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Die große Klima-Diskussion

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"Es gab eine kollektive Fehleinschätzung der Gutachterbranche"

ja ja, die soge- und selbster- nannten Experten - wie die Lemminge
 
Rüganer schrieb:
Deutsche Energiewende ist gescheitert.

http://www.zeit.de/2014/50/schmutziger-irrtum-energiewende-klimawandel

Ach was, hätte doch niemand gedacht.

Interessanter Beitrag.
Ich bin zwar kein Freund von Sprüchen wie "das hätte man aber schon früher wissen können", aber an dieser Stelle kann ich nicht anders. Dass sich die deutsche Politik, getragen von einer breiten gesellschaftlichen Unterstützung die Energiewende schön rechnet, war doch von Anfang an klar. Alleine die Hysterie um Fukushima ist bezeichnend. Wenn man solch ein Projekt angeht, muss es mit Hirn und Verstand umgesetzt werden. Ein solches Vorgehen konnte man in Deutschland aber nie erkennen.
Um die Kosten für Gas und die Abhängigkeit von Russland wenigstens ein bisschen zu senken, könnte man natürlich die unkonventionelle Förderung durch Fracking erlauben bzw. erlaubt lassen. Aber auch hier ist leider keine sachliche Betrachtung von Chancen und Risiken möglich. Das Umweltministerium deutete die selbst in Auftrag gegebene Studie einfach so um, dass Fracking verunmöglicht werden müsse. Entgegen der ausdrücklichen Meinung des Autors der Studie.
Zu rationalen Entscheidungen ist die Politik hier nicht mehr fähig, weil sie der Bevölkerung eine offene Beschäftigung mit der Thematik nicht zumuten möchte.
Ich bin gespannt wie man den Murks der Energiepolitik noch retten möchte. Ob man sich irgendwann besinnt und der Bevölkerung das eigene Versagen beichtet, oder ob man dem Ganzen, ähnlich wie bei der Euro-Rettungspolitik immer schlechtere Entscheidungen folgen lässt um die Fehler zu kaschieren und die Rechnung der nächsten Generation vorlegen zu können.
 
Ich seh das Problem egtl. wo anders, nämlich daran, dass heutzutage alles privatisiert werden muss. Gewisse Bereiche wie Verkehr, Versorgung mit Wasser und Elektrizität etc. machen m.E. verstaatlicht einfach mehr Sinn.
 
Wer von euch hat denn gedacht, dass die Energiewende innerhalb von nur Jahren zu schaffen wäre? Für mich ist das ganze weder gescheitert noch erfolgreich.
Im Grunde ist das nur ein weiteres Luftschloss von vielen.
 
noisi schrieb:
Wer von euch hat denn gedacht, dass die Energiewende innerhalb von nur Jahren zu schaffen wäre? Für mich ist das ganze weder gescheitert noch erfolgreich.
Im Grunde ist das nur ein weiteres Luftschloss von vielen.

Ich nicht, aber ich hätte den Leuten auch nicht erzählt das wir gleichzeitig die Energiegewinnung aus

-Kohle
-Kernkraft
-Öl
-Fusionstechnologie

verteufeln und dabei mit dem noch nichtmal ansatzweise vorhandenen "sauberen" Strom dann auch gleich noch elektrisch fahren wollen. Das dürfte sehr offensichtlich unmöglich werden.
 
starli schrieb:
Gewisse Bereiche wie Verkehr, Versorgung mit Wasser und Elektrizität etc. machen m. E. verstaatlicht einfach mehr Sinn.
Der Meinung schließ ich mich absolut an aber gut gemanagt müssen diese Betriebe sein trotzdem sie ja keine Gewinne abwerfen müssen damit die Belastung der Bevölkerung so gering wie möglich ist.
Wär ja eigentlich der Sinn der Sache um Spekulanten und Gierschlunde wenigstens aus diesen Bereichen fernzuhalten; die richten so schon genug Schaden an...:rolleyes:

Der Umstieg auf erneuerbare Energien macht generell Sinn um die Auslandsabhängigkeiten zu verringern bzw. längerfristig zu minimieren; allerdings halt ich irgendwelche Schnellschüsse für kontraproduktiv. Meiner Meinung nach sollte man den Tunnelblick von den dämlichen Co2 - Emmissionen mal komplett abwenden und in Ruhe ein wirklich durchdachtes langfristiges Konzept einschließlich aller Kosten und Fristen erstellen; das lässt sich dann sicher auch argumentativ überzeugend kommunizieren und durchziehen weil dann der Großteil der Bevölkerung auch zustimmte. Nachdem die Übereinkünfte bez. Co2 - Reduktion meiner Ansicht nach ohnehin wieder von keinem Staat eingehalten werden wär mir wichtiger man konzentrierte sich auf einen längerfristigen aber dafür realistischen und fundiert geplanten Wechsel auf erneuerbare Energien.
 
starli schrieb:
Ich seh das Problem egtl. wo anders, nämlich daran, dass heutzutage alles privatisiert werden muss. Gewisse Bereiche wie Verkehr, Versorgung mit Wasser und Elektrizität etc. machen m.E. verstaatlicht einfach mehr Sinn.

Jo, hat in der DDR und im restlichen Ostblock super funktioniert.
Staatlich ist immer besser :lach: , gibts viele Pöstchen für abgehalfterte Politiker.

Und die großen Versorger sind immer noch zum großen Teil in Staatsbesitz, läuft supi.
Oder die Bahn, und und und.

Nein, staatlich ist nicht besser, kommt immer auf die Organisation an.
 
Rüganer schrieb:
Kommt immer auf die Organisation an.
Nur auf diese und wenn die funktioniert und ein Staatsbetrieb nach privatwirtschaftlichen Kriterien geführt wird ist das für die Kunden zweifellos ein Vorteil da keine Gewinne erwirtschaftet werden müssen. Dies war jedoch u. a. in der DDR sicher nicht der Fall und ich kenn aus der Region einige sehr gut funktionierende Beispiele wo Gemeinden z. B. ihre Infrastrukturinstandhaltung als separates aber privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen ausgegliedert haben und z. B. dadurch deutlich effizienter wirtschaften als dies vorher mit ihren Beamten der Fall war.

Die DB ist auch deshalb ein Sonderfall weil aufgrund der staatlichen Eigentümerweisungen auch immer noch Strecken bedient werden müssen die ein privater Betreiber aufgrund mangelnder Auslastung längst als unrentabel eingestellt hätte.
Und wenn die privatwirtschaftlichen Lieferanten der DB mal zumindest ihre Lieferzusagen auch nur annähernd einhalten würden (z. B. ICE - Troubles) sähe die Bedienungsqualität mancher Strecken und die Verspätungsstatistik auch deutlich anders aus.

Das krasseste Beispiel für eine völlig mißratene Privatisierung sind meiner Ansicht nach die Tank & Rast Autobahnraststätten; der britische Heuschreckeninvestor blutet lt. einer gerade mal auf ZDF - Info gelaufenen Doku durch mittlerweile stark gestiegene Lizenzgebühren und Auflagen die Raststättenbetreiber so aus das die praktisch kaum mehr überleben können - solche Privatbetriebe können mir gestohlen bleiben und der Investor säße wenn es nach mir ginge schon längst zwangsgepfändet als Volksschädling hinter Gittern. ..:ja:
 
Die DB ist auch deshalb ein Sonderfall weil aufgrund der staatlichen Eigentümerweisungen auch immer noch Strecken bedient werden müssen die ein privater Betreiber aufgrund mangelnder Auslastung längst als unrentabel eingestellt hätte.
Genau deshalb bin ich der Meinung, dass gewisse Bereiche einfach verstaatlicht sinnvoller sind.

Von den privaten Mautautobahnen wie in Italien oder Spanien ganz zu schweigen. Rüganer: Willst du auch das ganze Straßennetz privatisieren? Mit 10 verschiedenen Mautplaketten und 50 Mautstationen zwischen Ort A und Ort B?
 
Was in dem Artikel nicht erwähnt wird ist, dass der Gletscherschwund nichts mit einer Temperatur Erhöhung zu tun hat, sondern das 50% weniger Niederschlag fällt.
 
Es ist noch komplizierter.

Viele der Gletscher am Kibo sind durch Reif gewachsen. Der Nebel kondensiert als Reif wird von der Sonne aufgeschmolzen, friert wieder.
Hin und wieder schneits mal wieder.

Da die Tschagga, die am Fuß des Kili leben, durch Landwirtschaft die Waldflächen reduziert haben ist die Luftfeuchtigkeit gesunken - und natürlich ist es auch ein wenig wärmer geworden. Am Äquator übrigens weniger als in den höheren Breiten.
 
Schnee ist Schnee von gestern

Wie akut die Lage ist, zeigt eine Fahrt ins (einstige) Skiparadies Lake Tahoe, rund drei Stunden östlich von San Francisco. Tahoe liegt in der Sierra Nevada, der Gebirgskette, die Kalifornien von den Wüsten in Nevada und Utah trennt. Die Sierra ist das Wasserreservoir von Kalifornien. Hier sammelt sich normalerweise die Feuchtigkeit des Pazifiks an und entlädt sich in Form von Regen oder Schnee. Doch dieser Zyklus ist seit Jahren gebrochen. Lake Tahoe sieht mitten im Winter aus wie ein sommerliches Wanderparadies. Kein Schnee und blühende Blumen bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad am Tag.
Quelle: http://www.nzz.ch/finanzen/aktien/wenn-das-auto-zur-hypothek-wird-1.18500272
 
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