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Skitobi schrieb:
Pancho schrieb:
Und wir sollen beweisen, dass das nicht sein kann?

Wenn sie doch Folgen befürchten müssen (wenn ich deinen Kommentar richtig verstehe, meinst du das) - dann sollten wir auf jeden Fall ein Problem erkennen. Dann wirkt der Impfstoff wohl nicht wie er soll.

Und wenn sie keine Folgen zu befürchten haben, dann müsste man (bei zunehmender Anzahl Geimpfter) die Inzidenzwerte anders betrachten.

Jan Tenner schrieb:
Er schrieb ja vom "Team Dorsten". Also irgendwas im Münsterland...
Und solche Kommentare, die zu nichts führen, dienen nicht der Gesprächskultur. Wenn ich das mal anmerken darf.

Ich meine, derjenige der Behauptungen aufstellt, muss diese beweisen. Nicht umgekehrt, dass andere die Pflicht zum Widerlegen hätten. Sonst führt das zu Trumpismus, wie in meinem kleinen Vergleich dargelegt.

Wie so etwas funktioniert, wird hier beschrieben:
https://youtu.be/Ilq9NKaNK0A?t=11m40s

Darauf sollten wir uns sensibilisieren....
 
Interessanter Auftritt von Prof Stöhr gestern im Brennpunkt. Er weist darauf hin, dass die - auch hier im Forum - zirkulierende Mutations-Modelle nicht durch empirische Evidenz gestützt werden. So gehen in GB, Irland, Portugal, Frankreich, Schweiz, Dänemark die Zahlen ebenfalls zurück obwohl dort der Mutanten-Anteil höher ist und diese Länder teilweise einen lockeren Lockdown haben als Deutschland.

Wir sollten also mal beobachten, wie in 1-2 Wochen die Zahlen in Genf sind.
 
Gleitweggleiter schrieb:
Interessanter Auftritt von Prof Stöhr gestern im Brennpunkt. Er weist darauf hin, dass die - auch hier im Forum - zirkulierende Mutations-Modelle nicht durch empirische Evidenz gestützt werden. So gehen in GB, Irland, Portugal, Frankreich, Schweiz, Dänemark die Zahlen ebenfalls zurück obwohl dort der Mutanten-Anteil höher ist und diese Länder teilweise einen lockeren Lockdown haben als Deutschland.

Wir sollten also mal beobachten, wie in 1-2 Wochen die Zahlen in Genf sind.
Danke für diesen sachlichen Beitrag. :top:
 
Ich hoffe, dass Stöhr recht hat.

Ein Gedanke zur Analyse bei möglichem Versagen der jeweiligen Hypothesen.

Fall 1:
Wir drücken die Zahlen entschlossen weiter, weil wir fürchten die pessimistischen Erwartungen werden eintreten.
Das passiert aber nicht, es läuft harmlos weiter. Was passiert?
Wir haben weniger Fälle als erwartet, weniger sterben, weniger werden schwer krank. Wir haben plötzlich mehr Luft als erwartet und können dann nun sichere Freiräume gestalten

Fall 2.:
Wir gehen von der optimistischen Annahme aus, lockern jetzt umfassend, freuen uns.
Was passiert wenn wir uns hier getäuscht hätten?
Das was zuletzt in Portugal.
Viele Tote, Kranke, volle Krankenhäuser und am Ende doch ein langer harter Lockdown.

Was ist der Unterschied zwischen 1 und 2?
Bei 2 mehr Tote und vermutlich längerer Lockdown, denn dann fangen wir wieder oben an.

EDIT:

Fall 1 macht Skifahren wahrscheinlicher... :mrgreen: :mrgreen: ;D :wink:
 
entschieden nein, das macht Skifahren nicht wahrscheinlicher sondern unwahrscheinlicher. Die Entscheider reden jetzt schon eher vom Biergarten als von der Piste... und je weiter wir im Verhältnis zu at und ch unten sind desto dichter die Grenzen. obs Sinn macht oder nicht.
 
Ja, vielleicht hast Du recht...
...bleiben die Toten und Kranken.
 
Jetzt habt euch euch drüber ausgelassen, wie voreingenommen und anfällig ich geschrieben habe, aber kommt da noch was von wegen praktischen Lösungsansätzen hinsichtlich der Problematik.

Oder macht ihr "shoot the messenger" einfach weiter?

Hat mich selbst überrascht als ich das heute gehört habe. Das das bei älteren passiert war ja bereits klar, das das aber auch bei "jüngeren" passiert war mir neu.

Jetzt kann das ein brutaler Zufall gewesen sein, oder das Problem wird größer als gedacht.

Und ich finde auch das der Wirkstoff für funktioniert, aber die Hauptaufgabe ist halt auch die Verhinderung von schweren Verläufen und nicht der heilige Gral, wir immer wieder als Eindruck erweckt wird.
 
Eine Wirksamkeit von 95% bedeutet, dass in den Zulassungsstudien gegenüber der Placebogruppe 95% weniger Corona-Fälle aufgetreten sind. Denke das ist schon ganz ok. Und hoffentlich wird das Virus auch weniger zirkulieren wenn viele geimpft sind. Die Impfung soll ja eher besser schützen als eine durchgemachte Erkrankung. Und somit wahrscheinlich auch zu einer anhaltenderen Durchseuchung führen.

Und wenn das alles nicht hilft, dann sind wir halt am A**** :wink:
 
Wenn sich in einer Bevölkerung unter vergleichbaren Lockdownbedingungen von zwei Virentypen einer davon in einem bestimmten Zeitraum im Verhältnis stärker ausgebreitet hat, dann war er ansteckender als der anderer. Und in allen untersuchten Ländern haben sich die Mutantentypen stärker ausgebreitet als der Urtyp.
Ganz real und im echten Leben und nicht im Labor!

Warum man sich daran so vehement abarbeiten muss, erschließt sich mir nicht.
 
Jan Tenner schrieb:
Wenn sich in einer Bevölkerung unter vergleichbaren Lockdownbedingungen von zwei Virentypen einer davon in einem bestimmten Zeitraum im Verhältnis stärker ausgebreitet hat, dann war er ansteckender als der anderer. Und in allen untersuchten Ländern haben sich die Mutantentypen stärker ausgebreitet als der Urtyp.
Ganz real und im echten Leben und nicht im Labor!

Warum man sich daran so vehement abarbeiten muss, erschließt sich mir nicht.

ich stelle nur in frage ob man sich davon das leben versauen lassen muss.
 
ich stelle nur in frage ob man sich davon das leben versauen lassen muss.

Die ganze westliche Welt will doch momentan den Weltuntergang. Sei es Klima, CO2, Corona, Bienensterben usw....

Da geht die Rationalität Imho gerne Mal Flöten.

Finde so was beängstigend.
 
Andere stellen halt die Frage, ob man sich von dem Virus (vorzeitig) das Leben beenden lassen muss, wenn man das verändern könnte.
 
3303 schrieb:
Pancho schrieb:
Nein, da liegt dein Mißverständnis. Es ist eben genau kein Widerspruch. Da genau liegt der Hase im Pfeffer und das macht die Situation so tückisch.
Du bist wirklich unermüdlich und musst immer das letzte Wort haben.

Dein kindisches argumentieren geht mir nur noch auf den Keks. Noch einer mehr der ab sofort ausgeblendet wird :rolleyes:
 
Man muss sich auch nicht vom Tod das Leben versauen lassen.
Oder auch nicht deshalb, weil man nicht Skifahren kann. Hat halt jeder seine eigenen Ansichten.

Bzgl. positiv und geimpfte...spätestens wenn etwas mehr Menschen bei uns geimpft sind, wird man eh neue Ansätze benötigen, wie man die Situation richtig bewerten kann. Es wurde ja schon angedeutet, dass es zu einem Faktor aus Geimpften, Infizierten, Toten, ... kommen könnte.
Ganz interessant fand ich übrigens gestern den Austausch zwischen Palmer und Janssens gestern bei Maischberger. Etwas verschiedene Ansichten, aber trotzdem recht unaufgeregter, sachlicher Austausch. Janssens hat es auch ganz gut erklärt, warum es eigentlich falsch ist, so stark auf die freien Intensivbetten zu schauen und daran die Maßnahmen zu messen.
 
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