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Die große Klima-Diskussion

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Beim Thema CO2 Kreislauf haben buzi u. ich schon mal aneinander vorbei geredet.

Hab mal gelesen das der menschliche Anteil am Gesamtkohlenstoffkreislauf nur ein paar millionstel Prozent ausmacht 8O
 
Hat irgendjemand gestern nacht auf ntv die Sendung "die Klimalüge" gesehen?

Da hat eine ganze Reihe von Klimaforschern, auch Mitglieder des IPCC waren dabei, die anthropogene Klimaerwärmung rundweg verneint.

Wenn buzi u. piano das gesehen haben werden sie schon die Messer wetzen. :wink:
 
Genau!

K2 oder auch Chogori im Karakorum. 8611m
Vom Bergfuß bis zum Gipfel ca. 4.000m. Das Matterhorn würde 42 mal hineinpassen. Der Berg der Berge.

Wollte eigentlich den Mustagh Tower nehmen, habe aber kein gutes, kleines Bild gefunden.

Habe ich, dank der neuen Medienregeln, durch ein Bild des Matterhorns (was sonst :D ) ersetzt.
 
Aus der Tagesschau des Schweizer Fernsehen vom 24.10.07

Klimaerwärmung
Geologen der Universität Bern kommen zum Schluss, dass es Klimaerwärmungen auch in den letzten Jahrhunderten und Jahrtausenden regelmässig gegeben hat.
Video
 
Rüganer schrieb:
Soo schlecht sieht es mit der Zukunft des Skifahrens nicht aus :wink:
http://www.russland.ru/analysen/morenews.php?iditem=89

Na klar doch! Lassen wir besser die Polkappen ganz abschmelzen. Und der Meeresspiegel soll doch ruhig auch etwas ansteigen. Am besten die CO2-Konzentration in der Atmosphäre erhöhen, sie kann uns ja nicht schaden! Im Gegenteil, damit wird unsere Landwirtschaft noch produktiver.

Die Klimawissenschaftler haben sich übrigens seit mehr als 100 Jahren in ein Kämmerchen zurückgezogen, drehen Däumchen, lernen nichts Neues und wiederholen bloss stets dasselbe. Die von modernsten Hochleistungscomputern berechneten Modelle sind die simpelsten und entbehren jeder Tiefgründigkeit.

Die Sonne lässt sowieso all ihre Strahlen auf die Erde zu schiessen. Und unsere Gletscher reagieren sofort und ohne Verzögerungszeit auf Klimaveränderung.

Es ist auch nur ein Zufall, dass genau in den Jahren, in denen erstmals menschlich CO2 ausgestossen wird, und zwar in grossem Ausmass, sich die globale Mitteltemperatur erwärmt.

Genau seit 1970 hat sich plötzlich die Erdumlaufbahn, die Lage der Erdachse oder was auch immer markant verändert. Natürlich merken das die blöden Klimawissenschaftler nicht, denn sie haben keine grundlegende Naturwissenschaftsausbildung hinter sich. Darum sind auch ihre Laborversuche mit CO2 ohne Nutzen. Ihre Modelle bewahrheiten sich bloss, weil sie sich mit Gott verbündet haben.

Wir finden auch keine Argumente gegen die behauptete Klimasensitivität des CO2 (2.7 W/m2). Das ist auch nicht nötig, da ja die Klimawissenschaftler, wie oben beschrieben, über zuwenig fundiertes Fachwissen verfügen und nur von Grünen Politikern bezahlt werden.

Und sowieso, wir haben einfach einen Treibhauseffekt - der ist einfach da und wird sich nie verändern. Egal ob es mehr Treibhausgase oder weniger hat.
 
Fab schrieb:
Hat irgendjemand gestern nacht auf ntv die Sendung "die Klimalüge" gesehen?

Da hat eine ganze Reihe von Klimaforschern, auch Mitglieder des IPCC waren dabei, die anthropogene Klimaerwärmung rundweg verneint.

Wenn buzi u. piano das gesehen haben werden sie schon die Messer wetzen. :wink:

Ist ja nicht neu der Film. Wurde übrigens von einem ziemlich umstrittenen Filmemacher produziert. Wenn man versucht, mit Argumenten mit ihm zu diskutieren, kommt nicht viel mehr zurück als ein häufig gebrauchtes, unanständiges englisches Wort mit vier Buchstaben. Auch nicht erstaunlich, dass die Aussagen der Klimaforscher ziemlich verdreht wurden, so dass sich diese selbst beschwerten.
 
Die Fachzeitschrift "ew" (Energiewirtschaft), Ausgabe 20/2007 beinhaltet auf den Seiten 16-19 einen Fachaufsatz, in dem der Zusammenhang zwischen Klimaerwärmung und menschlichem Zutun massiv bezweifelt, respektive widerlegt wird. Autor ist der Diplom-Biologe Ernst-Georg Beck. Als Zitat nur der erste Satz des letzten Absatzes: "Damit zeichnet sich einer der größten Skandale der Wissenschaftsgeschichte seit 200 Jahren ab."

Ich selbst kann dieses Thema aufgrund mangelnden Fachwissens weder beurteilen noch werten. Mein Beitrag ist lediglich ein wertfreier Hinweis.
 
dürfte eher ein typ sein der glaubt er hat die "schlauheit mit dem löffel gfressen"

eine seiner aussagen auf seiner homepage

99,5% der Eismassen unsere Erde sind in der Arktis, der Antarktis und in Grönland zu finden. Dort fiel die Temperatur seit 50 Jahren um ca. 0,4°C bei gleichzeitigem CO2-Anstieg. Die Durchschnittstemperatur der Antarktis beträgt ca. -50°C. Wie soll dort Wasser schmelzen? Das Seeeis der Arktis nahm in den letzten Jahren wegen verlängerter Sommer ab.
Die ca. 160 000 Gletscher der Erde machen ca. 0,5% des Eises der Eismassen der Erde aus, spielen deshalb für die Meeresspiegel keine Rolle. Bisher sind erst von 42 Gletschern über 10 Jahre die Eismassenveränderungen bekannt. Insgesamt wissen wir nichts von einer globalen Abschmelzung der irdischen Gletscher. Die Gletscher der Alpen schmelzen, die schwedischen wachsen, die restlichen 155 000 sind nicht untersucht!

ich glaub mehr ist zur seriosität diesen typen nicht zu sagen

würd mich interessieren wo er den schwachsinn mit den 42 gletschern her hat.

und dass es in grönland kälter geworden ist ist mir auch neu
 
Hab mir die HP von E.-G. Beck mal kurz angeschaut. Viele Daten, viele Quellen.

Da ich bis Sonntag abend weg fahren muss, werd ich mich erst nächste Woche drüber machen.

@ gernot

Beck spricht von Eismassenveränderungenüber 10 Jahre. Das ist sehr aufwendig, weil man den Gletscher kontinuirlich in 3D erfassen muss.

Weiß gar nicht wie man das macht, mit Ultraschall, Radar, aus dem Weltraum per Satellit o. was weiß ich.

Vielleicht ist einer der Forumsleser an der ETH, Zürich. Der kann uns das schreiben, den die ETH ist absolut kompetent in Glaziologie.
 
Jinn schrieb:
auf die Schnelle herausgesucht, lies mal weiter unten gernot :wink:
(ehrlich gesagt, und deswegen hab' ich gegoogelt, ich konnte es auch kaum glauben 8) )

http://www.weltwoche.ch/artikel/?AssetID=15305&CategoryID=66

Ach, die Weltwoche als neutrale Quelle. :wink: Bitte, wer die Hauszeitung von Öl- und Autolobbyisten sowie von Rechtsaussen-Politikern lesen will, dem sei das nicht verboten. Die Vorstellung von Grönland als der grünen Insel wo Landwirtschaft betrieben wurde, nene, so war es natürlich keineswegs.
Und wer sagt, in der Nordpolregion werde es kälter, der soll doch bitte noch einmal den Artikel anfangs dieses Threads angucken.
 
Fab schrieb:
Hab mir die HP von E.-G. Beck mal kurz angeschaut. Viele Daten, viele Quellen.

Da ich bis Sonntag abend weg fahren muss, werd ich mich erst nächste Woche drüber machen.

@ gernot

Beck spricht von Eismassenveränderungenüber 10 Jahre. Das ist sehr aufwendig, weil man den Gletscher kontinuirlich in 3D erfassen muss.

Weiß gar nicht wie man das macht, mit Ultraschall, Radar, aus dem Weltraum per Satellit o. was weiß ich.

Vielleicht ist einer der Forumsleser an der ETH, Zürich. Der kann uns das schreiben, den die ETH ist absolut kompetent in Glaziologie.

also in österreich werden alleine 105 gletscher beobachtet und vermessen siehe dazu die gletscherberichte auf der oeav seite
http://www.oeav.at/portal/Home/Archiv/2007/2007_04_02_Gletscherbericht_07.php

oder auch das gletschertagebuch von heinz slupetzky

http://science.orf.at/science/slupetzky/main?tmp=7042

ich nehm an in der schweiz wird's ähnliche forschungen geben
 
Hallo gernot,

ich glaube hier liegt ein Mißverständnis vor. Natürlich werden praktisch die meisten größeren Gletscher überwacht. Aber dabei geht es um die Länge (Vom Bergschrund bzw. Kamm bis Zunge) der Gletscher. Vorrücken oder wie z.Zt. Zurückschmelzen werden beobachtet u. aufgezeichnet. Anbei für die Schweiz.

http://glaciology.ethz.ch/messnetz/glacierlist.html

Bei Eismassenveränderungen gehts um Volumen.
Am großen Aletschgletscher z.B. ist das Eis am Concordiaplatz am dicksten, m.W. ü. 800m dick, an anderen Stellen ist er weniger mächtig.
Das regelmäßig zu vermessen ist schon aufwändig. Da sind mir noch nicht so viele Meßdaten untergekommen. Vom Aletsch hab ich sie gesehen, habe es mir aber nicht gemerkt.

@piano

Ich kann auch als interessierter Nichtschweizer nachvollziehen, daß einem die sehr rechtskonservative Ausrichtung der Weltwoche und dazu noch die teilweise Unterstützung der SVP und des Bundesrats Blocher nicht gefällt. Deswegen kann aber m. E. nicht jede Veröffentlichung in der Weltwoche von vornherein diskreditiert werden.

In der wissensch. Diskussion hat Parteipräferenz nichts gutes.
 
Die Eismassenveränderungen werden mit Hilfe der (jährlichen) Massenbilanz (Saldo aus Schneeakkumulation und Eisablation) erfasst. Dafür gibts wiederum verschiedene Methoden. Alle sind sehr aufwendig.

Eine übliche (und wohl die genaueste) ist die "glaziologische":

Dabei wird im Mai (=Zeitpunkt der höchsten Schneebedeckung) mit Hilfe von Schneeschächten die gesamte Schneeakkumulation über den Winter errechnet (mit Hilfe von Interpolation der einzelnen aus den Schneeschächten gewonnenen und in mm Wassersäule umgerechneten Werte) und etwa Anfang Oktober dann die abgetaute Eisoberfläche (dafür hat man vorher schon Messstangen in das Eis gebohrt) im Zehrgebiet ermittel bzw. die noch verbleibende Schneebedecken im Nährgebiet.

Eine andere Methode ist die hydrographische. Hier wird wiederum die Schneeakkumulation gemessen. Die Ablation wird mit dem Abfluss an Schmelzwasser ermittelt (was natürlich eine Pegelstelle am Gletscherbach - möglichst in der Nähe des Gletschertors - bedingt).

Derart genaue Massenbilanzmessungen werden tatsächlich nur an relativ wenigen Gletschern durchgeführt. Insbesondere jene in Entwicklungsländern werden so nicht (laufend) gemessen. Allerdings liefern Längenänderungen, Höhenmessungen der Gletscheroberfläche, Satelliten- bzw. Luftbildauswertungen etc. auch noch genug Material um feststellen zu können, dass seit Jahren (tw. Jahrzehnten) der Grossteil der Gletscher in Rückzug befindlich ist.

Ausnahmen wie in Norwegen und in Neuseeland sind aufgrund regionalklimatischer Bedingungen (hauptsächlich drastische Niederschlagszunahme, in Neuseeland z.B. durch El Nino/La Nina - Phänomene bedingt) zu erklären.
 
Am Großen Vernagtferner macht das die Bayr. Akademie der Wissenschaften seit über 30 Jahren jedes Jahr mit sehr großem Aufwand. Ich denke, dass da schon eine gewisse Verallgemeinerung und Übertragbarkeit zulässig ist - dazu müsste man aber bei den Veröffentlichungen der Kollegen nachlesen.
 
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