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Die große Klima-Diskussion

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Petz schrieb:
oder jene Menschen die glauben unbedingt alle Winkel der Erde anfliegen zu müssen gesparte CO2 Punkte auf einer Börse verkaufen.

Aha, sind mal wieder die Vielflieger die Bösen? Meinst du ich mach das zum Spaß? *Kopfschüttel...* :?
 
br403 schrieb:
Petz schrieb:
oder jene Menschen die glauben unbedingt alle Winkel der Erde anfliegen zu müssen gesparte CO2 Punkte auf einer Börse verkaufen.

Aha, sind mal wieder die Vielflieger die Bösen? Meinst du ich mach das zum Spaß? *Kopfschüttel...* :?

Wenn Du es aus beruflicher Notwendigkeit machst würde nach meinem Modell der Arbeitgeber für die entsprechenden Punkte zu sorgen haben weil Du ja in seinem Auftrag und Interesse fliegst.

Und ich bin durchaus der Meinung das man mit vergleichbaren Abgaben alle Emmittenten belasten sollte. Dies würde sich vor allem auf den Warentransport auswirken und die Wettbewerbsungleichheit lokaler Produzenten gegenüber der Fernostbilligkonkurrenz wieder erheblich verbessern. Dazu käme noch eine Arbeitskostendifferenzabgabe für Erzeugnisse aus Billiglohnländern (die aber nicht in unsere Budgets fließen sondern den Regierungen des jeweiligen Exportlandes zur Verbesserung Ihrer Infrastruktur rücküberwiesen werden sollte) und dann sähe die Chancengleichheit am Weltmarkt wieder um einiges gerechter aus.
 
rfs schrieb:
Also, es gibt nach dem derzeitgien Stand der Dinge überhaupt keinen Grund zur Panik, nicht einmal zur Sorge! Wie gesagt: Nicht immer alles glauben, was einem die Medien vorgaukeln ...

Medienberichte sind eine Sache aber so wie sich die Dinge entwickeln habe ich den dringenden Verdacht das sich die Politik deswegen so unkritisch umarmend des Themas annimmt weil man von anderen politischen Problemen ablenken möchte.
Die Industrie in den westlichen Ländern wiederum sieht die Möglichkeit durch neue Co2 - sparende Produkte politisch unterstützt den Umsatz anzukurbeln und andererseits nicht so umweltfreundliche Mitbewerber aus anderen Kontinenten damit zu diskreditieren.
Wenn es dann doch nicht so klappt wird sofort die politische Keule Arbeitsplatzsicherheit (siehe deutsche Autoindustrie) ausgepackt.

Es sollte sich mal jemand Gedanken machen ob man nicht endlich die Ressourcenbilanz der Produktion auch mit einzurechnen hätte denn ich denke es wäre sinnvoller z. B. höhere Lebensdauer bei Autos und restriktiv genormte Komponenten vorzuschreiben dann könnte man z. B. problemlos und schnell den Motor später durch einen energiesparenderen (auch z. B. eines anderen Fabrikates) ersetzen aber den Rest weiter nutzen. Auch wären Gebrauchtteile breitbändiger nutzbar wenn man z. B. nur 5 verschiedene Lichtmaschinentypen mit genormten Befestigungspunkten und standardisiertem Kabelanschluß zulässt.
Dem Konsument welcher beispielsweise Fan einer bekannten italienischen Automarke wäre damit auch die Möglichkeit gegeben Peripherieteile durch weniger störungsanfällige anderer Provenienz einfach zu tauschen.
 
Hi Petz -- meinst Du da Fiat zufällig ? --
 
schifreak schrieb:
Hi Petz -- meinst Du da Fiat zufällig ? --

Es gibt bei uns den Spruch:
Kauf kein Auto mit "F" - keinen Ford, keinen Fiat und keinen Franzosen.
:biggrin:

Und aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen kommt mir sicher nichts automäßiges mehr ins Haus was auch nur teilweise in Europa gefertigt oder zusammengebaut wurde :!:


Zum Thema selbst möchte ich noch anfügen das die Politik ja am Beispiel der stark steigenden Nahrungsmittelpreise schon mitkriegt was sie mit der Klimapanikmache anrichtet.
Ich würde die beteiligte Politikerriege bei der aktuellen Situation nach Haiti zwangsverschicken und die Bevölkerung dort aufklären wer da grade bei ihnen aufgetaucht ist, denn dann würde sich das Problem wahrscheinlich aufgrund der sehr verständlichen Rachelust der Haitianer binnen kürzester Zeit von selbst lösen. Die Damen und Herren würden dann noch wenigstens einer sinnvollen Verwendung als Hundefutter zugeführt nachdem man sie gelyncht hat.....
 
Ich hab hier schon viel gelesen, dass die Anzahl und Schwere an Naturkatastrophen zunimmt. Das stimmt in meinen Augen nur bedingt und wird von den Ökos z.T. viel zu hoch bewertet. Denn oft enthalten solche Diagramme eine Tatsache nicht (als Beispiel jetzt mal Florida und die Hurricanes), und zwar dort wo früher vor 50 Jahren an einem Strand nur 5 Hotels standen, stehen heute 50! Vor 50 Jahren kostete ein Hotel "nur" 1 Million Dollar, heute das zehnfache. Wenn also der Schaden durch einen Hurricane in Dollar ausgedrückt 100 mal höher ist, ist er in meinen Augen genauso verheerend gewesen wie einer vor 50 Jahren...

Gestern abend war übrigens eine interessante Doku über den Klimawandel in den nächsten Jahren. Natürlich gab es viele erschreckende Beispiele, doch trotzdem fand ich die Szenarien z.T. doch arg übertrieben. Den Professor Latif kenne ich mit seiner übertriebenen Art noch aus meinen Meteorologie Vorlesungen (in meinen Augen ein Populist ähnlich wie Al Gore, denn beide suchen in meinen Augen zu oft die Aufmerksamtkeit in den Medien (wenn ich auch Latif für den Kompetenteren halte, man mag sich nur mal den Lebenslauf von Gore anschauen)). Ok, beide bewirken gerade durch ihre Medienwirksamkeit einiges in Deutschland für das Verständnis des Klimawandels, aber ich mag die Art nunmal nicht.
 
Also,immer wenn ich den Prof. Latif sehe, glaube sogar ich an den Klimawandel (dunkle Haut,hamburger Dialekt) :wink:
Aber er nervt schon gewaltig.Aber irgendwie muss man ja an Forschungsgelder kommen . .
 
Allerdings gabs früher auch noch nich die Warnsysteme wie heute!
 
Der einzige Wissenschaftler der meiner Ansicht nach fundiert, möglichst umfassend und gleichzeitig kritisch in den Medien an den Themenkomplex herangeht ist Prof. Reicholt, die Argumentationen von Latif sind meiner Ansicht nach nicht ausreichend fachlich fundiert um als wissenschaftlich gelten zu können.
Gore ist sicher sehr brauchbar um die sturen Amerikaner mal aufzurütteln, diese Notwendigkeit besteht aber meiner Ansicht nach nicht wegen dem angeblich von den Menschen bewirkten Klimawandel sondern vor allen Dingen um die Herrschaften endlich zu einem sparsamen Umgang mit Ressourcen zu bewegen damit wir alle diese länger nützen können und für einen Umstieg mehr Zeit verbleibt.
 
Du Petz -- bei uns gibts nen Spruch `` mit nem Ford -- fort, mit der Bahn -- ham ( heim oder hoam...) und Fiat heißt`` Fehler In Allen Teilen...`` ; apro, neulich hat n Girl einen FIAT 500 Caravan -- oder wars der 600 er ? nicht zum laufen gebracht ... weißt warum ? -- sie hat vergessen, den Benzinhahn aufzumachen. Danach tuckerte er ganz sauber vom Fleck -- weg .( Nachdem mehrere Männer festgestellt haben, daß der Motor keinen Sprit bekommt, und schon mit dem Motor-zerlegen beginnen wollten, da fiel ihr plötzlich der Benzinhahn ein ) Jaja sowas gibts noch ... ein ganz seltenes Modell, noch nie vorher gesehn.
Apro Ford, hatte mal einen Fiesta, der war net schlecht. BJ 1979 ... der lief bis 1988.
Franzosen, die neueren sind ´nicht schlecht, kenn aber nur Transporter wie Renault Master. Und den Kangoo... zuverlässig war der schon, kann ma nicht meckern.
 
Ach was :D
Es stand aber
im Wissenschaftsmagazin "Nature" (Bd. 453, Seite 84-88).
.
Zum Glück nicht auf Seite 1 :wink:

Am Montag, dem 5.5. gab es dazu auch eine interessanten - und ausgewogenen Beitrag - in der ARD.
 
Auf spiegel.de findet sich ein interessanter Artikel zur Lösung (fast) aller CO2 Probleme innerhalb der nächsten 100 Jahre.-> Link (6 Kapitel, auf Weiter klicken).

Mag etwas futuristisch klingen, aber der Artikel stellt es als durchaus plausibel dar. Der Plan ist zunächst für die USA konzipiert, in Europa wäre das Aufstellen solcher Solarkraftwerke wohl aufgrund der klimatischen Bedingungen weniger sinnvoll. Dennoch gäbe es auch hier Lösungen, z.b. das Aufstellen der Kraftwerke in der Sahara und den Strom von dort nach Europa zu transportieren. Auch dazu gibts einen Artikel auf spiegel.de.

mfg Andi
 
klingt gar nicht mal so falsch, ein Prof. hat in einem Vortrag zu Biogasanlagen mal etwas ähnliches erzählt. Hierbei ging er zudem noch darauf ein, dass bis 2100 eigentlich die Kernfusion kontrollierbar werden sollte und somit noch kostengünstiger unendlich viel Strom liefern könnte. Er erwähnte auch das Nachtspeicherproblem und hatte hierfür von einem Konzept berichtet, was auch der UNO vorliegen soll, und zwar die Errichtung von Solaranlagen verteilt auf die großen kaum bewohnbaren Sonnengebiete der Erde. Hierzu zählen neben dem Südwesten der USA auch fast die gesamte Westküste Südamerikas, die afrikanischen Trockenzonen nördlich und südlich des Äquators, die großen innerasiatischen Wüsten sowie Australien. Wobei ich mich allerdings auch Frage, ob diese Druckluftanlagen nicht weitaus effektiver wären als die großen Energieverluste, wenn man den Strom beispielsweise für die USA komplett aus China und Afrika ziehen müsste. Voraussetzung natürlich politische Stabilität und quasi eine fast komplette Verstaatlichung der Sonnenenergie durch die UNO... schlag das mal den Chinesen vor :biggrin:
 
Hab neulich einen Artikel zum Problem Zwischenspeicherung gelesen.
Ging nicht um die Welt sondern um die Nordseeanrainer (UK, Deutschl., Benelux).
Mit den gewonnen Energien (Wind-, Gezeiten- Bioenergie etc.) soll in Norwegen Wasser nach oben in ein noch zuerrichtendes System von Stauseen gepumpt werden. Bei Bedarf soll dann mit Wasserkraft die nachgefragte Energie erzeugt werden.
Die Pumpleistung ist quasi der Zwischenspeicher.
 
lieg ich da verkehrt mit folgendem?
Mir ist so, als wenn ich vor einiger Zeit gehört, gelesen oder sonstwie mitbekommen habe, dass viele Stauseen in Österreich hauptsächlich folgenden Zweck erfüllen.

Nachts wird mit dem billigen deutschen Nachtstrom das Wasser vom Tal auf den Berg gepumpt und tagsüber werden die Turbinen mit dem ablaufenden Wasser betrieben und teurer Tagstrom wird nach D verkauft. 8O

Stimmt das? Gemäß dem Falle, dass das sogar stimmt, muss ich mir versuchen irgendwie vorzustellen, wie der Wirkungsgrad ist, d.h. wieviel Energie ist nötig, um nachts das Wasser hochzupumpen und das dann die Differenz ausreicht, unterm Strich damit Geld zu verdienen, wenn man tagsüber teuren Strom verkaufen kann... :?
 
Arlberg-Irrer schrieb:
lieg ich da verkehrt mit folgendem?
Mir ist so, als wenn ich vor einiger Zeit gehört, gelesen oder sonstwie mitbekommen habe, dass viele Stauseen in Österreich hauptsächlich folgenden Zweck erfüllen.

Nachts wird mit dem billigen deutschen Nachtstrom das Wasser vom Tal auf den Berg gepumpt und tagsüber werden die Turbinen mit dem ablaufenden Wasser betrieben und teurer Tagstrom wird nach D verkauft. 8O

Stimmt das? Gemäß dem Falle, dass das sogar stimmt, muss ich mir versuchen irgendwie vorzustellen, wie der Wirkungsgrad ist, d.h. wieviel Energie ist nötig, um nachts das Wasser hochzupumpen und das dann die Differenz ausreicht, unterm Strich damit Geld zu verdienen, wenn man tagsüber teuren Strom verkaufen kann... :?

Ist mir konkret nur von der Kraftwerksanlage Sellrain - Silz (Kühtai) bekannt wo zwischen den beiden oberen Staubecken Speicher Kühtai - Speicher Finstertal ne Pumpmöglichkeit inkludiert wurde. Die Pumpspeichermöglichkeit ist nur dann praktikabel realisierbar wenn man von Becken zu Becken pumpen kann denn bei den normalen Flußabläufen würden bei Niedrigwasser im Sommer oder Herbst die Pumpen wahrscheinlich nix mehr "erwischen".
 
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