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Der Bär ist TOT

Trauerfeier für "JJ2" auf Münchener Marienplatz

Passant: "Wegen eines Bären so ein Theater - das ist doch ein Witz"

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^^ Aktivisten der Umweltorganisation David gegen Goliath e.V.
Bild: APA


Getragen schallen die Klänge eines Jagdhorns über den Münchner Marienplatz. Aktivist Bernhard Fricke ist im dunklen Anzug gekommen. Der Tierschützer und altgediente Atomkraftgegner hat eine Bayernfahne und Trauerflor dabei. Mit einer symbolischen Trauerfeier gedachte seine Initiative David gegen Goliath (DaGG) am Freitag des getöteten Braunbären "Bruno".

Fast sechs Wochen nach dem Abschuss ist "Bruno" noch immer Publikumsmagnet und potenzieller Träger unterschiedlichster Botschaften - von der Werbung für Fruchtgummi und Kaffeesahne bis zu natur- und tierschützerischen Anliegen.

"Das größte Raubtier auf diesem Planeten ist der Mensch", sagt Fricke, der mit unkonventionellen Aktionen und seiner Liebe zu Schafen - insbesondere seinem Schaf "Seraphin" - über Münchens Grenzen Bekanntheit erreicht hat.

Er fordert die Einführung eines Bärenanwalts nach österreichischem Vorbild, ein Verbandsklagerecht bei Tötungen oder Misshandlungen von Wildtieren sowie ein Abschussverbot für Braunbären in Bayern.

Wenn er wählen müsste, ob eines seiner Schafe geschlachtet oder von einem Bären gerissen werden solle, würde er die zweite Möglichkeit wählen: "Es ist für ein Schaf ein würdigerer Tod, vom Bären gefressen zu werden, als vom Metzger geschlachtet zu werden."

Hinter Fricke steht mahnend ein zwei Meter großer Stoffbär mit einem Schild um den plüschigen Hals: "Ich klage die bayerische Staatsregierung des Mordes an meinem Bruder 'Bruno' an."

Der junge Bär aus dem italienischen Trentino habe ein Gefühl von Freiheit, Wildheit und Unangepasstheit vermittelt, eine andere Form von Lebensmöglichkeit gezeigt, erläutert Fricke den "sehr geehrten Damen und Herren und lieben Bärenfreunden". "Das ist die Qualität von "Bruno" gewesen, sein bleibender Verdienst."

Es gehe aber bei weitem nicht nur um "Bruno", sondern um alle Tiere die unnötig getötet würden, es gehe um die Achtung von Natur und Schöpfung, unterstreicht Fricke. Doch die Botschaft kommt beim Publikum nicht so recht an.

"Wegen eines Bären so ein Theater - das ist doch ein Witz", sagt der Münchner Karl-Heinz Schrag, und auch andere Passanten bleiben mit ungläubigem Kopfschütteln stehen. "Fricke soll sich lieber auf die neue Startbahn setzen und verhindern, dass man für 20 Euro nach Mallorca fliegen kann - zu Lasten der Umwelt."

Zwei Aktivisten in Bärenkostümen halten symbolisch und kameratauglich "Totenwache", auf einem Transparent über ihren Köpfen ist zu lesen: "München trauert um Braunbär Bruno."

Doch München und die übrigen Zuhörer sind ganz offensichtlich uneins über den Tod des Bären. Der Abschuss sei eine "Schweinerei" gewesen, ruft ein Zuhörer, ein anderer hält gleich dagegen: "Mensch ist Mensch und Tier ist Tier."

Italienische Touristen stehen etwas ratlos vor Transparenten in den DaGG-Farben Gelb und Schwarz. "Warum demonstrieren sie hier erst jetzt? 'Bruno' ist doch schon seit Wochen tot", fragt Raniero Bianchi, und Jessica Pecchioni aus Florenz ergänzt: "Natürlich hätte ich besser gefunden, wenn man ihn gefangen hätte."

Ein Ende der Solidaritätsbekundungen für "Bruno" ist derzeit nicht absehbar. Schon an diesem Samstag werden nach einem Aufruf der "Initiative zur Abschaffung der Jagd" mehrere hundert Natur- und Tierschützer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien in Schliersee am Ort des Abschusses zu einer Demonstration erwartet.

Sprechen wird die Schauspielerin und Autorin Barbara Rütting, abgesagt hat allerdings Brigit Bardot - offenbar konnten ihre Ansprüche an die Rahmenbedingungen aus Kostengründen nicht erfüllt werden.

Quelle: APA
 
@Trauerfeier

Ich finde das ganze Affentheater um den Bären einfach nur noch nervig.

Der Bär ist tot und fertig!

Ich fand den Abschuss auch beschi... aber irgendwann muss das Thema doch jetzt mal durch sein... :?
 
...wenn dann Bärenteater kein Affenteater!
Den nächsten Bär wirds auf jeden Fall retten.
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dpa
 
Schon was vor im Herbst?

Nicht nur einer. EINHUNDERT!

Alle, die wegen eines toten Raubtiers rumgejammert und Tshirts bedruckt und sich in lächerlichen Kostümen blamiert haben, dürften jetzt Vollbeschäftigung finden bis Weihnachten.


:lol:
 
Irgendwie gibts um "JJ1" keine Ruhe:

Das letzte Foto von 'JJ1' war angeblich Fälschung

Ein Wildhüter ist sich sicher: Das letzte Bild von JJ1 ist eine Fälschung! Den Bären auf dem Foto kennt er aus seinem Gehege.

"Der Bär auf dem Foto ist am Leben und ist gesund. Den sehe ich öfters", sagt N.N. (Name derRedaktion bekannt), Wildhüter in einem oberösterreichischen Park. Am Tag, an dem JJ1 in Deutschland geschossen wurde, tauchte ein Bild eines Bären in den Medien auf. "Ich war sehr erstaunt, als ich das Foto in den Zeitungen sah", meint N.N. "Ich wusste sofort, dass der Bär auf dem Foto ein Tier in unserem Gehege und nicht JJ1 ist." Auch die Stelle, an dem das Foto geschossen wurde, kennt der Wildhüter bestens.

Beweisfoto geschossen
Deshalb beschloss er, ein weiteres Foto zu schießen. "Mit einem Freund bin ich zum Gehege gegangen." Karl Redtenbacher schoss ein paar Fotos, an der Stelle, wo auch das falsche Foto von JJ1 entstand. Nur mit dem Unterschied, dass der Bär im Wildpark, der nicht einmal einen Namen hat, nicht von rechts nach links ging, sondern in die andere Richtung. "Sogar der Ast im Hintergrund ist noch an derselben Stelle gelegen", sagt N.N.

"Fehler können passieren"
Bei der Nachrichtenagentur epa (European Pressphoto Agency) war man nicht sonderlich erstaunt. "Es kommt schon manchmal vor, dass wir falsche Fotos bekommen. Aber wir können nicht alle kontrollieren. Es kommen einfach zu viele Bilder am Tag in unsere Redaktion", meint ein Sprecher der epa.

Auswirkungen für den Fotografen könnte es geben. "Da das Bild dann an die Deutsche Presse Agentur weitergegeben wurde, muss die DPA entscheiden, was passiert."

Der Fotograf könnte angezeigt werden. "Wenn ein falsches Foto vorsätzlich an Agenturen verkauft wird, dann ist das Betrug", heißt es bei der APA (Austria Presse Agentur).

Quelle: Neue
 
Toter Bär liegt auf Eis

Was soll nur mit dem erlegten Braunbären "J. J. Uno" geschehen: Schon zu Lebzeiten bereitete der Braunbär aus dem italienischen Trentino den Behörden in Vorarlberg, Tirol und Bayern Kopfzerbrechen.
Mit dem toten Tier haben sie es nicht viel leichter. Ein Vierteljahr nach seinem Abschuss liegen Fell und Tierkörper noch immer bei minus 20 Grad in einer Kühlkammer auf Eis. Dabei könnte der Bär schon ausgestopft im Museum stehen – eine Präparation dauert etwa drei Monate. Skelett und Organe sollten der Wissenschaft als Lehrobjekte überlassen werden.

Bär in München

„Die Italiener wollen prüfen, ob sie weiter Untersuchungsbedarf an dem Tier haben", erläutert Andrea Kinateder, Sprecherin des bayerischen Umweltministeriums, den Verzug. „Bis auf Weiteres gibt es deshalb keine Ausstellung und keine Präparation." Die Italiener hatten empört auf den Abschuss reagiert. Umweltminister Alfonso Pecoraro Scanio verlangte die „Auslieferung" des toten Tieres. Bayern lehnte ab, den Bären herzugeben. „Er ist Eigentum des Freistaates", betonte Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) im Juli. Seitdem hat sich nichts getan.

„Ich habe keine weitere Weisung", sagt Hans-Georg Liebich, Vorstand des Instituts für Tieranatomie der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität (LMU). Ihm waren Fell und Tierkörper seinerzeit überstellt worden. Das Fell sei eingesalzen worden, andernfalls könnten die Haare ausfallen – mehr sei nicht geschehen. Eile sei nicht geboten. Denn gefroren kann Bruno noch sehr lange aufbewahrt werden. Weder Fell noch Skelett nehmen Schaden. „Ötzi hat 5000 Jahre im Eis gelegen", sagt der Wissenschafter.

Spekuliert wird, dass „Bruno" noch eine ganze Weile kaltgestellt bleiben könnte. Denn die Wogen haben sich noch nicht geglättet. Der Bär soll keine diplomatischen Verwicklungen auslösen. Rom hatte zwar keine alternative Verwendung angeboten, sich aber dagegen verwahrt, dass der von deutschen Medien „Bruno" getaufte Bär im Museum zur Touristen-Attraktion wird.

Vor drei Monaten war der junge Bär in Bayern nach wochenlangem Katz- und Maus-Spiel erlegt worden. Seit der „Problembär" im Mai das erste Mal in St. Gallenkirch zugeschlagen hatte, zog er mit seiner Dreistigkeit immer wieder Sympathien auf sich. Er machte sich immer rechtzeitig aus dem Staub, bevor die aus Finnland eingeflogenen Bärenjäger mit ihren Hunden nahten.

Inzwischen hat die „Stiftung für Bären" aus dem deutschen Bundesland Thüringen den Todestag von „J.J. Uno", den 26. Juni, zum „Bärengedenktag" ausgerufen.

Neuer Bär im Frühjahr?

Der nächste Bär könnte im Frühjahr wieder auf Vorarlberg zuwandern. Dann suchen männliche Jungbären ein eigenes Revier – und in den Bärengebieten Italiens gibt es etwa ein Dutzend Jungtiere.

Die Bärenmutter „Jurka" im Trentino, deren Erziehungsstil als Ursache für das dreiste Auftreten ihres Nachwuchses „J.J. I" gilt, hat kürzlich einen elektronischen Sender bekommen. So kann sie geortet und vertrieben werden, sobald sie sich Siedlungen nähert. „Ziel ist, zu verhindern, dass ihre heutigen Jungen so frech wie ,J.J. Uno‘ werden", sagt der Bärenanwalt für das Trentino, Alberto Stoffella. „Man soll nicht meinen, dass vom Trentino immer Problembären losgehen."

"Wir lassen keine Tiere abschießen"

Inatura-Experte Dr. Klaus Zimmermann bezweifelt, ob „J.J. I" überhaupt ins Museum kommt: „In Museen werden üblicherweise nur Zootiere ausgestellt – auch in der Inatura." Man lasse keine Elche im Wald abschießen, sondern präpariere nach Erkrankungen eingeschläferte Tiere aus Zoos. „J.J. I" sei eher eine Trophäe – und eine solche auszustellen sei problematisch. „Natürlich würden Besucher kommen, um ,J.J.‘ zu sehen. Doch die bereits vorhandenen ausgestopften Zoobären bei uns erfüllen ihren Zweck genauso", sagt Zimmermann.

Quelle: VN
 
Späte Einsicht: "Bär JJ1 hat Tirol überfordert"

Ein Jagdexperte gesteht nun ein, dass man in Tirol durch den Besuch von Bären schlicht überfordert war.

Nur ein Schuss konnte die "Lösung des Bärenproblems" sein - weil es kein richtiges Bären-Management gegeben habe und einfach niemand wirklich weiter gewusst hätte. Diesen Schluss zog Südtirols Landesjägermeister Klaus Stocker bei der Präsentation des Buches "Brunos Rückkehr" in Bozen.

Die Bären kommen wieder
Stocker unterstrich, dass es trotz der großen Veränderung noch raubtiertaugliche Gebiete gäbe. Er erinnerte, dass im heurigen Sommer im Trentino acht Jungbären geboren wurden. Die Bären hätten wieder einen festen Platz in den Alpen erhalten.

Auch der bayrische Autor des Buches, Bruno Hespeler, unterstrich, dass Bär, Wolf und Luchs wieder dabei seien, sich Lebensräume in Europa zurückzuerobern.

Er meinte, dass Schauergeschichten über diese Beutegreifer die Angst in der Bevölkerung schüren würden. Bär, Wolf und Luchs seien in Wirklichkeit für den Menschen harmlos.

Quelle: Die Neue
 
Familienrache?

Südtirol: Mutter von "JJ1" wütete zwei Nächte

In guter alter Familientradition hat die Braunbärin Jurka in Südtirol zwei Nächte hintereinander Hühner gerissen, Bienenstöcke verwüstet und einen Apfelbaum beschädigt. Sie ist die Mutter von "JJ 1"

Soll gefangen und in Gehege gebracht werden
Sechs Hühner, Honig und einige Äpfel, so sah der Speiseplan der Bärin Dienstag- und Mittwochnacht aus. Die "Problembärin" solle nun schnellstens eingefangen und in ein Gehege gebracht werden.

Falls die Fangversuche fehlschlagen, dürfte Jurka, wie ihr Sohn, zum Abschuss freigegeben werden, vermutete die Tageszeitung "Dolomiten".
Quelle: ORF
 
Nein, eher Familientradition. Bärenjunge lernen alles von ihren Müttern, da Bären allein erziehend sind.
 
Also ich finde das ganz schön besch....., dass die immer die Bären abschießen, nur weil sie ein paar Schaafe reißen. Die Bären machen es eben auch nicht ganz anders als wir Menschen: Warum sollten sie sich groß etwas jagen, wenn sie sich ihr Fressen ganz bequem auch von einem "Buffet" holen können? Da sollte sich die regierung auch mal etwas anderes einfallen lassen, als immer nur die Bären abzuschießen- aber das ist halt immer noch die bequemere Lösung :twisted: . Die sollten eher ihre Tiere so einzäunen, dass keine Bären herankommen. Da müsste doch irgendeine Lösung zu finden sein ( muss halt der Staat den Bauern noch etwas dazuzahlen, damit diese sich auch dementsprechende zäune leisten können :roll: ).
 
@schmittenfahrer
Beim Abschuss von JJ3 ging es nicht um die gerissenen Schafe.
Sondern der zeigte keine Scheu vor dem Menschen und kam trotz mehreren Vergrämungsaktionen immer noch in die besiedelten Gebiete !
Da wollten die zuständigen Behörden einfach nicht mehr die Verantwortung übernehmen, falls es da mal zu einem Unfall gekommen wäre...
 
@schmittenfahrer
Ja und wenn bei dir ein ausgewachsener Bär mit zweimeterzwanzig Körperhöhe vor der Haustür steht, würdest du auch anders reden .
 
Ja und wenn bei dir ein ausgewachsener Bär mit zweimeterzwanzig Körperhöhe vor der Haustür steht, würdest du auch anders reden .
ja und, schließlich ist (besser gesagt war) es ja SEINE heimat in die der mensch vergetrungen ist.
 
dani schrieb:
ja und, schließlich ist (besser gesagt war) es ja SEINE heimat in die der mensch vergetrungen ist.
Au weia. :unknown:

Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehrt euch und füllt die Erde und macht sie euch untertan und herrscht über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über alles Getier, das auf Erden kriecht.
(1. Buch Mose, Vers 27-28)

Nicht, dass ich sonst allzu viel auf die Bibel gebe - aber hier passt es einfach wie Faust auf Auge.
 
dani schrieb:
ja und, schließlich ist (besser gesagt war) es ja SEINE heimat in die der mensch vergetrungen ist.
Jau, aber das sage mal dem hungrigen Bären ! :mrgreen:
 
Ich muss dani wirklich recht geben! Wenn wir immer mehr in Gebiete vordringen, die eigentlich Lebesraum für Wildtiere sind, müssen wir auch mit dem Konsequenzen rechnen :twisted:
Außerdem gibt es noch andere möglichkeiten, als den Bär zu töten.
@TPD: Dass ein Bär auf besiedelte Gebiete stößt kann man eben nicht vermeiden, wenn man bedenkt, was so ein Bär an einem Tag für eine Wegstrecke zurücklegt. Außerdem heißt es nicht, dass wenn der bär sich einer siedlung nähert, gleich mit der Absicht kommt, Menschen zu fressen, schließlich sind Bären auch neugierig.
 
Ob der Bär oder der Mensch zuerst da war kann wohl niemand 100%ig sagen.
Der Bär mag auch nicht mit der Absicht kommen einen menschen anzufallen, das heisst aber noch lange nicht dass er es nicht tut.
Vor ein paar Jahren haben alle selbsternannten Experten uns vorgescheafelt wiee sich denn ein Bär so verhalte, was ein Bär so mache und was er nicht mache.
Am Ende wussten fast alle wie sich ein Bär so vehält, der einzige der es nicht wusste war der Bär selber. Er machte nämlich so ziemlich genau das Gegenteil. Und genau hier liegt nun das Problem.
Beim Wolf und dem Luchs ist es dasselbe.
Man kann nicht einfach irgenwo aufgezüchtete Wildtiere einfach so freisetzen. Diese Tiere haben bis zur Aussetzung nicht das geringste von der freien Natur mitbekommen und wissen folgedessen auch nichts davon.
Deshalb werden auch immer Tiere gerissen und nur teilweise verspeist, und wenn sie wieder Hunger haben werden die nächsten Tiere gerissen. Solange ein Wildtier nur das nimmt was es braucht kann ich damit leben, mit dem was aber da teilweise passiert kann ich nicht mehr leben.
Den armen Schafen ist es jedenfalls egal ob sie von einem Menschen gquält oder von einem Wildtier angefressen werden. Weh tut beides. Darüber sollte man vielleicht auch mal nachdenken.

Wenn die selbsternanntennExperten glauben man brauche hier unbedingt solche Wildtiere dann sollen sie diese da wo es genug davon hat welche fangen und hier wieder aussetzen, vorausgesezt es hat genügen Lebensraum hier.
Irgenwelche Kreaturen zu Züchten und auszusetzen ist sicherlich keine Lösung. Dann passiert eben ganau das was in den letzten jahren immer wieder passiert ist.
Die Kreatur läuft amok und muss schlussendlich getötet werden.
Es bleibl leider keine andere Wahl und es wurde biher mit dem Töten immer zu lange gewartet.

Noch was: Im Unesco Weltnaurerbe wurden auch schon auf für die Sömmerung benutzten Alpweiden giftige Schlangen ausgesetzt. Da gab es erwiesenermassen die letzten 150 Jahre keine solchen Tiere und ein paar Naturfanatiker meinten wohl dass es höchste Zeit wäre das zu ändern.
Gesagt hat man das natürlich niemendem, es sollte wohl wieder heissen das das eben eine natürliche Einwanderung gewesen sei.
Die Schlangenfans selbs hatten es aber nicht wirklich mit der Natur und irrten ziemlich orientierungslos umher, die Körbe worin sie die Schlangen transportiert haben waren sie jedenfalls nicht mehr imstande zu finden.
Pech gehabt und dann auch noch gefilmt worden.
 
schmittenfahrer schrieb:
... Außerdem gibt es noch andere möglichkeiten, als den Bär zu töten. ...
Ich bin ja auch nicht so überzeugt von der Tötungsvariante. Dennoch gibt es eine Möglichkeit, die definitv besser ist, als den Bär zu töten: Nämlich die Möglichkeit, den Bären zu töten.
 
Also ich muss jetzt auch sagen, dass ein bär im dicht besiedeltem Gebiet nichts zu suchen hat. Eine Auswilderung hat (wie Theo schon geschrieben hat) nur sinn, wenn der Bär wirklich auch an das Leben in der freien Natur gewöhnt ist und nicht an die Menschen oder Schafe gewöhnt ist und somit auch die Schafe als natürliches Futter ansieht. Jedoch finde ich ist es falsch, Bären, Wölfe oder andere Wilddtiere, die gerade in heimischen wäldern ausgewildert werden, als blutrünstige Bestien anzusehen, die nur in der Absicht kommen, den Menschen zu töten. :!:
 
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