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Coronavirus 2019-nCoV

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Ahornbühl schrieb:
Stammtischgejammer... das soll dir diese Antwort sagen.

Aha. Ja keine Kritik zulassen. Scheint das Ziel hier ja erreicht zu sein. Meine Meinung dazu sag ich trotzdem obwohl ich selber von Corona stark betroffen war. Ich bin ja kein genereller Maßnahmengegner aber den Sinn dahinter sollte man schon sehen. Stammtischgejammer wirds ja nicht mehr geben, die Gastro ist ja tot. Kannst also ganz beruhigt sein.
 
Jan Tenner schrieb:
Latesn schrieb:
R = 1 - 1 Angesteckter - der steckt wieder einen an - der wieder einen - der wieder einen am Ende haben sich 3 Leute angesteckt davon 2 ausgehend vom Überträger

R = 3 - 1 - 3 - 9 -> die Zahlen verneunfachen sich.

Somit müsste das Ziel also sein den R-Wert zu dritteln um die Ansteckungszahlen aufs gleiche Niveau zu bringen. So verstehe ich die Aussage jedenfalls und finde sie zumindest nicht falsch - sondern einfach nur begrenzt gültig nämlich nur in einem System das nicht abgeschlossen ist.
Du schmeißt zwei Sachen durcheinander! Dein "R = 1" ist ein resultierender Wert aus der Infektiosität des Virus und den Maßnahmen, also den Gelegenheiten, die man dem Virus gibt, sich tatsächlich weiter zu verbreiten.
Deine Annahme "R = 3" würde bedeuten, dass die resultierende Ansteckungsgefahr des neuen Virustyps 3x so hoch sei wie bei der alten Variante. Das hat aber gar keiner behauptet, sondern nur, dass die Infektiosität des neuen Viruytyp (also wenn man es ohne Maßnahmenschranken machen ließe) 3x so hoch ist.

Um die Ansteckungszahlen auf dem gleichen Niveau zu halten, muss man sie deshalb auch nicht dritteln, sondern man muss sicherstellen, dass durch die Maßnahmen der resultierende R-Wert auch bei der neuen Variante 1 bleibt.
Das ist aber ganz etwas anderes und steht in keiner funktionalen Beziehung zur Infektiosität, die man mit einem Faktor X angeben könnte.

Du hast meinen Post nicht richtig gelesen. Wir meinen im Grunde das gleiche.

Im zweiten Teil sage ich genau das aus - Die Infektiösität dargestellt als virtuelle "Virenlast" ist 3 mal so hoch. Somit funktioniert das Konzept Infektiosität = Resultierende Ansteckungsgefahr nur in einem offenen System in dem ein Virusträger zur gleichen Zeit mit unendlich vielen (oder zmd. der maximalen "Kapazität" des Virus) Menschen zusammen ist.

Somit würde die 3-fache Infektiosität auch den 3-fachen R-Wert bedingen.

Tatsächlich ist es aber so, dass eine 3-fache Infektiösität bedeutet dass der "Weg" zur Infektion kürzer ist.

Dies bedeutet per Definition (die leider populärwissenschaftlich etwas unklar ist und ich bin kein Virologe):
Es reicht eine deutlich geringere Viruslast um jemanden anzustecken.

Somit korreliert diese mit dem Faktor Zeit der Exposition und Größe der Exposition.

Wenn ich also nur 1/3 der Zeit mit Person x im gleichen Raum bin werde ich vereinfacht gesagt auch nur 1/3 der Virenmenge aufnehmen und habe damit 1/3 des Ansteckungsrisikos. In einem offenen System würde aber genau das auch heissen den resultierenden R-Wert zu dritteln, da ich wenn ich nur zu 1/3 angesteckt werde auch wiederum nur die Chance habe zu 1/3 jemand weiteren anzustecken. Haben wir aber nicht: Hier in der Realität bräuchten wir um wie du richtig sagst einen zusätzlichen Faktor um zumindest annähernd eine Korrelation herzustellen.

Sowas wie (extrem vereinfacht): Infektiösität x Zeit der Exposition x Anzahl der Exponierten x Kontakte in der Zeit t x absolute Kontakte x = R - Haben wir aber nicht und daher kann man beides auch nur sehr eingeschränkt in Beziehung zueinander setzen.

Schlussendlich bleibt über: Sosehr ich es hasse - Bleibt Angesteckten fern und gesund.
 
Spezialwidde schrieb:
Ahornbühl schrieb:
Stammtischgejammer... das soll dir diese Antwort sagen.

Aha. Ja keine Kritik zulassen. Scheint das Ziel hier ja erreicht zu sein. Meine Meinung dazu sag ich trotzdem obwohl ich selber von Corona stark betroffen war. Ich bin ja kein genereller Maßnahmengegner aber den Sinn dahinter sollte man schon sehen. Stammtischgejammer wirds ja nicht mehr geben, die Gastro ist ja tot. Kannst also ganz beruhigt sein.

Touché... trotzdem: Wenn Kritik, dann fundiert. Mit Quellen und so...
 
Spezialwidde schrieb:
Nicht dass ich mich als Querdenker sehe aber es ist doch jetzt wirklich für jeden offensichtlich dass es nur noch darum geht die idiotischen Lockdownmaßnahmen zu rechtfertigen. Dazu macht man dem Volk gezielt Angst indem man jeden Tag eine neue Mutante erfindet und die Nachrichten ganz gezielt lenkt damit nicht doch irgendwann die Regierungsgebäude angezündet werden. Tagesschau und co kann man sich nicht mehr anschauen. Wenn man die Sache wenigstens logisch nachvollziehen könnte wärs ja ne ganz andere Sache. Aber es ist einfach alles willkürlich. Legt man heute den Grenzwert für Lockerungen auf die er Inzidenz, die Zahlen nähern sich dem an und zack, setzt man morgen auf 35 runter. Einzelhandel öffnet man immernoch nicht aber dafür drängt sich alles in der Elektroabteilung vom Supermarkt. Nur mal ein Beispiel das mich extrem stört.

Was meinst Du mit erfundenen Mutanten? Gibt’s die gar nicht oder meinst Du die wurden im Labor entwickelt und dann freigesetzt?
Wie hast Du das herausgefunden?
 
Schneefuchs schrieb:
Im Französischen Departement Moselle (grenzt an Saarland und Rheinland-Pfalz) in den letzten 4 Tagen 300 Fälle der Südafrika- und Brasilien-Mutationen, Infektionsketten nicht rückverfolgbar.

Aber da spricht keiner drüber, ist ja nicht das böse Tirol.

https://www.faz.net/aktuell/politik...mmt-deutschland-bedrohlich-nahe-17194222.html
Noch spannender wird es vermutlich, wenn sich die Mutationen in Bayern stärker ausgebreitet haben werden. Das ist ja in den kommenden Wochen durchaus zu erwarten, wenn man den Aktuellen Medienberichten dazu (10% + x) Glauben schenkt.
 
Pancho schrieb:
3303 schrieb:
Und ihre Aussage dass wir, wenn wir das nicht so tun, schnell bei 1000er Inzidenzen sind, halte ich in Anbetracht der Entwicklung in England für mindestens sehr gewagt.

Inzidenz über 1000: Tschechien isoliert Grenzkreise
Quelle:
https://www.freiepresse.de/nachrichten/sachsen/inzidenz-ueber-1000-tschechien-isoliert-grenzkreise-artikel11342439

Da musst du aber schon die Tschechischen mit unseren Maßnahmen vergleichen, wenn du da einen Zusammenhang herstellst.
 
gfm49 schrieb:
Hatten wir das schon? In der heutigen FAZ ist eine Studie der TU Berlin, in der typische Ansteckungsrisiken in den verschiedenen Umgebungen (Schule, Einkaufen, ÖPNV, Theater usw - Skibetrieb leider nicht dabei) dargestellt werden:
"Jeder Ort hat ein spezielles Risiko" https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/coronavirus/corona-ansteckungsraten-jeder-ort-hat-ein-spezielles-risiko-17192992.html
Aha. In einem Mehrpersonenbüro ohne Maskenpflicht mit 50% Belegung können max. 8 Personen angesteckt werden. Anscheinend ist es egal, ob sich in dem Büro 4 oder 40 aufhalten? :)

Und wieso soll der eine Infizierte im Maskenpflicht-Supermarkt maximal 1 Person anstecken können, d.h. dass es zu der 1 Ansteckung kommt, muss es die schlechtmöglichsten Gegebenheiten haben, wie nicht funktionierende Lüftung, dichtes Gedrängel, sehr langer Aufenthalt (d.h. der Infizierte ist der Kassierer), dann aber kann komischerweise trotzdem nur genau maximal 1 Person angesteckt werden?

Also mich stört hier das Wort "maximal"..

(So, ich geh dann mal maskenfrei einkaufen :biggrin: )
 
starli schrieb:
Und wieso soll der eine Infizierte im Maskenpflicht-Supermarkt maximal 1 Person anstecken können, d.h. dass es zu der 1 Ansteckung kommt, muss es die schlechtmöglichsten Gegebenheiten haben, wie nicht funktionierende Lüftung, dichtes Gedrängel, sehr langer Aufenthalt (d.h. der Infizierte ist der Kassierer), dann aber kann komischerweise trotzdem nur genau maximal 1 Person angesteckt werden?
Wer lesen kann, hat mehr vom Leben :wink: :
"Nach Kriegels Ausführungen sind die Berechnungen auf den jeweiligen Durchschnittstypus ausgelegt: „Die Eckkneipe wird anders zu beurteilen sein als das große Restaurant, ein Hinterhoftheater ohne Lüftung anders als das große Opernhaus.“ Ebenso kann für diese Modellrechnungen nicht einkalkuliert werden, ob überall die vorausgesetzten Hygiene-, Abstands- und Lüftungsregeln auch wirklich eingehalten werden."

Außerdem müßte man wohl die Studie unmittelbar ansehen, was an Parametern eingestellt wurde und nicht nur die üblicherweise verkürzten Presseberichte. Ich habe aber keinen Link dazu gefunden. Nur der Tagesspiegel enthält ein paar rudimentäre Aussagen: https://www.tagesspiegel.de/wissen/studie-zu-ansteckungen-schule-friseur-supermarkt-so-hoch-ist-das-infektionsrisiko/26900620.html
 
christopher91 schrieb:
Schneefuchs schrieb:
Im Französischen Departement Moselle (grenzt an Saarland und Rheinland-Pfalz) in den letzten 4 Tagen 300 Fälle der Südafrika- und Brasilien-Mutationen, Infektionsketten nicht rückverfolgbar.

Aber da spricht keiner drüber, ist ja nicht das böse Tirol.

https://www.faz.net/aktuell/politik...mmt-deutschland-bedrohlich-nahe-17194222.html

Spahn wurde in der PK drauf angesprochen und hatte keine Ahnung :D

Das einzige was er seit Monaten weiß: Wir sind in der härtesten Phase der Pandemie und haben noch schwere Wochen vor uns...
 
Das zementieren des Status quo ist des deutschen liebstes Kind. Denn merke: es wird immer nur schlechter. Prinzipiell. Egal ob Corona, Klima, Naturschutz, Wirtschaft usw.

Und mehr graue Haare bekommen wir auch. Glücklicherweise sind die dann ab 1.3.ab.
 
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