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Das "Ende" vieler Skifirmen???

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Jedenfalls habe ich mit Salomon zweimal eher schlechte Erfahrungen gemacht.
Einmal ein paar Buckel fahren und schon waren die Skis jeweils leicht gestaucht.
Unabhängig voneinander bei verschiedenen Modellen. ME nicht akzeptabel bei den Preisen.
 
Keine Schi von Atomic?

Was glaubst Du, wer den Metron baut? :lol: :lol:

Und für Salomon bin ich zu schwer - der ging nach dem 2. Sprung über den Jordan!! 8)
 
Was glaubt ihr wo die Skifirmen am meisten Geld sparen könnten, oder habt ihr vielleicht Ideen wie man die Krise am besten meistern kann? Vielleicht billigere Materialien wählen aber die Ski trotztem zum gleichen Preis verkaufen usw.

mfg
 
Als erstes die Millionen aus dem Rennsport abziehen!!

Dieser Hype, der um die Stars gemacht wird, bringt doch nicht mehr den Werbeeffekt wie noch vor 20 Jahren!!

Der Kunde heutzutage kauft keinen Schi mehr, nur weil der Benni Raich auch so einen fährt...
 
Stimme da Yeti voll und ganz zu....hier kann extrem viel Geld gespart werden, bei begrenztem Werbeeffekt heutzutage....Vorallem angesichts des Boomenden Verleihmarkts. Da interessierts die Leute einen feuchten Kericht, was se sich für ne Skimarke ausleihen. Gibt ja eh jedesmal nen neuen Ski....

@ Material: Jo...günstigeres Material bei gleichem Preis ist der schnellste Weg den Ruf kaputtzumachen und in die Insolvenz. Das ist ne gute Idee... :wink:
So Leid es mir tut: Entweder man lässt die Preise und verkauft eben weniger, dafür hochwertigs Equipment, oder man geht in die niedrigere Preisschiene, dann wird aber sicherlich nichtmehr in Westeuropa produziert.

Atomic hat wohl das Glück beide Schienen bedienen zu können, andere halt nicht. Und wie steinig der Weg zurück sein kann, zeigt Kneissl. Die hatten überhaupt keinen Plan, was se machen wollen:
Skiproduktion einstellen, Kauf der Dachsteingruppe, Skiproduktion wieder aufnehmen, Dachsteingruppe tw. abstossen, Wechsel auf die Luxus-Schiene...und das ganze bei sehr mässigem Erfolg.
 
Vielleicht hat das alles auch noch den Vorteil, dass die Hersteller etc. sich auch mal an etwas niedrigere Spannen gewöhnen.
Es ist ja wirklich schon schwindelerregend, was da offenbar immer noch verdient wird.
Wenn man einen in der EU handgemachten Ski, der mit 750 Euro gelistet ist für 280 incl. Versand kauft und einem der Verkäufer auf die Frage, wie das denn preislich überhaupt funktioniere antwortet: "Da verdienen alle noch genug dran, wenn Sie wüssten, was da für Spannen kalkuliert werden.", kann es ja so schlimm nicht sein.
Da möchte man doch glatt wissen, wie die Spanne bei einem ähnlich teuren Massenprodukt aussieht.
Und den Rennsport mit meinem Kauf mitfinanzieren möchte ich auch nicht.

Weiter muss sich die Branche nach dem Carvingboom wohl auch zurechtschrumpfen.
Es wird eventuell das passieren bzw. passiert gerade, was vor den Carvingskis bereits einsetzte, dann aber dadurch gestoppt wurde.
Außer im Freeridebereich tut sich ja seit Langem nicht mehr viel in der Entwicklung von Skis.
Die ganzen Bindungssysteme und Aufbauten verbessern ja nicht die Ski, sondern dienen hauptsächlich dem Marketing und dem Zwang, die Bindung jeweils mit neu kaufen zu müssen.
Seit Jahrzehnten forcieren besonders Rossignol und Salomon immer wieder neue solche Features, ohne dass die skis jemals über einen Ski ohne das herausgekommen wären und immer noch geht es weiter mit solchen Pseudoinnovationen.
Solchen Konzepten kehrt man natürlich gern den Rücken.
Weiter ist das Design fast aller großen Skihersteller im Pistenbereich enorm schlecht und kommt kaum über die einer Waschmittelpackung der Hausmarke im Drogeriemarkt hinaus. Und das wird auch nicht besser, wenn man jedes Jahr ein neues Modell in dem Style herausbringt und immer mehr Streifen und Schattierungen unterzubringen versucht.
Sowas würde ich leihen, aber niemals für viel Geld kaufen.
Da bewegen sich viele Kleinhersteller von Skis und ein großer Teil der Snowboardhersteller qualitativ in ungleich höheren Dimensionen.
 
PlAnAi schrieb:
Was glaubt ihr wo die Skifirmen am meisten Geld sparen könnten, oder habt ihr vielleicht Ideen wie man die Krise am besten meistern kann? Vielleicht billigere Materialien wählen aber die Ski trotztem zum gleichen Preis verkaufen usw.

mfg


Viel sparen können sie nichtmehr, nachdem man bis auf die Topmodelle der meisten Firmen überall auf billigste Platikschaumprodukte umgestellt hat, die richtig schön billig der Herstellung sind, womit man riesige GEwinnmargen hätte, wenn man nur die UVP auf dem Markt durchsetzen könnte.
Aber bei Ski ist das wie bei Matrazen oder Teppichen: Die Produkte kann man nur über SonderSOnderangebote losschlagen, dementsprechend schlecht sind auch die Margen.


Ich jedenfalls kaufe weiter meine in Westeuropa handgefertigeten Produkte da zahle ich zwar den vollen Preis, der liegt meist im Bereich der UVPs der Massenhersteller und ich habe ein Superprodukt. Einziger Nachteil für die Hersteller: Die Dinger halten viel zulange das sie damit richtig Geld verdienen können ( meinen Circle habe ich 8 Jahre gefahren, weit mehr als 500 Skitage. Und da war nciht der SKi kaputt (so wie von den Massenherstellern die Umstellung Holz auf Plastik erklärt wurde, das Plastik hält viel länger) sondern da waren schlicht und ergreifend die Kanten weg).
Angerufen, abgesprochen, einen individuell hergestellten Ski (Härte und Vorspannung) bekommen, zum Preis wo ich bei den großen Herstellern keinen WC bekommen hätte......
 
Geb euch beiden hier recht. Wobei man immer die Billigschiene für den Verleih und die hochpreisigen Produkte Unterscheiden sollte.

Ich persönlich fahr meine Boards (sofern kein Bruch da ist) extrem lange:

- Nitro Range mit Holzkern: seit 16 Jahren. Zwar löst sich seit 2 Jahren das Topsheet ab, aber für nen Anfänger zum Üben gehts noch...
- Rossignol GTX: Seit 12 Jahren. Ist etwas weicher geworden...

Und unsere Viren sind zwar in der Anschaffung extrem teuer (Haben se aber gebraucht bekommen), sind nach 8 Jahren aber noch weitestgehend in neuem Zustand, sofern man se gut behandelt.(Vorspannung)
Als Vergleich kaufen Bekannte alles 2 Jahre ihre Schaum-Schwabbelboards von der Obercoolmarke, die allerdings nach 2-3 Jahren Pistenfahren kaputt sind...
Grossserienboards kommen uns nichtmehr ins Haus. Wir halten uns an Deutsche und Schweizer Handmade Produkte. Wobei der Slowene für den Preis auch ned schlecht ist.

@ Design: Tja...da sind wir zurückhaltend: Matt-Schwarz, mit schwarzer Schrift(3d-Hochglanz), bzw. Carbon-Hochglanz.
Da findest dein Equipment wenigstens aus den knallig Rot-Weiss-Gelb-Grünen Skieren raus. Aber Design bei einem Massenprodukt ist halt meist Fehlanzeige. Da brauchst schon Kneissl oder ander kleinere Hersteller, die etwas zurückhaltender sind.
Und wenn ich meine alten Atomic und die alten Kneissl meiner Eltern anschau, ist das eine Entspannung für die Augen.

Noch Schlimmer gehts nur im Freestyle-Bereich zu, da gehört das Design aber zum Angeben dazu.
 
3303 schrieb:
Außer im Freeridebereich tut sich ja seit Langem nicht mehr viel in der Entwicklung von Skis.
Die ganzen Bindungssysteme und Aufbauten verbessern ja nicht die Ski, sondern dienen hauptsächlich dem Marketing und dem Zwang, die Bindung jeweils mit neu kaufen zu müssen.

Naja da muss ich dich ein bisschen korrigieren. Und zwar genau im Freestylebereich passiert seit einigen Jahren nichts mehr. Bei den bereits vorhandenen Modellen wird nichts mehr verändert, das ist bei den Alpin Skiern ganz anderst, da versucht mann aus jedem Modell noch etwas herauszuholen. Armada hat seit seinem Bestehen nie etwas neues Entwickelt und wenn dann nur wenns ein neues Modell gibt. Bei diesen Skiern kann man nicht viel Entwickeln. Bei Alpinskiern kann man sich mit Ideen so richtig austoben, so viel probieren und testen.
Du glaubst nicht was jedes Jahr im Alpinbereich so geschieht.

Naja aber bei so manchem oder eigentlich fast jedem Skiverleih werden Ski angeboten die eine sehr hochwertige Qualität haben und im Handel sicher um die 600-700 Euro kosten, da könnte man Modelle im gleichen Design herstellen aber eben einen reinen PU Ski, denn ein guter Skifahrer hat eh seinen "Rennski" und da könnte man auch Geld sparen. Weil nach 20mal schleifen kann man den Ski sowiso wegwerfen. Zum Teil gibts ja schon spezielle Ski für den Skiverleih mit einer Belagstärke von 1,5mm.
 
Also der Skiverleih, der an die 0815-Gäste Top-Rennskier verleiht, ist wohl ned ganz gscheit....Normalerweise gibts da doch massig Billigware, die eh an Saisonende im A**** ist.
Für die Besseren gibts dann halt ein paar Rennskier.

Planai schrieb:
denn ein guter Skifahrer hat eh seinen "Rennski" und da könnte man auch Geld sparen. Weil nach 20mal schleifen kann man den Ski sowiso wegwerfen

Ein guter Skifahrer mit Rennequipment hat eh sowas oder so ähnlich:
http://www.tooltonic.com/default.asp

Da sparst dir das Schleifen, ausser die Kanten sind total kaputt oder so stark hinterschliffen, dass man den Belag wieder planschleifen muss.
 
PlAnAi schrieb:
Naja da muss ich dich ein bisschen korrigieren. Und zwar genau im Freestylebereich passiert seit einigen Jahren nichts mehr. Bei den bereits vorhandenen Modellen wird nichts mehr verändert, das ist bei den Alpin Skiern ganz anderst, da versucht mann aus jedem Modell noch etwas herauszuholen. Armada hat seit seinem Bestehen nie etwas neues Entwickelt und wenn dann nur wenns ein neues Modell gibt. Bei diesen Skiern kann man nicht viel Entwickeln...

Also, ohne jetzt besondere Fachkenntnisse zu haben und ohne mich als sobezeichneten "Freerider" zu titulieren weiß ich dennoch, dass sich dort sehr viel getan hat.
Zu Freestyle kann ich nichts sagen, aber im Freeridebereich hat sich neben der noch relativ naheliegenden und simplen Verbreiterung der Skis auch hinsichtlich Rocker, komplett negativer Vorspannung, "negativer Taillierung" etc. sehr viel getan und es werden offenbar Möglichkeiten eröffnet, die bisher nicht verfügbar waren.
Wie gesagt sind meine Kenntnisse darüber sehr lückenhaft, aber da ist einiges passiert in den letzten jahren, was auch maßgeblich den Fahrstil beeinflusst hat.
 
Af schrieb:
Also der Skiverleih, der an die 0815-Gäste Top-Rennskier verleiht, ist wohl ned ganz gscheit.....

Z.B. Gruber in Pontresina verlieh die letzten Jahre immer auch Original Rennski, auf Wunsch mit (mE kaum fahrbarem) Rennschliff.
Ist sicher die Ausnahme, aber das gibt es schon.
Kostet halt 50-60 Sfr am Tag....
 
@AF: Naja das Schleifen ist ja für den Belag und für die Kanten gibts ja etwas eigenes das nennt man Kantentuning.
Ja ich meine die Untermodelle der Rennskier, also die Ski, die auch bei den Siegerehrungen präsentiert werden.
Naja aber man könnte diese Untermodelle die ja meistens die hochwertigsten Modelle sind verändern speziell für den Skiverleih, statt Holzkern, Aluminium usw eben nur PU.
Wäre meiner Meinung auch schon eine Lösung.

@3303: Ja im Freestylebereich hat sich in den letzten Jahren viel getan aber wie gesagt zur Zeit wird da nicht viel entwickelt und wenn dann nur bei neuen Modellen. Und im Freeridebereich geschieht zur Zeit recht viel. Ich möchte jetzt nur ein Beispiel nennen, soll auch nicht um Werbung oder sonst was gehen. Kennt jemand den neuen Atomic Atlas 2009/10? Ein speziell entwickelter Powderski. Durch diesen Ski hat Atomic in America 50 neue Kunden bekommen und da meine ich wirklich Kunden die heuer zum ersten mal Ware von Atomic verkaufen. Aber ich glaube das der Freeridebereich mehr in den Vordergrund kommen wird und der Bereich Snowboard und Freestyle wieder verschwinden wird. Weiß nicht wie das andere sehen.
 
Ahja...Kantentuning...mach ich jeden zweiten Boardtag. Und mit den neuen und einfachen Werkzeugen geht das sogar extremst einfach. Das krieg sogar ich Laie einwandfrei hin...

@ Gewinnerski: Wen interessierts, ob das Design des Skiers das Design eines Siegerskiers ist? Keinen über 16.... :D
Aber Tolle Idee: Wir bauen die teuren Rennskier einfach billigst nach...die Leute werden begeistert sein und den Herstellern die Bude einrennen.... :D

@ Freestylebereich: Naja, wenn ich mir anschau wie die Freestyleskier jedes Jahr aussehen, wird da schon weiterentwickelt. Nur halt bei einigen Firmen nichtmehr. Hab auf der Interalpin Freestyle-Powderski gesehen, die waren breiter als unsere Boards....bisher hab ich die noch nirgends gesehen. Aber was will man denn eigentlich grossartig neu erfinden?
Etwa die Shapes, wobei es da wohl mittlerweile fast alles gibt, es gibt Skier mit 4 Kanten, Skier die sich beim Kurvenfahren verbreitern, Skier die gedoppelt Aufgebaut sind etc....nix hat sich durchgesetzt, da für den Massenmarkt zu teuer oder unbrauchbar.

Achja...eines geht noch: Carboneinlagen, Titanal, Graphit, Kevlar, Zylon, Vectran, etc....aber das ist bei den Kleinserienherstellern bereits Gang und Gebe und die verdienen gut daran:
(Sind jetzt allein die Snowboardhersteller, die auch Skier in Kleinserien herstellen)
http://www.virus-snowsports.com/de/products/alpin/extreme/alien
http://www.goltes.si/eng/?tpl=stran&sid=12
http://www.oxess.ch/index.html

Sehr teuer, allerdings bekommt man einen Skier, der speziell auf einen abgestimmt ist (Gewicht, Grösse, Fahrweise), und sofern man nicht grössere Felsen erwischt, mindestens 8 Jahre gut geht, bei einem relativ geringen Preisverfall.

Aber in Grossserienfertigung werden die Dinger nie gehen. :D
Zum Glück...
 
Die fahren aber die falschen Skier.....kann ja nix werden....

Aber interessant, dass auch hier Lohnkürzungen drin sind.....mal das Ende diesen Jahres abwarten, ob nicht auf einmal alle Skifirmen die Gehälter der Stars massiv runterschrauben....
 
Hi AF, ist zwar OT (Falls das hier noch geht ;) ), aber bezüglich Kantentuning musst mir mal ein paar Tipps geben, was du da so im Einsatz hast!
 
Kennt jemand von euch überhaupt die Summen sie solche Stars von den Skifirmen verdienen? Ich denke nicht daß das sooooooo viel ist.

Zudem sollte die Werbewirkung von so was nicht unterschätzt werden. Nicht jeder ist so informiert wie wir, zudem kann jedenfalls ich nicht sagen wie sich das ganze im Ausland verhält (vielleicht sind die Japaner ja wild auf Star- Skis?).


Ich für meinen Teil freue mich jedenfalls über echte Innovationen im Snowboarbereich (wie z.B. mein 1.68 Fish das ich hoffentlich rechtzeitig bis zum 1. Powder bekomme :mrgreen: )
 
Muss Bäckersbursch da beipflichten....was da die letzten Jahre wieder neues rauskam(z.T. Retro):

- Swallotails über 1,80m
- neue Skwals
- Neue Race-Shapes
- Free-Carving-Shapes
- Assy-Boards
- Extreme-Carvingboards
- Mädchenboards :D
- Boards über 2 Meter Länge
- Harte Freerideboards für Softboot
Nur im Softbootbereich hab ich auf Anhieb nichts wirklich neues sehen können.

Fehlt nur ein vernünftiges Step-In System für die Softboots. Aber da will keiner so wirklich ran...

Sogesehen find ichs gut, dass die Grossen sterben, da die kleinen Innovativer sind, allerdings auch teurer...und das wird dem Skisport auch bevorstehen.
Die grossen Verkaufsmassen im Carving- und Freestylebereich sind vorbei. Jetzt wirds sich erst mal reduzieren und auf einem etwas niedrigeren Niveau einpendeln. Evtl. wirds 2-3 Hersteller zerbröseln, bzw. wirds ein paar Fusionen geben und dann ist ein gesunder Level erreicht. Atomic steht da als Big-Player IMO gut da...Wird aber halt nur den Mainstream abdecken können.
Für die Customskier und Spezialvarianten sollte man auf die Kleinen zurückgreifen.

@ Molotov:
Hab von gepostetem Link folgendes die letzten Jahre zugelegt(Als Set):
- Griff mit Racefeile (Diamant+Stahlfeile)
- Rotofinish mit 400er Diamant
- Der Seitenwangenhobel ist eh dabei

Dieses kamen dieses Jahr als 2.Set dazu:
- Halterung für Hängende Kante
- Diamantfeile 200+400
- und die Stahlfeile für die Hängende Kante (die brauch ich nur für extreme Schläge...)

Erstes Set ist kinderleicht:
- Winkel Seitenkante einstellen
- Diamant einsetzen, festdrehen, etwas anfeuchten und auf dem Belag über die Kante ziehen (wenig Druck). Bei leichten Schlägen kurz die Feile gedreht und 1-2 mal über die Stelle gehen.
- Danach oder nach jedem 2.Skitag das Rotofinish in den Griff einspannen und 2-3mal über die gesamte Kante ziehen. (Scheiben sollten sich drehen...) Das reicht vollkommen. Die oben geannte Feile nehm ich nur, wenn ich wirklich macken in der Kante hab.

Zweites Set brauchst eigenlich nur, wenn man an der Belagskante nachfeilen muss, oder ein Schlag in der Belagskante ist.

Hab mir das Teil beim Chef persönlich (ein netter älterer Schweizer) zeigen lassen und mach das seit 2 Jahren selber. Die Kanten werden extrem scharf ,man nimmt minimalst Kante weg (im Gegensatz zum Service) und kann sein Material auf seine eigenen Bedürfnisse und Vorlieben einstellen.
Sobald man die Belagskante allerdings zu oft geschliffen hat, bleibt einem nichts anderes übrig als einen Service zu machen, damit Belag und Kante wieder plan werden...

Übrigens hier nochmal incl. Bildern beschrieben klappt genauso auch für Skier:
http://www.schirmbar-carver.de/kanten/kanten.html

Trotzdem: Sogar ich als völlig Unbegabter komm damit gut zurecht und Nein, ich bekomm keine Provision der Firma. :D
 
Sogesehen find ichs gut, dass die Grossen sterben, da die kleinen Innovativer sind,

Ganz meine Meinung.
Die Großen machen sowieso oft nur das nach, was die kleinen erfunden haben.
Erst wenn sie sicher sind, dass es einen Markt dafür gibt, assimilieren sie das Know How der Kleinen. Zumindest kommt das oft vor.


allerdings auch teurer...

Jein, sofern man die Qualität vergleichbar wählt, sind die Skis der Großen in der Regel mE genau so teuer.
 
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