Heute habe ich eine kleine Davoser Skisafari gemacht, Start war am Rinerhorn. Eigentlich wollte ich das zuletzt machen, aber nachdem ich den Bus verpasst hatte, bin ich doch zuerst am Rinerhorn hoch. Beim Hubellift habe ich noch die blaue Piste gemacht, für die hatte ich letztes Mal keine Zeit mehr. Sehr schöner Blick auf Davos und gut zu fahren. Ansonsten copy+paste von letzter Woche. Danach ging es weiter zur Parsennbahn aufs Weissfluhjoch, hier habe ich auch noch Hauptertäli gemacht, bin ich bisher noch nie gefahren. Von der Verbindungsbahn zum Strelapass sieht man nur noch das Fundament, früher stand noch das gesamte Gebäude. Danach weiter den Kreuzweg zur Talabfahrt nach Klosters. Hier wollte ich noch die Piste 22A ausprobieren als Alternative zur Piste 21, aber das war eine herbe Enttäuschung. Die 22A ist eher ein Wanderweg mit mehreren Gegenanstiegen, leider keine brauchbare Umgehung der 21. Die Talabfahrt war in den schattigen Teilen gut, ansonsten schon sulzig und teilweise bremsig. Danach bin ich mit dem Bus zur Madrisabahn, geht recht fix in 8min mit 15min Takt. Mittags waren die Pisten am 6er Sessel unten schon weicher, die habe ich deshalb zuerst gemacht. Oben waren sie top und unten eigentlich auch noch ganz gut zu fahren. Der schwarze Hang war am weichsten. Die Pisten waren aber generell nicht stark zerfahren, es war auch nicht viel los. Den Madrisa-SL habe ich auch noch ausprobiert, letzte Saison war der ja nie offen. Ein Stück der SL-Trasse ist beeindruckend steil, insgesamt aber noch recht passabel zu fahren. Die direkte rote Piste ist oben interessant, endet aber in einem relativ langweiligen flachen Teil. Die Abfahrtsroute (12) auf der anderen Seite habe ich auch noch gemacht. Oben eher unangenehm hart und bröckelig, erst so ab Hangmitte war es dann aufgeweicht besser zu fahren. Danach kommt ein eher flaches Stück präparierte Piste, leider mit zwei Schiebe-Stücken. Hatte aber trotzdem irgendwie etwas von Backcountry-Feeling - vor allem, weil dort niemand unterwegs war. Danach habe ich noch die beiden Hintenrum-Pisten (9a,9b) gemacht, die haben sich noch ziemlich gut gehalten am Nachmittag. Nur punktuell sulzig. Die Talabfahrt habe ich mir aber erspart, wäre ziemlich sicher eine Sulzschlacht gewesen. Nach einem kurzen Snack im Madrisa-Restaurant - musikalisch untermalt von Peter Maffay - ging es wieder zurück zur Gotschnabahn. Ich habe aber leider die 15.30h Gondel knapp verpasst, in der Rückrichtung ist der Bus nicht optimal angetaktet. Mit der 15.45h Gondel ist man erst kurz vor 16h oben und alle anderen Lifte machen tatsächlich auch schon 16h zu. Schade, dass man hier nicht mal wenigstens 15min im März draufgibt, sonnig wäre es noch gewesen. Dementsprechend blieb mir nur noch die Option, die Piste 16 zum Wolfgangpass zu nehmen. War aber ok, da Parsenn heute nicht bei mir im Fokus stand. Die 16 bin ich glaube ich auch noch nie gefahren. Ist zwar eine eher blaue "schwarze" Piste, hat mir aber noch gut gefallen, am Ende fährt man durch den Kieferwald. Die Piste liegt auch eher im Schatten, war daher besser als die Abfahrt nach Klosters. Am Ende ging es wieder per Bus zurück. Fazit: Madrisa ist durchaus recht interessant, würde aber empfehlen, das eher am Vormittag zu machen. Die Saison geht auch nur noch zwei Wochen. Ansonsten sehr gutes Wetter, hat definitiv Spass gemacht und ich hab mal wieder ein paar neue Pisten gesehen.