scratch schrieb:
Es muss ja nicht unbedingt bis in letzte Detail geklärt werden. Es würde ja schon reichen wenn man sagen könnte, ob sich der (finanziellen) Aufwand lohnt. Ansonsten wird es von vielen (evtl. sogar zurecht?) weiterhin als Geldmacherei gesehen.
Ist es denn das Risiko wert, die massiven finanziellen Aufwände, die der Klimawandel verursacht einfach zu ignorieren? Nur weil ein paar sehr wenige Wissenschaftler behaupten, dass es eh keinen Zusammenhang gibt?
Nur so was mir spontan einfällt:
Anstieg des Meeresspiegels, das heißt massive bauliche Maßnahmen zur Sicherung der Küstenregionen. Höhere Deiche, Flutsperrwerke, Grundwasserpumpanlagen.
Reduzierung der Niederschläge, das heißt massive Ernteausfälle, Umstellung und Anpassung der Landwirtschaft, Trinkwassermangel
Anstieg der Temperaturen, das heißt verstärktes Waldbrandrisiko, gesundheitliche Risiken
Unbewohnbarmachung einiger Gebiete, das heißt neue Flüchtlinge in Mitteleuropa
Das alles gilt WELTWEIT - daher sollte man sich auch weltweit Gedanken darüber machen, nicht mit der Einstellung "alleine kann man eh nichts ausrichten". Die finanziellen Folgen sind jedenfalls RIESIG und soweit ich das sehe nicht vergleichbar mit jenen für die Energiewende. Wobei ich es eh für lächerlich halte, jetzt die erneuerbaren Energien als extrem teuer anzusehen, wenn man das mit den damaligen Subventionen in die Kernenergie und dem immernoch ungelösten Atommüllproblem vergleicht, das auch noch sehr viel kosten wird.