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Der Bär ist TOT

GMD schrieb:
Der Vergleich mit Kanada hinkt, denn wie gross ist die Bärenpopulation dort? Bei uns regt sich ja auch niemand über ein geschossenes Wildschwein auf. Würde man die einzige Wildsau von Kanada erlegen, gingen die Wellen vermutlich dort auch hoch.

Jeder erschossene Bär kommt in der Zeitung und die Kanadier machen sich was drauß, wenn Bären erschossen werden. Bären gibt es hier auch nicht wie Sand am Meer.

Es geht hier aber um das Verhalten eines Bären. Sollte ein Bär in Kanada das gleiche Verhalten aufweisen wie Bruno, wird er auch erschossen. Egal ob es hundert oder nur einen gibt.

Hattest Du jemals die Chance in der Wildniss einem Bären gegenüber zu stehen? Ich schon, war nicht der Bäre auf dem Bild. Auch ein kleiner Schwarzbär, der keine Angst vor dir zeigt, wird dich leider töten.

Ich wünsche Dir nie in solch eine Situation zu kommen.

Keine Frage, der Bär Bruno hätte gefangen werden können. Ein Gehäge gab es ja schon. Keine Ahnung, warum er letztendlich erschossen worden ist.

Und jetzt kaufen wir uns am Besten Bärengummis!!!!

Herman
 
Es gibt auf jeden Fall schonmal 'ne Gedenkstätte:

Blumen und Kreuze: Abschussort von "JJ1" wird Gedenkstätte

Der Abschussort von Braunbär "JJ1" im Rotwandgebiet der bayerischen Alpen wird zur Gedenkstätte.

APA_20060706132408-gross.jpg

Gedenkstätte für JJ1.
Bild: APA


Bisher unbekannte "Verehrer" haben an jenem Ort, wo das aus Norditalien stammende Tier vor eineinhalb Wochen von Jägern getötet wurde, zwei Kreuze aufgestellt. Auch Blumen und ein Teddy wurden niedergelegt.

In der Nachbargemeinde Schliersee (Landkreis Miesbach) wurden Ortstafeln beschmiert und Rache für den Tod des Bären geschworen, wie der "Münchner Merkur" (Donnerstag) berichtet.

"Bruno der Bär 2006" steht auf einem der mit Trauerflor verzierten Kreuze, auf dem anderen mit dem Gekreuzigten darauf nur "Bruno". Der Bayrischzeller Bürgermeister Helmut Limbrunner hat keine Einwände, dass der Abschussort des Jungbären zum Wallfahrtsort von Tierfreunden wird.

Er werde den Grundstücksbesitzer nicht bitten, die Kreuze zu entfernen, sagte der Rathauschef der Zeitung. Ihm sei wichtiger, dass endlich die Beschimpfungen in E-Mails und am Telefon aufhören, mit denen sich der Ort seit der Tötung von "JJ1" alias "Bruno" konfrontiert sieht.

Die Feriengemeinden Bayrischzell und Schliersee müssen auch zehn Tage nach dem Tod des Bären Stornierungen von Urlaubern hinnehmen. Inzwischen gehen die Absagen in die Dutzende.

"JJ1" war im Morgengrauen des 26. Juni nahe einer Alm auf der Rotwand mit mindestens zwei Schüssen niedergestreckt worden. Das Landratsamt Miesbach hatte auf Weisung des bayerischen Umweltministeriums Jäger auf den Bären angesetzt. Zuvor war der Versuch gescheitert, das von Behörden als "Problembär" eingestufte Tier zu betäuben.

Italien verlangt inzwischen die "Rückgabe" des toten Bären, Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) will "Bruno" dagegen ausgestopft in einem Münchner Museum ausstellen.

Quelle: APA
 
Morgn-- gestern stand in der Münchner AZ-- daß Jagdgegner in Niedersachsen 8 Jäger - Hochsitze angesägt oder Zerstört haben... Die Täter nenen sich im Internet die ``rächenden Brunos``.
Erinnert irgendwie an so einige Fälle von `` Seilbahngegenern`` die ja auch schon teilweise Stützen und Seile angesägt haben...( Ber. Hindelang, Brauneckbahn...)
Da hört sichs meines erachtens alles auf; irgendwie täts im Wald doch ganz schön wild ausschaun, wenns keine Jäger gebn würd-- und da wírd jetzt Menschenleben gefährdet wegen so n paar absolute Spinner.

Die Gedenkstätte fürn Bruno find ich absolut O.K.-- hoff, daß die net auch Opfer von Vandalismus wird.
 
So sehr ich es bedaure, dass am Ende nur der Abschuss übrig blieb, genau so finde ich die Gedenkstätte übertrieben. Als nächstes wird Bruno vom bayrischen Papst noch selig gesprochen.
 
Steixner deckt Geheimplan auf: Bärenjäger hatten Schussbefehl

Den Bayern wäre von Beginn an "der Reis gegangen", erklärte Steixner und deckt nun einen Geheimplan auf.

Das hat noch keiner gewusst. Schon drei Tage vor dem Abschuss von JJ1 trat ein Geheimplan der Bayern in Kraft.

"Die Verantwortlichen in Bayern haben schon drei Tage vor dem Ablauf der Fangaktion den Fangbescheid heimlich geändert. Die finnischen Bärenjäger, die JJ1 nur zum Selbstschutz in einer Gefahrensituation auch erschießen hätten dürfen, bekamen den Auftrag, den Bären aktiv zu erlegen. Wir in Tirol haben bei dieser Aktion aber nicht mitgemacht", erzählt Anton Steixner der NEUEN.

In Tirol galt weiterhin nur die Notwehrklausel. "Die Bayern haben von Beginn an einen großen Reisgang vor dem Bären gehabt", so der Landesrat weiter. Sie wollten ihn gleich erschießen lassen, doch aufgrund der Tiroler, die JJ1 14 Tage lang eine Chance gaben, dass er gefangen werden könnte, haben auch die Bayern mitgezogen.

Vor einem Alleingang hatten sie sichtlich noch mehr Angst. Steixner: "Die Bayern haben uns immer wieder erklärt, dass jeder Tag, an dem der Bär am Leben ist, eine Gefahr sei. Ich war mir bewusst, dass ein Restrisiko besteht, aber ich habe nicht geglaubt, dass der Bär gleich am nächsten Tag ein Kind fressen wird. Auf Tiroler Seite haben wir das immer viel gelöster gesehen."

Die Münchner Staatsanwaltschaft hat mittlerweile bekannt gegeben, dass sie wegen des Bärenabschusses kein Ermittlungsverfahren gegen Politiker oder Jäger einleiten wird. Insgesamt 19 Anzeigen waren eingelangt. "Ein vorsätzlicher Verstoß gegen Strafnormen scheidet aus", hieß es lapidar.

Die Münchner Staatsanwaltschaft bestätigt in ihrer Begründung zudem indirekt den von Steixner aufgedeckten Geheimplan. Sie nennt in ihren Ausführungen als Datum des bayrischen Abschussbescheides den 23. Juni. Das ist exakt drei Tage vor dem offiziellen Ende der Fangaktion.

Quelle: Neue
 
Vorsicht: Wer sich zu lange in Bayern aufhält wirds Freistaatseigentum!
Braunbär „Bruno“ soll in Bayern bleiben
Der Ende Juni erschossenen Braunbären „Bruno“ soll in Bayern bleiben. „Er ist Eigentum des Freistaates“, sagte Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) im Umweltausschuß des Bayerischen Landtages. Der Kadaver soll wissenschaftlichen Zwecken dienen und nicht kommerziell genutzt werden. Auch Italien hatte Ansprüche auf den Bären angemeldet. Der aus dem Trentino stammende „Problembär“ war vor seiner Erschießung wochenlang im Grenzgebiet von Österreich und Bayern herumgestreunt.
 
Bär Bruno bleibt trotz Protesten aus Italien in Bayern
Der Braunbär Bruno bleibt in Bayern. Der bayerische Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) hat die Forderung seines italienischen Kollegen Alfonso Pecoraro Scanio nach Rückgabe des Kadavers abgelehnt.
München - Der Bär sei ein wildlebendes Tier und niemandes Eigentum gewesen. Mit dem rechtmäßigen Abschuß sei er ins Eigentum des Freistaats übergegangen, sagte Schnappauf im Umweltausschuß des Landtages. "Wir werden ihn nicht zurückgeben." Er werde auch nicht touristisch vermarktet, etwa im Schlierseer Heimatmuseum des Skifahrers Markus Wasmeier, sondern er werde "in der Verantwortung des Freistaates zu wissenschaftlichen Zwecken" verwendet. Den italienischen Behörden warf Schnappauf grobe Fehler vor. "Wir hatten Probleme, weil Italien den Bären nicht fachgerecht vergrämt hat." Darüber habe Italien Bayern aber nur scheibchenweise informiert. Anschließend hätten die Italiener einen Zickzackkurs verfolgt: Erst hätten sie einen lebend eingefangenen Bruno zurückhaben wollen, dann eine Rücknahme abgelehnt, "und erst, wo er tot ist, wollen sie ihn wiederhaben", kritisierte der CSU-Politiker.
welt
 
Tja hätten sich die Italiener vorher überlegen sollen.

Entweder Bär oder Fußballweltmeister. Beides zusammen geht nicht ;-)
 
'JJ1': Tierschutzverband verlangt lückenlose Aufklärung

Die Justiz habe die Vorwürfe gegen den bayerischen Umweltminister Schnappauf und andere nicht genug geprüft.

Drei Wochen nach dem Abschuss des Bären "JJ1" hat der Deutsche Tierschutzbund Beschwerde gegen die Einstellung der Ermittlungen bei der Staatsanwaltschaft München eingelegt. Die Justiz habe die Vorwürfe gegen den bayerischen Umweltminister Werner Schnappauf und andere nicht genug geprüft. "Wir wollen 100 Prozent Aufklärung", sagte Tierschutz-Präsident Wolfgang Apel am Dienstag. "Hier geht es um eine Grundsatzklärung, wie mit strengen tier- und artenschutzrechtlichen Vorschriften umzugehen ist, auch damit die Behörden zukünftig bei Artenschutzprojekten angemessen reagieren."

Der Braunbär hätte an der Rotwand in leicht zugänglichem Gelände von einem bereit stehenden Narkoseschützen betäubt werden können. Es habe auch kein Notstand vorgelegen, weil "bis dato kein Menschenleben durch Bruno bedroht worden" sei.

Quelle: APA
 
Der Schnappi wieder :?
Die Bruno-Affäre
Nur ein toter Bär ist ein deutscher Bär
Erst wurde JJ1 begrüßt, dann als Problembär verwünscht, schließlich als Risikobär erschossen. Und als toter Bär darf ... nein, muss er in Bayern bleiben. Auch wenn Italien die Herausgabe des Kadavers fordert. Wer in Bayern erschossen wird, ist ein Bayer. Zumindest als Bär.
Landes-Umweltminister Werner Schnappauf hat sich im Münchner Landtag doch sehr über das Ansinnen seines italienischen Amtskollegen Alfonso Pecoraro gewundert. Der will das tote Tier in die Heimat zurückholen.

Absurd. Schließlich hatten die Italiener die Rückkehr des lebendigen Bruno nicht gewünscht. Die Arbeit haben schließlich auch die Deutschen erledigt (Abschuss). Deshalb wollen wir auch die Trophäe behalten.

Die Heimat des via Österreich nach Deutschland eingewanderten Tieres ist allerdings das italienische Trient. Bruno alias JJ1 ist also eindeutig gebürtiger Italiener.

Anders als im Falle ihrer humanen Mit-Italiener reicht es für Bären demnach, die Grenze zu überschreiten und sich gegebenenfalls erschießen zu lassen, um eingebürgert zu werden.

Der Ort des Todes ist entscheidend
Einen feinen Unterschied machen die Bayern bezüglich Tod, Geburt und Nationen-Zugehörigkeit. Wer, so heißt es im Umweltministerium, in freier Wildbahn geboren wird, gehört niemanden.

Wer aber in freier Wildbahn erschossen wird, gehört durchaus jemandem. Im Falle Brunos ist das nach Einschätzung der Bayern der Freistaat, da der tödliche Schuss auf bayerischem Boden gefallen ist
Und wenn der Bär in eine Falle des österreichischen WWF gegangen wäre? Wäre er dann Österreicher geworden? Wenn die Finnen ihn gestellt hätten, hätten sie Bruno zum Skandinavier erklärt?

Was mit dem Kadaver von JJ1 nun geschieht, ist noch nicht ganz klar. Sein Fell wird präpariert – doch ob und wo es zu sehen sein wird, ist noch nicht entschieden.

Weitere Bären unerwünscht
Trotz der Sympathie übrigens, die viele Deutsche Bruno entgegen gebracht haben – weitere Bären sind einer Umfrage des Emnid-Instituts für die Deutsche Wildtier Stiftung bei den meisten Deutschen nicht erwünscht.

Und nach der Bruno-Affäre sogar noch weniger als vor zwei Jahren.
Nur 41 Prozent gestehen den großen Raubtieren das Recht zu, sich in den Alpen wieder dauerhaft niederzulassen. 2004 waren es immerhin noch 49 Prozent.

Gerade die Bayern, die vom toten Bruno nicht mehr lassen wollen, ist die Bereitschaft, Braunbären in der Nachbarschaft zu dulden von 52 auf 27 Prozent gesunken.

Dabei ist der am häufigsten angegebene Grund für die Skepsis Angst vor den Tieren. Aber getötet, so meinen immerhin 45 Prozent, sollten die Tiere auf keinen Fall – selbst wenn von ihnen eine Gefahr für Menschen ausgeht!

Bei der Stiftung wird dies als Hinweis auf eine „Vermenschlichung“ von Bruno durch die Medien zurück. Überhaupt herrsche insbesondere in den Städten offenbar eine verzerrte, naturromantische Sichtweise.

Trotz des Widerstands der Bevölkerung gegen eine Integration der Wildtiere sollte sich Deutschland nach Einschätzung der Stiftung auf eine Wiederholung der Bruno-Affäre einstellen.

Und eigentlich dürfte das auch kein Problem sein. Denn warum sollte in Deutschland nicht gelingen, was in Österreich seit Jahren gut funktioniert?

Auf jeden Fall bleibt zu hoffen, dass es für Bären in Zukunft einen leichteren Weg geben wird, die bayerische Freistaat-Zugehörigkeit zu erlangen, als durch eine Kugel.

sueddeutsche.de
 
Mal ganz ehrlich: Wen interessiert das eigentlich noch? Der Wind der darum gemacht wird ist doch einfach viel zu übertrieben ...
 
Und eigentlich dürfte das auch kein Problem sein. Denn warum sollte in Deutschland nicht gelingen, was in Österreich seit Jahren gut funktioniert?

Vergleichen wir doch mal:

Österreich: 98 Einwohner pro km²
Deutschland: 231 Einwohner je km²

Tirol: 53 Einwohner/km²
Bayern: 177 Einwohner je km²

Dazu kommen Berge und Täler in Österreich, die gänzlich unbewohnt sind.
 
Jäger aufgepasst, gibt wieder was zum Erschießen :x :

Wieder ein Bär im Anmarsch - auf dem Weg nach Nauders

Noch ist kein Gras über den Tod von JJ1 gewachsen, schon steht der nächste Bär vor der Haustüre.

Für WWF-Bärenanwalt Georg Rauer wäre es ein Wunder, wenn es sich um den schon totgesagten JJ2 handeln würde: "Letztes Jahr hat man ihn in einer Woche gleich mehrere Male gesehen und heuer wäre es das erste Mal. Es ist nicht denkbar, dass es JJ2 ist."

"Wir brauchen eine DNA-Analyse der Bärenhaare. Dann könnten wir Genaueres sagen", meint Roberto Stoffella vom Naturpark Adamello Brenta.

Für den Experten ist es nicht unmöglich, dass JJ2, der letztes Jahr in Tirol war, noch lebt. "Wir sehen Bären oft länger als ein Jahr nicht. Das ist keine Seltenheit. Aber es ist schon sehr seltsam, dass ein eher auffälliger Bär nicht früher gesehen wurde. So schnell kann der Bär gar nicht erwachsen geworden sein. Sobald wir eine Haarprobe von dem Bären haben, wissen wir, ob es JJ2 ist."

(jan). Keine 20 Kilometer vor der österreichischen Grenze wurde ein Bär gesehen. Ein Südtiroler Kuhhirte in der Schweiz hat am Mittwochvormittag einen Bären im Münstertal erblickt. Der Südtiroler bewachte seine Herde oberhalb der Alp Champatsch in der Schweiz. Plötzlich erblickte er etwas Ungewöhnliches, griff zum Feldstecher und konnte es nicht glauben, was er sah: Einen Braunbären. eine Stunde hatte er den Bären beobachtet.

Das Amt für Jagd und Fischerei in Zernez bestätigte mittlerweile die Sichtung. Genau vor einem Jahr war in diesem Gebiet JJ2 unterwegs, bis er Ende August nach Tirol kam.

Wieder ein Bär vom Trentino
"Es könnte ein junger Bär von Daniza sein, die auch drei Junge im Alter von JJ1 hat", meint Bärenexperte Alberto Stofella vom Naturpark Adamello Brenta im Trentino. "Ich habe schon vor Wochen gesagt, dass das passieren wird", meint Stoffella. "Vor allem für männliche Bären wird der Platz im Trentino knapp."

Der Bärenexperte sieht die Sichtung mit gemischten Gefühlen. "Einerseits ist es gut, dass Bären so weit wandern. Anderseits besteht außerhalb Italiens die Gefahr, dass sie abgeschossen werden, weil niemand weiß, wie man mit Bären richtig umgehen soll", so Stoffella.

WWF-Bärenanwalt Georg Rauer war über diese Informationen sehr überrascht. "Das gibt es doch gar nicht", meint Rauer am Telefon. "Wir werden der Sache auf den Grund gehen und die Wanderung, so weit es uns möglich ist, verfolgen."

Nauders wartet auf den Bär
"Wenn der Bär nur noch 20 Kilometer von Nauders entfernt ist, kommt er sicher zu uns", meint Bürgermeister Robert Mair, der letztes Jahr JJ2 des Öfteren gesehen hat.

"Es wäre toll, wieder einen Bären in unseren Wäldern zu haben. Und wegen ein paar gerissener Schafe werde ich ihn nicht abschießen lassen", so Mair, der wieder an den letzten Sommer denkt: "Vielleicht ist es aber doch unser JJ2. Das wäre noch besser, weil ich den schon kenne."

Quelle: Neue
 
Man geht davon aus, dass JJ2 gewildert wurde. Aber warten wirs ab, eine DNS-Analyse wird Klarheit schaffen.
 
Wie wär's eigentlich wieder mit einem lustigen, süßen, kinderfreundlichen Namen für dieses Tier? Nach "Bruno" würde sich doch z.B. "Kuno" prima anbieten.

Dann könnte man sich umso besser wieder aufregen, wenn das Viech abgeschossen werden sollte. Hatte ja schließlich einen richtigen Namen.
 
JJ2 soll bereits erschossen worden sein ...

Südtirol: Wer hat den Bären JJ2 erschossen?

In Südtirol kursieren immer stärker Gerüchte, dass der Bär JJ2 im Vinschgau erschossen wurde. Die Grünen fordern Aufklärung.

Die Aufregung wegen des Abschusses von Bär Bruno hat sich kaum gelegt, schon gibt es neue "Bären"-Probleme. "Es erhärten sich die Vermutungen, dass der Braunbär JJ2 im Vinschgau erschossen wurde“, erklärt die LA Cristina Kury. Der Bär war im vergangenen Herbst längere Zeit in Südtirol unterwegs, bevor sich seine Spuren nach einem kurzen Aufenthalt im Unterengadin verloren haben. Kury fordert in einer Anfrage an LH Luis Durnwalder, der auch oberster Jagdaufseher ist, Klarheit über den Verbleib von JJ2.

"Der voreilige Abschuss des Bären Bruno in Bayern, für den es eine Genehmigung gab, hat auf internationaler Ebene heftige Proteste hervorgerufen. Auch in Südtirol gibt es ein Jagdgesetz und strenge Abschussregeln. Es darf nicht zugesehen werden, wie das Wildern noch viel zu häufig ungestrafte Anhänger findet", meint Kury.

Die Grüne fordert Antwort auf folgende Fragen: "Seit wann gibt es keine Lebenszeichen mehr vom Braunbären JJ2 in und um Südtirol? Hat der Landeshauptmann eine Abschussgenehmigung erteilt, einen Abschuss angeordnet oder diesen stillschweigend gebilligt? Falls nicht, ist die Landesregierung bemüht, den "mutmaßlichen Bärenschützen" ausfindig zu machen?"

Quelle: TT
 
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