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Die große Klima-Diskussion

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wetterstein schrieb:
Fab schrieb:
Witzig find ich die Anmerkungen über die Wolkenbedeckung. Tatsächlich weiß nämlich bis dato niemand ob die Wolkenbedeckung der Erde wärmend oder kühlend wirkt, da man schlicht keine Kapazitäten hat die Wolkenbedeckung aufzudröseln. Wie eine Wolke wirkt hängt an deren Höhe in der Atmosphäre...
Prof. Svensmark geht von einem insgesamt kühlenden Effekt durch die Wolkenbedeckung aus.........................................
Will ein wenig präzisieren.
Mit meiner obigen Bemerkung hab ich die Gesemtwolkenbedeckung der Erde gemeint. Svensmark meint die Effekte die durch eine wiederkehrende stärkere Einstrahlung kosmischer Partikel. Dies ist vom Grundsatz her richtig. Wissenschaftlich umstritten ist allerdings die Gewichtung des Effekts im Vergleich mit den anderen prägnanten Einflüssen.
 
Pancho schrieb:
Du glaubst, sollte es tatsächlich so weit kommen, dass der Talboden absäuft, Du deswegen fein raus bist, weil dein Grundstück höher liegt?
Wenn Du übliche Hochwasserbilder betrachtest schauen fast immer die Verkehrszeichen noch aus dem Wasser raus; ich hab damals mich auch genau deshalb für diese, etwa 5 Höhenmeter über dem Talboden gelegene Immobilie entschieden und einige andere in der Auswahl befindliche ausgesondert. Zusätzlich hab ich mir noch den Verlauf jenes Baches angesehen der 50 m weiter nördlich in nahezu Ost - West - Richtung verläuft und dabei festgestellt das dieser im Fall außergewöhnlicher Wasserführung bereits hunderte Meter weiter westlich über die Verbauungsufer träte und dort die Wassermassen in ein darunter gelegenes Feld abflössen ohne mich zu tangieren.
 
Petz schrieb:
Pancho schrieb:
Du glaubst, sollte es tatsächlich so weit kommen, dass der Talboden absäuft, Du deswegen fein raus bist, weil dein Grundstück höher liegt?
Wenn Du übliche Hochwasserbilder betrachtest schauen fast immer die Verkehrszeichen noch aus dem Wasser raus; ich hab damals mich auch genau deshalb für diese, etwa 5 Höhenmeter über dem Talboden gelegene Immobilie entschieden und einige andere in der Auswahl befindliche ausgesondert. Zusätzlich hab ich mir noch den Verlauf jenes Baches angesehen der 50 m weiter nördlich in nahezu Ost - West - Richtung verläuft und dabei festgestellt das dieser im Fall außergewöhnlicher Wasserführung bereits hunderte Meter weiter westlich über die Verbauungsufer träte und dort die Wassermassen in ein darunter gelegenes Feld abflössen ohne mich zu tangieren.

Solange keine Sturzflut kommt. In meinem Heimatort hatten wir 2007 mal eine. Da kam das Wasser dann des Nachts eben nicht aus der "normalen" Richtung, vom Fluss Regnitz, sondern einfach von einem kleinen Bach, der nie besonders viel Wasser führt. Bzw. das Regenwasser ist innerorts schlichtweg nicht abgeflossen. Der Wiesengrund der Regnitz hingegen (der schon öfter mal überschwemmt war) war bei diesem Ereignis nicht besonders überschwemmt.
 
Den kleinen Bach den Du anführst gibt es und das ist genau jener den ich oben anführte und bei dem ich vor dem Kauf prüfte an welcher Stelle dieser bei Ausnahmewassermengen dann übergehen würde... ;D
 
Schön, wenn das bei Dir so funktioniert. Das geht aber meines Erachtens nur, wenn prinzipiell eine gewisse Hangneigung vorhanden ist, wo das Wasser hinfließen kann.

Bei uns gibts zwar schon ein bisschen Hügel, aber allgemein ist das Stadtgebiet nahezu flach. Da ist es dann eher unerheblich, weil das Wasser sich recht gleichmäßig verbreitet. Wobei ich mich ein Stück weit revidieren muss: sicher ist der eine kleine Bach über die Ufer getreten, aber vor allem hat es einfach viel zu viel geregnet. Das meiste Wasser kam damals einfach von oben, relativ örtlich begrenzt, mehr als 200mm innerhalb von 4h. So schnell konnte da nix abfließen, die Kanalisation war überfordert. Hinzu kommt in Teilen der Stadt ein recht hoher Grundwasserspiegel, der Boden kann/konnte also auch nur begrenzt Wasser aufnehmen. Gleichzeitig sind heutzutage ja viele Flächen versiegelt.

Zumindest für mich recht interessante Bilder von dem Ereignis sind in diesem Link zusammengetragen.
 
Das tut es denn die Bachüberlaufstelle ist 200 m weiter westlich von mir gelegen und überlaufendes Wasser liefe direkt über Wiesen in südlicher Richtung runter zum Talboden - ich bin da also wirklich auf der sicheren Seite... :wink:
 
Eine neue globale Vergleichsstudie unter Leitung des Alfred Wegener Instituts für Polarforschung in Potsdam zeigt einen weltweiten Anstieg der Bodentemperaturen in Permafrostregionen.

:arrow: https://www.awi.de/ueber-uns/service/presse-detailansicht/presse/so-schnell-erwaermen-sich-die-dauerfrostboeden-der-welt.html

ie Erderwärmung hinterlässt immer deutlichere Spuren in den Permafrostregionen der Welt. Wie die neue globale Vergleichsstudie des internationalen Permafrost-Netzwerkes GTN-P jetzt zeigt, ist in allen Gebieten mit Dauerfrostboden die Temperatur des gefrorenen Untergrundes in mehr als 10 Metern Tiefe im Zeitraum von 2007 bis 2016 um durchschnittlich 0,3 Grad Celsius gestiegen – in der Arktis ebenso wie in der Antarktis und in den Hochgebirgen Europas und Zentralasiens. Besonders hoch fiel die Erwärmung in Sibirien aus. Dort erwärmte sich der gefrorene Boden um nahezu 1 Grad Celsius

Die Erwärmung des Permafrosts ist ja speziell auch im Hochgebirge dahingehend fatal, da es die Stabilität von Gebäuden und von Gebirgsflanken beeinträchtigen kann.
Die Permafrost-Temperatur gehört zu den anerkannten Klimavariablen. Sie verrät uns auf direktem Wege, wie der gefrorene Untergrund auf den Klimawandel reagiert“, so die Forscherin. Diese Informationen würden vor allem in jenen Permafrostregionen benötigt, in denen sich der Boden bereits erwärmt oder zu tauen begonnen hat und große Schäden entstehen, weil der Untergrund wegsackt und Gebäude oder Straßen den Halt verlieren
 
Spätestens dann wenn man in paarJahren unterhalb der Seilbahnbergstationen auf der Zugspitze, in Chamonix, Wildspitzbahn Pitztal etc. breite Stahlbandgürtel und jede Menge riesiger Muttern und Beilagscheiben sieht welche mit Hilfe von quer durchgebohrten Monstergewindestangen die Bergspitzenfelshäufen zusammenhalten wird niemand mehr am Klimawandel zweifeln... ;D :ja:
 
Petz schrieb:
Spätestens dann wenn man in paarJahren unterhalb der Seilbahnbergstationen auf der Zugspitze, in Chamonix, Wildspitzbahn Pitztal etc. breite Stahlbandgürtel und jede Menge riesiger Muttern und Beilagscheiben sieht welche mit Hilfe von quer durchgebohrten Monstergewindestangen die Bergspitzenfelshäufen zusammenhalten wird niemand mehr am Klimawandel zweifeln... ;D :ja:
Ja eh. :wink: Schon heute zweifelt doch niemand am Klimawandel. Strittig ist alleine das CO2 .
 
Wenn hier mit irgendwelchen Preisen der Strombörse herumgeworfen wird, dann wäre es vielleicht angemessen, wenigstens die Originalquelle zu verlinken, z.B.
EPEXSPOTAUCTION 21/01/2019 - 27/01/2019
Ich persönlich ziehe es immer vor, nicht von irgendjemandem aufbereitete Daten heranzuziehen, auch wenn das vielleicht etwas mühsamer ist.
 
Talabfahrer schrieb:
Wenn hier mit irgendwelchen Preisen der Strombörse herumgeworfen wird, dann wäre es vielleicht angemessen, wenigstens die Originalquelle zu verlinken, z.B.
EPEXSPOTAUCTION 21/01/2019 - 27/01/2019
Ich persönlich ziehe es immer vor, nicht von irgendjemandem aufbereitete Daten heranzuziehen, auch wenn das vielleicht etwas mühsamer ist.
"Die European Energy Exchange (EEX) ist ein Marktplatz für Energie und energienahe Produkte und Teil der EEX Gruppe.[2] Die EEX (bzw. die Börse selbst) unterliegt als öffentlich-rechtliche Institution dem deutschen Börsengesetz."https://de.wikipedia.org/wiki/European_Energy_Exchange

Wo ist das Problem ?
 
wetterstein schrieb:
Wo ist das Problem ?
Ich und sicher auch einige andere warten sicher noch immer auf eine Antwort vom angesehehenen MINT Absolventen und hochdekorierten Wissenschaftler und Linksammler.

wetterstein schrieb:
Wer jemals auch nur ein einziges Paper in einem reputablen Journal untergebracht hat weiß, dass es in den exakten Wissenschaften
( MINT/Medizin) immer um Qualität und nie um Quantität geht. (Bei Gender"Wissenschaften" , Politologie et. al. mag das anders sein)
Der Link zu dem reputablen Journal in welchem du ein Paper untergebracht hast. Nicht irgendeinen neuen, anderen Link....
 
wetterstein schrieb:
Talabfahrer schrieb:
Wenn hier mit irgendwelchen Preisen der Strombörse herumgeworfen wird, dann wäre es vielleicht angemessen, wenigstens die Originalquelle zu verlinken, z.B.
EPEXSPOTAUCTION 21/01/2019 - 27/01/2019
Ich persönlich ziehe es immer vor, nicht von irgendjemandem aufbereitete Daten heranzuziehen, auch wenn das vielleicht etwas mühsamer ist.
"Die European Energy Exchange (EEX) ist ein Marktplatz für Energie und energienahe Produkte und Teil der EEX Gruppe.[2] Die EEX (bzw. die Börse selbst) unterliegt als öffentlich-rechtliche Institution dem deutschen Börsengesetz."https://de.wikipedia.org/wiki/European_Energy_Exchange

Wo ist das Problem ?
Hat sich bezüglich der EEX für mich schon geklärt. Ich hatte nicht mitbekommen, dass die eine ganze Reihe von Webseiten betreiben und bin bei einer Suche nach "EPEX" auf der von mir verlinkten Seite gelandet. Die "-transparency" Seite gehört aber zur selben Familie, und deswegen war mein Einwand bezüglich "Originalquelle" nicht zutreffend. Tut mir Leid.
Dass der "Spotpreis" in einer windigen zweiten Nachthälfte am Wochenende gegen Null geht, ist ja nicht verwunderlich, denn da weiß man nicht, wohin mit dem Stromüberschuss aus den Offshore Windparks. So weit, dass man per Fernsteuerung ein paar Millionen Elektromobile schnell mal an ein dafür ausreichend leistungsfähiges und steuerbares Netz hängt und die alle bis zum Überlaufen <Traummodus an> und für den Endkunden dann sogar besonders günstig </Traummodus aus> auflädt, sind wir wohl noch lange nicht.
 
wetterstein schrieb:
Wer jemals auch nur ein einziges Paper in einem reputablen Journal untergebracht hat weiß, dass es in den exakten Wissenschaften
( MINT/Medizin) immer um Qualität und nie um Quantität geht. (Bei Gender"Wissenschaften" , Politologie et. al. mag das anders sein)

Wer wirklich wissenschaftlich arbeitet, versucht auch, sich in andere Wissenschaften hineinzudenken und würdigt diese nicht sofort ab. Ich habe lange genug in der Wissenschaft (in meinem Fall: Mittelalterliche Geschichte) gearbeitet, um mit Respekt den anderen Disziplinen ggü. aufzutreten. Und es braucht schon eine gehörige Portion Arroganz, um Wissenschaften, die man - und das unterstelle ich dir bei allem Respekt, man gar nicht kennt, per se die Wissenschaftlichkeit abzusprechen. Ich könnte jetzt auch von der durchschnittlichen Qualität von Doktorarbeiten in der Medizin ankommen, aber ich akzeptiere einfach, dass manche Wissenschaften andere Traditionen haben und betrachte sie deshalb nicht von oben herab, denn ich kenne - um bei diesem Beispiel zu bleiben - die Medizin auch nur von außen.
 
Christian Heinrich schrieb:
Ich könnte jetzt auch von der durchschnittlichen Qualität von Doktorarbeiten in der Medizin ankommen...
...die mit Wissenschaft im eigentlich Sinn tatsächlich oft kaum etwas zu tun haben. Da kann ich dir folgen. Genauso wie mit der Einschätzung, dass Geschichte, Ökonomie, Jura et. al. selbstverständlich auch zu den exakten Wissenschaften zählen.
Deren Vertreter wie z.B. Prof. Max Otte, Daniele Ganser, Wolfgang Effenberger, Anthony C. Sutton und vielen anderen begegne ich mit größtem Respekt und deren Bücher und Vorträge kann ich nur jedem weiterempfehlen.
Zu bedenken gebe ich dass mein Kommentar um die Hauptaussage verkürzt - und aus dem Kontext (einer, ohne Zweifel, hitzigen Disskussion: https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?f=35&t=22965&p=5186466&hilit=mint#p5186466) gerissen wurde.

Trotzdem gibt es sehr große Unterschiede in der "Wissenschaftlichkeit" und im Anspruch der unterschiedlichen Disziplinen.
So etwas wie:
"Drei amerikanische Geisteswissenschafter fingieren 21 absurde Fachartikel in Unterdisziplinen von Cultural Studies und kritischer Theorie; 7 davon wurden in arrivierten wissenschaftlichen Fachjournalen publiziert oder zum Abdruck vorgesehen. Sind diese Forschungsbereiche deshalb in der Krise?"
https://www.nzz.ch/feuilleton/wie-man-blanken-schwindel-als-wissenschaft-verkauft-ld.1426987

wäre doch in den exakten Wissenschaften viel schwerer möglich, oder?
 
Talabfahrer schrieb:
So weit, dass man per Fernsteuerung ein paar Millionen Elektromobile schnell mal an ein dafür ausreichend leistungsfähiges und steuerbares Netz hängt und die alle bis zum Überlaufen <Traummodus an> und für den Endkunden dann sogar besonders günstig </Traummodus aus> auflädt, sind wir wohl noch lange nicht.
Vielleicht auch nie. Der EPEX SPOT Preis geht dann gegen Null oder sogar darunter weil/wenn es zuwenig Abnehmer gibt (und die Windturbinen nur teilweise gedrosselt werden können). Entgegen der Meinung von Annalena Baerbock kann das Netz eben doch nicht speichern :wink:
 
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