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Die große Klima-Diskussion

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Bin grad auf etwas gestoßen, was mich wirklich hat gruseln lassen. 8O

Monitorbericht vom 06.12.2018, inkluisve auf Reporter einprügelndem EIKE-Chef, verstörenden Einblicken in eine "Konferenz" der Leugnerszene, dem Chef von Heartland (Exxon-finanziert, früher Leugner der Schädlichkeit des Passivrauchens :lach: vermutlich solange die Zigarettenindustrie die Spesen gezahlt hat), der damit prahlt, den Ausstieg der USA aus dem Klimaschutzabkommen erreicht zu haben, und vieles mehr:
http://mediathek.daserste.de/Monitor/Monitor-vom-06-12-2018/Video?bcastId=438224&documentId=58393156

...gleich am Anfang und dann ab 08:34 wieder in voller Länge...

- ein "must see" auch die aufblasbare Weltkugel mit der Schnur bei 09:43 :ja: , aber ich will nicht zu viel spoilern.
Wirklich sehenswert... 8O

Schön rausgearbeitet auch, warum die AfD sich der Sache angenommen hat... 16% potentielle Aluhutträger wollen als Stimmvieh abgeschöpft und vor den Karren der Rechten gespannt werden.
 
scratch schrieb:
Und da ist die Ölindustrie und alle damit verbundenen Branchen wohl weltweit die klar dominierende.
Das ist schon lange vorbei.
“Interest in climate change is becoming an increasingly powerful economic driver, so much so that some see it as an industry in itself whose growth is driven in large part by policymaking, notes Don Jergler, an analyst for Insurance Journal, an industry publication

“The $1.5 trillion global ‘climate change industry’ grew at between 17 and 24 percent annually from 2005-2008, slowing to between 4 and 6 percent following the recession with the exception of 2011’s inexplicable 15 percent growth, according to Climate Change Business Journal,” he writes.
https://www.washingtontimes.com/news/2015/aug/11/climate-change-industry-now-15-trillion-global-bus/
 
Pancho schrieb:
Danke, Mainstream, bleib bitte zumindest bei den hier aufgezeigten Alternativen so wie du bist...!
Für diese Kolumne von Jan Fleischhauer kann ich dir wirklich einmal voll und ganz zustimmen ;D
Klimareligion

Das erste Buch Greta

Für Greta Thunberg ist die Atomkraft eine Option. Was heißt das für die Bewegung, die sie als Prophetin verehrt? Und was machen jetzt die vielen Journalisten, die sich als Thunberg-Fans zu erkennen gegeben haben?

Muss man Thunbergs Bekenntnis zur Atomenergie ernst nehmen? Unbedingt. Dass sie eine Prophetin ist, das hat gerade Katrin Göring-Eckardt, die Frau, die mit den Bienen spricht, bestätigt. In einer Rede verglich die Fraktionsvorsitzende der Grünen Greta Thunberg mit Amos, dem ersten Propheten, dessen Worte in Schriftform überliefert sind, und der den Zeitgenossen ein schreckliches Strafgericht verkündete....
Chapeau! Touché!

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/greta-thunberg-und-die-medien-das-erste-buch-greta-a-1258986.html
 
Wenn Thunberg mit der Atomkraft die Kernfusionsenergiegewinnung (wenn sie denn mal praktisch nutzbar würde) meinte hätt ich kein Problem damit - mit konventioneller Atomenergie sehr wohl.

Letztlich wird meiner Einschätzung nach trotz aller menschlicher Bemühungen Mutter Erde das weitere Schicksal bestimmen; wenn die beispielsweise Lust dazu bekommt den Yellowstonesupervulkan wieder mal ausbrechen zu lassen (und nach Meinung einiger Wissenschaftler ist der überfällig) hätten wir keine Chance eine neue Eiszeit zu verhindern selbst wenn wir wirklich alles anfeuerten was brennbar ist.
 
Wenn ihr es schon von der Landwirtschaft habt, dann sei noch dies gesagt. Für die meisten Regionen in Europa ( das gilt auch vor allem auch für die höheren Lagen ) ist das derzeitige Klima jedenfalls um Welten besser als es dass Klima vor 150 - 200 Jahren war. Hungersnöte und daraus resultierende Auswanderungswellen wegen jahrelanger Missernten haben wir jedenfalls momentan keine.
Ich kann es mit 2 Aussagen auch noch anders ausdrücken:
1. Vor 150 Jahren wäre man froh drum gewesen wenn man das heutige Klima gehabt hätte.
2. Niemand von uns möchte für längere Zeit in einem Klima wie von vor 150 Jahren leben.
 
Theo schrieb:
Wenn ihr es schon von der Landwirtschaft habt, dann sei noch dies gesagt. Für die meisten Regionen in Europa ( das gilt auch vor allem auch für die höheren Lagen ) ist das derzeitige Klima jedenfalls um Welten besser als es dass Klima vor 150 - 200 Jahren war. Hungersnöte und daraus resultierende Auswanderungswellen wegen jahrelanger Missernten haben wir jedenfalls momentan keine.
Ich kann es mit 2 Aussagen auch noch anders ausdrücken:
1. Vor 150 Jahren wäre man froh drum gewesen wenn man das heutige Klima gehabt hätte.
2. Niemand von uns möchte für längere Zeit in einem Klima wie von vor 150 Jahren leben.
Ja, es ist schon sehr auffällig, dass die positiven Effekte der Klimaerwärmung im Mainstream nahezu gänzlich verschwiegen werden:

Carbon Dioxide Fertilization Greening Earth, Study Finds

From a quarter to half of Earth’s vegetated lands has shown significant greening over the last 35 years largely due to rising levels of atmospheric carbon dioxide, according to a new study published in the journal Nature Climate Change on April 25.


https://www.nasa.gov/feature/goddard/2016/carbon-dioxide-fertilization-greening-earth
 
Theo schrieb:
Wenn ihr es schon von der Landwirtschaft habt, dann sei noch dies gesagt. Für die meisten Regionen in Europa ( das gilt auch vor allem auch für die höheren Lagen ) ist das derzeitige Klima jedenfalls um Welten besser als es dass Klima vor 150 - 200 Jahren war. Hungersnöte und daraus resultierende Auswanderungswellen wegen jahrelanger Missernten haben wir jedenfalls momentan keine.
Ich kann es mit 2 Aussagen auch noch anders ausdrücken:
1. Vor 150 Jahren wäre man froh drum gewesen wenn man das heutige Klima gehabt hätte.
2. Niemand von uns möchte für längere Zeit in einem Klima wie von vor 150 Jahren leben.

Das mag für Regionen stimmen, welche ausreichend Wasser zur richtigen Zeit zur Verfügung haben. Diese sind global gesehen aber in der Minderheit.
Wenn wir uns auf die mitteleuropäische Region konzentrieren wirken die gestiegene Durchschnitts(!)temperatur (damit verbunden auch weniger schädliche Frostereignisse und früherer Vegetationsstart) und der erhöhte CO2-Gehalt der Luft ertragssteigernd.
Ertragsmindernd wirken sich Hitzewellen (werden zunehmen), verstärkte Verdunstung durch die höhere Temperatur, die Verlagerung der Niederschläge von den Sommer- in die Wintermonate (zwar nur in geringem Umfang und vor allem bei Sommerkulturen (Mais, Zuckerrüben..) wirksam) und eventuell zunehmende Extremwetterergeignisse wie Hagel (darüber besteht ja aktuell noch keine abschließende Bewertung) aus.
https://www.pflanzenforschung.de/de/journal/journalbeitrage/temperatur-hoch-ertraege-runter-1263 Die Veränderung des Klimas hat in den vergangenen Jahren bereits Ertrag gekostet.

Auch hierzulande (gemeint ist Deutschland) wird es in einigen Regionen Probleme geben, wenn die Veränderungen so eintreffen wie vorhergesagt. Von der Situation in südlicheren Gefilden Europas, Afrika, Australien und großen Teilen Nord- und Südamerikas gar nicht zu sprechen. Darüber inwiefern in nördlicheren Regionen Ertragszuwächse erzielt werden können bzw. Flächen überhaupt erst in Nutzung genommen werden können bin ich nicht informiert.

Edit: Wie man am Datum sieht, ist das Thema im landwirtschaftlichen Diskurs absolut angekommen. https://www.topagrar.com/acker/news/klimawandel-birgt-auch-chancen-fuer-die-deutsche-landwirtschaft-11504376.html?fbclid=IwAR3wvgjYjtY1toNwM9yyArjJnkszTXFRNCUm34AdgFTSjPZOaUgwdzw3ufk
 
Theo schrieb:
Wenn ihr es schon von der Landwirtschaft habt, dann sei noch dies gesagt. Für die meisten Regionen in Europa ( das gilt auch vor allem auch für die höheren Lagen ) ist das derzeitige Klima jedenfalls um Welten besser als es dass Klima vor 150 - 200 Jahren war. Hungersnöte und daraus resultierende Auswanderungswellen wegen jahrelanger Missernten haben wir jedenfalls momentan keine.
Ohne jetzt das Klima von 1800 zu glorifizieren, ob das wirklich am Klima liegt?
Oder vielleicht doch eher daran, dass sich die Landwirtschaft in den letzten 150-200 Jahren ziemlich verändert hat? Die damaligen Erträge sind kaum mit den heutigen zu vergleichen, auch der Aufwand nicht... Züchtungen, Dünger, Maschinen... Oder sollen wieder 95% der Bevölkerung auf den Äckern schuften? In Nordfinnland baut auch niemand mehr Getreide an, obwohl dies durch Züchtungen schon lange möglich ist.
 
noisi schrieb:
Theo schrieb:
Wenn ihr es schon von der Landwirtschaft habt........
Ohne jetzt das Klima von 1800 zu glorifizieren, ob das wirklich am Klima liegt?
Oder vielleicht doch eher daran, dass sich die Landwirtschaft in den letzten 150-200 Jahren ziemlich verändert hat? ................
Na der Theo hat das Klima von um 1800 nicht glorifiziert sondern verdammt. Fremdwörter! :D
Zudem hat er im Kern recht was er sagt. Zw. ausgehendem Mittelalter und 1850 war die "Kleine Eiszeit", die kälteste Periode der letzten 8000 Jahre.
Kalte, verregnete Sommer - schlechte Ernten. Gletschervorstoß. Noch 1900 war in Z vom Dorf aus in Furi der Gornergletscher sichtbar.
Selbstverständlich war zahlenmäßig die Bevölkerung an die Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft angepasst, aber auch an Transportmöglichkeiten - ist anderes Thema.

Wir kommen klimamäßig von einem Kältemaximum.

Im Mitelalter wars warm. Die Gletscher klein, wie man an den div. Baumfunden aktuell an den Gletscherrückzugsgebieten sehen kann.
Südgrönland eisfrei. Weinanbau bis in 2000m Höhe.
 
Fab schrieb:
Ohne jetzt das Klima von 1800 zu glorifizieren, ob das wirklich am Klima liegt?
Ich selbst wollte damit das Klima von 1800 nicht glorifizieren :rolleyes:

Fab schrieb:
Zudem hat er im Kern recht was er sagt. Zw. ausgehendem Mittelalter und 1850 war die "Kleine Eiszeit", die kälteste Periode der letzten 8000 Jahre.
Kalte, verregnete Sommer - schlechte Ernten. Gletschervorstoß. Noch 1900 war in Z vom Dorf aus in Furi der Gornergletscher sichtbar.
Das habe ich auch überhaupt nicht bestritten.
Schlecht ist aber auch relativ. Durch niedrige Sturmflutpegel wurden an der Küste Marschgebiete besiedelt, die zuvor zu gefährlich waren.

Fab schrieb:
Selbstverständlich war zahlenmäßig die Bevölkerung an die Leistungsfähigkeit der Landwirtschaft angepasst, aber auch an Transportmöglichkeiten - ist anderes Thema.
Das ist aber das Thema das Theo angeschnitten und auf das ich und damit auch du geantwortet haben. Also ist es schon das Thema.

Fab schrieb:
Wir kommen klimamäßig von einem Kältemaximum.
Da kommen wir her, jetzt sind wir aber auf einem Wärmemaximum und keiner weiß, wie weit es noch hinauf geht.

Fab schrieb:
Im Mitelalter wars warm. Die Gletscher klein, wie man an den div. Baumfunden aktuell an den Gletscherrückzugsgebieten sehen kann.
Das kann man so auch nicht pauschalisieren, denn auch da gab es warme und kalte Phasen. Die Aufgrund der Schwankungen des Meeresspiegels auch hier oben deutliche Auswirkungen auf die Besiedung der Küsten hatten. Die Gletscher waren kleiner als 1850 - aber nicht jeder Gletscher war kleiner als heute. Denn inzwischen ist es viel wärmer als im Mittelalter.

Fab schrieb:
Südgrönland eisfrei. Weinanbau bis in 2000m Höhe.
In Südgrönland war eine Küstenregion "eisfrei", Südgrönland definitiv nicht. Weinanbau, in Grönland?
Ich weiß nicht ob man den damaligen Weinanbau mit dem heutigen vergleichen kann und sollte. Heute baut man dort Wein an , wo es wirtschaftlich ist. Ansonsten importiert man. Ging das damals schon so einfach?
 
"From a quarter to half of Earth’s vegetated lands has shown significant greening over the last 35 years largely due to rising levels of atmospheric carbon dioxide"
“While the detection of greening is based on data, the attribution to various drivers is based on models,” said co-author Josep Canadell

diese modelle würde mich interessieren. ob die auch die umstände berücksichtigen, dass es früher zumindest in europa (wird aber anderswo auch nicht viel anders gewesen sein)
was die bewaldung betrifft weit kahler war als heute. weil die leute das holz zum heizen, kochen bauen verwendet haben?
als lokales beispiel muss man sich nur fotos von vor ca 60/70 jahren vom wienerwald ansehen. da waren einige, heute dicht bewaldete hügel rund um wien,
aus erwähnten gründen ziemlich kahl. da wurde später auch viel wieder aufgeforstet. und so war das wohl vielerorts in europa.
auch noch früher zur zeit der seefahrer und bis zurück zum römsichen reich, wurden ganze küstenabschnitte und insel, nur alleine wegen dem schiffsbau gerodet.

wenn diese faktoren wegfallen und sich zb der wald erholt und zusätzlich auch noch aufgeforstet wird und es auch dadurch grüner wird auf unserem planeten,
kann ich dann in einer studie seriöser weise behaupten, "mainly due to rising levels of carbon dioxid" ? ist das nicht zu kurz gegriffen?
 
@noisi

Also ehrlich, wir können gern die positiven Aspekte für das Marschland von vielleicht ein paar hundert Km2 gegen schlechte Bedingungen auf dem ganzen Kontinent abwägen.
Es beginnt lächerlich zu werden. Das ist schon nicht mehr kleinkariert - würde es microgepunktet nennen.

@stavro

Ja, die "Begrünung" ist ein interessanter Aspekt. Da wartet für die Nichtkenner manche Überraschung.

Mitteleuropa beispielsweise wurde ab dem Mittelalter großflächig entwaldet (Baumaterial, Holzkohle, Bergbau, Schiffbau, Städtebau). Erst spät begann man die Fichtenplantagen anzulegen, die von einigen als Wald bezeichnet werden :D
Die Republik Venedig beispielsweise hat die östliche Adriaküste entwaldet, die Hellenen die Ägäis usw. usw.
Die Romantiker singen ja gerne das Hohelied der "Naturvölker". Na ja - Australien war bewaldet - die Aborigines haben den Kontinent mittels Brandrodung zu 80% abgefackelt. Nix Romantik!
Übrigens auch in Eurasien haben die Viehalter ordentlich gezündelt.

Aktuell interessant: Es wird ja immer, Afrika betreffend, von der Klimakatastrophe u. den potentiellen Klimaflüchtlingen geschrieben.
Unwissenschaftlich gefakter Nonsens. Die Probleme resultieren aus Übernutzung.
In den Bereichen der Sahara u. der Subsahara wo wenig bis nix genutzt wird (Air, Enedi, Tibesti usw.) kann man den durch die Erwärmung erhöhten Feuchtigkeitseintrag nicht nur messen sondern schon sehen. So "grün" waren diese Gebiete seit 5000 Jahren nicht mehr.

Gibt Modellrechnungen, dass noch 1,5°C Temperaturerhöhung fehlen, damit das Saharamonsunsystem wieder einsetzt. Dann siehts in der Sahara wieder aus wie heutzutage in Kenia u. Tansania - oder eben wie vor 5000 Jahren. Möchte an den Mega-Tschadsee erinnern. Der war mit dem Kaspischen Meer vergleichbar.

Hab "neulich" :D einen interessanten Artikel eines Biologen gelesen. Der hat behauptet der CO2-Gehalt sei für die Biologie der Bäume an der unteren Grenze und die Wäder wären weltweit im Existenzstress. Der CO2-Anstieg sei für die Wälder ein Segen. Sie würden auf Dauer den Gräsern (die haben eine effektivere CO2-Verwertung) unterliegen. Damit sind vor allem die div. Bambuspflanzen gemeint.
 
Fab schrieb:
Also ehrlich, wir können gern die positiven Aspekte für das Marschland von vielleicht ein paar hundert Km2 gegen schlechte Bedingungen auf dem ganzen Kontinent abwägen.
Es beginnt lächerlich zu werden. Das ist schon nicht mehr kleinkariert - würde es microgepunktet nennen.
Ich lebe da zufällig und ein schneller steigender Meeresspiegel ist nunmal suboptimal... Was daran jetzt kleinkariert ist weiß ich nicht. Es wäre genausogut kleinkariert das sich ein paar Almbewohner von einem vorstoßeneden Gletscher bedroht fühlten...
Was genau daran jetzt lächerlich ist kannst du mir ja mal erklären.

Zufällig fällt auch die industrielle Revolution mitten in die Kleine Eiszeit. Ebenso das fast exponentielle Wachstum der Weltbevölkerung. So schlecht kann es also nicht gewesen sein, wenn man diese Menschen plötzlich alle ernähren konnte. Da es in dieser Zeit zu Hungersnöten kam, weil die Produktion der Landwirtschaft nicht Schritt halten konnte wenn es mal zu Ernteausfällen kam ist doch nur logisch oder? Verhungern wir dieses Jahr weil die Ernte im letzten Rekordsommer so mies war? Wieso eigentlich nicht?

Viel eher ist es lächerlich anzunehmen, dass mit mehr CO2 und höheren Temperaturen alles total super ist. Wieso war denn die Sahara in der römerzeitlichen Warmzeit so grün? Wegen dem CO2 gehalt der kaum anders war als in der Kleinen Eiszeit und nur knapp halb so hoch wie heute? Da es heute wärmer ist als zur Römerzeit und der CO2 Gehalt sich verdoppelt hat - wieso ist sie dann nicht grün?
 
Schreib der Einfachheit halber farbig ins Zitat.
noisi schrieb:
Fab schrieb:
Also ehrlich, wir können gern die positiven Aspekte für das Marschland von vielleicht ein paar hundert Km2 gegen schlechte Bedingungen auf dem ganzen Kontinent abwägen.
Es beginnt lächerlich zu werden. Das ist schon nicht mehr kleinkariert - würde es microgepunktet nennen.
Ich lebe da zufällig und ein schneller steigender Meeresspiegel ist nunmal suboptimal... Was daran jetzt kleinkariert ist weiß ich nicht. Es wäre genausogut kleinkariert das sich ein paar Almbewohner von einem vorstoßeneden Gletscher bedroht fühlten...
Was genau daran jetzt lächerlich ist kannst du mir ja mal erklären.
Weil das Eine (Marschland) ein lokales Ereignis ist, die schlechten Klima u. damit Ernährungsbedingen zumindest die gesamte Nordhalbkugel betrifft.

Zufällig fällt auch die industrielle Revolution mitten in die Kleine Eiszeit. Nö, das Ende der "Kl. Eiszeit" fiel mit der industr. Rev. zusammen. Die kleine Eiszeit begann um 1500.
Ebenso das fast exponentielle Wachstum der Weltbevölkerung. Viel zu pauschal. Die Europäer vermehrten sich zu Beginn der iR. Alle anderen viel später. Du schmeißt alle Daten durcheinander.
So schlecht kann es also nicht gewesen sein, wenn man diese Menschen plötzlich alle ernähren konnte. Da es in dieser Zeit zu Hungersnöten kam, weil die Produktion der Landwirtschaft nicht Schritt halten konnte wenn es mal zu Ernteausfällen kam ist doch nur logisch oder? Verhungern wir dieses Jahr weil die Ernte im letzten Rekordsommer so mies war? Wieso eigentlich nicht?
Weil beispielsweise ein Güterzug beladen mit Getreide aus dem Schwarzerdegürtel in der Ukraine in 24h hier ist - bzw. ein beladenes Frachtschiff aus dem amerikanischen Weizengürtel von den großen Seen bis Wilhelmshaven in einer guten Woche bei uns ist.

Viel eher ist es lächerlich anzunehmen, dass mit mehr CO2 und höheren Temperaturen alles total super ist. Wieso war denn die Sahara in der römerzeitlichen Warmzeit so grün? War sie nicht. Die Küstenregion am Mittelmeer war grün weil sie noch nicht übernutzt war - nicht die Sahara.Wegen dem CO2 gehalt der kaum anders war als in der Kleinen Eiszeit und nur knapp halb so hoch wie heute? Da es heute wärmer ist als zur Römerzeit und der CO2 Gehalt sich verdoppelt hat - wieso ist sie dann nicht grün? Hier stimmt nun nix mehr :D
 
Ich machs mir mal nicht so einfach:

Fab schrieb:
Weil das Eine (Marschland) ein lokales Ereignis ist, die schlechten Klima u. damit Ernährungsbedingen zumindest die gesamte Nordhalbkugel betrifft.
Wieso ist ein sinkender, bzw. sich stabilisierender Meerespiegel ein lokales Ereignis? Die Niederlande sind in dieser Zeit zur Weltmacht aufgestiegen. Ein Land das zum Großteil aus Marschland besteht.

Fab schrieb:
Nö, das Ende der "Kl. Eiszeit" fiel mit der industr. Rev. zusammen. Die kleine Eiszeit begann um 1500.
Fast alle Alpengletscher und auch viele Weltweit erreichten ihren Nacheiszeitlichen Maximalstand um 1850. Die Industrielle Revolution begann um 1750, also während der Kleinen Eiszeit, nicht nach ihrem Ende.

Fab schrieb:
Viel zu pauschal. Die Europäer vermehrten sich zu Beginn der iR. Alle anderen viel später.
Die Europäer vermehrten sich schon vorher, vor allem wegen der Kartoffel - die dann später auch ein Grund für Hungersnöte war. Die gestiegene Bevölkerung war dann auch ein Motor für die IR Revolution. Ich möchte das garnicht mit dem Klima in Verbindung bringen...

Fab schrieb:
Du schmeißt alle Daten durcheinander.
Im Gegenteil

Fab schrieb:
Weil beispielsweise ein Güterzug beladen mit Getreide aus dem Schwarzerdegürtel in der Ukraine in 24h hier ist - bzw. ein beladenes Frachtschiff aus dem amerikanischen Weizengürtel von den großen Seen bis Wilhelmshaven in einer guten Woche bei uns ist.
Genau, der kam damals nämlich nicht. Ganz nebenbei haben wir mit Wilhelmshaven haben wir aber wieder eine Stadt im Marschland...

Fab schrieb:
War sie nicht. Die Küstenregion am Mittelmeer war grün weil sie noch nicht übernutzt war - nicht die Sahara.

Fab schrieb:
[...]
In den Bereichen der Sahara u. der Subsahara wo wenig bis nix genutzt wird (Air, Enedi, Tibesti usw.) kann man den durch die Erwärmung erhöhten Feuchtigkeitseintrag nicht nur messen sondern schon sehen. So "grün" waren diese Gebiete seit 5000 Jahren nicht mehr.[...]
Du hast nicht vom Mittelmeerraum geschrieben sondern von der Sahara und dem Bereich südlich davon.
Ich bin der, der alles durcheinander wirft?
 
@noisi

Offen gestanden nervt mich deine argumentative Disziplinlosigkeit - weil sinnloser Zeitverbrauch. Müh dich mal ein wenig.

Du schreibst von grüner Sahara whd. der Römerzeit. Die war grün bis ca. 3500 v.Chr. - hab ich ja geschrieben. Sie kann bei weiterer Erwärmung wieder grün werden. die ersten Spuren sind zu sehen.

Die kl. Eiszeit begann am ende des Mittelalters - die paar Industriebetriebe u, 1750 hatten doch keine Klimawirksamkeit.
Die Post bei der Kohleförderung in Lothringen, Ruhrgebiet, Oberschlesien, Manchester/Birmingham ging doch erst in der 2. Hälfte des 19Jhdt. ab.

@Pancho
Das mit den Trockenschäden kann gut sein - aber das ist ein anderes Thema.
 
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