• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Die große Klima-Diskussion

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
NeusserGletscher schrieb:
Gilt dies auch für die Erzeugung von Strom aus AKW? :lol:
Da wäre die Konsequenz aber auch, Atomkraftbefürworter an den Kosten für eventuelle Störfälle, Endlagerung, Kraftwerksabbauten etc. zu beteiligen - könnte durchaus in ein existenzbedrohendes Vergnügen ausarten... :wink:
 
kaldini schrieb:
Atomkraft wurde, aus den allgemeinen Steuern, mit über 300 Mrd. Euro subventioniert (https://www.greenpeace.de/klimaschu.../atomstrom-304-milliarden-euro-subventioniert). Nur dadurch war die Stromerzeugung dadurch möglich. Hinzu kamen Sicherheiten bei einem Störfall sowie kommen die Kosten für die Endlagerung (teilweise durch die Konzerne).

Nur 300 Mrd Euro? Offenbar ist diese Zahl sogar um die Inflation bereinigt, eine weitere Studie des FÖS aus dem Jahr 2020 spricht von 287 Mrd. Euro (real in Preisen von 2019) für den Zeitraum 1955-2022.

Verglichen mit den 500-1000 Mrd Euro für 25 Jahre Energiewende, die in dem Interview genannt werden, sind das Peanuts. Zumal AKW eine garantierte Leistung haben, Sonne und Wind dagegen nicht.
 
Immer diese berühmte Sache mit den Äpfeln und den Birnen. Darin haben wir ja hier einen wirklichen Experten!
Die kolpotierten 500-1000 Mrd Euro für die von dir so bezeichnete Energiewende müssten dann wohl auch reine Subventionen aus Steuergeldern sein? Dem ist allerdings nicht so...

Sind in den Kosten für die AKW auch schon die Milliardenbeträge für den Rückbau (natürlich aus Steuergeldern) enthalten? Die ehemaligen Betreiber haben das ja damals fix auf uns Steuerzahlende ausgelagert... Die Ewigkeitskosten für die (vielleicht) irgendwann mal nötige End- und bereits stattfindende "Zwischenlagerung" (natürlich aus Steuergeldern)?
 
man sollte auch die mögliche Unkorrektheit aktuellen Wissenschaftsstands einbeziehen.(Asbest, Contergan )

sie vergleichen die Erosion von Windrädern mit dem Abrieb von Schuhsohlen. also ungefährlich.
Der Abrieb von Schuhsohlen wird aber durch die Wasserkläranlage entfernt während die EpoxydharzNanopartikel durch die Norddeutschen eingeatmet und von allen Fischessern ins Hirn transportiert wird.
 
Wenn dem so wäre dann müssten wir alle bereits aus der Vergangenheit deutlich mehr epoxygeschädigt sein, denn in meinen Kinder-, und Jugendtagen waren Filter in Karosseriewerkstätten ein absolutes Fremdwort und der ganze Schleifstaub der bei Reparaturen zwangsläufig anfiel, gelangte in die Umgebung. Dazu kommt noch das zur damaligen Zeit wenn irgendmöglich Blechschäden durch Schweißen und Kitten ausgebessert und nicht durch Teiletausch instandgesetzt wurden.
 
jo26861 schrieb:
man sollte auch die mögliche Unkorrektheit aktuellen Wissenschaftsstands einbeziehen.(Asbest, Contergan )

sie vergleichen die Erosion von Windrädern mit dem Abrieb von Schuhsohlen. also ungefährlich.
Der Abrieb von Schuhsohlen wird aber durch die Wasserkläranlage entfernt während die EpoxydharzNanopartikel durch die Norddeutschen eingeatmet und von allen Fischessern ins Hirn transportiert wird.
Richtig!
Von diesem Irrsinn bin ich genauso geschädigt, das merke ich täglich. Leider muss ich auch die durch Erosion freigesetzten Nano-Lackpartikel von Flugzeugen einatmen, ganz zu Schweigen von dem Zeug das SIE versprühen um uns gefügig zu machen. Selbstredend gelangt durch die Fischerei auch kein Mikroplastik ins Meer. Die Abrieb von Fischernetzen, von Tauen (sind Schiffe eigentlich auch lackiert?), die Unmengen von emittierten Ruß, werden ganz natürlich abgebaut. Dauert nur ein paar Jahre.
Das steht im krassen Widerspruch zu dem, was man etwa dem Autoverkehr vorwirft. Alle giftigen Abgase werden schon lange herausgefiltert, die 150.000 Tonnen Reifenabrieb (aus Naturkautschuk) die jährlich allein in Deutschland anfallen werden mit deutscher Gründlichkeit in den Kläranlagen entfernt. Der Bremsabrieb düngt die Felder - und draußen scheint die Sonne. Ich weiß gar nicht was hier alle für Probleme haben. Es sind vor allem die Windkraftanlagen die uns das Leben schwer machen.
 
In den letzten Jahren ist die Zahl der Patient:innen mit entzündlichen Darmerkrankungen sprunghaft angestiegen. Viele von ihnen leiden unter schweren und oft behindernden chronischen gastrointestinalen Symptomen.

https://www.mondosano.de/news/krankheiten/chronisch-entzuendliche-darmerkrankungen-ced/anstieg-von-entzuendlichen-darmerkrankungen/

Sie wissen es einfach nicht.............
sie sagen es seien Hamburger und Pizza.

Ich habe kein Labor bin kein Arzt. Ich tippe halt mal auf Toxine, Umweltgifte, Lebensmittelzusatzstoffe etc.

und Nanopartikel, die sich ansammeln und nicht aus dem System entfernt werden können. der milliarden Jahre alte Körper kann nachts ganz gut kaputte Eiweiße entfernen.
für Nanopartikel wurde er nie gebaut.
 
Das Thema Nano-Partikel / Mikroplastik etc. erfordert sicher Aufmerksamkeit. Ich kann mir aber definitiv nicht vorstellen, dass ausgerechnet die Windkraftanlagen hier Prio eins sein sollen…
 
Pancho schrieb:
Das Thema Nano-Partikel / Mikroplastik etc. erfordert sicher Aufmerksamkeit. Ich kann mir aber definitiv nicht vorstellen, dass ausgerechnet die Windkraftanlagen hier Prio eins sein sollen…

.........

wenn ein Fisch Plastik frisst und du den Fisch sind die Partikel so groß daß sie einfach wieder ausgeschieden werden.

Nanopartikel durchdringen die Darmbarriere ohne Widerstand ins Blut durch die BlutHirnschranke ins Gehirn und setzen sich an Neuronen fest. der springende Punkt ist hier wahrscheinlich elektrische Ladung bzw unterschiedliche Pontentiale.

das fiese ist das du dem schutzlos ausgeliefert bist im Norden. du musst atmen.
 
Im Gegensatz zu den Experten, die Deutschland mit Windrädern zupflastern, haben die Atomlobbyisten niemals eine Energiewende zum Preis einer Kugel Eis versprochen.

Aber es ist müssig, über Kernenergie zu reden. Ich halte AKW für eine Phantomdebatte (in Deutschland). Weder gibt es die politischen Mehrheiten, noch die gesellschaftliche Akzeptanz und erst recht nicht die Techniker und Ingenieure. Angesichts bisher bekannter Fahrlässigkeiten beim Umgang mit dieser Hochrisikotechnologie sehe ich auch nicht, wo hier ein Umdenken eingesetzt hätte.

Solar und Wind haben haben 2023 einen Anteil von 40% am erzeugten Strom. Leider geht aus den Statistiken nicht hervor, wie viel Strom davon auch wirklich zum Zeitpukt der Erzeugung in Deutschland verbraucht wurde, oder wieviel davon ins Ausland verschenkt werden musste. Offenbar hat man den Zusammenhang zwischen Strombedarf und -Erzeugung noch nicht begriffen oder die Zahlen sind so schlecht, dass man nicht drüber reden möchte. Beim Gesamtenergieverbrauch lagen 2023 Sonne und Wind mit 16,5% in etwa gleichauf mit Kohle. Obwohl Kohle zu einem großen Teil verstromt wird.

Auf der Erzeugerseiten haben Sonne und Wind 2023 ca. 199 TWh Strom erzeugt, Kohle 135 TWh. Wieso liegen dann Kohle und Sonne/Wind auf der Verbraucherseite gleichauf? Die Antwort könnte in den 42 TWh Strom liegen, die wir in absoluten Zahlen exportiert haben. Zu welchem Preis? Gabs dafür noch Geld oder musste Deutschland sogar noch für die Abhahme des Überangebotes zahlen?

Wenn ich jetzt in einer stark vereinfachten Überschlagsrechnung den mutmaßlich ins Ausland verschleuderten Anteil von Sonne und Wind von der Stromerzeugung abziehe, dann hatten Sonne und Wind 2023 lediglich einen Anteil von 27% an dem im Land erzeugten und benötigten Stroms. 27% klingt natürlich nicht mehr so schick wie 40%. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte.

Das sind die Fragen, mit denen wir uns beschäftigen sollten. Denn mit jedem konventionellem Kraftwerk mit garantierter Leistung, was gegen allen technischen Sachverstand jetzt noch abgeschaltet wird, steigt die Volatilitität im Netz und steigen die Kosten. Und mit jedem weiteren Solarpanel und Windrad erzeugen wir Überschüsse zu einem Zeitpunkt, an dem wir sie selbst gar nicht brauchen, weshalb wir die Anlagen entweder für viel Geld abregeln oder den Strom ins Ausland verschenken müssen.

Anstatt weiter Windräder zu bauen, muss endlich die Frage der Speicherung angegangen werden. Und zwar sowohl kurzzeitig als auch saisonal. Ebenso muss der Ausbau der Stromtrassen forciert werden. Schluss mit den teuren Sonderwünschen für südliche Budesländer, die zwar den Strom aus dem Norden haben wollen, aber beim Ausbau der Stromtrassen eine Extrawurst für sich reklamieren. Und bevor diese Aufgaben nicht gelöst wurden, bleibt erst einmal alles so wie es ist. Der Schaden, der durch die bisherige Ignoranz angerichtet wurde, ist bereits groß genug.

Aber vielleicht zeigen uns die von den grünen Lobbyisten viel beschworenen anderen Länder, wie es geht. Wie man abseit der Wendekreise, zu kleiner Küstenlinie, bei dichter Besiedelung und hohem Anteil an Industrie das Kunststück hin bekommt, eine mehrheitlich auf Sonne und Wind gegründete sichere Versorgung mit elektrischer Energie zu bezahlbaren Kosten auf die Beine zu stellen. Da ja solche Propagandisten wie der verlinkte Spiegel Artikel suggerieren, dass uns andere Länder angeblich den Rang ablaufen, dann können wir getrost auch noch die paar Jahre warten, bis die erste Industrienation ihre Energieversorgung komplett auf Sonne und Wind umgestellt hat. Das kann ja nur noch eine Frage von wenigen Jahren sein. Also wenn ich dem Spiegel glauben schenken darf, dann werden wir noch vor 2030 erleben, wie sich die erste Industrienation endgültig von fossilen Energiequellen verabschiedet. Dann müssen wir nur noch unsere Energieexperten dort hin schicken um deren Konzept zu kopieren. Vielleicht finden sie dort dann das Perpetuum Mobile. Wer weiß?
 
Ich würde ja Gas als Übergangstechnologie benützen bis supraleitende QuantenNukleareaktoren zur Verfügung stehn.
industriell in Massenproduktion gefertigt ab 500 Einwohner Dörfer . Reaktoren 8 Generation.....

spart man sich alle Hochspannungsleitungen die 6% Verlust pro 100 km haben, (Hamburg nach BASF Ludwigshafen mir wird schlecht) Kupfer und Stahl. sie verschandeln nicht mehr den Acker.
wenn ein Reaktor genehmigt ist , sind wahrscheinlich weitere Standort Genehmigungsanfragen schnell. außer natürlich in D.

Hab ich geträumt.... wie auch Neuralink, kann ich mir den Oberschenkelexpander als Zubehör für die Harakiri kaufen.
 
jo26861 schrieb:
NeusserGletscher schrieb:
jo26861 schrieb:
spart man sich alle Hochspannungsleitungen die 6% Verlust pro 100 km haben

moderne HGÜ liegen so bei 3% pro 1.000 km

sind die auch gebaut?

Teils / Teils. Naja, eher Teils :lol:

jo26861 schrieb:
mir schwant Genehmigungsverfahren und Bürgerinitiativen abwehren dauert 20 Jahre. also müssten 80% alte auf den Blumenwiesen stehen????

Laut einem Artikel in der Zeit hatten wir 2023 in Deutschland 35.000 Kilometer (Fern-) Leitungen insgesamt. Mutmaßlich überwiegend konventionelle Bauart. 12.000 Kilometer befanden sich in Planung oder im Bau. Mutmaßlich überwiegend HGÜ. Und es bestünde Bedarf für weitere 14.200 Kilometer.
 
Ich habe mal eine Fleißaufgabe für jene, die immer die Ansicht vertreten, Deutschland würde nicht genügend tun, andere Länder wären viel weiter, wir müssten unsere Anstrengungen verdoppeln usw.

World in Data hat nun endlich die Zahlen für 2023 online. Demnach beträgt der Anteil von Sonne und Wind an der Stromerzeugung in Deutschland ca. 40%. In den USA sind es 15,6% und in China 15,5%.

Ich habe ehrlich gesagt keine Zeit, alle angebotenen Länder durchzuklicken. Falls jemand ein Industrieland findet, was einen höheren Anteil von Sonne und Wind an der Stromerzeugung als Deutschland hat, dem spendiere ich eine Trittin Kugel Energiewenden-Eis. (Spanien habe ich schon selbst gefunden, Australien ist nahe dran). Länder zwischen 40 Grad Nord und 40 Grad Süd schließe ich aber eh aus. Wer in Erdkunde aufgepasst hat, der weiß, warum.

Und nur für den Fall, das jemand den Sinn der Frage nicht versteht:

  1. wenn man da anfängt, wo Deutschland vor 10 Jahren war, dann lassen sich Zuwächse viel leichter realisieren als wenn bereits 40% des Stroms von Sonne und Wind kommen
  2. mit jeder Quelle (Sonnenkollektor / Windrad), die keine garantierte Leistung hat, potentieren sich die Probleme. Scheint die Sonne oder weht der Wind, hat man Energie im Überfluss. Bleibt beides aus, muss der Strom wo anders herkommen.
  3. bis zu einem bestimmten Anteil ist das ohne Speicherung noch wirtschaftlich. Diesen Punkt haben wir IMHO schon längst überschritten
  4. jenseits des 40sten Breitengrades wird es zunehmend unwirtschaftlicher, im Winterhalbjahr noch Strom aus Sonne zu erzeugen
 
NeusserGletscher schrieb:
Im Gegensatz zu den Experten, die Deutschland mit Windrädern zupflastern, haben die Atomlobbyisten niemals eine Energiewende zum Preis einer Kugel Eis versprochen.

Aber es ist müssig, über Kernenergie zu reden. Ich halte AKW für eine Phantomdebatte (in Deutschland). Weder gibt es die politischen Mehrheiten, noch die gesellschaftliche Akzeptanz und erst recht nicht die Techniker und Ingenieure. Angesichts bisher bekannter Fahrlässigkeiten beim Umgang mit dieser Hochrisikotechnologie sehe ich auch nicht, wo hier ein Umdenken eingesetzt hätte.

Solar und Wind haben haben 2023 einen Anteil von 40% am erzeugten Strom. Leider geht aus den Statistiken nicht hervor, wie viel Strom davon auch wirklich zum Zeitpukt der Erzeugung in Deutschland verbraucht wurde, oder wieviel davon ins Ausland verschenkt werden musste. Offenbar hat man den Zusammenhang zwischen Strombedarf und -Erzeugung noch nicht begriffen oder die Zahlen sind so schlecht, dass man nicht drüber reden möchte. Beim Gesamtenergieverbrauch lagen 2023 Sonne und Wind mit 16,5% in etwa gleichauf mit Kohle. Obwohl Kohle zu einem großen Teil verstromt wird.

Auf der Erzeugerseiten haben Sonne und Wind 2023 ca. 199 TWh Strom erzeugt, Kohle 135 TWh. Wieso liegen dann Kohle und Sonne/Wind auf der Verbraucherseite gleichauf? Die Antwort könnte in den 42 TWh Strom liegen, die wir in absoluten Zahlen exportiert haben. Zu welchem Preis? Gabs dafür noch Geld oder musste Deutschland sogar noch für die Abhahme des Überangebotes zahlen?

Wenn ich jetzt in einer stark vereinfachten Überschlagsrechnung den mutmaßlich ins Ausland verschleuderten Anteil von Sonne und Wind von der Stromerzeugung abziehe, dann hatten Sonne und Wind 2023 lediglich einen Anteil von 27% an dem im Land erzeugten und benötigten Stroms. 27% klingt natürlich nicht mehr so schick wie 40%. Die Wahrheit liegt vermutlich irgendwo in der Mitte.

Das sind die Fragen, mit denen wir uns beschäftigen sollten. Denn mit jedem konventionellem Kraftwerk mit garantierter Leistung, was gegen allen technischen Sachverstand jetzt noch abgeschaltet wird, steigt die Volatilitität im Netz und steigen die Kosten. Und mit jedem weiteren Solarpanel und Windrad erzeugen wir Überschüsse zu einem Zeitpunkt, an dem wir sie selbst gar nicht brauchen, weshalb wir die Anlagen entweder für viel Geld abregeln oder den Strom ins Ausland verschenken müssen.

Anstatt weiter Windräder zu bauen, muss endlich die Frage der Speicherung angegangen werden. Und zwar sowohl kurzzeitig als auch saisonal. Ebenso muss der Ausbau der Stromtrassen forciert werden. Schluss mit den teuren Sonderwünschen für südliche Budesländer, die zwar den Strom aus dem Norden haben wollen, aber beim Ausbau der Stromtrassen eine Extrawurst für sich reklamieren. Und bevor diese Aufgaben nicht gelöst wurden, bleibt erst einmal alles so wie es ist. Der Schaden, der durch die bisherige Ignoranz angerichtet wurde, ist bereits groß genug.

Aber vielleicht zeigen uns die von den grünen Lobbyisten viel beschworenen anderen Länder, wie es geht. Wie man abseit der Wendekreise, zu kleiner Küstenlinie, bei dichter Besiedelung und hohem Anteil an Industrie das Kunststück hin bekommt, eine mehrheitlich auf Sonne und Wind gegründete sichere Versorgung mit elektrischer Energie zu bezahlbaren Kosten auf die Beine zu stellen. Da ja solche Propagandisten wie der verlinkte Spiegel Artikel suggerieren, dass uns andere Länder angeblich den Rang ablaufen, dann können wir getrost auch noch die paar Jahre warten, bis die erste Industrienation ihre Energieversorgung komplett auf Sonne und Wind umgestellt hat. Das kann ja nur noch eine Frage von wenigen Jahren sein. Also wenn ich dem Spiegel glauben schenken darf, dann werden wir noch vor 2030 erleben, wie sich die erste Industrienation endgültig von fossilen Energiequellen verabschiedet. Dann müssen wir nur noch unsere Energieexperten dort hin schicken um deren Konzept zu kopieren. Vielleicht finden sie dort dann das Perpetuum Mobile. Wer weiß?

der Bau von Speichern beschleunigt sich ja schon: https://www.ingenieur.de/technik/fa...tschland-plant-riesige-batteriegrossspeicher/
 
@NeusserGletscher:
Zum einen kommt es vor allem auf die Bedarfsdeckung an, wie Du selbst weiter oben geschrieben hast. Zum anderen nützt ein hoher Anteil erneuerbarer wenig, wenn der Rest umso dreckiger ist. Die NZZ titelt drastisch "Deutschlands Strommix gehörte auch im September zu den schmutzigsten in Europa". Der Artikel bietet übrigens einen interessanten Überblick https://www.nzz.ch/visuals/strom-und-gaspreise-in-deutschland-taeglich-aktualisiert-ld.1683901
 
NeusserGletscher schrieb:
Scheint die Sonne oder weht der Wind, hat man Energie im Überfluss.

und der Überschuss muss bezahlt werden daß andere ihn abnehmen.........je mehr Sonne und Wind gebaut wird desto mehr Überschuss der bezahlt werden muss.

was ich nicht verstehe . die könnten doch einfach abregeln und einfach nicht einspeisen.???

manchmal sehe ich schon 5 Windräder und nur eines läuft.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben