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Das Neuland schlägt zu:
Saarländische Warenhäuser, die trotz Lockdown öffnen dürfen, sollen nicht mehr für Mode oder Blumen werben.
...
Ab dem 22. Februar soll Werbung für Kleidung, Elektronik und Ähnliches verboten sein. Rehlinger erwarte jedoch, dass das Verbot sofort beachtet werde. Das führe nicht nur zu größeren Kundenströmen, es sei auch unsolidarisch gegenüber den Fachgeschäften, die derzeit geschlossen bleiben müssten. Einzelhändler dürfen im Saarland weiterhin ihr Angebot im Rahmen von Click-and-Collect anbieten und bewerben.
...
https://www.spiegel.de/wirtschaft/saarland-werbeverbot-fuer-non-food-produkte-waehrend-des-lockdowns-a-04cbe1b9-67a1-4b5d-84db-870d54103e23
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, soll die Werbung im Saarland für Produkte die nicht existenssicherd sind verboten werden. Nur eben das Click-and-Collect darf weiter beworben werden.
Wie soll dieses konsequent umgesetzt werden?
Wir nehmen jetzt einen Deutschland weit tätigen Discounter aus Mühlheim oder Neckarsulm her der eine Werbeanzeige für seine Sonderposten bei Google schaltet, in der Bildzeitung etwas abdrucken lässt oder ein paar Sekunden im Fernsehen bucht.
In diesem Fall ist weder der Hauptgeschäftssitz des Werbenden noch der des Werbeverbreiters im Saarland. Es besteht also kein direkter Zugriff seitens der Landesregierung auf eines der beteiligten Unternehmen. Dieses Recht kann demzufolge nicht für alle gleich umgesetzt werden. Was soll das dann? Welchen Sinn macht das ganze?

Einen Schritt weiter gesponnen: um den dann im Saarland begangen Rechtsbruch konsequent weiter zu verhindern bliebt ja nur noch eine Einstellung der Ausstrahlung des TV, die Schwärzung diverser Werbeseiten in überregionalen Printmedien so wie die Abschaltung des Internets übrig.

Ist ja wieder eine hervorragende Idee die wahrscheinlich Hunderte von Leben rettet......

Hat sich dabei einer irgendwas gedacht?

Eine andere Frage ist mir heute beim einziehen von neuen Schnürsenkeln gekommen: wie lange können Kinder in zu kleinen Schuhen laufen? Jetzt im dritten Monat der Einschränkung des Handels von Kinderschuhen könnte der ein oder andere Heranwachsende doch das ein oder andere Paar Schuhe ein wenig größer gebrauchen. Von zu kleiner Kleidung reden wir noch nicht mal, aber in den "Hochwasserjeans" steckt Gott sei Dank kein gesundheitlicher Folgeschaden in Form von kaputten Füssen drin. Wäre es nicht nötig diesen Missstand anzugehen? An so etwas wird leider nicht gedacht.
 
NeusserGletscher schrieb:
Pancho schrieb:
Immer mehrere Quellen lesen...

Dem Vernehmen nach hatten sich auch andere Mitglieder immer wieder über Äußerungen von Lütge geärgert und sich bei der Staatsregierung beschwert. Zudem habe er – so heißt es weiter – auch den Anschein erweckt, seine kritischen Äußerungen im Namen des Gremiums zu äußern.

https://www.welt.de/vermischtes/article226250827/Wissenschaftler-Christoph-Luetge-fliegt-aus-Soeders-Ethikrat.html

Er hat mitunter auch Gedanken Richtung unseres extremecarvers geäußert, ob für Alte sich die Mühe lohnt und hat den Eindruck erweckt, für den Ethikrat zu sprechen.
In dem Artikel der Welt findet man die üblichen Stilmittel des modernen Verkündungs-"Journalismus". Da wird das Adjektiv "umstritten" vor den Namen gesetzt. Ohne auch nur ein einziges Argument zu liefern wird der Leser also sofort in die gewünschte Spur gelenkt. Belege dafür, dass er sich häufig angeblich im Namen des Gremiums geäußert haben soll, findet man - keine. Die bloße Behauptung muss dem Leser reichen. Genau wie die Feststellung, es haben sich mehrere Mitglieder über ihn beschwert. Welche dies waren und was Gegenstand ihrer Beschwerde war, bleibt im unklaren. Genau genommen ist dieser Artikel in der Welt ein reiner Rufmord-Artikel. Substanzlos, diffamierend, überwiegend auf Andeutungen und Hörensagen aufgebaut. Ein Machwerk, um rhetorisch den Rauswurf als Begleitschutz für die Regierung zu rechtfertigen. Und gleichzeitig einer von vielen Tiefpunkte heutigen Journalismus.

Im Sinne der Bürger informativer und erkenntnisfördender Journalismus setzt sich in erster Linie mit den Fehlern der Regierenden auseinander. Und erst dann mit den tatsächlichen oder vermeintlichen Fehlern ihrer Kritiker.

Viele Quellen lesen, nie nur eine oder zwei:
https://www.br.de/nachrichten/bayern/ethikrat-staatsregierung-entlaesst-lockdown-kritiker-luetge,SOjalPE
 
Ein interessantes Interview mit Herrn Björn Schittenhelm, Apotheker aus Landkreis Böblingen:
Ob das wirklich so optimistisch einfach ist wie es hier beschrieben wird kann ich nicht sagen, aber immerhin hat sich hier einer Gedanken gemacht die in sich schlüssig sind soweit ich das als Laie beurteilen kann.
 
baeckerbursch schrieb:
Zu einer ausgewogenen Betrachtung gehören Gegenseiten um eine ausgewogene Betrachtung aller Standpunkte zu erreichen.
So eine Aussage von jemandem, der uns hier am laufenden Band ausschließlich Links aus dem gleichen Gesinnungskosmos mit sehr einseitige Aussagen auftischt, ist schon sehr dreist.
 
@ Neandertaler: bzgl. Werbeverbot gehe ich wehr davon aus, dass es vorrangig um die Prospekte im Briefkasten geht. Folge: Montag und Donerstag um 8:00 rennen Greti und Bledi zu Aldi und Lidl um gleich mal zu stöbern was es den wieder im Angebot gibt => Aldi und Lidl noch voller :?
 
Neandertaler schrieb:
Eine andere Frage ist mir heute beim einziehen von neuen Schnürsenkeln gekommen: wie lange können Kinder in zu kleinen Schuhen laufen? Jetzt im dritten Monat der Einschränkung des Handels von Kinderschuhen könnte der ein oder andere Heranwachsende doch das ein oder andere Paar Schuhe ein wenig größer gebrauchen. Von zu kleiner Kleidung reden wir noch nicht mal, aber in den "Hochwasserjeans" steckt Gott sei Dank kein gesundheitlicher Folgeschaden in Form von kaputten Füssen drin. Wäre es nicht nötig diesen Missstand anzugehen? An so etwas wird leider nicht gedacht.

Kindersachen war das erste, dass wir jetzt nach dem Öffnen der Geschäfte gekauft haben. Erstens weil vieles nicht mehr gepasst hat, er hat einen ordentlichen Schub gemacht und zweitens: wer weiß wie lange wieder offen ist. :roll:
Dass mittlerweile viele am Ende ihrer Existenz stehen, wird leider auch totgeschwiegen aber es ist einfach so. Aber wenn man natürlich da oben in einer eigenen Welt lebt, bekommt man natürlich nichts mit vom normalen Fußvolk.
Am Ende ists wie immer: die Reichen werden noch reicher und die Schere geht immer schön weiter auseinander...
 
Das sind dann die Probleme die nicht gesehen werden. Kinderkleidungshandel ist nicht mit einer Lobby in Berlin oder sonst wo vertreten. Friseur ja, Kinderschuhe nein. Die Haare sieht man, die Füße sind in zu kleinen Schuhen versteckt.

Bei dem Werbeverbot hab ich das ja genau so gesehen wie beschrieben: die Werbung wird eingestellt um alle wegen Sonderposten aus dem Laden zu verbannen. Nur der konsequente Weg dahin ist ohne die Beschreitung der kuriosesten Umwege nicht möglich. Wie soll hier die Gleichheit vor dem Gesetz erfolgen? Entweder gilt das für keinen oder alle.

In diesem Punkt tun wir uns aber gerade sehr schwer was die Gleichheit vor dem Gesetz angeht. Ohne das jetzt im Detail zu diskutieren mochte ich nur den Spielplan des FC Bayern München ins Feld schmeißen. Die dürfen über alle Grenzen hinweg ihrer Arbeit nachgehen, Quarantäne der K1 Personen erfolgt nicht und auch sonst sehr abgehobene Forderungen. Aber lassen wir das, es bringt nichts, sich darüber aufzuregen.
 
Neandertaler schrieb:
Ein interessantes Interview mit Herrn Björn Schittenhelm, Apotheker aus Landkreis Böblingen:
Ob das wirklich so optimistisch einfach ist wie es hier beschrieben wird kann ich nicht sagen, aber immerhin hat sich hier einer Gedanken gemacht die in sich schlüssig sind soweit ich das als Laie beurteilen kann.

es ist nicht die alleinige Lösung, aber wir hören seit einem Jahr, dass jede unterbrochene Infektionskette wichtig ist, und es passiert einfach nichts, außer lockdown. Schade, daß man Spahn nicht wegen Untätigkeit anzeigen kann...
 
So eine Aussage von jemandem, der uns hier am laufenden Band ausschließlich Links aus dem gleichen Gesinnungskosmos mit sehr einseitige Aussagen auftischt, ist schon sehr dreist.

Ich muss ja keinen ausgewogenen Standpunkt einnehmen, sonder kann mir in diesem Fall eine eigene Meinung leisten.
 
Ab März sollen ja endlich Schnelltests auch für Laien kommen.
Ich hoffe, dass man sich dann auch dazu durchringen kann, die wirklich massenhaft einzusetzen.
Im Idealfall könnte sich irgendwann jeder Bürger jeden Tag einmal testen, bevor er das Haus verlässt. Quasi als Bestandteil der Morgentoilette.
Merkel hat leider offenbar eine subtile Angst davor und behauptet, dass die zB bei einer Quote von 60% keine Hilfe wären.
Aus meiner Sicht hingegen ist JEDE zusätzlich erkannte Infektion absolut sinnvoll.
 
Neandertaler schrieb:
Ein interessantes Interview mit Herrn Björn Schittenhelm, Apotheker aus Landkreis Böblingen:
Ob das wirklich so optimistisch einfach ist wie es hier beschrieben wird kann ich nicht sagen, aber immerhin hat sich hier einer Gedanken gemacht die in sich schlüssig sind soweit ich das als Laie beurteilen kann.

Ein Artikel zum selben Thema....
https://m.faz.net/aktuell/politik/inland/wissenschaftler-sehen-moeglichkeiten-corona-lockdown-zu-beenden-17194862.html?utm_content=buffer53bf3&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=GEPC%253Ds6

Ich finde man sollte endlich in diese Richtung gehen und versuchen dadurch Sachen zu ermöglichen!

Merkels Abneigung gegen die Tests kann ich null verstehen!
 
christopher91 schrieb:
Neandertaler schrieb:
Ein interessantes Interview mit Herrn Björn Schittenhelm, Apotheker aus Landkreis Böblingen:
Ob das wirklich so optimistisch einfach ist wie es hier beschrieben wird kann ich nicht sagen, aber immerhin hat sich hier einer Gedanken gemacht die in sich schlüssig sind soweit ich das als Laie beurteilen kann.

Ein Artikel zum selben Thema....
https://m.faz.net/aktuell/politik/inland/wissenschaftler-sehen-moeglichkeiten-corona-lockdown-zu-beenden-17194862.html?utm_content=buffer53bf3&utm_medium=social&utm_source=facebook.com&utm_campaign=GEPC%253Ds6

Ich finde man sollte endlich in diese Richtung gehen und versuchen dadurch Sachen zu ermöglichen!

Merkels Abneigung gegen die Tests kann ich null verstehen!

das versteht ja wohl nicht mal die eigene Expertenrunde, siehe no covid Konzept.
 
Neandertaler schrieb:
Das sind dann die Probleme die nicht gesehen werden. Kinderkleidungshandel ist nicht mit einer Lobby in Berlin oder sonst wo vertreten. Friseur ja, Kinderschuhe nein. Die Haare sieht man, die Füße sind in zu kleinen Schuhen versteckt.
Also bei uns sind die Schuhgeschäfte für unter 3-jährige in Begleitung ihrer Eltern geöffnet. Es gibt also schon die Lobby die du vermisst.
 
Bis jetzt ist mir noch keine nennenswerte Zahl barfüßiger Kinder begegnet.
Genau genommen gar keins.... :roll:
 
3303 schrieb:
Im Idealfall könnte sich irgendwann jeder Bürger jeden Tag einmal testen, bevor er das Haus verlässt. Quasi als Bestandteil der Morgentoilette.

Echt jetzt?!?

Dann möchte ich aber auch im selben Test gerne erfahren, ob auch gerade ein Schnupfen, eine Grippe oder auch Krebs im Anmarsch ist.
Das hat definitiv nix mehr mit Leben zu tun...
 
eistroll schrieb:
3303 schrieb:
Im Idealfall könnte sich irgendwann jeder Bürger jeden Tag einmal testen, bevor er das Haus verlässt. Quasi als Bestandteil der Morgentoilette.

Echt jetzt?!?

Dann möchte ich aber auch im selben Test gerne erfahren, ob auch gerade ein Schnupfen, eine Grippe oder auch Krebs im Anmarsch ist.
Das hat definitiv nix mehr mit Leben zu tun...
Was hieltest du denn für die richtige Vorgehensweise?
 
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