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Coronavirus 2019-nCoV

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https://www.welt.de/gesundheit/gesu...oronaopfern-Todesursache-bestaetigt-sich.html

Hier noch Mal ausführlicher. Vor allem ziemlich weit unten interessant:

Das Durchschnittsalter der Hamburger Corona-Toten betrug nach Angaben von Ondruschka 83 Jahre. 75 Prozent der Verstorbenen seien älter als 76 Jahre gewesen. Die Toten im Alter von 29 bis 100 Jahren waren zu 55 Prozent männlich und zu 45 Prozent weiblich. Nur sieben Tote, also nur gut ein Prozent, waren jünger als 50 Jahre. Alle aus dieser Gruppe hatten unter eine Vorerkrankung wie einem Herzleiden oder einem Tumor gelitten. Nur in sehr wenigen Ausnahmefällen seien Menschen an Covid-19 ohne erkennbare Vorerkrankung gestorben, heißt es. Laut einer Hypothese hätten diese Patienten möglicherweise eine extrem hohe Viruslast gehabt oder seien im Moment der Infektion sehr vulnerabel gewesen, sagt der Rechtsmediziner Ondruschka.

Ich finde die Zahl von 7 Prozent gar nicht so wenig. Klar ist ja, hat jemand Krebs Endstadium, infiziert sich noch mit Corona und stirbt dann, stirbt er selbstverständlich an Corona. Das sagt jedoch nichts drüber aus, wie lange er ohne Corona noch zu leben hätte.
 
Pancho schrieb:
Die Hypothese ist nicht, dass Wissenschaft perfekt ist, aber das beste verfügbare Instrument zur Gewinnung gesicherter Erkenntnisse in einem fortlaufenden sich selbst korrigierenden Prozess.

Bisher hat diese Hypothese unwiderlegt Bestand. Ich glaube diese Tatsache ist das, was generelle Wissenschaftszweifler (dass Du dazugehörst quillt aus nahezu jedem deiner Beiträge) als arrogant empfinden.

Tatsächlich geht Wissenschaft IMMER von eigenen Fehlern aus. Das ist elementarer Bestandteil.

Nun, den ersten Teil deines Beitrags wird kaum jemand in Zweifel ziehen, ich auch nicht. Dass du mich als Zweifler bezeichnest sehe ich dir gerne nach und interpretiere dies als Kompliment. Eine gewisse Distanz vor dem was gerade als die neuesten und tollsten Erkenntnisse landauf landab angepriesen wird hat sich meist bewährt, denn nicht selten kam später eine deutliche Präzisierung bzw. auch mal eine Kehrtwende.
Je länger eine Fragestellung schon beforscht wurde desto sicherer sind die Erkenntnisse.
Dieses Virus ist nun eine recht neue Erscheinung und ganz offensichtlich kennen die Forscher vieles noch nicht (genau). Dazu kommt, dass es sich bei der Prognose der Ausbreitung des Virus nicht nur auf die sich wandelnden Eigenschaften des Virus und die Gegenreaktion des menschlichen Organismus ankommt sondern auch auf eine Fülle anderer Randbedingungen wie baulicher-technischer und klimatischer Art und dazu noch auf das Verhalten der Menschen, das psychologisch und kulturell geprägt ist. Diese Komplexität werden Modelle nie vollständig abbilden können.
Letzteren Parametern kommt hier große Bedeutung bei, sind jedoch nicht der Schwerpunkt der Wissenschaftler. Dadurch und durch das relative Neuland dürften die Modellprognosen noch mit überdurchschnittlicher Unsicherheit behaftet sein, möglicherweise so hoch, dass die Gesamtaussage der Modelle in Frage steht. Das an sich spricht nicht dagegen, solche Modelle zu entwickeln und anzuwenden. Sie zeigen Zusammenhänge auf und mögliche zukünftige Entwicklungen. Vielleicht kommt es aber auch anders als bisher berechnet.
In so einer Situation erweisen sich Wissenschaftler einen Bärendienst, wenn sie auf Basis ihrer unsicheren Prognosen eine quasi alternativlose Strategie empfehlen und vehement vertreten und dann auch noch verständnislos auf die Skepsis anderer reagieren. Und sich teilweise von der Politik instrumentalisieren lassen. Nach dieser Pandemie wird die Wissenschaft leider noch weniger Gehör finden als ohnehin schon.
 
Pancho schrieb:
e
3.: Viele sind dümmer als ich.

das liest du jetzt als Betroffener da raus, aber so wie ich dich einschätze, stimmt das nicht.
 
Pancho schrieb:
Tatsächlich geht Wissenschaft IMMER von eigenen Fehlern aus. Das ist elementarer Bestandteil.

hast du jemals wissenschaftlich gearbeitet?

ich würde das Gegenteil behaupten, Wissenschaft geht davon aus, dass ein Fehler nicht existiert.
 
wollte eigentlich gestern schon was zum Rekordmeister schreiben:
https://www.br.de/nachrichten/sport/rekordmeister-schweigt-warum-hat-der-fcb-so-viele-coronafaelle,SPMqieA
die Blase funktioniert halt nur so lang man sich nix von außen rein holt, ansonsten ist es bei den Profis mit Hygienekonzept wohl nicht weit her...

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht hat die Landesregierungen dazu aufgerufen zu untersuchen, ob ihre Corona-Maßnahmen noch verhältnismäßig sind
wink mit dem Zaunpfahl
 
albe-fr schrieb:
Pancho schrieb:
Tatsächlich geht Wissenschaft IMMER von eigenen Fehlern aus. Das ist elementarer Bestandteil.

hast du jemals wissenschaftlich gearbeitet?

ich würde das Gegenteil behaupten, Wissenschaft geht davon aus, dass ein Fehler nicht existiert.
Also ich bin Physiker, und in der Physik lernt man jedenfalls schon als Student, dass jede Messung, Annahme, Simulation, usw. fehlerbehaftet ist.
 
wmenn schrieb:
Also ich bin Physiker, und in der Physik lernt man jedenfalls schon als Student, dass jede Messung, Annahme, Simulation, usw. fehlerbehaftet ist.

Wer misst misst Mist wissen schon die Handwerksmeister.
 
Der ganze Wissenschaftliche Diskurs, Peer Review, die Veröffentlichung, das Prüfen auf Widersprüche zu anderen Studien / Erkenntnissen:

Das sind alles Prozeduren zur Fehlerabsicherung. Wieso pflegt man wohl eine solch umfassende Fehlerkontrolle, eine Art Ausleseprozess für Thesen, überhaupt...?
 
wmenn schrieb:
Also ich bin Physiker, und in der Physik lernt man jedenfalls schon als Student, dass jede Messung, Annahme, Simulation, usw. fehlerbehaftet ist.
So ist es. Wissenschaft arbeitet allgemein normalerweise in mehreren Schritten. Als Erstes steht eine Theorie bzw eine Vermutung im Raum. Am Anfang ist das eine reine Vermutung, also kann die auch komplett falsch sein. Dann versucht man mit wissenschaftlichen Methoden des geeigneten Fachbereichs diese These zu beweisen. Das kann nahezu vollständig gelingen, muss es aber nicht. Wer behauptet Wissenschaft, ok, ich grenze auf seriöse Wissenschaft ein, arbeitet fehlerfrei, hats nicht ganz verstanden. Ohne Fehler wäre ja auch eine Weiterentwicklung ausgeschlossen, es gäbe ja nichts mehr zu verbessern. :D Um beim Thema zu bleiben: Vieles was gerade in der Pandemie entschieden wird basiert mehr auf (potentiell fehlerhaften) Vermutungen als auf beweisenen Fakten. Beweise sind da eben auch schwierig zu führen. Ich vertrete also eher dei Auffassung dass es in der Wissenschaft eher darum geht dass Fehler existieren und wie man sie findet und ggf ausräumt. Vetreter der Null Fehler Theorie sind in eher wissenschaftsfernen Bereichen zu suchen...Ein Problem entsteht natürlich auch wenn sich serriöse Wissenschaft und ernsthafte Interessenskonflikte begegnen. Dann wird es etwas unseriöser.
 
Ich bin selber in der Tat, wie ich schon geschrieben habe, kein Wissenschaftler.
 
Wieler gibt wieder den Apokalyptiker:

https://www.welt.de/politik/deutsch...ler-RKI-Chef-warnt-vor-Corona-Mutationen.html

Es werden mehr junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder erkranken

Also, denen das ganze (mit Ausnahme Vorerkrankte) mit aller höchster Wahrscheinlichkeit nichts ausmacht.

Er bekräftigte, dass Impfen ein wichtiges Instrument im Kampf gegen die Pandemie seien

Sehe ich auch so.

„Alle Impfstoffe, die in Deutschland zur Verfügung stehen, sind sicher und wirksam.

Also keine, weil
junge Erwachsene, Jugendliche und Kinder erkranken
wohl erst 2022 dran kommen. Super!
 
albe-fr schrieb:
Pancho schrieb:
Tatsächlich geht Wissenschaft IMMER von eigenen Fehlern aus. Das ist elementarer Bestandteil.
hast du jemals wissenschaftlich gearbeitet?
ich würde das Gegenteil behaupten, Wissenschaft geht davon aus, dass ein Fehler nicht existiert.
Das bedeutet du kannst kein Wissenschaftler sein oder hast dich als solchen gerade selbst deklassifiziert.

'Ich behaupte mal' für sich allein ist definitiv kein wissenschaftlicher Ansatz.

Bsp:
'Ich würde behaupten dass die Erde eine Scheibe ist und im Mittelpunkt des Sonnensystems steht, die relgiöse Weltanschauung des 14Jahrhunderts geht davon aus, das dies so ist'
hat mit Glauben zu tun aber nicht mit Wissenschaft.

Wissenschaftlich richtig wäre:
'Ich stelle die These auf, das die Erde eine Scheibe ist, das Experiment xy hat dies bewiesen/widerlegt ist aber in folgenden Aspekten: xy mit möglichen Fehlern behaftet'
 
Bin grad auf einen sehr interessanten Artikel gestoßen.
Geht auf die Schweizer Situation im Detail ein, erklärt aber auch grundlegendes nochmals sehr schön:
https://www.srf.ch/news/schweiz/coronavirus-variante-b-1-1-7-bringen-die-neuen-varianten-die-fallzahlen-zum-steigen

Da gibt es einen Slider, wo man die Ansteckungsrate der Mutation verändern kann und dann sieht, was das rechnerisch bewirkt. Relativ kleine Änderungen haben qualitativ schon ordentliche Auswirkungen.

Interessant auch der Zusammenhang mit der Stärke der Maßnahmen und der Wirkung auf die Zahlen in GB, Grafik unten auf der Seite...

Sehr informativ diese Quelle, finde ich...

@3303 - ich würde keine Zahlen rechnen wollen, bis meine Kristallkugel wieder poliert ist. Auch ist gar nicht sicher, wie es bei uns weiter geht... immer noch kann es auch wieder fallen, was ich hoffe....
 
Pancho schrieb:
Läuft (leider) wie vorhergesehen bisher - Zahlen stagnieren, keine nennenswerte weitere Abnahme.
https://www.tagesschau.de/inland/spahn-wieler-corona-103.html

Ich glaub das mit der Stagnation noch nicht so ganz, da sollte man nächste Woche abwarten. Ich glaub das liegt eher daran, dass einige Tage wegen dem massiven Wintereinbruch viele erst verspätet zum Test gegangen sind. Zudem wurde ja mal wieder die Teststrategie umgestellt, da sollte man mal schauen wie hoch die Testzahlen nun sind.
 
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