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DarwinAward-Teilnehmer

Tja, dann muss man halt zusammen mit seinem Kind daheimbleiben und auf so eine Tour für ein paar Jahre verzichten. Nicht umsonst sind Kinder unmündig, sie wissen halt nicht immer was "das Beste" ist. Was machen - anders gedacht - die Eltern zB. wen das Kind kurz vor dem Gipfel weinend und kreischend keinen Schritt weiter will vor Erschöpfung? Am besten noch im Seil?
Wenn ich als erwachsener und mündiger Mensch aus freien Stücken mein eigenes Leben riskiere (zB. Extremsport) ist das eine Sache, die schon oft genug zu Diskussionen führt (Einsatz Bergrettung), aber das anderer zu riskieren - da hörts halt einfach definitiv auf!
Jan
 
starli schrieb:
Äh ja, schöne Vorverurteilung in den Kommentaren, demnach sollte man ein 5-jähriges Kind wohl in den Laufstall sperren. Vielleicht ist das Kind ja ein "Klettermaxe" und die beiden klettern in Österreich auch Steilhänge hinauf oder sind schon mal auf die Wildspitze oder dem Ortler gegangen. Wenn das Kind nicht mitwill, wird es schon lange genug quengeln bis die Eltern es sein lassen...
Äh ja :irre:
Ein Fünfjähriger darf sich ja auch schon nen Schlecker kaufen, deswegen kann man ihn ruhig auch mal entscheiden lassen ob er auf den Mont Blanc will... oder auf den Everest... oder mit den Haien tauchen
 
Vorgestern sowas ähnliches erlebt, auf dem Weg von der Tilisunahütte runter zur Lindauer Hütte über den sogenannten Rachen (Alpiner Steig welcher teilweiße gehen auf allen Vieren oder auch mal 2,3 Meter hohe Steilstufen wo man durchkommen muss drin hat!!):

Unten etwa eine Stunde von der Lindauer Hütte entfernt kommt uns eine Familie entgegen,Eltern und 2 Mädels,schätzungsweiße zw. 4 und 6 Jahre alt.2 Meter neben mir steht ein Wegweißer.

Fragt mich der Vater doch tatsächlich wo es nun hingehe,er sei nun seit 3 Stunden (!!) Von der Lindauer Hütte hierher unterwegs,unten steht 4 1/2 insgesamt angeschrieben,dann müsse ja da oben die Hütte sein meinter er (Höhendifferenz zw. Den Hütten ~700m).Hab ihm dann erklärt das es doch noch ein Stückchen sei,daraufhin begannen die Kinder zu quengeln und wollten nichtmehr weiter.

Nur so das wir ja im Abstieg schon fast 3 Stunden unterwegs waren.Und er für ein Teilstück wo wir in einer Stunde durchmarschiert sind bereits 3 Stunsen gebraucht hat.

Sowas finde ich einfach grob fahrlässig.Der Weg war für die Kinder völlig ungeignet und wer nach 3 Stunden den Weg für eine Stunde geschafft hat sollte eigentlich gleich umdrehen.Ich will nicht wissen wie und wann die dann an der Hütte waren.War ja schließlich schon 13.30 als das war.Ich schätze 5 Stunden hat das schon noch gebraucht.Aber selbst schuld wer auch erst um Halb 11 losläuft.

Sollten diese die Hütte nichtmehr erreicht haben und irgendwie gerretet werden müssen würde ich ihnen Wünschen das sie das Selbt zahlen müssen.Den schon der gesunde Menschenverstand sagt mir das ich mit kleinen Kindern aufjedenfall länger als angeschrieben brauchen werde und dazu kommt noch: Es gäbe ja einen einfacheren Weg...
 
In Wien bezeichnet man, glaub ich, so eine Person als "Funzn"
 
Vielen Dank an die schlecht ausgerüsteten Wanderer, die sogar die Empfehlungen der Einheimischen ignorieren.
Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, wo man für das Betreten der Bergwelt eine Genehmigung haben muss... :twisted:
 
TPD schrieb:
Vielen Dank an die schlecht ausgerüsteten Wanderer, die sogar die Empfehlungen der Einheimischen ignorieren.
Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, wo man für das Betreten der Bergwelt eine Genehmigung haben muss... :twisted:
Das währe sogar halbwegs sinnvoll. Und man würde Arbeitsplätze schaffen.. :D
 
Ach über die Beflippfloppten "Wanderer" reg ich mich doch ned auf.... die kommen meist eh ned weit... :D

@ Befähigung: Ja, das wäre hin und wieder sinnvoll... :twisted:
 
Servus!

Naja, die "Befähigung" hilft manchmal auch nicht viel. Eine selbst erlebte Story vom Kitzbüheler Horn, 20 Jahre her:

Damals in einer Gruppe von 6 Mann zum freestylen mit Snowboards unterwegs gewesen. Sehr beliebt waren dort die Kanten auf den Pisten. Hatten damals ein System, dass immer der erste in der Gruppe seinen Sprung "herschenkt" und an der Geländekante "Ampel spielt" um den anderen zu signalisieren ob frei ist. Auf einmal an einer etwa 40 m breiten (beliebten und bekannten) Kante "komplett Stopp", alle hauen die Vollbremse rein.
Sitzt oben auf der Kante ein Raceboardfahrer (Jaja, ich weiß, jetzt kommen sicher gleich die ollen Klischees wieder raus...) gut sichtbar für alle. Unter der Kante aber etwa 10 seiner Kumpels liegend, vogelwild verteilt über die komplette breite der Kante, bzw. den Hang dahinter. Nicht den Hauch einer Chance die zu sehen, hätte nicht einer vorher geschaut (was ja die wenigsten gemacht haben in dieser Zeit) wäre man voll in die reingebrettert.
Haben sich tierisch aufgeregt, dass Sie ne Ladung Schnee durch die Vollbremsung abbekommen haben. Auf die freundliche Erklärung, man könne Sie von oben nicht sehen, und es sei wohl in Ihrem eigenen Sicherheitsinteresse so was nicht zu machen, beim nächsten Deppen gehe so was vielleicht schief kam bloß: "Ey, Ihr seid doch bloß blöde Freestylear****öcher, wir sind DSV-geprüfte Snowboardlehrer, da oben hockt einer wie es Vorschrift ist, wir haben hier Ahnung vom Berg und nicht Ihr, Ihr seid eh zu blöd für alles, so wie wir das machen ist alles richtig!!!"
Nun ja, was soll man da sagen. Wir habens halt nach 5 Minuten Diskussion stehen lassen, da war die Zeit zu schade dafür.

Fazit:
Es hilft halt damals wie heute bloß Hirn einschalten und situationsbedingt handeln. Wenn man das nicht macht bringt auch die beste Ausbildung (oder Ausrüstung) nix.

Schöne Grüße,
Jan
 
Loool.... vor 20 Jahren? Da gabs schon den Konflikt Freestyle Boards vs. Race ? ^^

Heutzutage eher umgekehrt.... die Freestyler sitzen überall rum und scheissen sich um nix, während die paar wenigen Hard-Boot-Fahrer aufpassen... so ändern sich die Zeiten. :twisted:

Dafür wird mittlerweile von den Pistenrändern wild mitten in die Pisten gesprungen. (Zumeist mittlerweile aber Freestyle-Skifahrer ^^ )

Aber das Thema Softboot vs Hardboot vs Freeskier vs Skifahrer vs Tourengeher vs Schneeschuhwanderer vs Rodler vs Schneehuhn vs Aprés Ski´ler ist ein anderes.

Dachte eher es geht um "Wanderzwischenfälle etc..."
 
Eine Frage... was hat Darwin damit zu tun???
Bitte den Thread in "MendelAward" umbenennen, das macht eher Sinn als Darwin...
 
Servus!

@AF: Eigentlich sind auch damals die Freestyler eher rumgehockt. Sagen wir, die Jungs zeigten ein "Artuntypisches Verhalten"...
@Foto-Irrer: Wollte nur an einem Beipiel verdeutlichen, dass es solche Honks auch im Winter gibt. Und dass eben "Ausbildung" davor nicht schützt. Aber es gibt sicher "schönere" und extremere Beispiele, das muss ich zugeben. 8)

Aber so wie momentan Tourenski und Splitboards gehyped werden ist es sicher nur eine Frage der Zeit bis wir hier davon lesen dürfen, dass der erste Trottel mit dem Heli vom Gipfel geholt wird, weil er seine Skibrille vergessen hat oder so... :mrgreen:

Jan
 
Foto-Irrer schrieb:
Eine Frage... was hat Darwin damit zu tun???
Bitte den Thread in "MendelAward" umbenennen, das macht eher Sinn als Darwin...
Hehe, wunderbar.
Bleib in den Fototopics.
 
ich mein ja nur generell für diesen Thread. Darwin erzählt vom Überleben des am besten "Angepassten" (Darwin-Fink und das Stöckchen zum Ameisen sammeln). Also im Sinne von: einer überlebt, viele sterben.

Mendel hingegen hat erklärt, wie Merkmale sich vererben bzw. wie einzelne Individuen Merkmale zeigen, die nicht alle haben, i.w.S. also: viele überleben, einige wenige sterben (Beispiel Bluter, Trisomie 21 etc., was halt alles so rezessiv vererbt wird).
Hier im Thread sprechen wir von einzelnen Individuen, die aufgrund der ihnen vererbten Merkmale das Zeitliche segnen. Viele Skifahrer überleben, einige wenige sterben --> Mendel
Andere Naturwissenschaftler hier im Forum, insbesondere die Biologen, dürften doch vom Labor her noch den Spruch kennen "ach, das mendelt sich aus" :D

Werna76 schrieb:
Bleib in den Fototopics.
@werna76: Wo ich bleibe, kann ich zum Glück noch selbst entscheiden. Also halt Deine Klappe!
 
Servus!

Du weißt aber schon auch was der Darwin-Award ist, oder? Haben ja nicht wir erfunden...

Jan
 
In Österreich verbindet man mit der Bezeichnung "Paradepiefke" meist jemanden der keine Ahnung hat, aber trotzdem meint die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und dementsprechend klugscheißt.
:ja:
http://www.darwinawards.com/
 
Danke für den Link, da sollte denen mal einer Bescheid geben, dass der Titel aus wissenschaftlicher Sicht falsch ist.
 
Zitat aus dem Wikiartikel:
Wesentlich getragen wird das Projekt durch die Molekularbiologin Wendy Northcutt, die auch die Autorin der Darwin-Awards-Bücher ist.

Jaaaa. Die Frau irrt "aus wissenschaftlicher Sicht" seit 1994. Genauso wie Ihre damaligen Kommilitonen, die das ganze "miterfunden" haben. Ne? 8O
:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
 
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