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Coronavirus 2019-nCoV

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Und weiter aus dem Artikel:

Die momentane Situation mit einem Drücken der Fallzahlen durch Lockdowns und einem Öffnen bei halbwegs stabilen Zahlen sei aus evolutionsgenetischer Sicht ausgesucht schlecht. Elling: "Das ist wie wenn man Antibiotika nach drei Tagen absetzt, weil man sich etwas besser fühlt. Wir stressen das Virus und lassen es dann wieder frei laufen." So kommt einerseits das Virus unter Selektionsdruck, sich zu verändern, und hat andererseits immer ein großes Reservoir an Infizierten, die ihm ein recht komfortables Überleben sichern.
 
Wie lange wärt ihr denn persönlich bereit den Lockdown zu tragen?
 
molotov schrieb:
Wie lange wärt ihr denn persönlich den Lockdown zu tragen?

ich nehme mal an bereit....

so lange wie es notwendig ist. Ich persönlich gehe nicht davon aus, dass es vor Ostern zu relevanten Lockerungen (es sei denn, man ist Friseur....) kommt. Aber im Zweifel halt bis in den Sommer rein - es ergibt nun wenig Sinn den Lockdown zu lockern bevor wir nicht mindestens auf die Zahlen des Vorjahres runtergekommen sind.
 
Bis Ostern habe ich für mich eingeplant und ich bin eigentlich hoffnungsvoll, dass wir dann auch Zahlen haben, die mehr als nur Friseuröffnungen erlauben :wink:

So ein Restaurantbesuch in der Osterwoche hätte schon Charme 8)
 
Solange ich davon überzeugt bin, dass die Alternativen (richtig zu Ende gedacht) gesamtgesellschaftlich schlechter sind.
 
albe-fr schrieb:
molotov schrieb:
Wie lange wärt ihr denn persönlich den Lockdown zu tragen?

ich nehme mal an bereit....

so lange wie es notwendig ist. Ich persönlich gehe nicht davon aus, dass es vor Ostern zu relevanten Lockerungen (es sei denn, man ist Friseur....) kommt. Aber im Zweifel halt bis in den Sommer rein - es ergibt nun wenig Sinn den Lockdown zu lockern bevor wir nicht mindestens auf die Zahlen des Vorjahres runtergekommen sind.
ja bereit,

darüber hinaus auch?
 
Die Zahlen des Vorjahres sind gar nicht klar.

Wenn man an Ostern nicht auf der Terrasse eines Restaurants sitzen kann gibt es zivilen ungehorsam, so wie ich meine Kunden kenne.
 
Damit das für mich beantworten kann, müsste man auch definieren, was der Lockdown ist.
Maskentragen in bestimmten Situationen oder Abstandsregeln oder Kapazitätsbeschränkungen würde ich auch wohl über den Sommer hinaus akzeptieren.
Auch wenn bestimmte Sachen noch geschlossen sind (Stadionbesuch o.ä.)
 
albe-fr schrieb:
es ergibt nun wenig Sinn den Lockdown zu lockern bevor wir nicht mindestens auf die Zahlen des Vorjahres runtergekommen sind.
In deinen Augen ergibt das keinen Sinn.
In meinen Augen schon. Was ist das gefährliche an COVID-19? Die hohe Sterblichkeit der Risikogruppen. Die Risikogruppe wird jedoch im frühen Sommer durchgeimpft sein, bzw. die Chance dazu gehabt haben. Dann muss man nicht unbedingt die Zahlen des Vorjahres haben, um Lockerungen zu vertreten.

baeckerbursch schrieb:
Die Zahlen des Vorjahres sind gar nicht klar.

Wenn man an Ostern nicht auf der Terrasse eines Restaurants sitzen kann gibt es zivilen ungehorsam, so wie ich meine Kunden kenne.
Vielleicht würde der Laden besser laufen, wenn du deine Kunden besser kennen würdest?! ;-) Sorry, aber die Sprüche sind nun auch schon fast 1 Jahr alt.
 
Pancho schrieb:
Solange ich davon überzeugt bin, dass die Alternativen (richtig zu Ende gedacht) gesamtgesellschaftlich schlechter sind.
Verglichen mit den monatelangen, halbgaren Lockdowns in AT+DE wäre ein kurzer, wirklich harter Lockdown (auch alle Firmen, ÖPNV, Supermärkte für 2 Wochen dicht) doch wohl paradiesisch und wesentlich wirkungsvoller?
 
Härter und kürzer wäre auch meine Präferenz. Was man alles sinnvollerweise schließt, müsste man durchdenken.
Meiner Überzeugung nach sind entschiedene Maßnahmen „investierte Mühen“, so halbgares Zeug ist tendenziell eher „verschwendet“.

Das praktische Problem für Politiker außerhalb von Diktaturen sehe ich halt in der Unterstützung aus der Bevölkerung.
 
baeckerbursch schrieb:
Die Zahlen des Vorjahres sind gar nicht klar.

Wenn man an Ostern nicht auf der Terrasse eines Restaurants sitzen kann gibt es zivilen ungehorsam, so wie ich meine Kunden kenne.

die Revolution kommt! wie damals, als die Maskenpflicht eingeführt wuerde :mrgreen:
 
Härter und kürzer bedeutet: Home Office Pflicht. Wo nicht möglich, Betrieb stilllegen, außer er dient der Grundversorgung.
Ausgangssperre für alle.
 
Pancho schrieb:
Was man alles sinnvollerweise schließt, müsste man durchdenken.

ein erster Schritt waeren halt Bäcker, Metzger, Gemüseläden - ich frage mich, warum man hier nicht längst auf c&c only umgestellt hat - ich praktizier das sowohl bei Baecker, als auch Metzger und das ist superpraktisch - ich hoffe mal, der Service bleibt ueber Corona hinaus erhalten.
 
Tyrolens schrieb:
Härter und kürzer bedeutet: Home Office Pflicht. Wo nicht möglich, Betrieb stilllegen, außer er dient der Grundversorgung.
Ausgangssperre für alle.

das hört sich durchaus sinnvoll an - die hast vergessen die Grenzen dicht zu machen! frag mal die Australier wie sie da angekommen sind, wo sie heute stehen.
 
Tyrolens schrieb:
Härter und kürzer bedeutet: Home Office Pflicht. Wo nicht möglich, Betrieb stilllegen, außer er dient der Grundversorgung.
Ausgangssperre für alle.

Kombiniert mit regionaler Ausrichtung. Bewegung an der frischen Luft allein oder zu zweit oder als Haushalt würde ich niemals verbieten.
 
Warum etwas schließen was nachweislich keine Infektionen verursacht?

Demnächst einen aluhut, der verhindert zwar auch nichts, aber man kann es ja nie wissen?

Warum eine kurzen, harten Lockdown, wenn du danach am gleichen Punkt wie 2 Wochen vor dem Lockdown bist? Was machst du dann anders?

Warum sinken überall auf der Welt die Zahlen, trotz ganz normaler Mutationen?

Warum hat Schweden momentan weniger Tote als Deutschland? Ein Erfolg unseres Lockdowns?

Hier übrigens ein Interview mit dem abberufen Mitglied des bayerischen Ethikrates:

https://www.nzz.ch/international/de...PuNYSnlcrKQ48fr3yFFM3NQV5mKjkU2zHcTdxZJgzBiOc
 
molotov schrieb:
darüber hinaus auch?

im Zweifel ja - Freunde in Melbourne hatten irrc, 110 Tage - und zwar 'nen vernünftigen Lockdown - Stadtviertel nicht verlassen!
 
molotov schrieb:
Wie lange wärt ihr denn persönlich bereit den Lockdown zu tragen?
Insgesamt so kurz wie möglich, was aktuell wohl bedeuten dürfte, dass man noch etwas länger durchhält, um uns danach Luft zu verschaffen. Wenn man sich die Erfahrungen zu Gemüte führt sieht man, dass man sich bei sehr niedrigen Inzidenzen einfach eine gewisse Zeit einen höheren R Wert erlauben kann, als wenn die Zahlen schon höher sind und dann extrem schnell steigen.
Grenzschließungen wie sie bisher praktiziert und jetzt wieder propagiert werden, halte ich für ungeeignet, da der Hauptaustausch trotzdem stattfindet. Wenn überhaupt machen vermutlich nur echte Schließungen Sinn, wenn das Infektiongeschehen sehr unterschiedlich ist. Das bräuchte aber die Wirtschaft in den Grenzregionen zumindest teilweise zum Erliegen, was man nicht will. Mit Australien kann man das nicht vergleichen, da die wohl kaum relevante Zahlen an Pendlern haben dürften...
Außerdem würde ich bevorzugen, viel mehr zu testen, auch mit Schnelltests für Laien um die Dunkelziffer so gering wie möglich zu halten und möglichst viele Infizierte isolieren zu können. Und dann müsste natürlich viel mehr geimpft werden.
 
3303 schrieb:
Mit Australien kann man das nicht vergleichen, da die wohl kaum relevante Zahlen an Pendlern haben dürften...

na komm, unsere neuen Bundesländer haben es geschafft eine wunderbare Mauer zu bauen, da wird man es doch wohl mal schaffen fuer zwei bis drei Monate die deutsch Grenzen dicht zu bekommen, und ja auch fuer Pendler und Warenverkehr.
 
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