Petz schrieb:
Florian86 schrieb:
Sondern es geht - so wie ich das seh - oftmals einfach darum, dass man die zu bauende Infrastruktur nicht vor der eigenen Haustür haben möchte, NIMBY eben.
Bei Schnellstraßen, Autobahnen und Bahnlinien hab ich aufgrund der unvermeidbaren Geräuschkulisse Verständnis für Anwohnereinsprüche; bei Stromtrassen oder Windrädern die in angemessener Entferung zu bewohnten Gebieten stehen hingegen überhaupt nicht. Und auch das heißgeliebte Argument des Elektrosmogs zöge bei mir nur dann wenn die Betroffenen alle zumindest kein Handy besässen. Abgesehen davon wenn der wirklich so gesundheitsschädlich wäre wie oft behauptet, müsste ich aufgrund der Verhältnisse bei mir zuhause schon seit Jahren die Radieschen nurmehr von unten sehen können...

- ich bin der persönlichen Überzeugung das der (wie vieles andere auch) in normalen Grenzen auch nur dann schadet wenn man daran glaubt
Naja, wohin das führt, sehen wir doch prima bei der Zuleitung zur Inntalbahnstrecke auf deutscher Seite. Die CSU will es jedem Recht machen, ist natürlich für die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene, die Anwohner auch, aber wehe, man will ne Bahnlinie in ihrer Nähe ausbauen. Das geht dann natürlich zu weit.
Bei Straßen ist es ähnlich, ich bezweifle stark dass eine nennenswerte Zahl an Menschen auf Autobahnen verzichten will (das gabs früher ja durchaus, dass man eben nur Landstraße fahren konnte), aber wenn man dann eine an ihrem Dorf vorbei bauen will dann ist das natürlich böse Umweltverschandelung.
Absurd wirds dann wenn (wie hier in Erlangen geschehen) man sich zwar einerseits über die sehr hohen Mieten beklagt, dann aber ein Neubaugebiet per Volksabstimmung verhindert, weil das ja ein "Naherholungsgebiet" sei. Ja wie sollen die Mieten denn günstiger werden, ohne neue Wohnungen zu bauen?
Jan Tenner schrieb:
Es ist halt die Gefahr da, dass sich eine totalitäre Umweltschutz-Gesellschaft entwickeln könnte.
Wir haben einen König in diesem Thread Das schlägt ja sogar den EIKE-Link-Spammer noch um einiges
Na wieso, wir haben doch:
-ein höheres Ziel, dem alles ohne Rücksicht auf Verluste ungeordnet werden muss
-Diffamierung von Andersdenkenden ("Klimaleugner")
-keine Hinterfragung der Effekte auf die Menschen und der Verhältnismäßigkeit
-Forderung zur persönlichen Opferbereitschaft für das höhere Ziel (Verzicht auf bestimmte "klimaschädliche" Vorzüge, wie Autos oder Flugreisen)
-Durchsetzung mittels Verboten, Bevormundung und undemokratischer Prozesse auch gegen den Willen der Mehrheit (siehe Riedberger Horn, wo das Ergebnis der Volksabstimmung durch Söder einfach missachtet wurde auf Druck von DAV, Grünen usw.)