Rüganer schrieb:
Übrigens war anscheinend der Anteil des bösen Klimakillers CO² in der Luft schon vor 140 Jahren bei 0,04 % , wenn man Meyers Lexikon von 1888 Glauben schenkt.
Die haben damals wahrscheinlich in der Nähe eines aktiven Vulkans gemessen. Daher sind diese Werte mit denen von heute nicht vergleichbar
MMA schrieb:
Jetzt gerade rächt sich der emotional aufgeladene Kernenergieausstieg. Deutschland muss noch bis 2022 die verbliebenen KKWs ersetzen.
Vor allem rächt sich der völlig kopflose Populismus unsere besten Kanzlerin aller Zeiten. Erst hat sie wie vor der Wahl versprochen die Laufzeiten der AKW verlängert, und dann, wenige Monate später unmittelbar nach Fukushima und vor der wichtigen Wahl in Baden-Wüttemberg, die Laufzeiten noch unter den mühsam unter Rot-Grün beschlossenen Kompromiss verkürzt. Was wie bekannt der Atomindustrie ein erhebliches Erpressungspotential in die Hände spielte, was diese dazu genutzt hat, um die Ewigkeitskosten der Kernenergie auf den Steuerzahler abzuwälzen. Zu diesen Milliarden kommen noch die Milliarden hinzu, die Frau Merkel für ihre Flüchtlingspolitik zum Fenster rausgehauen hat. Und dann hat Schwarz-Rot unlängst erst beschlossen, den Ausstieg aus der Verstromung von Kohle auf das Jahr 2038 zu verschieben. Im Gegensatz zu der von den Medien gepflegten Legende, Frau Merkel würde stets alles zu Ende denken, hat sie hier völlig versagt. Die Frage, wie man gleichzeitig aus fossilen Brennstoffen
und der Kernenergie aussteigen kann, während durch die politisch gewollte aber technisch ungeplante Verkehrswende zusätzlich weitere Lasten auf die Stromerzeuger zukommen, ist technisch bis heute nicht beantwortet. Abgesehen von den Knüppeln, die Politik und Betroffene dem Ausbau der erneuerbaren Energien ständig in den Weg legen.
Die FFF Kiddies werden sich noch wundern. Sie übernehmen ein abgewirtschaftetes Land mit einem enormen Schuldenberg, in dem in den letzten Jahrzehnten notwendige Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Verwaltung sträflich vernachlässig wurden. Wo man Zukunftstechnologien wie Solar, Wind und wirklich emissionsfreie Mobilität verschlafen oder aus dem Land getrieben hat. Und was aus den fetten Jahren des Wirtschaftswunders noch übrige geblieben ist, werden die Grünen sicher auch noch in ihrem mit technischem Unverständnis gepaartem Idealismus zugrunde richten. Die Kompetenz manch grüner Akteure liegt sogar noch unter der von Frau Merkel, wie Annalena Baerbock vor einem Jahr bewiesen hat, als sie die Auffassung vertrat, man könne das Stromnetz als Energiespeicher verwenden. Interessant sind dabei vor allem ihre Reaktionen gegenüber Kritikern.
Science Skeptical
[url=http://archive.is/z5e6k schrieb:
Annalena Baerbock im Interview mit dem Deutschlandfunk[/url]"]Deswegen haben wir Speicher. Deswegen fungiert das Netz als Speicher. Und das ist alles ausgerechnet. Ich habe irgendwie keine wirkliche Lust, mir gerade mit den politischen Akteuren, die das besser wissen, zu sagen, das kann nicht funktionieren
Das Stromnetz kann wenn überhaupt nur für wenige Sekunden als Speicher dienen. Wenn danach nicht genügend Energie eingespeist wird, kommt es zur Abschaltung. Ratet mal, wieso nur noch "intelligente" (=steuerbare) Stromzähler von den Versorgern verbaut werden und wundert Euch nicht, wenn bei Euch demnächst öfters man der Strom ausfällt. Weil Euer Haushalt nicht systemrelevant ist.
