Fab schrieb:
3303 schrieb:
Das mit der Waldgrenze ist ja auch (nur) eine Theorie.
Nix Theorie

Das hat Prof. XY von der Uni Bern, glaub 2009, anhand der Untersuchungen an verschiedenen Gletschern dokumentiert.
Diese "Theorie" habe ich in diesem Fall übrigens aus einer Broschüre von 2004 entnommen, die ich mir im Zusammenhang mit einer Minenbegehung besorgt hatte. Darin ging es darum, wie Holz für Minenarbeiten in bis zu ca. 2600m in den Bergen verfügbar gemacht werden konnte.
Ansonsten gibt es ja viele geschichtlche Informationen beispielsweise zu Hochtälern und deren Nutzung als Weideland oder zum Anbau von Pflanzen, die durch das Klima im späten Mittelalter möglich war, im späten 19. Jahrhundert aber wiederrum nicht mehr, was dann zu Bevölkerungsabwanderungen wegen Hungersnot geführt haben soll.
Ich sehe eigentlich keinen Grund, diesen Überlieferungen, die erstens nicht nur aus bestimmten Teilen der Alpen existieren und zweitens auch nicht erst seit der aktuellen Klimadebatte verbreitet werden, keinen Glauben schenken sollte, obwohl von vielen Wissenschaftlern ja standhaft prophezeit wird, dass es durch Gletscherschmelze und Erwärmung zu Wasserknappheit in den Bergen kommen wird. Ja sogar von Dürre und Versteppung liest man da....
Deren Prognosen stehen im klaren Gegensatz zu sämtlichen geschichtlichen Überlieferungen, die ich bisher gehört habe.
Meines Erachtens lässt sich aus der Geschichte ableiten, dass eine Erwärmung des Klimas offensichtlich verbesserte Lebensbedingungen für die Bergebvölkerung mit sich gebracht hat. Eine Abkühlung führte dagagen in der Regel zu Nahrungsknappheit und insgesamt widrigen Lebensbedingungen.
Auch die Masseknappheit kann ich bei ähnlichen Jahresniederschlagsmengen nicht glauben. Mich würde mal interessieren, wie man die Alpenregionen ohne Gletscher beurteilt.
Beispielsweise die Bergamasker Alpen besitzen keinen einzigen Gletscher. Trotzdem sind sie alles Andere als vertrocknet und die Vegetationsdecke hat in den letzten Jahrzehnten (nach Photos zu beurteilen) zugenommen.
Wer hat hier einen Gegenbeweis?
Auch wenn sich das immer seltsam anhört, als Laie die Aussagen von Wissenschaftlern in Frage zu stellen sind meines Erachtens in vielen Theorien nicht nachvollziehbare Auswirkungen beschrieben.
Und alles was dort so beschrieben wird hat eines gemeinsam: Es wird durchweg als negativ beurteilt.
Ich würde natürlich nicht soweit gehen zu behaupten, dass der Klimawandel generell positiv wäre, nur erscheint mir die öffentliche Debatte in weiten Teilen den Sachverhalt nicht neutral und objektiv zu betrachten.
Ich wiederhole mich, sorry....