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DarwinAward-Teilnehmer

Werna76

Jungfrau (4161m)
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Aktionen von Menschen die ohne Ortskenntnis im Gelände unterwegs sind, Darwin-Award verdächtige Aktionen oder Aktionen die sich den Titel "Pfosten der Woche" verdienen, zukünftig hier herein.
Mal wieder jemand auf der Suche nach der sagenumwobenen Talabfahrt am Kitzsteinhorn:
http://salzburg.orf.at/news/stories/2630142/
 
Werna76 schrieb:
Aktionen von Menschen die ohne Ortskenntnis im Gelände unterwegs sind, Darwin-Award verdächtige Aktionen oder Aktionen die sich den Titel "Pfosten der Woche" verdienen, zukünftig hier herein.
Mal wieder jemand auf der Suche nach der sagenumwobenen Talabfahrt am Kitzsteinhorn:
http://salzburg.orf.at/news/stories/2630142/


Hm ja, wie sich die das bloss vorgestellt haben? Fährt man derartiges Gelände, muss man es sehr genau kennen, inklusive den genauen Schneeverhältnissen.
Bei genügend Schnee, richtigem Aufbau (gute Unterlage und gut gesetzten Pulver drauf) wird es vielleicht Möglichkeiten geben, da hinabzu fahren, das kann auch spass machen.
Bei derart wenig Schnee wie in den Bildern ersichtlich ist es hingegen sonnenklar, dass das nichts werden kann...

Haben wohl einen zu coolen Freeride Guide in Form eines Freeskiers.net Forumsbeitrags mit sich geführt :-)
 
Kris schrieb:
Bei derart wenig Schnee wie in den Bildern ersichtlich ist es hingegen sonnenklar, dass das nichts werden kann...
Haben wohl einen zu coolen Freeride Guide in Form eines Freeskiers.net Forumsbeitrags mit sich geführt :-)
:P
Tja, dort steht zu lesen:
nene, die Talabfahrt geht immer unter den beiden Gondeln ins Tal hinab. Einfach mal ausprobieren, manchmal gehts! besonders für leute, die keine karten lesen können. richtig idiotensicher da runter
 
Die KSH-Bahnen könnten ja auch einfach mal eine Route ausstecken und an den nichtskibaren Felswänden Steigeisen oder Treppen installieren. Wäre doch mal eine Herausforderung. Und jeden Winter dann die Todesrate aktualisieren, damit der Hype um diese Abfahrt stetig zunimmt :-)
 
Die KSH-Bahnen könnten ja auch einfach mal eine Route ausstecken und an den nichtskibaren Felswänden Steigeisen oder Treppen installieren
Wenn da nur mal jemand scherzhalber ein rotes Fähnchen in die Schneise stellt, würden sich wohl Heerscharen von Flachländlern dort herunterstürzen.

Wer aber nach der Auffahrt mit der Gondel, von wo man das Gelände ja bestens einsieht, da versucht herunterzufahren, dem kann wohl nur mit Hilfe der Rechnung für die Rettung klargemacht werden was geht und was nicht. Da kommt ein Freeride-Urlaub mit ortskundigem Bergführer deutlich billiger. Ist immer wieder grausig amüsant, 5 Minuten vor Liftschluss fortgeschrittene Anfänger irgendwo weit abseits der Piste im hochalpinen Dead End zu sehen.

Aber es gibt sie tatsächlich, die Routen vom Kitzsteinhorn ins Tal, allerdings nicht zur Talstation, sondern ein Stück weiter unterhalb. Hatten uns als Jugendliche früher darüber Gedanken gemacht, wie weit man da noch runterfahren könnte, als damals beim Breitriesenstollen die Piste zu Ende war. Ein Einheimischer hatte uns was von Abfahrt durchs Hochtal erzählt, ging aber zu der Jahreszeit (April) eh nicht mehr.

Siehe hierzu http://www.sommerschi.com/forum/freeride-f6/talabfahrten-vom-kitzsteinhorn-t2722.html.
 
Das traurige an all den Berichten ist, wenn man die Gebiete selbst kennt und diese Stellen aus den Berichten kennt, frägt man sich einfach, wie blöd manche Leute sind. :sauer: Bestes Beispiel ist das Höhkar in Sporti, da stehen k.a wieviel Pfosten, dass es dort nicht weiter geht. Ich gehe stark von aus, dass keine einzige Spur dort runter geht und wenn man es dann trotzdem ohne Ortskenntniss fährt, selbst schuld. Ich hoffe, dass es denjenigen ein saftige Lehre sein wird. Wir haben auch schon u.a am Kitzsteinhorn die Abfahrt zu den Stauseen gemeistert ohne dass irgendjemand davor von uns dort gefahren ist. Aber man kann sich das ja per Karten, 3D Karten usw. ansehen, ob soetwas machbar ist. Beim ersten Versuch haben wir auch auf Grund der Lawinensituation umgedreht. Erst beim zweiten Anlauf konnten wir dann bis zum Schrägaufzug abfahren. Der Rest ging dann zu Fuß weiter.
 
Hat zwar nichts mit den hier geschilderten Anwärtern auf den Darwin-Award zu tun, aber die Geschichte ist erzählenswert:
Ich hab mal beruflich mit einem "Helden" zu tun gehabt, der auf Tauchurlaub in einer Gegend war, in der man auch Fische harpunieren konnte bzw. offenbar durfte. Der Typ saß mit seiner Harpune auf der Terrasse seines Bungalows und kam auf die Idee, das Ding auszuprobieren. So zielte er auf eine Kokosnuss auf der Palme neben dem Bungalow, verfehlte diese aber, und das für den Wasserwiederstand ausgelegte Gummiband zwischen Harpune und Pfeil beförderte letzteren raschest wieder zurück zum Schützen, sodass sich der Pfeil unterhalb des Auges quer durch die Nebenhöhle bis ins Gehirn bohrte.
Ich denke,das ist wohl eine Nominierung wert.....
 
Es wurd mal ein Typ mit nem Darwin Award "ausgezeichnet" weil er das Schutzpolster an ner Seilbahnstütze abgemacht hat um darauf den Berg herunter zu rodeln. Dann verlor er die Kontrolle und knallte direkt gegen den Pfosten ohne Polster... Der hat den Award meiner Meinung nach zurecht bekommen :D :D :D
http://www.darwinawards.com/darwin/darwin1998-15.html
 
Werna76 schrieb:
Mit fünfjährigem Kind auf den Montc Blanc...
Äh ja, schöne Vorverurteilung in den Kommentaren, demnach sollte man ein 5-jähriges Kind wohl in den Laufstall sperren. Vielleicht ist das Kind ja ein "Klettermaxe" und die beiden klettern in Österreich auch Steilhänge hinauf oder sind schon mal auf die Wildspitze oder dem Ortler gegangen. Wenn das Kind nicht mitwill, wird es schon lange genug quengeln bis die Eltern es sein lassen...
 
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