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Die große Klima-Diskussion

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Theo schrieb:
Ob und wieviel der veränderte Winkel der Erde zur Sonne ( Sonnenauf- und untergängehier in den Alpen in der kürzesten Jahreszeit teils deutlich verschoben ) zum Klimawandel beiträgt weis ich nicht, Fakt ist das aber trotzdem auch. Es ist auch möglich dass dieser veränderte Winkel menschengemacht ist, unterirdische Atombomben wurden ja schliesslich genug gezündet.
Jetzt wirds richtig absurd.

Julian96 schrieb:
noisi schrieb:
Dann beziehen wir das mal nicht nur auf den Meerespiegel sondern ganz allgemein auf den Klimawandel. Was für einen Unterschied macht es ob es nun Schlimm, ganz Schlimm oder völlig katastrophal wird?
Ich hatte geschrieben "andere/stärkere Phänomene", für mich war damit eigentlich klar, dass nicht nur der Meeresspiegel gemeint war.
Zum zweiten Teil, es macht den Unterschied, dass im Fall schlimm eine schnelle und deutliche Reduktion aller aktuell negativen Umwelteinflüsse durch den Menschen ausreicht um die Folgen so weit einzugrenzen, dass den schon aufgetretenen Effekten mit entsprechender Technologie noch entgegengewirkt werden kann bzw. wir noch in der Lage sind uns (und auch große Teile des restlichen Planeten) noch anzupassen.
Im Fall katastrophal ist in meinen Augen eh alles hoffnugslos und der Klimawandel ist schon soweit fortgeschritten, dass ein Kipppunkt überschritten wurde und wir selbst wenn wir ab morgen alle Probleme gelöst hätten nichts mehr unternehmen können. Das Klima würde sich so ändern, dass wir keinerlei Chancen mehr zu überleben hätten.
Also ist es schlimm und man sollte vielleicht doch versuchen das ganze irgendwie zu begrenzen?

Julian96 schrieb:
z.B. die extremen Brände im Amazonas aktuell. Diese tragen sicherlich dazu bei, dass grade alles noch etwas beschleunigt wird. Weiß leider nichtmehr wo ichs gelesen habe aber ich erinnere mich etwa an die Worte "Das wir bereits bei einer Erwärmung von rund 1,5 Grad eine derartige Steigerung an Bränden verzeichnen haben wir nicht erwartet".
Also wenn jemand von Menschen gelegte Feuer vorhersagen kann, dann würde ich ihm hellseherische Fähigkeiten unterstellen.
 
Fab schrieb:
Möchte drauf hinweisen, daß Afrika binnen 20 Jahren seine Bevölkerung bei deutlichem Wirtschaftswachstum von 1,1 Milliarden auf 2,1 -2,5 Milliarden mehr als verdoppeln wird.
Einige Wissenschaftler gehen auch davon aus das es zur Klimawandelbeschränkung und auch aus Ernährungsmöglichkeiten der zukünftigen Weltbevölkerung unbedingt notwendig ist, deren in manchen Ländern teilweise exzessive Zunahme drastisch zu beschränken. Das funktioniert aber nur wenn funktionierende Sozialsysteme dafür sorgen das nicht das Einkommen vieler Kinder nötig ist um im Alter nicht zu verhungern :!:

Julian96 schrieb:
Keine Flaschinformationen, aber man hebt halt die Argumente, die einen bekräftigen schon gerne deutlich hervor, während die Gegenseite nur knapp erwähnt wird. Andererseits wer macht das schon nicht, ich glaube niemand vertritt eine Seite und macht sich für die andere stark.
Deshalb versteckt sich hinter der Umweltschutzargumentation so mancher Harcoregrüner auch gleich die möglichst komplette Abschaffung des Individualverkehrs. Abgesehen davon das ich nur Verkehrsvarianten nutzen würde in denen ich während der Fahrt rauchen kann bin ich auch allgemein menschenablehnend genug um nicht mit mehreren die ich nicht kenne beispielsweise in einem Bus sitzen zu wollen. Wenn sich der Individualverkehr zukünftig so gemäßigt verteuert das man aber unnötige Fahrten unterlässt bekommen wir mit einer technologieoffenen Umstellung die Co2 - Reduktion meiner Einschätzung nach schon hin. Allerdings sehe ich deshalb einen Schwerpunkt auf Wasserstoff oder Alternativkraftstoffe nicht nur weil dafür Teile der bestehenden Infrastruktur wie beispielsweise Tankstellen weiter genutzt werden könnten sondern sich das Batterieproduktions - und Rohstoffproblem nicht in möglicherweise unlösbarem Ausmaß stellt.
Bez. der SUV´s teile ich allerdings teilweise die grüne Position denn meinen Beobachtungen auf den Straßen nach dienen die primär nur zum Angeben oder Agressionsabbau; daher mein Vorschlag nicht nur eine Flottenemmissionsgrenze sondern auch eine generelle Höchstgrenze der Motorleistung bei allen Fahrzeugen unter 3,5 To Hzgg. einzuführen (unabhängig vom Antrieb), dann löst sich das Problem binnen weniger Jahre von selbst. Wenn einer mit nem Pickup nen schweren Anhänger zieht käme er mit beispielsweise 110 KW auch weiter aber eben bissl langsamer; andererseits machte der typischen SUV - Klientel ein solches sicher keinen Spaß mehr... ;)
 
gelöscht
 
Theo schrieb:
.......Jetzt müsste man sich dann nur noch anschauen wo z.B. nach dem grossen Tsunami wieder genau am Wasser wieder aufgebaut wurde. Wenn sie es dann selber in dem Moment auch nicht intelligenter und nachhaltiger lösen können wir auch durch ein komplett anderes Verhalten unsrerseits ab einem gewissen Zeitpunkt dann einfach auch nicht mehr helfen, vor allem wenn es sich dabei dann noch um Länder / Regionen handelt wo für die herrschende Schicht ein Menschenleben nichts zählt und es dieser Elite relativ egal ist wenn wieder ein paar Hundertausen dabei drauf gehen.............
Lieber Theo, manchmal ist es nicht so wie es scheint.
Zu Thailand kann ich nix sagen, aber zu Sri Lanka schon. Dort plante die Regierung den direkten Küstenstreifen an der Ostküste, von Passikudah via Batticaloa bis Hambantota, nach der Zerstörung quasi freizuräumen.
Die Bevölkerung hat sich mit Händen u. Füßen gewehrt, da sie ja nicht aus touristischen Gründen dort lebt, sondern vom Meer lebt.
Es wurde unterstellt, die Sicherheitsargumente wären nur vorgeschoben - man wolle die wertvollen Küstenlagen der Tourismusindustrie zuschieben.
 
Petz schrieb:
Deshalb versteckt sich hinter der Umweltschutzargumentation so mancher Harcoregrüner auch gleich die möglichst komplette Abschaffung des Individualverkehrs.

Nicht nur mancher, Habeck, der Vorsitzende der Grünen in D, hat das selber in ner Talkshow gesagt, dass er Autos wenigstens aus den Städten komplett raus haben will.

Im Moment geht mir die Klimahysterie ziemlich auf den Senkel. Überall nur Klimakrisen-Propaganda, keinerlei Objektivität, sondern nur Schüren von Angst und Hetze gegen jeden der nicht 100% und ohne Rücksicht auf Verluste alles mögliche verbieten und verteuern will.

Grade die Medien, in einer Tour rauf und runter als stünde der Weltuntergang bevor. Und auch CDU und CSU wollen jetzt Steuererhöhungen durch die Hintertür, denn der Zertifikatehandel ist so geplant dass Raffinierien und Ölmultis dadurch eine "Klimaabgabe" zahlen müssen, und der schlägt sich dann natürlich 1:1 an der Zapfsäule nieder. Ursprünglich wurde mal gefordert, dass diese Steuererhöhungen dann als Kopfpauschale zurückgezahlt werden (sodass der der wenig verbraucht ein Plus macht, der der viel verbraucht mit dem dicken SUV dagegen draufzahlt), aber das wird bei unserer Regierung natürlich nicht passieren, schon gar nicht dass 100% der Steuer als Kopfpauschale zurückgezahlt werden.

Ist echt schade, die CSU stand mal für Vernunft in der Politik, jetzt macht sie beim Aktionismus mit (und Wähler wird sie so nicht gewinnen können, denn den Grünen und ihren Wählern geht es nicht weit genug und die wählen daher weiter das Original, ist genau das gleiche wie bei der AfD, wo die CSU auch mal ne Zeit lang versuchte rechts zu überholen), in der Frage gibts also im Prinzip nur AfD und FDP mit nicht dermaßen extremen Positionen.
 
Was ich aussagen wollte, ist dass die CDU/CSU kaum Wählerstimmen gewinnen kann, indem sie auf Grün macht. Denn die Wähler die Grün wollen, denen geht es nicht weit genug, und die Wählen das Original.

Diejenigen aber, die eigentlich CDU/CSU zugeneigt sind, aber denen die grüne Politik von CDU/CSU zu weit geht, müssen dann zu AfD oder FDP wechseln.

Denn man muss auch mal festhalten, dass die extremen Umweltschützer eine Minderheit sind, wenn auch eine extrem laute. Und die Medien leisten ihren Beitrag dazu, von den Journalisten sind laut Umfragen 40% den Grünen zugeneigt (CDU/CSU nur 10%).
 
Das Schlimmste an den ganzen Linksgrünen, FFFs-Unwissenden und sonstigen Ökofanatikern finde ich, dass die immer nur fordern und verbieten. Praktikable Lösungsvorschläge gibt es von denen eher selten. Und mal Aussagen dazu, was mit den ganzen Menschen, die durch Abschaffung der Kohlekraftwerke, Tagebaue, Autoindustrie, Kreuzfahrtschiffen etc. ihren Job verlieren, passieren soll, gibt es auch nicht. Genauso wenig hört man was davon, wie Menschen, die nicht entlang der Haupt-ÖPNV-Linien leben und arbeiten oder zu Nicht-Mainstream-Zeiten irgendwo hinmüssen, sich über weitere Strecken fortbewegen sollen, gibt es auch nicht.
 
Es wäre aus Sicht der CSU nicht zu verantworten das Thema Umwelt u. Klima, das vielen auf den Nägeln brennt, ausschließlich den Grünen und anderen Linken zu überlassen. Aktuelle Umfragen geben Söder da recht.
Mir ist das ganz recht, da ich mir von der CSU u. dem tüchtigen bayer. Beamtenapparat doch einen rationalen Zugang zum Thema erhoffe.

Medial bin ich auch genervt, da man bei jeder Diskussionsrunde denken könnte D besteht nur aus Prenzlauer Berg, Neukölln u. Mitte.
Die Ballungszentren brauchen komplett andere Lösungen als die Fläche - und in D wohnen immer noch mehr in der Fläche als in der Stadt.
Ich wohne auch am Land und brauch das Auto, wie eine überwältigende Mehrheit bei uns auch.

Daß ein Großteil der Autos aus der Stadt verwiesen wird, daran hab ich keinen Zweifel. Als ich neulich wieder in Wien war, fand ich es schon angenehm daß der Autoverkehr in der Innenstadt zugunsten des ÖPNV zugedrängt war.
 
Jan Tenner schrieb:
in der Frage gibts also im Prinzip nur AfD und FDP mit nicht dermaßen extremen Positionen.
Merkste was? Aus Sicht eines Geisterfahrers machen auch alle anderen etwas extrem falsch.
Hier AFD und FPD sozusagen in einen Topf zu werfen behagt mir allerdings gar nicht denn was ich an der FDP - Position (im Gegensatz zu der der in Bezug auf den Klimawandel völlig ignoranten AFD) für absolut vernünftig halte ist das Offenhalten der technologischen Lösungen. Z. B. das grüne und linke Verbot von Verbrennungsmotoren unabhängig vom Treibstoff verwehrte uns die von mir weiter oben erwähnte teilweise Nutzung bestehender Infrastruktur; selbst bei einem schlechteren Wirkungsgrad bei der Herstellung synthetischer Kraftstoffe mit Hilfe von rein Co2 - neutralen Energiequellen spricht das meiner Meinung nicht per se gegen diese Technologie da der "Rohstoff" praktisch unbegrenzt zur Verfügung steht. Abgesehen davon wären Alternativkraftstoffe einfach in den bestehenden Lagern als Puffer speicherbar und liessen sich nicht nur zur Mobilität sondern genauso auch für bestehende Gebäudeheizungen mit wenn dann nur Brennerwechsel nutzen ohne das man Stromtrassen mit immensem Aufwand für die E - Mobilität ausbauen muß aber daneben dann bereits vorhandene Pipelines unnütz verrotten...:ja:
 
FIGHT FOR FUTURE! Klima retten heißt: Kapital – entmachten, enteignen, überwinden!
Die Klimagerechtigkeitsbewegung muss sich weiter radikalisieren, die Aktionsmethoden müssen sich zuspitzen und über symbolischen Protest hinausgehen. Die Rettung des Klimas bleibt Handarbeit!
“die plattform” ist eine anarchokommunistische Organisation.
https://www.dieplattform.org/2019/09/17/fight-for-future-klima-retten-heisst-kapital-entmachten-enteignen-ueberwinden/#more-659
 
ThomasZ schrieb:
Genauso wenig hört man was davon, wie Menschen, die nicht entlang der Haupt-ÖPNV-Linien leben und arbeiten oder zu Nicht-Mainstream-Zeiten irgendwo hinmüssen, sich über weitere Strecken fortbewegen sollen, gibt es auch nicht.

Mich wunderts, dass bisher (analog zur Aussage einer Französin: Wenn sie kein Brot haben, sollen sie Kuchen essen) noch kein Vorschlag kam, dass die Pendler in Gegenden, wo es keine Bus- oder Bahnlinien gibt, doch mit dem Taxi fahren sollen.
 
j-d-s schrieb:
Petz schrieb:
Deshalb versteckt sich hinter der Umweltschutzargumentation so mancher Harcoregrüner auch gleich die möglichst komplette Abschaffung des Individualverkehrs.
Nicht nur mancher, Habeck, der Vorsitzende der Grünen in D, hat das selber in ner Talkshow gesagt, dass er Autos wenigstens aus den Städten komplett raus haben will.
Umso unverständlicher, da bekanntlich der Autoverkehr neben dem CO2-Ausstoß KEINE negativen Folgen hat. Flächenverbrauch oder Luftverschmutzung durch Ruß, NOx oder Feinstaub gibt es nicht.
Autos aus den Innenstädten zu verbannen würde demnach nur der Umwelt helfen, kein Mensch hätte dadurch auch nur den geringsten Vorteil.
 
gelöscht
 
Da Lärm krank machen kann, würden Städte auch etwas gesünder werden, wenn die Städte "nur" ruhiger werden würden. Hat aber mit Klimawandel kaum was zu tun.
 
Fab schrieb:
Als ich neulich wieder in Wien war, fand ich es schon angenehm daß der Autoverkehr in der Innenstadt zugunsten des ÖPNV zugedrängt war.
zurückgedrängt würd ich nicht gerade sagen, da sollte noch wesentlich mehr gehen
eigentlich sollte der gesamte 1.bezirk fuzo werden...
aber die spö scheißt sich ziemlich an und die grünen mit grad mal um die 10% sind zu schwach um sich gegen rote blaue und schwarze "verkehrsexperten" durchzusetzen.
manfred juraczka und toni mahdalik strotzen ja nur so von expertise..
und unser ex-kanzler mit seinem geilomobil sagt ja auch einiges aus
dazu noch die schmierblattln krone, österreich und heute
sieht man auch wieder schön an der diskussion /w radwegbau entlang der linken wienzeile

paris bzw. zahlreiche niederländische und franz. städte sind da derzeit eher als vorbilder zu nennen
 
Ich hab bewusst "zurückgedrängt" und nicht "eleminiert" geschrieben. Ist ja immerhein eine Stadt mit 1,9 Mio Einwohnern.
Bin mal vom Parkring Richtung Stephansplatz reingegangen. Praktisch Null Verkehr.

Den ganzen 1en zur Fußgängerzone zu machen find ich schon extrem. Die 16.0000 Bewohner des alten Kerns sollen wohl zu gunsten von flanierenden Chinesen, Italienern u. Piefkes ;D ausgelagert und komplett entrechtet werden? Quasi "Sisis Imperial Disneyland".

Was ist dort angedacht? Sollen die Anwohner dann kein Recht mehr ihr Haus anzufahren? Oder nur zu eingeschränkten Zeiten? Oder begegnungsmäßig wie in der MaHü? Es kann ja keiner beispielweise einen Kasten Getränke kilometerweit heim schleppen.
Ich wohn im Dorf, allerdings in Stadtnähe - muss trotzdem alles mit dem Auto machen.
 
Da ist er endlich wieder, der gute Getränkekasten, wegen dem man ja unbedingt ein Auto braucht. :wink:
Dabei
  • Gibt es durchaus auch andere Fahrzeuge, mit denen man hervorragend Kisten transportieren kann, zB (E-) Lastenfahrräder, Anhänger usw
  • Erklärt der Getränkekasten auch nicht, warum man pro Haushalt mehrere Autos braucht, Tendenz steigend
  • Würde selbst wenn es beim Kistentransport absolut keine Alternative zum Auto gäbe nicht erklären, warum zwangsläufig jeder Haushalt ein Auto besitzen muss
 
Klimawandel? Ein Professor analysiert die Situation
500 europäische Wissenschaftler aus 15 EU-Ländern, aus technischen und naturwissenschaftlichen Fachdisziplinen, erarbeiten zur Zeit einen Offenen Brief an die neue EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Darin betonen sie, dass CO2 kein Klimakiller sei. Auch der Temperaturanstieg sei im Rahmen der natürlichen Klimazyklen der Erde durchaus normal und habe keine menschliche Ursache.
https://eifelon.de/region/klimawandel-ein-professor-analysiert-die-situation.html?fbclid=IwAR3O8OlvmTu8KHvlLj3RWqvE3icEHUu6GKIzDgdFxEPVCQGKHX21Plw_Fvo
 
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