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Die große Klima-Diskussion

Status
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Petz schrieb:
Und deshalb geht mir das Schicksal der Folgegenerationen ehrlich gestanden schlicht am Allerwertesten vorbei... :!:

Jungs nichts für ungut und jedem seine Meinung, aber für mich erübrigt sich bei so einer Einstellung eigentlich jegliche Diskussion über Themen wie zb hier das Klima. Da ist mir meine Zeit echt zu schade und das hat für mich auch nichts zu tun mit Kinder haben oder nicht. Da geht's mir ums Prinzip. Dann bleiben wir lieber beim Wetter und beim Skifahren.

Ich bin hier jetzt wirklich entgültige raus.
 
Der Einfachheit halber poste ich farbig ins Zitat
gernot schrieb:
..............................................................
spannend deine Argumentationsweise um dein Fab'sches Paradoxon am Leben zu erhalten :)
:D Fab`sches Dilemma, werte gernot, Dilemma. Zwei Professoren, drei Meinungen ;D
Ich hab mir jetzt nochmals den nzz-Artikel durchgelesen. Da finden sich keinerlei Hinweise, dass die Aussagen nur für die Nordhabkugel bzw. nicht global gelten.
D.h. es geht ums globale Klima.
Klar geht es um das globale Klima. Ein Ereignis die nördliche Hemisphäre betreffend beeinflußt das globale Klima.
Wenn du dich genauer einliest wird das auch klar. Wärme/Kälte-Koppelung Arktis/Antarktis, thermohaline Zirkulation, verzögerte und auch abgeschwächte (Ozean!) Temperaturänderung im Süden.


Das setzt du jetzt in Verbindung zu den D-O Ereignissen, weil

1. die Eiszeiten im Norden wirken
2. weil im Norden die Kontinente liegen
3. im Süden nur Wasser ist
4. die Antarktis dauerhaft vereist ist

Du hast schon recht, dass der Großteil der Landmassen auf der Nordhalbkugel liegt, aber Teile Südamerikas, Afrikas und Australien so einfach unter den Tisch fallen zu lassen, find ich schon sehr großzügig...
Bin von Natur aus großzügig :D

Jetzt wo du es schreibst - über Südamerika, da ist ja Patagonien das eigentlich Wichtige, hab ich noch nie was detailliertes und Interessantes im diskutierten Zusammenhang gelesen.
Ein Freund von mir war letztes Jahr zum Trekking in Patagonien[ - der fragt immer um Rat bei der Reiseplanung. Bei einem Blick auf die Satellitenkarte ist auf den ersten Blick erkennbar, dass die Topographie Norwegen sehr ähnlich ist. Ausgedehnte Fjordlandschaften im Westen, riesige Seen im Osten der Anden. Allerdings weist Patagonien noch zwei riesige Kontinentaleisflächen auf. Das südlich patagonische Eisfeld hat eine Längenausdehnung von deutlich ü. 300Km. Dies alles auf einem Breitengrad wie Bayern. Die Gletscher im Westen erreichen Meereshöhe, die Seen im Osten ungefähr wie der Neusiedler See, glaub ich. Also die Ähnlichkeit mit Norwegen ist frappant, so unterstelle ich jetzt etwas freihändig eine ähnliche Klimageschichte.

Afrika: uninteressant. Im Bergland Lesothos u. den Drakensbergen, wo es regelmäßig schneit, mag es kleinere Vereisungen gegeben haben. Wir reden hier vom 30en Breitengrad! Da hab ich aus dem Eiszeitalter nix gelesen. Über die "Schneeball Erde Vergletscherung" schon - aber das ist eine andere Baustelle.

Und die Antarktis ebenfalls auszublenden geht gar nicht,
Da gilt die alte Weisheit "Es hot holt a jeda sei Büdscheeeeee :D "
Im Ernst - die Kostenfrage ist sehr einflußreich. Zudem sind Forschungen dort halt schwierig, da dauerhaft vereist.

gibt ja immer mehr Forschungsergebnisse, dass die Gletscher instabil werden und was das bedeutet kannst du ja ergooglen bzw. hast du sicher auch schon x-fach gelesen.
x-fach, stell dir vor :D

.

hoppala, apropos paradoxon am leben erhalten.

Fab schrieb:
Das sagt Prof. Nicolas Gruber: «Die heutige Erwärmung unterscheidet sich von vergangenen Erwärmungen in mindestens zwei entscheidenden Punkten. Erstens ist die Rate der Erwärmung um ein Mehrfaches höher, als sie dies zum Beispiel am Ende der letzten Eiszeit war. .......
Das ist schlicht falsch was der Herr Professor Gruber hier schreibt. Nein, anders - will es bewertungsfrei schreiben. Ich habe es schlicht x-fach anders gelesen.
................
https://de.wikipedia.org/wiki/Dansgaard-Oeschger-Ereignis
fab , hast du hier nur am thema vorbeigelinkt, oder ist das schlamperei oder gar kalkül, dass du hier global und lokal ereignisse vermischt und einen link gesetzt, der deinem paradoxon widerspricht?
aber keine angst, es bleibt dir noch der letzte rettungsanker, erdmagnetfeld.
ich bin schon sehr gespannt auf deine ausführungen ;)
Dilemma, werter Stavro, Dilemma! :D - und nein, ich habe nicht vorbeigelinkt und auch nix vermischt.
Den Überblick zu behalten ist eine Eigenart von mir :D Lies einfach nochmals. Hab ja auf "Gernot" betreffend geantwortet.

ach ja, noch ein Zusatz, "schlamperei oder gar kalkül": Ich poste hier mit offenem Visier und ohne Hinterlist und bitte dich einmal! solche Unterstellungen zu unterlassen, andernfalls bist du kein Gesprächspartner mehr.
Ich bin Moderator in einem Verlagsforum - dort werden Angriffe "ad hominem" sprachlich eleganter durchgeführt.
Dein, ich nenns mal "persönlicher Diffamierungsversuch für Anfänger", verfängt bei mir nicht. Setz dich argumentativ auseinander oder lass es, aber versuche nicht dein Gegenüber subkutan als Mensch zu entwerten. Ist widerlich!
 
Oje lieber fabsl. du teilst zwar gerne aus, kannst aber nicht einstecken.
Merkst nicht einmal, dass "am Thema vorbei linken" und "Schlamperei" deine Worte waren, wie bedauernswert und lächerlich zu gleich.
 
Hab mich primär aufs "Kalkül" bezogen - und das weis ich zurück.
 
Hier kommt die Sonne ... sie ist der hellste Stern von allen ... https://www.youtube.com/watch?v=StZcUAPRRac
oder ... Rammstein und der Klimawandel ... :wink:

https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenaktivit%C3%A4t
Siehe "langfristige Veränderungen"
Zitat: "Wie Wissenschaftler aus Deutschland, Finnland und der Schweiz in der Zeitschrift Nature (28. Oktober 2004) berichten, muss man über 8000 Jahre in der Erdgeschichte zurückgehen, bis man einen Zeitraum findet, in dem die Sonne im Mittel ebenso aktiv war wie in den vergangenen 60 Jahren."

Sowie "derzeitige Aktivität des 24. Sonnenzyklus" ...
https://smd-prod.s3.amazonaws.com/science-red/s3fs-public/mnt/medialibrary/2014/06/10/splash1.jpg
 
Fab schrieb:
Der Einfachheit halber poste ich farbig ins Zitat
gernot schrieb:
..............................................................
spannend deine Argumentationsweise um dein Fab'sches Paradoxon am Leben zu erhalten :)
:D Fab`sches Dilemma, werte gernot, Dilemma. Zwei Professoren, drei Meinungen ;D
Ich hab mir jetzt nochmals den nzz-Artikel durchgelesen. Da finden sich keinerlei Hinweise, dass die Aussagen nur für die Nordhabkugel bzw. nicht global gelten.
D.h. es geht ums globale Klima.
Klar geht es um das globale Klima. Ein Ereignis die nördliche Hemisphäre betreffend beeinflußt das globale Klima.
Wenn du dich genauer einliest wird das auch klar. Wärme/Kälte-Koppelung Arktis/Antarktis, thermohaline Zirkulation, verzögerte und auch abgeschwächte (Ozean!) Temperaturänderung im Süden.


Das setzt du jetzt in Verbindung zu den D-O Ereignissen, weil

1. die Eiszeiten im Norden wirken
2. weil im Norden die Kontinente liegen
3. im Süden nur Wasser ist
4. die Antarktis dauerhaft vereist ist

Du hast schon recht, dass der Großteil der Landmassen auf der Nordhalbkugel liegt, aber Teile Südamerikas, Afrikas und Australien so einfach unter den Tisch fallen zu lassen, find ich schon sehr großzügig...
Bin von Natur aus großzügig :D

Jetzt wo du es schreibst - über Südamerika, da ist ja Patagonien das eigentlich Wichtige, hab ich noch nie was detailliertes und Interessantes im diskutierten Zusammenhang gelesen.
Ein Freund von mir war letztes Jahr zum Trekking in Patagonien[ - der fragt immer um Rat bei der Reiseplanung. Bei einem Blick auf die Satellitenkarte ist auf den ersten Blick erkennbar, dass die Topographie Norwegen sehr ähnlich ist. Ausgedehnte Fjordlandschaften im Westen, riesige Seen im Osten der Anden. Allerdings weist Patagonien noch zwei riesige Kontinentaleisflächen auf. Das südlich patagonische Eisfeld hat eine Längenausdehnung von deutlich ü. 300Km. Dies alles auf einem Breitengrad wie Bayern. Die Gletscher im Westen erreichen Meereshöhe, die Seen im Osten ungefähr wie der Neusiedler See, glaub ich. Also die Ähnlichkeit mit Norwegen ist frappant, so unterstelle ich jetzt etwas freihändig eine ähnliche Klimageschichte.

Afrika: uninteressant. Im Bergland Lesothos u. den Drakensbergen, wo es regelmäßig schneit, mag es kleinere Vereisungen gegeben haben. Wir reden hier vom 30en Breitengrad! Da hab ich aus dem Eiszeitalter nix gelesen. Über die "Schneeball Erde Vergletscherung" schon - aber das ist eine andere Baustelle.

Und die Antarktis ebenfalls auszublenden geht gar nicht,
Da gilt die alte Weisheit "Es hot holt a jeda sei Büdscheeeeee :D "
Im Ernst - die Kostenfrage ist sehr einflußreich. Zudem sind Forschungen dort halt schwierig, da dauerhaft vereist.

gibt ja immer mehr Forschungsergebnisse, dass die Gletscher instabil werden und was das bedeutet kannst du ja ergooglen bzw. hast du sicher auch schon x-fach gelesen.
x-fach, stell dir vor :D

Schweif bitte nicht vom Eingangsthema ab, das war die globale Temperaturänderung und deine Behauptung, mit Hinweis auf D-O Events, es gab schon stärkere in kürzerer Zeit.
Ev. hast du in deinem x-fach gelesenen ja globale Temperaturrekonstruktionen in Verbindung mit D-O Events?
Wie stark hat sich z.B. die Südhalbkugel oder die Antarktis erwärmt?
 
Die ZDF-Satiresendung "Die Anstalt" hatte gestern den Klimawandel als Thema. Fängt ein wenig lahm an, steigert sich aber im Verlauf der Sendung.
 
stavro_ schrieb:
Jungs nichts für ungut und jedem seine Meinung, aber für mich erübrigt sich bei so einer Einstellung eigentlich jegliche Diskussion über Themen wie zb hier das Klima.
Die erübrigt sich deshalb nicht weil ja kaum jemand meine Meinung teilt und die Diskussion für andere sehr wohl relevant ist, nur muß es gestattet sein auch mal seine persönliche Einstellung dazu bekanntzugeben.
Abgesehen davon dürfte ich trotzdem jemand sein der (aus Vernunftgründen und nicht wegen der Folgegenerationen) sehr ressourcenschonend handelt weil ich beispielsweise wie früher im Topic angemerkt keine Geräte und Maschinen ersetze die noch repariert werden können weil ich absolut nicht einsehe etwas nur deshalb wegzuwerfen weil es nicht mehr up to date ist; das die Produktion von neuen Dingen nicht nur Material erfordert sondern auch jede Menge CO2 freisetzt hat zumindest die Politik noch überhaupt nicht am Radar denn sonst dürfte es beispielsweise Aktionen wie Abwrackprämien etc. gar nie geben :!:
 
gernot schrieb:
Schweif bitte nicht vom Eingangsthema ab, das war die globale Temperaturänderung und deine Behauptung, mit Hinweis auf D-O Events, es gab schon stärkere in kürzerer Zeit.
Ev. hast du in deinem x-fach gelesenen ja globale Temperaturrekonstruktionen in Verbindung mit D-O Events?
Wie stark hat sich z.B. die Südhalbkugel oder die Antarktis erwärmt?
Ich schweif nicht ab, habe geantwortet was ich weiß - und soviel ich weiß, liegen aus div. Gründen für die Südhemisphäre keine genauen Daten vor.
Z. B. weil auf Grund der geringen Niederschläge sich bei den Eisbohrkernen in der Antarktis die zeitliche Abfolge sehr schwer zuordnen lässt.

Kann mich nur wiederholen. Die Temperatursprünge im Norden haben zeitverzögerte Auswirkungen auf den Süden und sind weniger extrem.
 
Petz schrieb:
...hat zumindest die Politik noch überhaupt nicht am Radar denn sonst dürfte es beispielsweise Aktionen wie Abwrackprämien etc. gar nie geben :!:
Die Politik agiert wie ein Schiedsrichter, der von der Wettmafia bestochen wurde. Es brauch ja nicht viel Hirnschmalz um zu erkennen, welcher Wahnsinn hinter der Wegwerfmentalität steckt. Unabhängig von CO2 und Energieaufwand sind auch andere Rohstoffe endlich und nicht beliebig recycelbar. Doch solange die Politik dem Fetisch Wachstum hinterherläuft und dieses Dogma nicht in Frage gestellt wird, wird sich wenig ändern. Am Ende heisst es eh meist, der Verbaucher wolle jedes Jahr eine neue Mode und ein neues Smartphone. Ich gehöre jedenfalls nicht dazu. Ich nutze Gebrauchsgüter solange, bis sie sich nicht mehr mit vertretbarem Aufwand reparieren lassen. Und teure Einwegprodukte mit verklebten Akkus kommen mir erst gar nicht ins Haus.
 
Fab schrieb:
Ich schweif nicht ab, habe geantwortet was ich weiß - und soviel ich weiß, liegen aus div. Gründen für die Südhemisphäre keine genauen Daten vor.
Z. B. weil auf Grund der geringen Niederschläge sich bei den Eisbohrkernen in der Antarktis die zeitliche Abfolge sehr schwer zuordnen lässt.

Kann mich nur wiederholen. Die Temperatursprünge im Norden haben zeitverzögerte Auswirkungen auf den Süden und sind weniger extrem.

Natürlich schweifst du ab. Du hangelst dich stur von einem Thema zum nächsten, vermischt Theorien und Fakten aus unterschiedlichsten Regionen und Zeiträumen und stellst diese pauschal um damit sie in deinem Schema passen. Dazu argumentierst von oben herrab, teilst aus und machst im gleichen Zug einen auf beleidigte Leberwurst und verlangst dann von anderen sich argumentativ mit dem Inhalt deiner Posts auseinanderzusetzen.
Es wäre von Nutzen, wenn du dich selbst mal an den Ansprüchen orientierst, die du an andere hast.
 
Ich habe keineswegs abgeschweift. Ich wurde auf meine Sicht der Zusammenhänge angesprochen und habe diese kurz und knapp, so wie ichs weiß, zusammengefasst - und ich hab auch nix vermischt. Da ist alles schlüssig.
Zur "beleidigten Leberwurst". Stavro wollte mich diffamieren als er "Schlamperei u. Kalkül" verband. Ihr könnt euch auch dafür gerne die Danksagungen zuwerfen :D
Bei der Verwendung des gleiches Wortes kommt es auf den Kontext an. Warum ich dir "argumentative Schlamperei" vorgeworfen habe, kann man ja gut nachlesen und ist nicht schwer zu begreifen.
 
Fab schrieb:
Ich habe keineswegs abgeschweift. Ich wurde auf meine Sicht der Zusammenhänge angesprochen und habe diese kurz und knapp, so wie ichs weiß, zusammengefasst - und ich hab auch nix vermischt. Da ist alles schlüssig.
Zur "beleidigten Leberwurst". Stavro wollte mich diffamieren als er "Schlamperei u. Kalkül" verband. Ihr könnt euch auch dafür gerne die Danksagungen zuwerfen :D
Bei der Verwendung des gleiches Wortes kommt es auf den Kontext an. Warum ich dir "argumentative Schlamperei" vorgeworfen habe, kann man ja gut nachlesen und ist nicht schwer zu begreifen.
warum ich dir schlamperei oder kalkül vorgeworfen haben (was du als diffamierung ansiehst, obwohl du das oft selbst machst, offensichtlich ohne es zu merken),
ist auch für jeden ersichtlich nachzulesen und ganz einfach zu begreifen.
es scheint mir, du hältst dich für etwas besseres und für unfehlbar, was vielleicht auch erklärt warum du dir selbst unter anderem "diffamierung" zugestehst und anderen nicht.
da muss ich dich leider von deinem hohen ross holen. wenn du offensichtlich mit deinem geschriebenen daneben liegst,
dann kannst du dir das nicht einmal eingestehen, sonder eierst nur darum herum (wie auch andere hier schon angedeutet haben).
zeugt nicht gerade von charakterstärke.

was ist jetzt mit deiner aussage "Das ist schlicht falsch was der Herr Professor Gruber hier schreibt", wo sind die gesicherten beweise dafür?
und damit meine ich nicht deine selbst zusammengereimte theorie von "nicht relavanten landmassen und schwereren messbarkeiten" in die du dich geflüchtet hast.
 
Fab schrieb:
gernot schrieb:
Schweif bitte nicht vom Eingangsthema ab, das war die globale Temperaturänderung und deine Behauptung, mit Hinweis auf D-O Events, es gab schon stärkere in kürzerer Zeit.
Ev. hast du in deinem x-fach gelesenen ja globale Temperaturrekonstruktionen in Verbindung mit D-O Events?
Wie stark hat sich z.B. die Südhalbkugel oder die Antarktis erwärmt?
Ich schweif nicht ab, habe geantwortet was ich weiß - und soviel ich weiß, liegen aus div. Gründen für die Südhemisphäre keine genauen Daten vor.
Z. B. weil auf Grund der geringen Niederschläge sich bei den Eisbohrkernen in der Antarktis die zeitliche Abfolge sehr schwer zuordnen lässt.

Kann mich nur wiederholen. Die Temperatursprünge im Norden haben zeitverzögerte Auswirkungen auf den Süden und sind weniger extrem.

Wie passt das dann damit zusammen?
Das ist schlicht falsch was der Herr Professor Gruber hier schreibt. Nein, anders - will es bewertungsfrei schreiben. Ich habe es schlicht x-fach anders gelesen.
 
NeusserGletscher schrieb:
Doch solange die Politik dem Fetisch Wachstum hinterherläuft und dieses Dogma nicht in Frage gestellt wird, wird sich wenig ändern. Am Ende heisst es eh meist, der Verbaucher wolle jedes Jahr eine neue Mode und ein neues Smartphone.
Leider seh ich das genauso wie Du und ich denke wenn wir heute noch bei der massiv höheren Produktqualität der beispielsweise späten Fünfziger - und frühen Sechzigerjahre wären (die natürlich auch ihren Preis hatte und der dazu führte das man nichts früher ausmusterte als unbedingt nötig da sich Instandsetzungen finanziell rechneten), würde sich heutzutage die CO2 - Problematik in ihrer Massivität vermutlich so gar nicht stellen :!:
Beispielsweise hab ich, als bei meinen beiden Waschmaschinen ein Trommellagertausch nötig wurde zwischen erstem Lager und Dichtring ein Wasserablaufloch angebracht (diese Konstruktionsidee stammt vom früheren italienischen Hersteller Indesit) damit bei Dichtringschaden die Lager kein Wasser abbekommen und verrosten; dazu noch einen Schmiernippel gestiftet und deshalb laufen die heute noch obwohl eine der beiden älter als ich ist... :ja: :biggrin:

Den richtigen Konsumwahnsinn erkenne ich eigentlich erst seit den Achtzigerjahren und solange diese Entwicklungsspirale nicht gestoppt wird (wogegen sich natürlich die Wirtschaft und die Spekulanten mit Händen und Füssen wehren) bleibt die vielgerühmte Nachhaltigkeit reine Makulatur.
 
stavro_ schrieb:
.......................................................
da muss ich dich leider von deinem hohen ross holen. übernehm dich mal nicht ;D wenn du offensichtlich mit deinem geschriebenen daneben liegst,
dann kannst du dir das nicht einmal eingestehen, sonder eierst nur darum herum (wie auch andere hier schon angedeutet haben).
zeugt nicht gerade von charakterstärke.

was ist jetzt mit deiner aussage "Das ist schlicht falsch was der Herr Professor Gruber hier schreibt", wo sind die gesicherten beweise dafür?
und damit meine ich nicht deine selbst zusammengereimte theorie von "nicht relavanten landmassen und schwereren messbarkeiten" in die du dich geflüchtet hast.da erlaub ich mir ein Urteil, weil ich denke dass ich es einordnen kann - und flüchten brauch ich schon gar nicht.
Bin in einem Forum nicht verpflichtet "Beweise" zu liefern, eine Meinungsäußerung ist ausreichend. Aber bitte gerne.
Les Nachfolgendes aufmerksam durch.

http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Abrupte_Klima%C3%A4nderungen_im_Eiszeitalter
https://de.wikipedia.org/wiki/Dansgaard-Oeschger-Ereignis
https://de.wikipedia.org/wiki/Letzte_Kaltzeit

So als Nachsatz: Hast du auch eigene Gedanken u. Argumente zum Thema beizutragen? Ich warte auf deine Expertise.
Danke im Voraus.

gernot schrieb:
Fab schrieb:
..........................
Ich schweif nicht ab, habe geantwortet was ich weiß - und soviel ich weiß, liegen aus div. Gründen für die Südhemisphäre keine genauen Daten vor.
Z. B. weil auf Grund der geringen Niederschläge sich bei den Eisbohrkernen in der Antarktis die zeitliche Abfolge sehr schwer zuordnen lässt.

Kann mich nur wiederholen. Die Temperatursprünge im Norden haben zeitverzögerte Auswirkungen auf den Süden und sind weniger extrem.

Wie passt das dann damit zusammen?
Das ist schlicht falsch was der Herr Professor Gruber hier schreibt. Nein, anders - will es bewertungsfrei schreiben. Ich habe es schlicht x-fach anders gelesen.
Hab grad ein Verständnisproblem. Hab doch alles dazu geschrieben. Temperatursprung, Wärmekoppelung Arktis/Antarktis, Verzögerung, Pufferung etc. -
und dass daher ein globaler Zusammenhang besteht.
 
Fab schrieb:
Bin in einem Forum nicht verpflichtet "Beweise" zu liefern, eine Meinungsäußerung ist ausreichend. Aber bitte gerne.
Les Nachfolgendes aufmerksam durch.

http://wiki.bildungsserver.de/klimawandel/index.php/Abrupte_Klima%C3%A4nderungen_im_Eiszeitalter
https://de.wikipedia.org/wiki/Dansgaard-Oeschger-Ereignis
https://de.wikipedia.org/wiki/Letzte_Kaltzeit
ist das jetzt ein schlechter scherz? führst du das ernsthaft als beweise für ein ähnlich schnelle, schon mal dagewesene, globale klimaveränderung an,
von der du angeblich schon x mal gelesen hast ?

aus deinen 3 links:

In der nördlichen Hemisphäre stellen sie sich als Perioden schneller Erwärmung, gefolgt von einer langsamen Abkühlung, dar. Der Vorgang spielt sich über einen längeren Zeitraum ab, der typischerweise auf Skalen von Jahrhunderten beschrieben wird.

Innerhalb der letzten Kaltzeit sind verschiedene abrupte Klimaschwankungen nachweisbar. Über ihre Ursachen und Periodizitäten, und inwieweit sie nicht nur die nördliche, sondern auch die südliche Hemisphäre betreffen, gibt es verschiedene Theorien, aber noch keinen Konsens.

und natürlich bis du nicht verpflichtet für deine meinungsäußerung beweise zu liefern.
solange du sie auch als solche darstellst und nicht als etwas unumstößlich, bewiesenes,
dem ein überhebliches "Das ist schlicht falsch was der Herr Professor Gruber hier schreibt" folgt, oder ähnliches.

mehr will ich zu dem ganzen thema echt nicht mehr schrieben, weil es mich mittlerweile wirklich langweilt.
 
Hmm, da wir grad bei selektiver Auswahl angelangt sind :lach: - auch aus den von mir geposteten Links

Der zugrundeliegende Prozess für das Auftreten und die Amplitude des Ereignisses sind noch immer ungeklärt. Die Wirkung des Ereignisses in der südlichen Hemisphäre mit langsamerer Erwärmung und viel kleineren Temperaturfluktuationen unterscheidet sich von jener der nördlichen Hemisphäre signifikant.

Es gibt Hinweise darauf, dass Dansgaard-Oeschger-Ereignisse global synchronisiert auftreten.[1]

.

Die bekannteste und am besten erforschte plötzliche Klimaänderung dieser Art ist das sogenannte Jüngere Dryas-Ereignis am Ende der letzten Kaltzeit vor rund 13 000 bis 11 500 Jahren.
Die Temperatur sank zu Beginn dieser Periode in wenigen Jahrzehnten um mehrere Grad, und auch die Erwärmung am Ende dieser Phase war sehr abrupt und betrug in großen Teilen der nördlichen Hemisphere bis zu 10 °C in 50 Jahren

Dadurch konnte sich warmes Wasser von Süden an Island vorbei nach Norden schieben und hier innerhalb kurzer Zeit eine Erwärmung von 5-10 °C auslösen, die aus den geologischen Daten als Dansgaard-Oeschger-Ereignis bekannt ist

3 Arktis-Antarktis-Kopplung
Abb. 3: Das Konzept gegenläufiger mittlerer Temperaturen auf den beiden Hemisphären lässt sich anschaulich als Wippe darstellen

Im Mittelpunkt der Erforschung von Klimakopplungen zwischen Arktis und Antarktis steht die Frage, wie sich vergangene Klimaschwankungen auf den beiden Hemisphären miteinander in Einklang bringen lassen. Von besonderem Interesse ist dabei die Untersuchung starker und abrupter Klimaänderungen wie der so genannten Dansgaard-Oeschger-Ereignisse. In den letzten 110 tausend Jahren sind 24 solcher rapiden Erwärmungen identifiziert worden, indem in Grönland gewonnene Eisbohrkerne auf ihre Isotopenverhältnisse untersucht wurden, die Aufschluss über Temperaturen früherer Zeitalter geben. Die Messungen ließen auf drastische Temperaturänderungen zwischen 9 und 16 Grad Celsius schließen. Allerdings stehen diese Werte nicht für eine globale Erwärmung, da Eisbohrkerne, die in der Antarktis gewonnen wurden, keine so starken Temperatursprünge aufweisen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die drastischen Eregnisse auf der Nordhemisphäre auch das antarktische Klima beeinflusst haben. Allerdings ist die Analyse möglicher Kopplungssmechanismen zwischen Nord- und Südhemisphäre aus verschiedenen Gründen schwierig: Zum einen sind die Bohrkerne der Antarktis aufgrund der geringeren Niederschlagsrate zeitlich nicht gut aufgelöst, zum anderen sind viele Signale schlicht zu schwach, um eine eindeutige Interpretation zuzulassen.

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Abrupte Klimaschwankungen
Innerhalb der letzten Kaltzeit sind verschiedene abrupte Klimaschwankungen nachweisbar. Über ihre Ursachen und Periodizitäten, und inwieweit sie nicht nur die nördliche, sondern auch die südliche Hemisphäre betreffen, gibt es verschiedene Theorien, aber noch keinen Konsens.
 
Gibt es eigentlich schon wissenschaftliche Studien zur Wirkung von CO2 auf das Diskussions-Klima? :lol: :lol:
 
Na dann pass mal auf, dass du nicht schmilzt, du ruhrgebietsgletscher. Denn CO2 heizt auf - weißt das denn nicht? :lach:
 
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