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Die große Klima-Diskussion

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Jetzt sollen wir also aufhören manchmal miteinander ein bisschen Spass zu haben weil das fast zwangsweise zu Folge hat dass dadurch wieder ein Mensch mehr auf die Erde kommt.
Wenn dass wirklich euer ernst sein sollte so dann wüsste ich jetzt wenigstens wer am Klimawandel schuld ist, nämlich die 68er. Die haben doch die freie Liebe gepredigt.
 
Zur Abdämpfung des Bevölkerungswachstums dürfte vermutlich eher ein Ansatz sein, den Frauen in den kommerziell entwickelten Gesellschaften insgesamt besseren Zugang zu Bildung zu ermöglichen sowie ihre Gleichberechtigung zu verbessern.
Naturvölker und ihre Lebensgrundlagen sollten besser geschützt werden, denn sie können auf ihre Weise gut und nachhaltig funktionieren.

Ein nicht besonders aussichtsreiches Unterfangen....
 
gelöscht
 
noisi schrieb:
Für dauerhaftes Single-dasein spricht dagegen nur wenig.
In speziellen Fällen wie beispielsweise mir sehr wohl... :wink: Wenn man nämlich bezüglich eines Partners nicht bereit ist Kompromisse einzugehen auch weil man genau weiß was man will aber vor allem was man nicht will bleibt man besser allein wenn sich niemand zeigt der genau ins "Beuteschema" passt.
Glücklich wird man damit aber erst in höherem Alter wenn man gelernt hat Gefühle der Realität anzupassen und vor allem auch durch Vergleiche im Bekanntenkreis zu schätzen lernt was es für die eigene Lebensqualität bedeutet im persönlichen Bereich eben keine Rücksicht auf andere Menschen nehmen zu müssen... :ja:
 
gelöscht
 
Theo schrieb:
Jetzt sollen wir also aufhören manchmal miteinander ein bisschen Spass zu haben weil das fast zwangsweise zu Folge hat dass dadurch wieder ein Mensch mehr auf die Erde kommt.
Wenn dass wirklich euer ernst sein sollte so dann wüsste ich jetzt wenigstens wer am Klimawandel schuld ist, nämlich die 68er. Die haben doch die freie Liebe gepredigt.

Sagt Dir das Stichwort "Verhütung" etwas?
 
@mods, ich denke ein kleiner hinweis auf das eigentliche thema wär angebracht..
 
Ich denke das gerade bei einem solchen Riesentopic mal kurze thematische "Ausflüge" die sich aus der Diskussion ergeben kein Fehler sind.

Gestern lief bei Phoenix eine Publikumsgesprächsrunde bez. des Klimawandels wo primär auch die Problematiken u. a. der E - Mobilität angesprochen wurden denn einer der Teilnehmer konstatierte, daß er solange kein E - Auto kaufen würde bis die Ausbeutung und Kinderarbeit in den afrikanischen Kobaltbergwerken abgeschafft ist weil er das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren kann; für mich ein durchaus nachvollziehbarer Gedanke. Allerdings kamen leider kaum Argumente auf das man Co2 auch dadurch deutlich einsparen könnte wenn man nur mehr langlebigere und recyclingfähige Produkte zuliesse.
Und die Frage an Prof. Harald Lesch ob er sich das Pfeifenrauchen zugunsten der C02 - Bilanz abgewöhnen würde hab ich eher humoristisch empfunden nachdem Tabak klarerweise ein C02 - neutraler "Brennstoff" ist... :ja:
 
Petz schrieb:
Und die Frage an Prof. Harald Lesch ob er sich das Pfeifenrauchen zugunsten der C02 - Bilanz abgewöhnen würde hab ich eher humoristisch empfunden nachdem Tabak klarerweise ein C02 - neutraler "Brennstoff" ist... :ja:
Naja, wenn du Herstellung + Transport + Verkauf mit einbeziehst, wirds aber nix mehr mit "CO2-Neutral". Zumal ggf. die Pflanzen (ich kenn mich mit Tabak nicht aus) kultiviert angebaut werden, also ggf. bewässert, gedüngt, schädlingsbekämpft werden ..
 
gelöscht
 
Julian96 schrieb:
Komisch ist doch bei den Rohstoffen für E-Autos genauso, das ist auch nicht im großen Stil realisierbar.

Es wird doch sowieso immer nur in die Richtung gewettert und propagiert wo es gerade in den Kram passt. Es geht ja jetzt schon los dass gegen die E-Bikes gewettert wird (damit meine ich jetzt die welche ganz normal als Fortbewegungsmittel genutzt werden und nicht in der Natur rumheizen). Ich habe selber so eins. Ich hab mir das zugelegt weil ich damit komplett kostenlos zur Arbeit komme (wir dürfen dort die Akkus nachladen). Mit einem normalen Fahrrad (30 Kilometer hin, 10 Stunden arbeiten und wieder 30 Kilometer retour inkl Bergfahtren) wäre mir das schlicht zu anstrengend. So bleibt das Auto fast den ganzen Sommer lang in der Garage. Alles in allem hapert es einfach an der Kompromissbereitschaft, jeder will seine Ideologie durchdrücken.
 
gelöscht
 
@Hook:
Ja, mir und wohl den allermeisten auf der Nordhalbkugel sagt das was. Blöd ist halt nur dass es genau dort wo das Bevölkerungswachstum am Grössten ist offenbar niemand wissen will was ein Gummi ist oder es ohne halt einfach besser finden.
Und genau die Schichten träumen halt eben auch von einem besseren Leben, von Flugreisen und Kreuzfahrten, eigentlich von allem wo CO2 erzeugt.
Und wenn du die jetzt fragst was ihnen lieber sei: Wohlstand verbunden mit Klimawandel oder arm bleiben? werden sich die allermeisten für den Wohlstand entscheiden.
Das bedeutet: Der Verbrauch wird zunehmen und soviel wie er in den ärmeren Ländern zunehmen wird können die reicheren niemals einsparen, bleiben also nur alternative oder sparsamere Technologien wo das Ding retten können.
Das Entwickeln solcher neuer Technologien wird aber hier bei uns viel zu stark verhindert weil aus den verschiedensten ( meist nicht der Umwelt förderlichen ) Gründen immer nur der Verzicht eine Lösung sein soll. So lange es aber Kreise gibt welche nur den "Verzicht über alles" wollen läuft das Ding in die falsche Richtung.

Ich hätte absolut nichts dagegen wenn in 50 Jahren 3 x so viel geflogen würde wie heute wenn die Dinger die da oben rum surren 5 x weniger verbrauchen als heute.
 
Theo schrieb:
Ich hätte absolut nichts dagegen wenn in 50 Jahren 3 x so viel geflogen würde wie heute wenn die Dinger die da oben rum surren 5 x weniger verbrauchen als heute.
Leider zeigt die bisherige Erfahrung mit dem technischen Fortschritt, dass bislang jede Einsparung und Steigerung der Effizienz durch das Wachstum wieder mehr als kompensiert wurde.
 
starli schrieb:
Naja, wenn du Herstellung + Transport + Verkauf mit einbeziehst, wirds aber nix mehr mit "CO2-Neutral". Zumal ggf. die Pflanzen (ich kenn mich mit Tabak nicht aus) kultiviert angebaut werden, also ggf. bewässert, gedüngt, schädlingsbekämpft werden.
Mal abgesehen davon das meiner Kenntnis nach früher auch Tabak in Europa angebaut wurde und man wieder zu geographisch näherer Produktion zurückkommen könnte wäre nach den Kriterien dann beispielsweise Rapsdiesel auch nicht mehr als Co2 - neutraler Brennstoff anzusehen.
 
Julian96 schrieb:
Selbst wenn der Akku in 15min voll sein sollte, das ist immer noch mindestens 3 mal länger als aktuell, heißt wir brauchen 3mal so große Tankstellen...

Das stimmt meiner Ansicht nach nicht. Denn nur wer eine lange Fahrt über mehrere 100 Kilometer macht, ist auf das Schnellladesystem angewiesen. Ansonsten wird man sein Elektroauto einfach langsam zu Hause oder am Arbeitsplatz aufladen. Am besten zu den Zeiten, wenn viel Strom durch Wind und Sonne erzeugt wird.
 
Wobei sich für mich dann auch die Frage stellte ob nicht für das "Alltagsgeschäft" ein beispielsweise Kombi mit kleinerer Akkkukapazität locker reichte den man zuhause lädt und man sich für Urlaubsfahrten dann einen langstreckentauglichen größeren Wagen leiht. Und ich denke auch das zumindest für Letztere und auch Nutzfahrzeuge der Verbrenner oder wenn später mal in der Praxis einsetzbar Brennstoffzellen (beides auf Wasserstoffbasis) die Technologie erster Wahl sein wird denn es macht schon aus Gewichts - sprich Rentabilitätsgründen wenig Sinn eine sauschwere Batterie dauernd "spazierenzufahren"... :ja:
 
Martin_D schrieb:
Ansonsten wird man sein Elektroauto einfach langsam zu Hause oder am Arbeitsplatz aufladen. Am besten zu den Zeiten, wenn viel Strom durch Wind und Sonne erzeugt wird.

Zuhause... Laternenparker.
Arbeitsplatz... Der AG schert sich nen Dreck drum, wo seine Angestellten parken.

Und nun? Da soll man sich noch bestimmte Zeiten zum Aufladen aussuchen?
 
Petz schrieb:
Ich denke das gerade bei einem solchen Riesentopic mal kurze thematische "Ausflüge" die sich aus der Diskussion ergeben kein Fehler sind.

Gestern lief bei Phoenix eine Publikumsgesprächsrunde bez. des Klimawandels

Als der Hinweis kam, dass auch einige Freitag-Schule-schwänzen-Aktivisten dabei sind, habe ich weggezappt.
 
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