Martin_D schrieb:
In China leben ja auch viermal so viele Menschen wie in den USA. Also ist der Pro-Kopf-Verbrauch in den USA doppelt so groß wie der Pro-Kopf-Verbrauch in China. Von daher ist diese Regel nicht willkürlich, sondern angemessen.
Flächenmässig sind USA und China in etwa gleich groß. Die Logik hinter Deiner Schlußfolgerung wäre also hemmungsloses Bevölkerungswachstum, um damit mehr vom globalen CO2 Kuchen zu erhaschen. Ungeachtet der Tatsache, dass ein Großteil der Chinesen in bitterer Armut lebt und nichts vom Wirtschaftsboon hat.
Denn ein Teil der chinesischen CO2 Emissionen geht in den Export. Weil ein Großteil der US- und Europäischen Industrie aus verschiedenen Gründen seit den 1970ern in Richtung Fernost verlagert wurde. Konsequenterweise müsste man diesen CO2 Footprint den importierenden Ländern zurechnen.
Wenn dann jemand wie Trump dafür sorgt, dass wieder mehr im eigenen Land produziert wird, dann nutzt das sogar dem Klima, weil der unsinnige Transport zwischen dem produzierenden Billiglohnland und dem verbrauchendenden Indstrieland entfällt. Alle anderen, die trotz steigender Wirtschaftsleistung auf ihre geschönten Statistiken verweisen, lügen sich und der Öffentlichkeit in Wahrheit eins in die Tasche.
Und unabhängig davon, ob CO2 nun maßgeblich am Klimawandel beteiligt ist oder nicht, sind die Hauptträger wie Gas, Kohle oder Öl nun einmal nur begrenzt verfügbar. Insgeheim stelle ich mir sogar die Frage, ob die ganze Litanei um CO2 nicht nur ein Ablenkungsmanöver ist, um von der drohenden Erschöpfung der Lagerstätten abzulenken. Würde man der Bevölkerung reinen Wein einschenken und uns sagen, dass Öl und Gas in 20 Jahren wirtschaftlich nicht mehr gefördert werden können, würde das sicher manchen beunruhigen. Wer kauft sich dann noch ein Auto mit Verbrennungsmotor oder eine neue Gasheizung? Wenn man aber sagt, wir müssen CO2 sparen, um das Klima zu retten, lenkt man vom eigentlichen Problem ab.
Von all den anderen Problemen ganz zu schweigen. Phosphat, Kupfer, seltene Erden. Überall hört man von ausgebeuteten Lagerstätten und neue sind nicht in Sicht. Die Menschheit hat in wenigen Generationen mehr als die Hälfte der verfügbaren natürlichen Ressourcen dieses Planeten verbraucht. Das eigentliche Problem sind daher Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum. Aber bei dem einen haben die Weltlenker schon vor 50 Jahren kapituliert und das andere ist eine heilige Kuh.