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Die große Klima-Diskussion

Status
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Dann wähl meinetwegen die. Zu erwähnen wäre ja, dass zumindest Teile der Leugnerpartei des menschlichen Einflusses auf den Klimawandel ja auch noch die historischen Fakten rund um die NS-Vergangenheit in Teilen oder komplett leugnen und nichts dabei finden zusammen mit Hitlergruß zeigenden Zeitgenossen zu marschieren.
Wenn man schon mal beim leugnen ist...
Mal ganz abgesehen davon, dass sie von Europa nix halten.

Edit:
OK, wie man Geld beschafft, wissen Sie...
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-03/afd-spendenaffaere-parteispenden-alice-weidel-spenderliste
 
Der Foodabdruck: Essen für das Klima
Essen gegen die Erderwärmung: Klimatarier zählen keine Kalorien, sondern CO2-Emissionen. Um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren, verzichten sie auf Fleisch, Butter oder Importware und greifen stattdessen zu saisonalen und regionalen Bioprodukten. Stoppt das den Klimawandel?
Nahrungsmittel verursachen fast ­30­ Prozent der globalen Treibhausgasemissionen
https://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Der-Foodabdruck-Essen-fuer-das-Klima
 
wetterstein schrieb:
Pancho schrieb:
Mal ganz abgesehen davon, dass sie von Europa nix halten.
Bitte bei den Fakten bleiben. Die EU ist nicht Europa!

Sehr interessant, dass dem Rest nicht widersprochen wurde...

https://www.n-tv.de/incoming/Hoecke-singt-Deutschlandlied-Meuthen-findet-s-unklug-article21008263.html
->
Ich wiederhole: nichts von Europa halten!

(Vielleicht stellen sich einige ein Europa umspannendes Deutsches Reich vor, das entspricht aber nicht meinen Vorstellungen)
 
Pancho schrieb:
Ich wiederhole: nichts von Europa halten!
Die Frage ist doch, wer der europäischen Einigung mehr geschadet hat. Parteien, die Brüssel als Sammelort für abgehalfterte Politiker missbrauchen. Politiker, die unliebsame Entscheidungen, die sie selbst auf nationaler Ebene nicht durchsetzen konnten, über die Brüsseler Bande einstielen und dann mit dem Finger auf Brüssel zeigen. Die Brüssel zu einem Einfallstor für Lobbyisten gemacht haben. Die das EU-Parlament zu einem Debattierclub ohne Haushalts- und Initiativrecht degradieren. Die nationale Egoismen wie in der Frage von Steueroasen über den eurpäischen Gedanken stellen. Die eine demokratisch überhaupt nicht legitimierte EU-Kommission über ein EU-Parlament stellen und so auch den letzten Rest von demokratischen Prinzipien aushebeln. Oder die wie auch Frau Merkel in der Frage des Umweltschutzes immer schützend die Hand über die Deutsche Automobilindustrie gehalten hat, in dem sie auf euopräischer Ebene eine schnellere Verschärfung von Grenzwerten blockierte. Oder die mit nationalen Alleingängen die EU immer wieder an den Rand der Spaltung bringen.

Von dieser EU halte ich in der Tat auch wenig. Offene Grenzen sind nur ein schwacher Trost dafür, dass die EU in dieser Form ein bürokratischer Moloch ist, die in vielen ihrer Entscheidungen gegen die Interessen der Mehrheit der Bürger in der EU arbeitet.
 
NeusserGletscher schrieb:
Von dieser EU halte ich in der Tat auch wenig. Offene Grenzen sind nur ein schwacher Trost dafür, dass die EU in dieser Form ein bürokratischer Moloch ist, die in vielen ihrer Entscheidungen gegen die Interessen der Mehrheit der Bürger in der EU arbeitet.
Kein Wunder! Schon bei der Gründung waren ja auch ganz andere "Interessen" im Spiel:
Das American Committee for a United Europe (ACUE; deutsch Amerikanisches Komitee für ein vereintes Europa) war eine 1948 gegründete US-Organisation zur Förderung eines „freien und vereinigten Europas“.

Geschäftsführer war der als Zivilanwalt auftretende ehemalige Geheimdienstchef des Office of Strategic Services (OSS), William Joseph Donovan, sein Stellvertreter der CIA-Direktor Allen Welsh Dulles. Es wurde von der Ford Foundation, der Rockefeller-Stiftung und von regierungsnahen Unternehmensgruppen finanziert
https://de.wikipedia.org/wiki/American_Committee_on_United_Europe

Real existierende "Demokratie":
Eine Notiz der europäischen ACUE-Sektion vom 11. Juni 1965 für den Vizepräsidenten der EWG, Robert Marjolin, zielte darauf, die Währungsunion verdeckt voranzutreiben. Es empfahl die Unterdrückung der Debatte darüber bis zu dem Punkt, an dem die „Annahme von solchen Vorschlägen praktisch unvermeidlich würde“.
 
Die EU ist reformreif als Organisation, keine Frage.

Man muss ständig wachsam sein, Mißstände aufarbeiten und abstellen, das Gute und Wertvolle fördern. Das ist eine dauerhafte Aufgabe. (Wie Gartenarbeit ;D )

Ich bin auch nicht mit allem zufrieden.

Aber Europa hat uns eine unvergleichliche Insel der Sicherheit, des Wohlstandes und der Freiheit in einer sonst ziemlich anders gebürsteten Welt gebracht.
https://www.rheinische-anzeigenblaetter.de/region/bonn/europa-braucht-freunde--am-sonntag--26--mai-2019--zur-wahl-gehen--32363168

Wie auch immer, was auch immer:

Die Partei, die "Alternative" im Namen trägt, ist jedenfalls ganz sicher keine. Ich brauche keine Nazis die Lieder von "Deutschland über alles von der Maas bis an die Memel" grölen. Wohin dieser Weg führt, wissen wir alle. Anti-Demokraten sind sicher das falscheste für demokratische Reformen.

Mal ganz abgesehen davon, dass die Sozial- und Wirtschaftspolitik der AfD sich selbst bei der FDP auch der ultra-neo-liberale Flügel im Traum nicht trauen würde. Die haben einfach Glück, dass das Clientel von denen offensichtlich nicht gerne liest, jedenfalls deren Programm nicht.

:nein:

Man kann über alles reden und diskutieren, aber die taugen wirklich für gar nix.
 
NeusserGletscher schrieb:
Die eine demokratisch überhaupt nicht legitimierte EU-Kommission über ein EU-Parlament stellen und so auch den letzten Rest von demokratischen Prinzipien aushebeln.

Dazu gibt es mindestens einen abweichenden Standpunkt.

Standard-Vorwurf Nr. 2: Die Kommission besteht aus ungewählten Bürokraten... Beamte gibt es in jedem Land, auch in Deutschland. Bei der Kommission arbeiten ca. 35. 000 Beamte, dies ist weniger Personal als in der Stadtverwaltung Kölns oder Paris. Der Kommissionspräsident wird – wie die Bundeskanzlerin – auf Vorschlag der Staats- und Regierungschefs vom Europäischen Parlament gewählt. Dann werden – anders als in Deutschland, wo die Regierung ohne Kontrolle des Parlaments gebildet wird - die Kommissare von Parlament angehört. Jeder und jede bekommt eine individuelle Beurteilung, dann wird die ganze Kommission noch einmal vom Parlament bestätigt oder abgelehnt. Dies ist in keinem der 27 Staaten der EU der Fall. Die Kommission ist demokratischer legitimiert als jede unserer 27 Regierungen.

Die Regeln der EU werden auf Vorschlag der Kommission vom Ministerrat und vom Europäischen Parlament gemacht. Nicht akzeptabel ist, dass der Ministerrat über mehr Macht als unsere EU-Abgeordneten verfügt, die wir direkt wählen. Die Regierungen sind aber demokratisch legitimiert. Es gibt kein demokratisches Defizit in der EU, sondern ein parlamentarisches Defizit zugunsten unserer nationalen Regierungen.
Quelle:
https://www.treffpunkteuropa.de/Pro-Contra-Hat-die-EU-ein-Demokratiedefizit-NEIN

Wie gesagt: Man kann es besser machen, siehe letzter Absatz, aber ganz so schwarz ist es dann doch nicht. Wobei dann wieder in den Nationalstaaten das Geschrei losgehen würde, man würde von Europa entmündigt.
 
@Pancho

Ich bewundere ja deine Ausdauer in dieser Grundsatzdiskussion. Es erfordert eine (auch bei mir) gewisse Leidensfähigkeit, die destruktiven Kommentare und "Schnipsel" gewisser Foristen hier nicht nur lesen zu müssen, sondern auch dauerhaft dagegen anzukämpfen :respekt:

deswegen auch vom mir @diverse
Das die Nachkriegsgeschichte Europas von den USA (und dem Gegensatz USA/Sowjetunion (oder wie Adenauer gesagt hätte "Soffjettrussland")) geprägt war und ist, liegt in der Natur der Sache. Dazu braucht es keine "aufklärerichen" Erkenntnisse; da Bedarf es meiner Einschätzung nach nur grundsätzlicher Geschichtskenntnisse.

Wie auch immer, die EU und ihre Vorgängerinstitutionen (ja auch EWR/EFTA) haben für einen stabilen (wenn auch nicht immer überall perfekten) Zustand, zuerst in West- und dann in weiten Teilen Europas gesorgt, den es über einen solchen Zeitraum der Geschichte lange nicht gab und dafür sollten wir dankbar sein :!: Und zwar in dieser Reihenfolge :!:
 
icedtea schrieb:
@Pancho

Ich bewundere ja deine Ausdauer in dieser Grundsatzdiskussion. Es erfordert eine (auch bei mir) gewisse Leidensfähigkeit, die destruktiven Kommentare und "Schnipsel" gewisser Foristen hier nicht nur lesen zu müssen, sondern auch dauerhaft dagegen anzukämpfen :respekt:

Danke!

Ich mache noch bis zum 26.05., dann gehe ich in Sommerpause... :wink: :mrgreen:
 
icedtea schrieb:
Das die Nachkriegsgeschichte Europas von den USA (und dem Gegensatz USA/Sowjetunion (oder wie Adenauer gesagt hätte "Soffjettrussland")) geprägt war und ist, liegt in der Natur der Sache.
Für Deutsche vielleicht...
The European Union always was a CIA project, as Brexiteers discover
Brexiteers should have been prepared for the shattering intervention of the US. The European Union always was an American project.

It was Washington that drove European integration in the late 1940s, and funded it covertly under the Truman, Eisenhower, Kennedy, Johnson, and Nixon administrations.
https://www.telegraph.co.uk/business/2016/04/27/the-european-union-always-was-a-cia-project-as-brexiteers-discov/
 
Pancho schrieb:
Dazu hab ich schon was geschrieben.
https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5198232#p5198232
https://www.alpinforum.com/forum/viewtopic.php?p=5191760#p5191760

Ende Mai keine Klima-(und sonstige) Leugner ins EU-Parlament wählen :!: :!: letztes Jahr 8.000 km Fahrrad gefahren, praktisch alle Alltagsfahrten und Ausflüge damit erledigt...

Aber vermutlich immer noch zu wenig, das kann durchaus sein. Und Du?

Ich spare u. a. Postings, jedes verursacht 0,5 Gramm CO²-Emissionen.

Woher kommt eigentlich deine Energie für 8 tkm Radfahren ?

Und keine Leugner von irgendwas ins Parlament wählen ?

Gute Idee, so ein leeres Parlament spart hunderte Millionen € ein, die man für Klimaanlagen in deutschen Krankenhäusern und Altenheimen verwenden könnte, in anderen Teilen der Welt eine Selbstverständlichkeit.
 
icedtea schrieb:
Dazu braucht es keine "aufklärerichen" Erkenntnisse; da Bedarf es meiner Einschätzung nach nur grundsätzlicher Geschichtskenntnisse.
Richtig. Diese zum Beispiel:
Philippe de Villiers:
Es wird offensichtlich, dass die «Gründerväter» nicht dem geheiligten Bild der mythologischen Erzählung entsprachen. Es waren Menschen in der Hand der Amerikaner, geschwächt und abhängig. Was das Projekt des ursprünglichen Europas betrifft, so war es keineswegs das einer «Europäischen Macht». Die Amerikaner wollten einen zusätzlichen Markt mit einer Exekutivkommission, das heisst einer technischen, postpolitischen Autorität, von Funktionären geleitet und von der Kontrolle der Staaten unabhängig.
Viele Biographen wiederholen Monnets Worte, der behauptete, er habe «jegliche staatliche Subventionen ausgeschlossen». Dieser Präsident des «Komitees für die Vereinigten Staaten von Europa» erhielt geheime Zahlungen über die «Ford Foundation», aus CIA-Kreisen und über ein Konto bei der Chase Manhattan Bank.
https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2019/nr-10-23-april-2019/die-gruendervaeter-europas-waren-in-der-hand-der-amerikaner.html
 
wetterstein schrieb:
Richtig. Diese zum Beispiel:
Philippe de Villiers:
(...) Es waren Menschen in der Hand der Amerikaner, geschwächt und abhängig.(...)
https://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2019/nr-10-23-april-2019/die-gruendervaeter-europas-waren-in-der-hand-der-amerikaner.html

Naja, Europa lag in Trümmern nach dem zweiten Weltkrieg, wofür auch solche "Deutschland über alles"-Gröler verantwortlich waren, die jetzt erneut Europa schaden möchten.

EDIT:
Übrigens - WOW - wo tust Du nur immer diese Quellen auf? Hab grad mal über Erika Vögeli, die Herausgeberin deiner Quelle gegoogelt. Famos, unter jedem Stein den man bei dir rumdreht quillt die Sch... hoch.

Das hier ist aber echt Spitze bisher. Kleine Leseprobe der sonstigen geistigen Ergüsse der Herausgeberin? Gerne...

Die Frau hat durch ihre Mutterschaft von Anfang an eine innige Beziehung zum Kind. Die Mutter wendet sich ihren Kindern liebevoll und fürsorglich zu. Sie gestaltet eine herzlich-warme Wohnatmosphäre und verbreitet eine Stimmung des Frohsinns und der Zuversicht, in der sich alle entspannen. Ihr obliegt die tägliche Führung des Haushaltes. Die Mutter spendet Trost und Wärme und leitet die Kinder zu Freundschaft, Mithilfe und Mitverantwortung im Haushalt an. Ihrem Mann bietet sie emotionalen Rückhalt und eine sichere Basis für seine Aufgaben ausserhalb des Hauses

Quelle:
https://naturrecht.ch/wp-content/uploads/1999-01-10-Psychologie-D-Homepage.pdf

Übrigens echt interessanter Domainname, "naturrecht.ch". Wer Lust hat, gibt mal Erika Vögeli in Google ein. Aber lasst das Licht an, könnte gruselig werden...

Ich mach mal ne Kotzpause so lang....

EDIT 2:
Früher hat sie in der Schweiz eine Organisation namens VPM geschmissen, dazu das hier:
http://www.diss-duisburg.de/Internetbibliothek/Artikel/Politisierende_Psycho-Sekten.htm

Mann-o-mann...
 
Pancho schrieb:
Ich mach mal ne Kotzpause so lang....
Der Text ist ein Interview von Alexandre Devecchio («Le Figaro») mit Philippe de Villiers. Die Herausgeberin ist ganz offensichtlich berufstätig also kannst du dich wieder etwas kalmieren. :rolleyes:
 
wetterstein schrieb:
Der Text ist ein Interview von Alexandre Devecchio («Le Figaro») mit Philippe de Villiers. Die Herausgeberin ist ganz offensichtlich berufstätig also kannst du dich wieder etwas kalmieren. :rolleyes:

Philippe de Villiers:
Hauptthemen seiner Kampagne bei der Präsidentschaftswahl 2007 waren der Kampf gegen die Europäische Union und den starken Euro, seine Forderung nach einem Einwanderungsstopp und seine Warnung vor einer möglichen Islamisierung Frankreichs. Im politischen Spektrum versuchte Villiers den Raum zwischen dem konservativen Kandidaten Nicolas Sarkozy und dem Rechtsextremen Jean-Marie Le Pen zu besetzen. Zudem stützte sich Villiers auf seine politische Bilanz als Präsident im Generalrat des Départements Vendée. Doch er erzielte nur noch 2,2 % der Stimmen.

Im Februar 2009 gab Villiers seine Mitgliedschaft in der neu gegründeten paneuropäischen Organisation Libertas bekannt, die den Vertrag von Lissabon ablehnt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Philippe_de_Villiers

Der passt zu dem Blatt...
:roll:

EDIT:
Jetzt mal ernsthaft, wetterstein, Du prangerst hier Aktivisten an, weil sie aus einem Plastikbecher trinken und servierst uns hier solche Geschosse...? Nee, oder...?
Hast Du bei dieser VPM-Psycho-Sekte einen Kurs belegt oder sowas?
 
Pancho schrieb:
Deutsches Wiki über einen Franzosen ? Billig. :rolleyes:
Philippe de Villiers, né le 25 mars 1949 à Boulogne (Vendée), est un haut fonctionnaire, homme politique et essayiste français.
Chef de la famille Le Jolis de Villiers, il porte le titre de vicomte.
Sous-préfet, il crée en Vendée, en 1978, le spectacle nocturne La Cinéscénie, qu'il transforme ensuite en un parc d'attractions, le Puy du Fou. Il démissionne de la sous-préfecture à la suite de l'élection de François Mitterrand à la présidence de la République.
Il exerce la fonction de secrétaire d'État à la Culture de 1986 à 1987, dans le gouvernement Chirac II. Il est ensuite député, président du conseil général de la Vendée et député européen. Fondateur et président du Mouvement pour la France (MPF), parti politique souverainiste, il se présente aux élections présidentielles de 1995 et de 2007.
https://fr.wikipedia.org/wiki/Philippe_de_Villiers
 
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