosen aus einer Ampulle. Je eher man bei der Terminvergabe Fluktuationen einrechnen kann, desto mehr Leute könnten auch geimpft werden, die es am meisten brauchen. Diese Leute holst Du mitten in der Nacht, wenn das Impfzentrum schließt, nicht mehr her.
Nach 21 Tagen soll aber die Zweitimpfung erfolgen und die ist dann keine "Resteimpfung" mehr, sondern vorrangig.

Würde man den übrig gebliebenen Impfstoff wegschmeißen, könnte man sicher mehr Bedürftige impfen, was aber der "Gesamtdurchimpfungsgeschwindigkeit" nicht zuträglich wäre und bei der derzeitigen Knappheit sowieso nicht vermittelbar wäre. Schlagzeilen wie diese muss man dann aber in Kauf nehmen.


"Hauptfavorit sind eigentlich die Mitarbeiter in den Gesundheitämtern. ". :mrgreen:

Weitere Wichtige zu Impfende: im Homeoffice urlaubende Mitarbeiter der Krankenkassen, Zulassungsstellen, Politiker etc etc.

Wir haben hier seit fast 1Jahr viel über Viren, manchmal auch Bakterien gelernt.

Wie wäre jetzt mal mit Parasiten?...wer kennt noch welche?
 
Mt. Cervino schrieb:
Mal sehen wie lange das gut geht:

CORONA-LOCKERUNGEN IN KRAFT GETRETEN
Italien bringt
„La dolce vita“ zurück
https://www.bild.de/news/ausland/news-ausland/corona-lockerungen-in-kraft-getreten-italien-bringt-la-dolce-vita-zurueck-75175768.bild.html

Ist aber sicher für alle anderen Länder im Lockdown interessant zu sehen, ob man die Zahlen einigermaßen im Griff halten kann oder ob bald wieder weitere Restriktionen notwendig sind.
Hoffen wir das Beste...

Toll ist die Überschrift
"Englische Insel beendet Lockdown komplett"
Das suggeriert ganz GB oder?
Ganz am Ende steht dann Isle of Man...

Das ist nicht Information, sondern das Gegenteil für ein mehr an Klicks...
BILD darf das meinetwegen da selbstfinanziert, ARD, ZDF, die Dritten und die zugehörigen Radiosender inkl Deutschlandradio nicht.

"Der Staat ist ist nicht die Lösung des Problems,
der Staat ist das Problem"
Antrittrede des 40. US Präsidenten, 1980
 
Die Linie "keine Impfpflicht durch die Hintertür" scheint wohl nach dem Merkel-Interview zu wackeln:

https://www.thueringer-allgemeine.d...r-lockdown-sondersendung-ard-id231461889.html

„Ich glaube, wenn wir später sehr vielen Menschen ein Angebot gemacht haben zum Impfen. Dann sagen manche Menschen, wir haben ja keine Impfpflicht, dann sagen manche Menschen, möchte ich nicht geimpft werden. Dann muss man vielleicht schon solche Unterschiede machen und sagen, wer das nicht möchte, kann auch bestimmte Dinge nicht machen.“

Also keine Sonderrechte für Geimpfte, dafür Sonderrestriktionen für Ungeimpfte. :roll:

Was soll's, Hauptsache man kommt aus den Einschränkungen raus, egal wie.
 
Als Ergebnis des Gipfels so etwas zu bezeichnen ist einfach nur Frech und das Volk verarscht:
Einfache Antworten und Strategien seien in der derzeitigen Lage nicht möglich, so die Kanzlerin. Vielmehr sei es darum gegangen, voneinander zu lernen. Zum Beispiel auch, wie schwierig es ist, den hochkomplexen Corona-Impfstoff herzustellen. Einfache Antworten und Strategien seien in der derzeitigen Lage nicht möglich, so die Kanzlerin. Vielmehr sei es darum gegangen, voneinander zu lernen. Zum Beispiel auch, wie schwierig es ist, den hochkomplexen Corona-Impfstoff herzustellen.
Ganz ehrlich wollt ihr mich verarschen?
das ist wohl seit Sommer bekannt, dass man das nicht in Bierabfüllanlagen macht... warum hat man Marburg bspw nicht finanziell und organisatorisch unterstützt? Hätte auch vor 3 Monaten qualifiziert sein können...
das beunruhigende: SPD und FDP und Grüne hätten es genauso versemmelt.

@Impfpflicht, das einzig interessante ist ob Geimpfte vor anderen etwas dürfen oder nicht. Also bevor jeder das Angebot bekommen hat. Also iwann 2022...
 
Was genau würde es den Politikern (vor allem in Deutschland) bringen, wenn sie den Lockdown absichtlich länger hinauszögern würden, als ihrer Überzeugung nach notwendig ist? Im Prinzip sind doch alle ziemlich genervt von der Situation, mit Sicherheit auch die Politiker selber.
Für die Wahlen im Herbst wäre es doch auch ihr Super-Gau, wenn sich heraus stellen würde, dass sie völlig falsch regiert/reagiert hätten. Wie kommt man also zu dieser festen Überzeugung, dass sie nur das Volk gängeln wollen? Anders kann ich ja so manche Beiträge hier nicht interpretieren.


Und bezüglich Langzeitfolgen: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/post-covid-patientin-101.html
Wer weiß, was da die nächsten Monate und Jahre vielleicht noch auf uns zu kommt. Anscheinend deutet immer mehr darauf hin, dass es nicht absolute Einzelfälle sind.
 
skifam schrieb:
tauernjunkie schrieb:
Mt. Cervino schrieb:
Generell ist an dem Vorgehen der Resteverimpfung ja nichts auszusetzen. Besser als den Imfpstoff wegschmeißen.
Wer da allerdings drankommt ist dann schon etwas fraglich. In anderen Ländern werden dann Angehörige der Pflegeheimbewohner, anwesende Journalisten in Imfpzentren etc. geimpft. Aber hier kann man immer jemanden finden der meckert... Recht machen wird man es nie allen Leuten, egal wer geimpft wird.
Hauptfavorit sind eigentlich die Mitarbeiter in den Gesundheitämtern. Mittlerweile ist es auch wieder strenger.

Das mit den Impfresten ist doch kalter Kaffee. Genehmigt waren ursprünglich fünf Dosen pro Ampulle. Später waren es dann sechs. In Wirklichkeit zieht man seit Impfstart - entsprechende Geschicklichkeit des Mitarbeiters vorrausgesetzt - sieben Dosen aus einer Ampulle. Je eher man bei der Terminvergabe Fluktuationen einrechnen kann, desto mehr Leute könnten auch geimpft werden, die es am meisten brauchen. Diese Leute holst Du mitten in der Nacht, wenn das Impfzentrum schließt, nicht mehr her.
Nach 21 Tagen soll aber die Zweitimpfung erfolgen und die ist dann keine "Resteimpfung" mehr, sondern vorrangig.

Würde man den übrig gebliebenen Impfstoff wegschmeißen, könnte man sicher mehr Bedürftige impfen, was aber der "Gesamtdurchimpfungsgeschwindigkeit" nicht zuträglich wäre und bei der derzeitigen Knappheit sowieso nicht vermittelbar wäre. Schlagzeilen wie diese muss man dann aber in Kauf nehmen.
"Hauptfavorit sind eigentlich die Mitarbeiter in den Gesundheitämtern. ". :mrgreen:

Weitere Wichtige zu Impfende: im Homeoffice urlaubende Mitarbeiter der Krankenkassen, Zulassungsstellen, Politiker etc etc.
Da ist mir noch nichtmal konkret was bekannt. Aber ja, so in etwa läuft das ("connections").
Jetzt soll es angeblich nicht mehr so einfach gehen. Auf der Liste für die Resteimpfungen kann man sich in den mir bekannten Impfzentren offiziell nur noch eintragen, wenn man einen Nachweis bringt, dass man auch wirklich mit Menschen zu tun hat (Pfleger, Ärzte). Das dürfte die Gesundheitsämtler aber kaum betreffen, weil da eh schon jeder seine Erstimpfung haben dürfte, der daran interessiert war. :lol:

Politiker und Personen öffentlichen Lebens fänd ich gar nicht schlecht, wenn die schnell geimpft wären. Die dürften bei der Virusübertragung ganz vorne dabei sein.
 
scratch schrieb:
Und bezüglich Langzeitfolgen: https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/post-covid-patientin-101.html
Wer weiß, was da die nächsten Monate und Jahre vielleicht noch auf uns zu kommt. Anscheinend deutet immer mehr darauf hin, dass es nicht absolute Einzelfälle sind.

Wenn ich vor dem Hintergrund so was lese, wie „die Intensivbetten sind noch frei, lass uns die alle mal auslasten, wozu haben wir die denn ?“ kommt immer ein ganz großes „WTF!?!?“ vor mein geistiges Auge....

Melanie Brinkmann hat das Anfang November bei der >Bundespressekonferenz leicht in Rage< gebracht. Es ginge darum, möglichst jeden vor dieser „Intensiverfahrung“ zu bewahren, gerade auch wegen noch völlig ungeklärten „Long-COVID“-Geschichten. Der Vorschlag sei so sinnvoll, wie auf das Anschnallen im Auto zu verzichten, weil die Chirurgen einen heute gut flicken könnten. Ich kapier das auch nicht. Warum wollen wir denn immer Intensivbetten füllen?

Das gehört für mich zum absoluten Top-Gegenargument, dass ich ums verrecken nicht kapiere. Seit Beginn der Pandemie wollen immer irgendwelche Leute andere Leute in Intensivbetten haben.
 
Gegenfrage: Wozu hat man die (sehr teuren!) Intensivbetten, wenn man sie nicht benutzen will??

Es ist ja nicht so, dass man die Intensivbetten einfach so belegen will, man möchte etwas dafür, nämlich ein Stück Freiheit! Diese Abwägung darf und muss man machen, im Sinne von "was ist unsere Freiheit wert", genauso wie "was ist unsere Gesundheit wert".

Ich bin weiterhin mit dem Weg der (Schweizer) Regierung zufrieden, es scheint nach wie vor zu funktionieren. Einzig etwas befremdlich finde ich die aktuelle Panik bei sinkenden Zahlen: Ja, die Mutation ist gefährlich(er), ja, sie breitet sich aus... aber niemand weiss, wie weit sie schon verbreitet ist. In Arosa beim Massentest waren 78% der positiven Tests mit dem Mutanten. Natürlich ist Arosa eine Touristendestination, da dürfte "der Mutant" etwas weiter verbreitet sein als in anderen Regionen, aber auch sonst ist er "in der Breite" angekommen.... die Zahlen steigen trotzdem nicht, warum dann diese Panik?

Darum: Vorsicht ist weiter angebracht, die aktuellen Massnahmen bis Ende Februar konsequent durchziehen, aber Panik ist doch nicht angebracht? Über Lockerungen muss man nicht sprechen, aber ich erwarte schon, dass der Bundesrat und das BAG in irgendeiner Form einen (Lockerungs-)Plan haben... den müssen sie nicht kommunizieren, sonst wird er nur zerredet und kritisiert, aber haben sollten sie ihn.
 
Als Sicherheitsgurt, als Not-Aus-Knopf, als Air-Bag im Auto, als Lawinen-Airbag bei der Skitour, als Schußsichere Weste für den Polizisten, oder Rettungsweste beim Boot.
Wir haben Sie dazu, wozu wir sie auch sonst immer haben, als Notfallsystem, wenn es unbedingt notwendig wird. Aber wir provozieren keine Situation, in der sie zum Einsatz kommen, sondern versuchen sie zu vermeiden.
Wurzelsepp schrieb:
Gegenfrage: Wozu hat man die (sehr teuren!) Intensivbetten, wenn man sie nicht benutzen will??
 
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