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Die große Klima-Diskussion

Status
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scratch schrieb:
wetterstein schrieb:
Ach so. Jetzt ist es also Klimawandel und nicht mehr das Wetter. Wie man es gerade braucht.....

"Beides sind Aussagen zum aktuellen Wetter im Süden Deutschlands, in beiden steckt aber auch eine Verbindung zum globalen Klimawandel"
quod erat demonstrandum:

"Winter ade
Nie wieder Schnee?
In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: "Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben", sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie." http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-a-71456.html
 
Langsam bekomme ich das Gefühl, dass du den Artikel gar nicht gelesen hast. Oder nicht verstanden. Oder willst ihn nicht verstehen?

Extra für dich kopiere ich den Satz davor auch noch rein: "Eigentlich sind die Luftmassen für den Januar viel zu warm – weswegen in den Bergen nasser, schwerer Schnee fällt und in den Tälern kaum etwas von den weißen Massen zu sehen ist."
 
biofleisch schrieb:
und darüber hinaus noch dem Märchen anhängt, der Klimawandel sei nicht von Menschen verursacht, obwohl die Mehrzahl aller wissenschaftlichen Studien dies nahe legen.
Wer jemals auch nur ein einziges Paper in einem reputablen Journal untergebracht hat weiß, dass es in den exakten Wissenschaften
( MINT/Medizin) immer um Qualität und nie um Quantität geht. (Bei Gender"Wissenschaften" , Politologie et. al. mag das anders sein)

Ein einziger "Nature"-Artikel von Prof. Svenmark hat bei weitem mehr Gewicht als das gesammelte Lebenswerk von Mojib Latif.
 
Ein paar Links kann man halt schnell zusammenklauben :lach:
wetterstein schrieb:
biofleisch schrieb:
und darüber hinaus noch dem Märchen anhängt, der Klimawandel sei nicht von Menschen verursacht, obwohl die Mehrzahl aller wissenschaftlichen Studien dies nahe legen.
Wer jemals auch nur ein einziges Paper in einem reputablen Journal untergebracht hat weiß, dass es in den exakten Wissenschaften
( MINT/Medizin) immer um Qualität und nie um Quantität geht. (Bei Gender"Wissenschaften" , Politologie et. al. mag das anders sein)
Hier würde mich aber ein Link interessieren...
 
Hab dies beim "akt. Wetter" gepostet, passt aber besser hierher.
Bin ja mittlerweile ein älteres Semester und kann schon mit "früher" vergleichen - zudem bin ich Hobbygärtner.

Ich habe eindeutig einen Klimawandel beobachtet. Ich wohne im Landkreis Hof/Saale. Jahrzehntelang war neben dem bekannten warm/kalt Wechselwetter das sogenannte "Russlandhoch" ein fester Bestandteil des Nordostbayrischen Winters. Wochenlang strenger Frost bei strahledem Sonnenschein - Bilderbuchwinter. Das Russlandhoch kommt jetzt viel seltener. Die Westwetterlagen haben zugenommen.

Garten: Habe eine großen Staudengarten a la England. Mein Hauptlieferant über die beiden letzten Jahrzehnte ist die Staudengärtnerei v. Zepellin in Sulzburg/Laufen in Südbaden. Die Gärtnerei besuche ich auch fast jährlich Ende Mai.
Was den Frühlingsbeginn betrifft kann ich sagen, dass er
a) früher eintritt - und
b) dass sich eher kalte Regionen wie Nordostoberfranken relativ stärker erwärmt haben als die bereits warmen wie der Breisgau.
Bei gleichen Pflanzenarten hat der Frühlingseintritt bei mir daheim in 20 Jahren tw. um 3 Wochen! aufgeholt. Hatte vor 20 Jahren tw. 7 Wochen Unterschied beobachtet.
Schmunzeln muss ich über die anhaltende verbissene Diskussion wie vor 7 Jahren. Völlig unnötige Korinthenkackerei.

Es gibt eine natürliche Erwärmung. Wir haben schließlich ein ca. 400 Jahre langes Kältemaximum, das größte seit Ende der letzten Eiszeit, hinter uns.
Zweifellos gibt es ein menschengemachtes Draufsatteln - erkennbar am CO2-Anteil von ü. 400ppm. statt 280ppm über Jahrhunderttausende.
Bei der Komplexität der Zusammenhänge halte ich es für unmöglich die jeweiligen Anteile wissenschaftlich letzendlich zu klären. Für politische Entscheidungen der Gesellschaften letztlich auch unerheblich.
 
Es muss ja nicht unbedingt bis in letzte Detail geklärt werden. Es würde ja schon reichen wenn man sagen könnte, ob sich der (finanziellen) Aufwand lohnt. Ansonsten wird es von vielen (evtl. sogar zurecht?) weiterhin als Geldmacherei gesehen.
 
scratch schrieb:
Es muss ja nicht unbedingt bis in letzte Detail geklärt werden. Es würde ja schon reichen wenn man sagen könnte, ob sich der (finanziellen) Aufwand lohnt. Ansonsten wird es von vielen (evtl. sogar zurecht?) weiterhin als Geldmacherei gesehen.

Ist es denn das Risiko wert, die massiven finanziellen Aufwände, die der Klimawandel verursacht einfach zu ignorieren? Nur weil ein paar sehr wenige Wissenschaftler behaupten, dass es eh keinen Zusammenhang gibt?

Nur so was mir spontan einfällt:
Anstieg des Meeresspiegels, das heißt massive bauliche Maßnahmen zur Sicherung der Küstenregionen. Höhere Deiche, Flutsperrwerke, Grundwasserpumpanlagen.
Reduzierung der Niederschläge, das heißt massive Ernteausfälle, Umstellung und Anpassung der Landwirtschaft, Trinkwassermangel
Anstieg der Temperaturen, das heißt verstärktes Waldbrandrisiko, gesundheitliche Risiken
Unbewohnbarmachung einiger Gebiete, das heißt neue Flüchtlinge in Mitteleuropa

Das alles gilt WELTWEIT - daher sollte man sich auch weltweit Gedanken darüber machen, nicht mit der Einstellung "alleine kann man eh nichts ausrichten". Die finanziellen Folgen sind jedenfalls RIESIG und soweit ich das sehe nicht vergleichbar mit jenen für die Energiewende. Wobei ich es eh für lächerlich halte, jetzt die erneuerbaren Energien als extrem teuer anzusehen, wenn man das mit den damaligen Subventionen in die Kernenergie und dem immernoch ungelösten Atommüllproblem vergleicht, das auch noch sehr viel kosten wird.
 
scratch schrieb:
Es muss ja nicht unbedingt bis in letzte Detail geklärt werden. Es würde ja schon reichen wenn man sagen könnte, ob sich der (finanziellen) Aufwand lohnt. Ansonsten wird es von vielen (evtl. sogar zurecht?) weiterhin als Geldmacherei gesehen.
Klar wird damit Geld gemacht. Genau so wie mit Sicherheit, Angst, Liebe, Sehnsucht, Gesundheit..... und klar wird auch teils übertrieben.
Volkswirtschaftlich und politisch macht die Energiewende für uns jedenfalls Sinn, denn wir reduzieren unsere Abhängigkeit vom Ausland. Gleichzeitig fließen weniger Mittel aus unserer Volkswirtschaft ab, sondern wälzen sich hierzulande um, füllen unsere Steuertöpfe und Sozialkassen, sorgen für Kaufkraft etc.. Der „finanzielle Aufwand“ wird sich für uns also sicher allein durch die Energiewende langfristig auszahlen, auch wenn es sicher punktuell Fehlentwicklungen gibt. Die gilt es zu identifizieren und zu beseitigen.
Alles längst bekannt...
 
3303 schrieb:
Volkswirtschaftlich und politisch macht die Energiewende für uns jedenfalls Sinn, denn wir reduzieren unsere Abhängigkeit vom Ausland.

Ich finde ebenso, dass langfristig Alternativen zur Bereitstellung von Energie aus fossilen Brennstoffen geschaffen werden müssen. Aber die Umsetzung in Deutschland ergibt für mich momentan besonders volkswirtschaftlich eher wenig Sinn.

https://edition.faz.net/faz-edition/wirtschaft/2019-01-12/0ef138ca4a91f74600c9c37e8a8d9a2d/?GEPC=s9&fbclid=IwAR1BpsHLKPjimV95IfRG76joKF_iACGTebqmPh0yRuQ05x6gRJSH2JbKcqc

https://www.nzz.ch/wirtschaft/deutsche-energiewende-absurditaet-mit-system-ld.1450698?fbclid=IwAR3g3WWXwyE5eyfeFFLnP5LHdNq4hu_iQAukfml9URX6p7yNpigliYh_8oc
 
Fab schrieb:
Schmunzeln muss ich über die anhaltende verbissene Diskussion wie vor 7 Jahren. Völlig unnötige Korinthenkackerei.
Die Diskussion ist mMn sogar noch verbissener. Nicht ohne Grund. Seitdem ist ja auch einiges geschehen:
Ausstieg der USA aus dem Paris-Abkommen , ausufernde Kosten der Energiewende, absehbares Ende der deutschen Schlüsselindustrie (Verbrennungsmotor) und nicht zuletzt langsamere Erwärmung/Meeresspiegel-Anstieg als prognostiziert.
 
noisi schrieb:
Ein paar Links kann man halt schnell zusammenklauben :lach:
wetterstein schrieb:
biofleisch schrieb:
und darüber hinaus noch dem Märchen anhängt, der Klimawandel sei nicht von Menschen verursacht, obwohl die Mehrzahl aller wissenschaftlichen Studien dies nahe legen.
Wer jemals auch nur ein einziges Paper in einem reputablen Journal untergebracht hat weiß, dass es in den exakten Wissenschaften
( MINT/Medizin) immer um Qualität und nie um Quantität geht. (Bei Gender"Wissenschaften" , Politologie et. al. mag das anders sein)
Hier würde mich aber ein Link interessieren...
"Wie man blanken Schwindel als Wissenschaft verkauft
Drei amerikanische Geisteswissenschafter fingieren 21 absurde Fachartikel in Unterdisziplinen von Cultural Studies und kritischer Theorie; 7 davon wurden in arrivierten wissenschaftlichen Fachjournalen publiziert oder zum Abdruck vorgesehen. Sind diese Forschungsbereiche deshalb in der Krise?"

https://www.nzz.ch/feuilleton/wie-man-blanken-schwindel-als-wissenschaft-verkauft-ld.1426987
 
wetterstein schrieb:
Wer jemals auch nur ein einziges Paper in einem reputablen Journal untergebracht hat weiß, dass es in den exakten Wissenschaften
( MINT/Medizin) immer um Qualität und nie um Quantität geht. (Bei Gender"Wissenschaften" , Politologie et. al. mag das anders sein)
Der Link zu dem reputablen Journal in welchem du ein Paper untergebracht hast. Nicht irgendeinen neuen, anderen Link.

wetterstein schrieb:
Antithese: Wäre die Klimageschichte (inkl. CO2) wirklich allen längst bekannt, hätten wir hier eine weniger emotionale Diskussion.
Das hier ist keine Diskussion. Zumindest von deiner Seite sehe ich hier nur eine aneinanderreihung von ewig neuen Links.
 
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