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spannend deine Argumentationsweise um dein Fab'sches Paradoxon am Leben zu erhalten
Fab`sches Dilemma, werte gernot, Dilemma. Zwei Professoren, drei Meinungen
Ich hab mir jetzt nochmals den nzz-Artikel durchgelesen. Da finden sich keinerlei Hinweise, dass die Aussagen nur für die Nordhabkugel bzw. nicht global gelten.
D.h. es geht ums globale Klima.
Klar geht es um das globale Klima. Ein Ereignis die nördliche Hemisphäre betreffend beeinflußt das globale Klima.
Wenn du dich genauer einliest wird das auch klar. Wärme/Kälte-Koppelung Arktis/Antarktis, thermohaline Zirkulation, verzögerte und auch abgeschwächte (Ozean!) Temperaturänderung im Süden.
Das setzt du jetzt in Verbindung zu den D-O Ereignissen, weil
1. die Eiszeiten im Norden wirken
2. weil im Norden die Kontinente liegen
3. im Süden nur Wasser ist
4. die Antarktis dauerhaft vereist ist
Du hast schon recht, dass der Großteil der Landmassen auf der Nordhalbkugel liegt, aber Teile Südamerikas, Afrikas und Australien so einfach unter den Tisch fallen zu lassen, find ich schon sehr großzügig...
Bin von Natur aus großzügig
Jetzt wo du es schreibst - über Südamerika, da ist ja Patagonien das eigentlich Wichtige, hab ich noch nie was detailliertes und Interessantes im diskutierten Zusammenhang gelesen.
Ein Freund von mir war letztes Jahr zum Trekking in Patagonien[ - der fragt immer um Rat bei der Reiseplanung. Bei einem Blick auf die Satellitenkarte ist auf den ersten Blick erkennbar, dass die Topographie Norwegen sehr ähnlich ist. Ausgedehnte Fjordlandschaften im Westen, riesige Seen im Osten der Anden. Allerdings weist Patagonien noch zwei riesige Kontinentaleisflächen auf. Das südlich patagonische Eisfeld hat eine Längenausdehnung von deutlich ü. 300Km. Dies alles auf einem Breitengrad wie Bayern. Die Gletscher im Westen erreichen Meereshöhe, die Seen im Osten ungefähr wie der Neusiedler See, glaub ich. Also die Ähnlichkeit mit Norwegen ist frappant, so unterstelle ich jetzt etwas freihändig eine ähnliche Klimageschichte.
Afrika: uninteressant. Im Bergland Lesothos u. den Drakensbergen, wo es regelmäßig schneit, mag es kleinere Vereisungen gegeben haben. Wir reden hier vom 30en Breitengrad! Da hab ich aus dem Eiszeitalter nix gelesen. Über die "Schneeball Erde Vergletscherung" schon - aber das ist eine andere Baustelle.
Und die Antarktis ebenfalls auszublenden geht gar nicht,
Da gilt die alte Weisheit "Es hot holt a jeda sei Büdscheeeeee
"
Im Ernst - die Kostenfrage ist sehr einflußreich. Zudem sind Forschungen dort halt schwierig, da dauerhaft vereist.
gibt ja immer mehr Forschungsergebnisse, dass die Gletscher instabil werden und was das bedeutet kannst du ja ergooglen bzw. hast du sicher auch schon x-fach gelesen.
x-fach, stell dir vor