• Willkommen im neuen Alpinforum!

    Das Alpinforum ist erfolgreich auf die neue Forensoftware XenForo umgezogen. Benutzerkonten und Foreninhalte wurden übernommen, sodass ihr euch wie gewohnt anmelden könnt.

    Schaut euch gerne um und probiert die neuen Funktionen aus. Solltet ihr Fehler oder Unstimmigkeiten entdecken, meldet sie bitte im entsprechenden Thema.

    Alle Informationen zur Migration und zum neuen Forum findet ihr hier:

    Zur ausführlichen Ankündigung

    Viel Spaß im neuen Alpinforum!

    Euer Alpinforum-Team

Die große Klima-Diskussion

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Pancho schrieb:
Das ist eine geniale Idee! Weniger Ressourcen verbrauchen!
Das praktiziere ich schon seit Jugendtagen weil ich die Wegwerfmentalität immer schon wegen ihrer absoluten Sinnlosigkeit ablehnte - wenn alle Konsumenten so handelten wie ich hätten wir schon längst auf eine Minuswachstumswirtschaft umstellen müssen und ein gewichtiger Teil der bei der Konsumgüterproduktion entstehenden Co2 - Emmissionen wäre gar nie entstanden.
 
^^ Ganz meine Meinung. Ich repariere sogar noch Geräte, die 30 Jahre und älter sind, bevor ich mir was neues kaufe. Zumal vieles was man heute kauft gar nicht mehr repariert werden kann.
 
Mein von Petz zitierter Satz war sarkastisch mit dem Blick auf globale Zustände gemeint.

Wir erdreisten uns auf unser Luxusinsel, auf der wir alle leben, Maßhaltung und Verzicht zu predigen.

Ich finde leider die Quelle nicht mehr, aber da wurde in einem kürzlich gelesenen Artikel ernsthaft angeregt, als Ersatz und Ausgleich für eine selber getätigte Fernflugreise an eine Organisation z.B. 250,- Euro zu spenden. Das Geld wird eingesetzt, um auf den Dörfern im tiefen afrikanischen Busch neuartige Solarkocher an die Menschen zu verteilen. Sie kochen dann ihr karges Mal nicht mehr mit Holz, oder Holzkohle, was insgesamt das Klima wieder schont. Die armen Teufel im Busch kochen also nur noch solar und sparen meinen anteiligen CO2-Ausstoß wieder ein, den mein Urlaubsflieger rausgepustet, als er meinen fetten Arsch nach Thailand geflogen hat.

Für weitere 30,-€ (mein zynischer Gedanke, stand da nicht), kann man dann nach der Heimkehr aus dem Urlaub sein Steak selber mit Holzkohle grillen, ist ja leckerer.

Deswegen ist Verzicht als Idee zunächst gut, wird aber global nicht funktionieren. Damit das auch nur den Hauch einer Chance auf Akzeptanz hätte, müssten erstmal alle auf das gleiche Level kommen. Und das kann schwerlich unser Level sein, denn dass würde global eingeführt die Ressourcen von etwa 5 Welten verbrauchen.

Mit anderen Worten, guter Gedanke das mit dem Verzicht, und jede Einsparung zählt, daher ist das immer löblich und ich tue das in meinem Umfeld nach Kräften auch, damit wir uns da nicht falsch verstehen.

Ich fahre im Jahr mehr Fahrrad (in km) als sämtliche meiner zahlreichen Tripps zum Skifahren mit dem Auto (in km) ausmachen. Das leistet einen Beitrag, aber ich mache mir nix vor, einen Klimaengel macht es aus mir nicht.

Global sehe ich das Verzichtmodell daher eher skeptisch. Wird nicht gut ankommen, aber deswegen sollte es der einzelne dennoch versuchen, da alles zählt.
 
Pancho schrieb:
Mein von Petz zitierter Satz war sarkastisch mit dem Blick auf globale Zustände gemeint.
Ein schonender Umgang mit Ressourcen bedeutet nicht zwangsläufig einen Verzicht auf Lebensstandard. Mein Glück hängt nicht an einem neuen Smartphone pro Jahr.

Andererseits werden selbst bei einer Umstellung auf eine nachhaltigere Wirtschaft die Ressourcen nicht dafür reichen, dass alle Menschen nach unserem Standard leben. Das kann man jetzt als Anmaßung empfinden oder als sachlich nüchterne Darstellung der Realität.

Pancho schrieb:
Ich fahre im Jahr mehr Fahrrad (in km) als sämtliche meiner zahlreichen Tripps zum Skifahren mit dem Auto (in km) ausmachen. Das leistet einen Beitrag, aber ich mache mir nix vor, einen Klimaengel macht es aus mir nicht.

Nobody is perfect. Da ich bequem mit dem Rad die meisten meiner Fahrten im Umfeld meiner Wohnung erledigen kann, tue ich das auch. Wäre die Bahn in Deutschland so gut wie in der Schweiz, würde ich sogar die Bahn für die Fahrt in den Winterurlaub nutzen. Habe ich ein paar mal probiert und dann doch lieber Abstand genommen.
 
Aus aktuellem Anlass:

"Jetzt, im Sommer 2040, ragen die Wolkenkratzer New Yorks weit vor der Küste wie Riffs aus der See. Überflutet, vom Meer verschluckt, sind längst auch Hamburg und Hongkong, London, Kairo, Kopenhagen und Rom."

300.jpg

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13519133.html
 
@Wetterstein
Geiler Link!

Arg dass der Artikel schon 32 Jahre alt ist...

Historisch betrachtet zeigt der Artikel leider auch wie sich Probleme lösen lassen und wie nicht:

Das gute Beispiel: die CFK
Nachdem die Wissenschaftler offenbar den US-Senat überzeugt hat, wurde die Verwendung unter US-Führung noch in den 80ern international verboten.
Damit wurden die Ausbreitung der Ozonlöcher über den Polen unterbunden und die Ozonschicht beginnt sich wieder zu regenerieren.

Wenn man an kurz überlegt, wo wir heute sein könnten, wenn die Amis auf anderen Gebieten auch soviel Druck gemacht hätten...

Auf der anderen Seite merkt man auch, wie sich die Klimaforschung mittlerweile entwickelt hat, zB wurde der Anstieg des Meeresspiegel viel zu rasch erwartet.
 
wetterstein schrieb:
L&S schrieb:
Auf der anderen Seite merkt man auch, wie sich die Klimaforschung mittlerweile entwickelt hat, zB wurde der Anstieg des Meeresspiegel viel zu rasch erwartet.
Nicht nur der Meeresspiegel:

"Winter ade
Nie wieder Schnee?"

http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-a-71456.html

Was willst du damit sagen?
Ich würde das als erschreckend genaue Prognose aus dem Jahr 2000 für die aktuelle Situation werten. Wochenlange Wasserknappheit, Dürre in Südeuropa (und nicht nur da!) Westwind-Hochs, wenig Schnee, genau das war 2018.
Klar, der Titel "Nie wieder Schnee" ist ein übertriebener Klickbait. Natürlich trifft das auch nicht auf die höheren Orte und Skigebiete in den Alpen zu, da geht es um "durchschnittliches Deutschland".

Wenn man sich die Betriebstage der Skilifte in der Rhön der letzten Jahre anschaut... Das waren in den nicht beschneiten Skigebieten oft genug gerade mal 3-10 Tage! Also ja, es gibt noch manchmal Schnee, aber viel zu selten! Das war aber nicht immer so. Der Feuerberg hat kürzlich aufgegeben, das ist kein Zufall, dass das nach doch sehr vielen Betriebsjahren genau jetzt passiert. Andere kämpfen tapfer weiter, aber unter diesen Vorraussetzungen ist es leider auch nur eine Frage der Zeit, bis es da nicht mehr weiter geht. An der Wasserkuppe wird gerade eben die mühsam bei Wasserknappheit nicht ausreichend beschneite Piste wieder vom starken Regen weggeschwemmt. Das Weihnachtsgeschäft fällt mal wieder aus, trotz Beschneiung. Übrigens war auch die letzte Saison, die ja in den Alpen sehr gut war, am Kreuzberg 10 und am Arnsberg 12 Tage lang.
 
Latif:
"Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben"

Wirklich eine gute Prognose ?
 
wetterstein schrieb:
Latif:
"Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben"

Wirklich eine gute Prognose ?
Und wann war denn der letzte Winter im Flachland der dieser Bezeichnung auch gerecht wurde??
 
L&S schrieb:
wetterstein schrieb:
Latif:
"Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben"

Wirklich eine gute Prognose ?
Und wann war denn der letzte Winter im Flachland der dieser Bezeichnung auch gerecht wurde??
"Der Winter 2002/2003 hielt am 9. Januar mit 21 Grad in Cottbus den Kälterekord in Deutschland.Der Winter 2005/2006 begann zu Weihnachten. Anfang März lag auf der Oder noch so viel Eis wie seit 25 Jahren nicht mehr"
https://www.lr-online.de/lausitz/forst/durch-die-kaeltesten-wintertage-des-20-jahrhunderts_aid-3554087
 
wetterstein schrieb:
L&S schrieb:
wetterstein schrieb:
Latif:
"Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben"

Wirklich eine gute Prognose ?
Und wann war denn der letzte Winter im Flachland der dieser Bezeichnung auch gerecht wurde??
"Der Winter 2002/2003 hielt am 9. Januar mit 21 Grad in Cottbus den Kälterekord in Deutschland.Der Winter 2005/2006 begann zu Weihnachten. Anfang März lag auf der Oder noch so viel Eis wie seit 25 Jahren nicht mehr"
https://www.lr-online.de/lausitz/forst/durch-die-kaeltesten-wintertage-des-20-jahrhunderts_aid-3554087
Wenn du schon versuchst uns zu beweisen, dass die Winter seit 2000 nicht wärmer waren, als in den 20 Jahen davor, dann solltest du uns mit vernünftigen Daten versorgen und nicht 2 Hausnummern als Argument vorlegen.

Zum Beispiel mit den Klimadaten der Zamg:
Wenn deine Behauptung stimmen würde, wieso ist dann keine der kältesten gemessenen Temperaturen der österreichischen Bundesländer seit 2000 gemessen worden?
Wieso sind acht der neun höchsten Jänner-Temperaturen in Österreich seit 2000 gemessen worden.
 
Grafik auf Seite 13 in diesem Dokument:
https://www.dwd.de/DE/presse/pressekonferenzen/DE/2015/PK_10_03-2015/zundf_zur_pk.pdf?__blob=publicationFile&v=3

Wenn ich sage, dass die Anzahl der Verkehrstoten in Deutschland rückläufig ist, und du hier darauf hin einen Bericht über einen besonders blutigen Unfall postest, ist das im Sinne meiner Aussage kein Argument für irgendetwas.

Das sind Trump-Argumente.
https://www.bento.de/nachhaltigkeit/donald-trump-kennt-den-unterschied-zwischen-wetter-und-klima-nicht-macht-sich-laecherlich-a-00000000-0003-0001-0000-000001977319
 
@Pancho
Die Deppen sind trotzdem wir: Wir versuchen da seitenlang mit Argumenten zu überzeugen, dabei sind nicht mal die elementarsten Grundkenntnisse vorhanden. :evil:
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben