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Die große Klima-Diskussion

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Beim Erwähnen der Fridays for Future Bewegung kommt mir doch gleich wieder dieses Video in den Sinn:
https://www.youtube.com/watch?v=qF_89dJmPho
Hauptverursacher davon sind dabei übrigens die Wähler bis 29 Jahre...welche Partei wurde von dieser Altersgruppe doch gleich am meisten gewählt? :gruebel:
Dieses hilflose Diskreditieren der Fridays for Future bewegung uist ziemlich CDU :wink:
 
NeusserGletscher schrieb:
1,5 MW Leistung * 1000 ergeben 1,5 GW. Von Multi sind wir da weit entfernt.

Mein Frage zielte auf die upscaled 300 MW Dinger ab, also dann 10-20 GW, hast Du wohl nicht gelesen.
 
Man darf sich auch fragen, womit man in der Region das Geld verdienen will, wenn man "die Berge nicht mehr verkaufen" soll.
Du hast gefälligst kein eigenes Geld zu verdienen. Du bist dazu da arm zu sein und auf die Allmosen derer angewiesen zu welche man heute auch "Linkspolitiker" nennt und dadurch wirst du auch immer wieder brav "Links" wählen weil das diejenigen sind welche dir überhaupt das überleben ermöglichen.

Das mit den "2000 Personen gleichzeitig auf dem Berg" in einem vorangegangenen Beitrag habe ich dann nur für den Gipfel selber betrachtet als ich geschrieben habe dass das so nicht stimme. Für das "2000 Personen insgesamt am Berg" wäre die Zahl sicher nicht zu hoch, aber da sprechen wir ja dann wieder je nach Situation von einer Fläche von mehreren Quadratkilometern.

@Jan Tenner:
Die meisten Protestbewegungen kann man nicht diskreditieren, das machen die schon selber. Leute welche keine Vorschläge bringen welche der Welt weiter helfen sind nun mal nicht beachtenswert und sobald ein Teil ihrer Forderungen so weit angewendet wird dass es Arbeitsplätze kostet wird das dem Frieden auf der Welt ganz sicher nicht gut bekommen und dadurch wird die Natur dann erheblich mehr zu leiden haben als es ein Alpenhallygally je tun könnte.
 
Du hast gefälligst kein eigenes Geld zu verdienen. Du bist dazu da arm zu sein und auf die Allmosen derer angewiesen zu welche man heute auch "Linkspolitiker" nennt und dadurch wirst du auch immer wieder brav "Links" wählen weil das diejenigen sind welche dir überhaupt das überleben ermöglichen.
Leute welche keine Vorschläge bringen welche der Welt weiter helfen sind nun mal nicht beachtenswert und sobald ein Teil ihrer Forderungen so weit angewendet wird dass es Arbeitsplätze kostet wird das dem Frieden auf der Welt ganz sicher nicht gut bekommen und dadurch wird die Natur dann erheblich mehr zu leiden haben als es ein Alpenhallygally je tun könnte.
Okay, dieses Pamphlet ist dann schon eher sehr AfD oder meinetwegen auch FPÖ :wink:
 
Theo schrieb:
@Jan Tenner:
Die meisten Protestbewegungen kann man nicht diskreditieren, das machen die schon selber. Leute welche keine Vorschläge bringen welche der Welt weiter helfen sind nun mal nicht beachtenswert und sobald ein Teil ihrer Forderungen so weit angewendet wird dass es Arbeitsplätze kostet wird das dem Frieden auf der Welt ganz sicher nicht gut bekommen und dadurch wird die Natur dann erheblich mehr zu leiden haben als es ein Alpenhallygally je tun könnte.

Wenn das Klima endgültig im Arsch ist bringt dir das ganze Geschrei nach Arbeitsplätzen nichts mehr. Aber genau das ist das Problem, es geht noch immer in erster Linie um Arbeitsplätze, Gewinn, etc. und die Umwelt muss sich unterordnen. Das fällt uns irgendwann auf die Füße und dann ist das Geschrei aber richtig groß.
Gerade du solltest dir doch vor Ort regelmäßig anschauen können was der Klimawandel anrichtet.
 
basti.ethal schrieb:
Wie immer die obligatorische Feindhaltung der Pseudo-Ökos...
Beim Erwähnen der Fridays for Future Bewegung kommt mir doch gleich wieder dieses Video in den Sinn:
https://www.youtube.com/watch?v=qF_89dJmPho
Hauptverursacher davon sind dabei übrigens die Wähler bis 29 Jahre...welche Partei wurde von dieser Altersgruppe doch gleich am meisten gewählt? :gruebel:

Und wie sieht es bitte in den Schigebieten nach der Schneeschmelze im Frühjahr aus? Da liegt auch überall Müll rum, und der kommt nicht nur von den u30.
 
Dieser Vergleich hinkt doch gewaltig....zeige mir eine Skipiste, die zum Saisonende so aussieht. Ich konnte dort bisher keine Zelte, Pavillions, Luftmatrazen oder mehrere Tonnen Abfall finden. Mal abgesehen davon, dass der Nutzungszeitraum der Piste viel länger ist und sich am Saisonende nur recht wenige Hinterlassenschaften zeigen.
Meiner Meinung nach sind wir Bergsportler eine Gruppe, die im Gegensatz zu vielen Anderen äußerst bewusst mit der Umwelt umgeht. Dennoch wird gerade dieser Gruppe durch die Grünen das Leben schwer gemacht.
Wenn das letzte Skigebiet verhindert wurde, fliege ich eben nach Übersee oder Asien. Das ist ökologisch viel wertvoller....
- OT Ende -
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Wenn das Klima endgültig im Arsch ist bringt dir das ganze Geschrei nach Arbeitsplätzen nichts mehr. Aber genau das ist das Problem, es geht noch immer in erster Linie um Arbeitsplätze, Gewinn, etc. und die Umwelt muss sich unterordnen. Das fällt uns irgendwann auf die Füße und dann ist das Geschrei aber richtig groß.
Gerade du solltest dir doch vor Ort regelmäßig anschauen können was der Klimawandel anrichtet.

Da hast du absolut recht, was mich an dieser ganzen Klimadiskussion grade nur echt stört, ist die teils unlogische Herangehens- und Argumentationsweise.
Ein paar Beispiele dafür:

-Nachhaltigkeitsvortrag an meiner Hochschule, Prof sagt irgendwas mit "solange wir so unnötige Dinge wie Raumfahrt betreiben" -> Hat offensichtlich noch nie darüber nachgedacht, dass das Meiste seines Wissens über den Klimawandel von Satelliten kommt :rolleyes:

-Gleicher Prof fordert mehr Biolebensmittel und generell nachhaltigen Anbau, hat wohl vergessen, dass erst die Erfindung von Chemischen Düngern und Pflanzenschutzmittel es ermöglicht hat, solche Erträge zu generieren. Nur mit ökologisch und Bio wären wir heute niemals in der Lage, die Weltbevölkerung zu ernähren.

-Anderer Vortrag, direkt zu Beginn wird auf den enormen Konsum insbesondere von Luxusartikeln, sowie die aus Klimatechnischer sicht negativen folgen der Globalisierung hingewiesen. Es sei doch bescheuert, Güter um die ganze Welt zu transportieren (stimmt ja auch), ironischerweise hält er den Vortag mit ner Powerpoint auf nem Tablet und hat auch noch ein Smartphone dabei...wo die wohl herkommen.

-Dann dieses ständige Argument mit dem steigenden Co2 Gehalt in der Atmosphäre und den Katastrophalen folgen einer Klimaerwärmung um einige Grad. Hierbei dauerbrenner ist die Berufung auf Fakten und dass die Leute doch sehen müssen, dass das offensichtlich und nicht aus der Luft gegriffen ist. Stimmt, Fakt ist aber auch, dass die Erde im Gegensatz zu heute in der Vergangenheit meist eisfrei war und es zur Zeit der Dinosaurier über 10 Grad wärmer war als heute und der Co2 Gehalt noch weitaus höher war als heute. Interessanterweise hat dieses Klima für eine der üppigsten Flora und Fauna überhaupt gesorgt, wie ist das möglich :?:

Und bitte, es muss sich was änder kein Zweifel, aber bei den meisten von diesen "Ökos", die oftmals selbst keine sind, hat man das Gefühl, die haben sich auf ihre "fehlerfreie" Denkweise und Argumentation schon so eingefahren, dass man mit ihnen schon gar nicht nicht mehr logisch argumentieren kann. Einigermaßen umweltfreundlichen zu leben, schränkt einen nichtmal so stark ein, wie man oft glauben mag, es sind viele Kleinigkeiten, die schon viel ausmachen können und einen Gleichzeitig nur wenig einschränken. Was ich aber nicht brauchen kann ist dieses Bestrafungsdenken. Wenn mir beispielsweise die individuelle Mobilität genommen werden soll (ist nunmal aktuell und für MICH die größte Freiheit und das damit mit Abstand wertvollste im Leben), obwohl ich vielleicht in einem Passivhaus lebe, dass komplett von Solarzellen bestromt und beheizt wird und ich bei Lebensmitteln die Herkunft zumindest immer mit im Blick hab, ich generell recht bescheiden lebe, noch nie Müll irgendwo liegen lassen hab und oft sogar den Müll von anderen Aufräumen kann und trotzdem "bestraft" werde, dann finde ich das Ungerecht. Und das führt dann dazu, dass ich aus Protest eine Antihaltung einnehme->falscher Ansatz und falscher Effekt. Es soll doch immer ganzheitlich bilanziert werden, dann will ich aber auch, dass mein Leben als ganzes betrachtet wird und dann will ich auch mal alle 10 Jahre in ein Flugzeug sitzen können, mit dem Wissen, dass das aufgrund meiner Lebensweise vertretbar ist. Einzelne sachen gezielt schlecht zu machen führt glaub ich zu nichts und verdirbt einem (mir) echt die Lust am Leben :!:

Sorry für Offtopic, darf auch wieder gelöscht werden :)
 
basti.ethal schrieb:
Dieser Vergleich hinkt doch gewaltig....zeige mir eine Skipiste, die zum Saisonende so aussieht. Ich konnte dort bisher keine Zelte, Pavillions, Luftmatrazen oder mehrere Tonnen Abfall finden. Mal abgesehen davon, dass der Nutzungszeitraum der Piste viel länger ist und sich am Saisonende nur recht wenige Hinterlassenschaften zeigen.
Meiner Meinung nach sind wir Bergsportler eine Gruppe, die im Gegensatz zu vielen Anderen äußerst bewusst mit der Umwelt umgeht. Dennoch wird gerade dieser Gruppe durch die Grünen das Leben schwer gemacht.
Wenn das letzte Skigebiet verhindert wurde, fliege ich eben nach Übersee oder Asien. Das ist ökologisch viel wertvoller....
- OT Ende -

Red dir das nur ein. "Wir Bergsportler sind ein Gruppe die äußerst bewusst mit der Umwelt umgeht" ist genau das was mir einfällt wenn ich im Herbst mit dem Bus im Stau zum Stubaier stehe. Natürlich sehen die Pisten nicht aus wie ein Festivalgelände, da campen die Gäste aber auch nicht. Trotzdem ist es wesentlich einfacher so ein Gelände zu reinigen, als ein ganzes Schigebiet. Und nach einem Weltcup sieht es auch nochmal wesentlich schlimmer aus, da wird der Müll auch einfach irgendwo hingeworfen.
 
Julian96 schrieb:
-Dann dieses ständige Argument mit dem steigenden Co2 Gehalt in der Atmosphäre und den Katastrophalen folgen einer Klimaerwärmung um einige Grad. Hierbei dauerbrenner ist die Berufung auf Fakten und dass die Leute doch sehen müssen, dass das offensichtlich und nicht aus der Luft gegriffen ist. Stimmt, Fakt ist aber auch, dass die Erde im Gegensatz zu heute in der Vergangenheit meist eisfrei war und es zur Zeit der Dinosaurier über 10 Grad wärmer war als heute und der Co2 Gehalt noch weitaus höher war als heute. Interessanterweise hat dieses Klima für eine der üppigsten Flora und Fauna überhaupt gesorgt, wie ist das möglich :?:

Und bitte, es muss sich was änder kein Zweifel, aber bei den meisten von diesen "Ökos", die oftmals selbst keine sind, hat man das Gefühl, die haben sich auf ihre "fehlerfreie" Denkweise und Argumentation schon so eingefahren, dass man mit ihnen schon gar nicht nicht mehr logisch argumentieren kann. Einigermaßen umweltfreundlichen zu leben, schränkt einen nichtmal so stark ein, wie man oft glauben mag, es sind viele Kleinigkeiten, die schon viel ausmachen können und einen Gleichzeitig nur wenig einschränken. Was ich aber nicht brauchen kann ist dieses Bestrafungsdenken. Wenn mir beispielsweise die individuelle Mobilität genommen werden soll (ist nunmal aktuell und für MICH die größte Freiheit und das damit mit Abstand wertvollste im Leben), obwohl ich vielleicht in einem Passivhaus lebe, dass komplett von Solarzellen bestromt und beheizt wird und ich bei Lebensmitteln die Herkunft zumindest immer mit im Blick hab, ich generell recht bescheiden lebe, noch nie Müll irgendwo liegen lassen hab und oft sogar den Müll von anderen Aufräumen kann und trotzdem "bestraft" werde, dann finde ich das Ungerecht. Und das führt dann dazu, dass ich aus Protest eine Antihaltung einnehme->falscher Ansatz und falscher Effekt. Es soll doch immer ganzheitlich bilanziert werden, dann will ich aber auch, dass mein Leben als ganzes betrachtet wird und dann will ich auch mal alle 10 Jahre in ein Flugzeug sitzen können, mit dem Wissen, dass das aufgrund meiner Lebensweise vertretbar ist. Einzelne sachen gezielt schlecht zu machen führt glaub ich zu nichts und verdirbt einem (mir) echt die Lust am Leben :!:

Da führst du lang und breit aus, wie unlogisch dein Prof über den Klimawandel redet, und dann sowas. Mag sein, dass wir wieder eine üppigere Flora und Fauna bekommen wenn die Durchschnittstemperatur um 10 Grad steigt, nur eine Spezies wird es dann definitiv nicht mehr geben, den Homo Sapiens. Eigentlich auch nicht schlimm, es sterben ständig Arten aus.

Jeder meint "ich tu doch genug" und "warum soll ich mich noch mehr einschränken?", können wir gerne machen, dann läuft es halt schief. Auch ok, die Welt braucht uns nicht.
 
basti.ethal schrieb:
Dieser Vergleich hinkt doch gewaltig....zeige mir eine Skipiste, die zum Saisonende so aussieht.
Meiner Meinung nach sind wir Bergsportler eine Gruppe, die im Gegensatz zu vielen Anderen äußerst bewusst mit der Umwelt umgeht.

Bei den Aussagen wäre ich mir mal nicht so sicher, lies dir bitte folgenden Artikel vom Schrecksee durch, da gibt es durchaus Parallelen... Es gibt nunmal überall schwarze Schafe.
https://www.sueddeutsche.de/bayern/...bergseen-zur-partylocation-verkommt-1.4083109

Am nächsten Tag lassen sie dann ihren Unrat oben am Berg zurück - und zwar nicht nur Verpackungsmüll, leere Flaschen und andere Zivilisationsabfälle. Sondern bisweilen auch Zelte, Schlafsäcke, Luftmatratzen und Schlauchboote, offenbar weil ihnen die Sachen zu schwer sind, um sie wieder runter ins Tal zu schleppen. Beliebt ist auch das Erfrischungsbad im Schrecksee - inklusive Einseifen mit Duschgel und Haarwäsche mit Shampoo.

Viele Grüße
 
Seilbahnjunkie schrieb:
Da führst du lang und breit aus, wie unlogisch dein Prof über den Klimawandel redet, und dann sowas. Mag sein, dass wir wieder eine üppigere Flora und Fauna bekommen wenn die Durchschnittstemperatur um 10 Grad steigt, nur eine Spezies wird es dann definitiv nicht mehr geben, den Homo Sapiens. Eigentlich auch nicht schlimm, es sterben ständig Arten aus.

Jeder meint "ich tu doch genug" und "warum soll ich mich noch mehr einschränken?", können wir gerne machen, dann läuft es halt schief. Auch ok, die Welt braucht uns nicht.

Was willst du mir damit jetzt sagen, ich habe nicht behauptet, dass er unlogisch über den Klimawandel redet, ich kritisiere nur, dass er nicht wirklich neutral zwischen beiden seiten abwägt, bzw. Fakten direkt mit einer eigenen Wertung untermalt (Raumfahrt ist unnötig). Ich finde einfach ein Lehrer/Professor ist dazu da, mich über gute und schlechte Seiten zu Informieren und zwar neutral, ohne seine Meinung. Eine gute Zeitung kann ja auch alles berichten, aber sie wird niemals sagen links ist besser als rechts oder umgekehrt. Eigene Meinungen kann ich hier schreiben, aber nicht in einer Vorlesung, das disqualifiziert mich eigenlich als Lehrer. Das hat mich einfach daran gestört. :wink:
Weiter hab ich doch weder behauptet, dass ich genug tue, noch dass ich nicht genug tue, das weißt du nicht. Genauso wie ich nichts über dich weiß :wink: Das ist doch genau das was nervt, man sagt nur noch der soll das nicht mehr dürfen, obwohl man doch gar nicht durchblickt, wie die Person gesamtheitlich lebt. Und so wie du schreibst, unterstellst du jetzt mir die selbe "unlogische" Argumentation wie meinem Prof, dabei habe ich nichtmal erwähnt, was 10 Grad mehr für den Menschen bedeutet. Das wir dann nichtmehr leben würden ist recht wahrscheinlich, aber davon habe ich doch garnichts gesagt, lediglich, dass es unserem Planeten auch bei 10 Grad mehr noch gut gehen wird, eben anders, ohne uns. Das war einfach nur ein Fakt ohne Bezug zum Menschen.

Ganz nüchtern betrachtet ist es doch egoistisch zu denken, man müsste den Planeten so hinbiegen, dass es der eigenen Spezies am besten geht, vielleicht verbauen wir damit ja der Evolution den Weg zu neuen Spezies nach dem Menschen, da könnte man in alle Richtungen reininterpretieren. Dummerweise gehöre ich aber auch zur Spezies Mensch und will ja auch noch leben :lol:
Und natürlich tue ich zu wenig, und ich will das auch grundsätzlich verbessern, aber von heute auf morgen geht das als Normalmensch nunmal nur im Kleinen. Oder hast du die Möglichkeit zu sagen ich lebe jetzt nur noch ausschließlich ökologisch orientiert und die Wirtschaft/der Konsum sind dir völlig egal, ich behaupte auch du lebst nur gut mit Geld. Die neuen Besitzer am Grünten bauen doch auch nur aus, weil sie darin einen Verdienst sehen, den meisten wird trotzdem was daran liegen, dass es letztlich um den Berg geht und das im Zentrum stehen muss. Aber ohne Geld könnten auch sie nicht leben.
Das muss sich ändern, ja, aber da kann keiner allein einfach mal mit anfangen, das muss sich gesamtheitlich wandeln. Ich glaube erstaunlich viele Leute würden gerne viel ändern, wissen aber nicht wie sie damit anfangen sollen, bzw. sie haben Angst, dass die damit ihr eigenes Leben ruinieren (weil die Gesellschaft noch nicht dazu passt).
 
basti.ethal schrieb:
Wie immer die obligatorische Feindhaltung der Pseudo-Ökos...
Beim Erwähnen der Fridays for Future Bewegung kommt mir doch gleich wieder dieses Video in den Sinn:
https://www.youtube.com/watch?v=qF_89dJmPho
Hauptverursacher davon sind dabei übrigens die Wähler bis 29 Jahre...welche Partei wurde von dieser Altersgruppe doch gleich am meisten gewählt? :gruebel:

Ich hab es auch noch nie verstanden, wie man seinen Zeltplatz so verlassen kann. Aber ehrlich gesagt habe ich da schon andere Festivals gesehen, da schaute es leider noch derber aus. Insgesamt hat das aber relativ wenig Einfluss auf die "Gesamtmüllbilanz". Selbst wenn jeder sein Zeug wieder mitnimmt und daheim weg schmeißt, bleibt es trotzdem Müll. Man muss einfach ehrlicherweise sagen, uns geht es (zu) gut, so dass wir auch nicht groß weiter nachdenken (wollen). Es wäre aber wohl auch nicht zielführend, wenn man alles verbieten würde, was Spaß macht.


Julian96 schrieb:
...
-Dann dieses ständige Argument mit dem steigenden Co2 Gehalt in der Atmosphäre und den Katastrophalen folgen einer Klimaerwärmung um einige Grad. Hierbei dauerbrenner ist die Berufung auf Fakten und dass die Leute doch sehen müssen, dass das offensichtlich und nicht aus der Luft gegriffen ist. Stimmt, Fakt ist aber auch, dass die Erde im Gegensatz zu heute in der Vergangenheit meist eisfrei war und es zur Zeit der Dinosaurier über 10 Grad wärmer war als heute und der Co2 Gehalt noch weitaus höher war als heute. Interessanterweise hat dieses Klima für eine der üppigsten Flora und Fauna überhaupt gesorgt, wie ist das möglich :?:
....

Und diese Argumentation ist für dich logisch? Weil es vor zig Millionen Jahre anders war, ist es (für uns) egal, wenn wieder mehr CO2 in der Luft ist? Die Zeiträume spielen also für dich keine Rolle? Also für uns Menschen spielt es mit Sicherheit eine Rolle, weil wir mit der äußerst schnellen und kurzfristigen Änderung nur schwer umgehen können (werden). Ist halt unser eigenes Pech. Aber dann sollten wir es auch so Darstellen und nicht so tun, als wäre das kein Problem, weil es ja schon mal anders war.
 
scratch schrieb:
Und diese Argumentation ist für dich logisch? Weil es vor zig Millionen Jahre anders war, ist es (für uns) egal, wenn wieder mehr CO2 in der Luft ist? Die Zeiträume spielen also für dich keine Rolle? Also für uns Menschen spielt es mit Sicherheit eine Rolle, weil wir mit der äußerst schnellen und kurzfristigen Änderung nur schwer umgehen können (werden). Ist halt unser eigenes Pech. Aber dann sollten wir es auch so Darstellen und nicht so tun, als wäre das kein Problem, weil es ja schon mal anders war.

Ok, muss zugeben, dass der Vergleich vielleicht etwas extrem rüberkam. Logisch ist es für mich schon, dass es schonmal wärmer war, und alles was heute Kohle und Öl ist ja schonmal in der Luft war. Egal ist das für uns sicher nicht und mir ist das auch mit Blick auf den Menschheit und mir selbst nicht egal, wie erwähnt sonst würde ich mich ja nicht mit dem Thema beschäftigen. Aber mit Blick auf den Planeten an sich ist es mir egal, ja. Der Planet war schonmal so, den juckts nicht, wie gesagt es sterben Spezies aus und es kommen neue. Soll heißen, wenn der Mensch nicht überlebt ist das schlecht für ihn, aber das muss ja nicht generell schlecht sein...

In meiner Sicht des Lebens ist nunmal, jede Entwicklung und Entscheidung irgendwie vorbestimmt. Betrachte es so, warum hat die Natur es zugelassen, dass wir uns so entwickeln, wie es nunmal passiert ist, wäre doch besser gewesen wenn wir z.B Öl nie entdeckt hätten. Oder warum essen wir Fleisch, ist halt nunmal so. Vielleicht ist es aber auch so, dass die Evolution will, dass wir im letzten Moment die Kurve kriegen...
 
Da ein Beitrag von mir hierher verschoben wurde, obwohl er eigentlich mit Klima nichts zu tun hat, und ich darauf angesprochen wurde dass ich doch hier bei mir den Klimawandel ganz gut sehen müsste, sage ich mal folgendes dazu: Ja, ich sehe die Folgen und auch ich hätte es gerne anders, wobei das mit dem anders so eine Sache ist.
Viele glauben wohl es wäre damit getan wenn wir im Jahresdurchschnitt das eigentlich gleiche Wetter hätten wie in den vergangenen Jahren, einfach nur jeder Tag 4°C kälter und gut ist. Von dieser Wunschvorstellung würde ich mich mal ganz schnell verabschieden. Falls es wieder mal umschlagen sollte wird es ganz anders kommen und diejenigen wo jetzt demonstrieren gehen werden wieder in der ersten Reihe marschieren und am lautesten ihre Meinung vertreten obwohl sie wieder nicht die Hauptbetroffenen sein werden. In den Städten würde man mit etliche Tage im Jahr mehr heizen zu müssen noch gut davon kommen, ab einer gewissen Höhe rauf würde das Klima dann wohl sehr lebensfeindlich sein, mit allem was so dazu gehört.

Dann noch eine Frage an die hier zahlreich vertretenen selbsternannten Experten und an alle wo glauben es noch werden zu können.
Meine Wunschvorstellung ist folgende: Ich möchte dass das ganze seit 1850 bis jetzt von den Gletschen abgeschmolzene Wasser bis 2150 wieder dort ist wo es ursprünglich mal war.
Was muss alles passieren damit es wieder dorthin kommt?
Klar ist, es muss kälter werden damit möglichst wenig weg schmilzt und es muss mehr Niederschlag in Form von Schnee geben.
Das Wasser welches mal in Form von Schnee herunter fallen sollte ist aber derzeit irgendwo in einem Ozean und müsste nun in gewünschter Menge rauf in eine Wolke.
Frage: Wie, und was hat dass für die Umwelt sonst für Folgen?
 
Angeblich kommtes bei einer Erwärmung des Klimas vermehrt zu Niederschlägen, weil warme Luft mehr Wasserdampf speichern kann. Würde es nun kühler, gäbe es zumindest weniger extreme Niederschlagsereignisse. Für die Gletscher ist eigentlich nur relevant, ob im Jahresmittel mehr Wasser abfliesst als dazu kommt. Mein Tip wäre aber, dass der Rotten auch im Sommer erheblich weniger Wasser führen würde, wenn die Gletscher im Sommer mehr von dem kostbaren Nass für sich behalten, wenn es global gesehen wieder kühler würde.

Bei einer globalen Abkühlung könnte es im Rhonetal also trockener werden. Andererseits wäre es auch nicht mehr so warm, wodurch Böden und Vegetation weniger Wasser verdunsten.
 
Theo schrieb:
.....................................
Ich möchte dass das ganze seit 1850 bis jetzt von den Gletschen abgeschmolzene Wasser bis 2150 wieder dort ist wo es ursprünglich mal war.
Was muss alles passieren damit es wieder dorthin kommt?
Klar ist, es muss kälter werden ....................................
Frage: Wie, und was hat dass für die Umwelt sonst für Folgen?
Servus Theo - 1850 ist schon ein extremer Zeitpunkt. Aber gut :D, ich benötige ein Steuergerät mit 2 Funktionen ;D.
Funktion 1 - frei nach Einsteins E=mc2 : atmosphärische Energie umwandeln in Materie, vorzugsweise Kalk. Könnt ich gleich die Ozeane entsäuern. Temperaturabsenkung so um 1°C

Funktion 2: Steuerung des Polarfrontjetstreams inkl. Druckstärke in den Hochs u. Tiefs.

Damit könnte ich relativ warme, feuchte Winter erzeugen und Sommer mit weniger Extremtemperaturen.
Die Folgen wären für die Umwelt positiv u. für die Menschen im Alltag kaum wahrnehmbar.
Okay, die Gartenbesitzer müssten ein paar mal öfter im Jahr (3-4mal) mähen :D

Die Nährzonen der Gletscher würden, ich sag mal, nordseitig max. 300 Meter nach unten wandern. In Z knapp bis oberhalb vom Tr. Steg.
Da würde es nach 25 Jahren wieder ausschauen wie auf "Intermezzos" alten Dias.
 
Theo schrieb:
Da ein Beitrag von mir hierher verschoben wurde, obwohl er eigentlich mit Klima nichts zu tun hat, und ich darauf angesprochen wurde dass ich doch hier bei mir den Klimawandel ganz gut sehen müsste, sage ich mal folgendes dazu: Ja, ich sehe die Folgen und auch ich hätte es gerne anders, wobei das mit dem anders so eine Sache ist.
Viele glauben wohl es wäre damit getan wenn wir im Jahresdurchschnitt das eigentlich gleiche Wetter hätten wie in den vergangenen Jahren, einfach nur jeder Tag 4°C kälter und gut ist. Von dieser Wunschvorstellung würde ich mich mal ganz schnell verabschieden. Falls es wieder mal umschlagen sollte wird es ganz anders kommen und diejenigen wo jetzt demonstrieren gehen werden wieder in der ersten Reihe marschieren und am lautesten ihre Meinung vertreten obwohl sie wieder nicht die Hauptbetroffenen sein werden. In den Städten würde man mit etliche Tage im Jahr mehr heizen zu müssen noch gut davon kommen, ab einer gewissen Höhe rauf würde das Klima dann wohl sehr lebensfeindlich sein, mit allem was so dazu gehört.

Wenn wir so weiter machen, dann wird es halt unten lebensfeindlich statt oben. Das blöde ist nur, dass unten viel mehr Platz ist als oben. Die Bergdörfer die davon betroffen wären, die waren füher auch bewohnt, und da hatte man wesentlich weniger technische Möglichkeiten um dem Winter zu trotzen. Wenn z.B. die Straße ins Dorf 6 Monate im Jahr unpassierbar ist, dann bau ich halt eine Seilbahn hoch. Knickt die Stromleitung ständig unter der Schneelast ein, dann lege ich sie in die Erde. In Europa hätten wir damit keine ernsthaften Probleme, in anderen Teilen der Erde leben die Menschen in ganz anderen Höhenlagen und bei ganz anderen klimatischen Bedingungen.

Die Erderwärmung dagegen sorgt dafür, dass wesentlich größere Landstriche unbewohnbar werden, weil sie entweder im Meer versinken, oder es dort unerträglich heiß wird. Sich dafür zu wappnen ist viel schwieriger (siehe Emirate) und für die Massen kaum umsetzbar.
 
Flugverkehr trägt zum Treibhauseffekt möglicherweise mehr durch Kondensationskeime als durch CO2 bei:

Kondensstreifen schädigen Klima

Global Dimming durch den weltweiten Flugverkehr war ja schon man ein Thema. Vor allem nach 9/11 und dem Ausbruch des Eyjafjallajökull, als tagelang keine Flugzeuge fliegen durften. Damals hatten Forscher festgestellt, dass die Sonneneinstrahlung durch den fehlenden Dunst in der Atmosphäre zunahm. Nun hat man die Auswirkungen auf das Klima näher untersucht, ist sich aber nicht schlüssig, welcher der Effekte überwiegt. Tagsüber die Reflektion der Sonneneinstrahlung oder den ganzen Tag die Reflektion der Wärmestrahlung.

Ich hätte gegen einen Versuch nichts einzuwenden. Wir können den weltweiten Flugverkehr mal für eine Woche ruhen lassen, dann sollten wir genug Messdaten haben, um darauf eine Antwort zu finden.
 
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