Werde nochmals detailierter antworten, habe einen gespeicherten Entwurf verloren. Möglicherweise kann für ein Topic nur ein Entwurf für eine bestimmte Antwort gespeichert werden. Als ich die gespeicherte Antwort aufrief bekam ich lediglich die früher abgespeicherte bereits gepostete Antwort.
Wird dort ab Flüssigstickstoff inertisiert oder ab Druckflaschen? In grösseren Mengen, sprich mit Tanklaster geliefert, ist Flüssigstickstoff nicht so teuer und wird für unterschiedlischte Anwendungen eingesetzt.
Mit Google hab ich noch was interessantes zum Thema Dieselpest gefunden (noch nicht durchgelesen):
https://www.bsi.bund.de/DE/Themen/Sicherheitsberatung/Arbeitshilfen/LagerungBrennstoffeNEA/Lagerung_Brennstoffe_NEA_node.html
Falls obiger Link nicht mehr vorhanden:
https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Sicherheitsberatung/Lagerfaehigkeit_Brennstoff_NEA/Lagerfaehigkeit_Brennstoff_NEA.pdf
https://www.zukunftsheizen.de/technik/brennstoffe-fuer-die-notstromversorgung.html
http://www.bbk.bund.de/DE/AufgabenundAusstattung/KritischeInfrastrukturen/Publikationen/Leitfaden_Notstromversorgung.html
Da ken nich mich nicht genügend auf. Als ich mit dem Werksleiter einer Fernheizzentrale mit Gasfeuerungen und notfalls umschaltbar auf Heizöl (weiss allerdings nicht genau welche Sorte) sprach, bestätigte er mir, dass die einigen langzeitgelagerten 10'000 m3 nicht besonders behandelt werden, in regelmässigen Abständen werden jedoch Proben im Labor untersucht (bei der Ölgesellschaft, nicht werksintern). Denke nicht dass die inertisiert haben.
BTW M.E. ist es eine Frechheit, dass dem Tankstellendiesel gewisse Mengen planzliche Öle beigemischt werden dürfen, ohne dass dies klar so angeschrieben wird. Insbes. bei Anwendungen wo Treibstoff für Dieselmotoreinsatz längere Zeit gelagert wird kann dieser ökobedingte Mist nachteilig sein.
Hoffentlich wird dieses OT nicht gelöscht, insbes. da ja beinahe sämtliche Seilbahnen einen Dieselmotor aufweisen (ausser Skilifte) und zudem oft nur Probeläufe durchgeführt werden. Ferner sind für Seilbahn-Dieselmotoren meist keine automatisch gespiesene Tagestank vorhanden.
Bzgl. Risiken im Steuerungsbereich muss man nicht immer komplexe Fehlerbilder suchen. Z.B. kann das Vertauschen von nicht codierten Steckvorrichtungen schwerwiegende Folgen haben.
Beispiel: SB Arbeitstromventilstecker mit SB Ruhestromventilstecker verwechseln, neuere Bremshydraulikaggregate haben zwei Ruhestromventile für die Sicherheitsbremse, hab nie begriffen, weshalb man ein Arbeitstromventil ohne zweites Ruhestromventil je einsetzte, insbes. da meist die Steuerkolbenendlage nicht überwacht wird und auch kein getrennter Selbstest des Arbeitstromventils automatisch vor jeder Fahrt stattfindet; üblicherweise wird mit Handschalter am oder beim Aggregat periodisch geprüft.
Sensorstecker oder SPS-I/O-Steckverbinder tauschen kann u.U. ebenfalls zu gefährlichen Situationen führen.
Übrigens sind Sicherheitssteuerungen auch nicht absolut sicher, es gab ein Fall wo ein Betriebssystem-Softwarefehler (IIRC sowas wie ein RTC Zählerüberlauf) bzgl. der Echtzeituhr zu einer systematischen Common Cause Störung sämtlicher CPUs eines Systems führte (war eine TMR [Triple Modular Redundant] Prozesssteuerung, solche Sicherheitssteuerungen erlauben den Austausch sämtlicher Module, inkl. CPU, ohne Betriebsunterbruch). Selten werden sogar QMR (Quadruple/vierfach) eingesetzt. Solche Steuerungen sind jedoch extrem teuer und zu langsam für Maschinenanwendungen.
Deshalb finde ich es besser, wenn bei Seilbahnsteuerungen die Sicherheits-SPS und die Normal-SPS von unterschiedlichen Herstellern stammt.