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Skitobi schrieb:
Umstellung auf E-Auto macht erst mit nachhaltigem Strom richtig Sinn, das stimmt schon. Trotzdem muss man jetzt schon beides angehen, weil die Zeit davon läuft. Und noch mehr Sinn macht natürlich den Bahnverkehr massiv zu stärken, aber da müsste man ja mal für neue Strecken Geld in die Hand nehmen.

... die dann wieder zu Protesten führen :)

Aber ja, gerade in Deutschland fehlt es an wichtigen Bahkapazitäten, ich sag nur Brenner und Gotthard-Zulauf. Wobei man sich auch überlegen muss ob man nicht das Verkehrsbedürfnis reduzieren sollte. Im Güterverkehr gibt es oft absurde Transportketten, und ob jeder Büroangestellte jeden Tag in die Großstadt hinein pendeln muss ist auch ein großes Fragezeichen, wobei die Antwort in Zeiten von Haushalten mit zwei Verdienern und geforderter Flexibilität auch nicht ganz einfach ist.

Aber E-Auto mit nachhaltigem Strom werden sowohl beim Energieverbrauch als auch viel wichtiger beim Platzverbrauch nie mit einer sinnvollen Kombination aus Massenverkehrsmitteln und "kleinem" Individualverkehr mit (Elektro-) Fahrrad oder zu Fuß herankommen.
 
hch schrieb:
Skitobi schrieb:
Und noch mehr Sinn macht natürlich den Bahnverkehr massiv zu stärken, aber da müsste man ja mal für neue Strecken Geld in die Hand nehmen.

... die dann wieder zu Protesten führen :)

Du redest von neuen Strecken, es wäre ja schonmal sehr viel erreicht, wenn man bestehende Bahnstrecken besser nutzen würde beziehungsweise für diese Geld in die Hand nehmen, um die Attraktivität und damit den Transportanteil auf der Schiene zu steigern. Dazu gehört unter anderem auch, die zahlreichen dieselbetriebenen Strecken zu elektrifizieren, was umwelttechnisch jedoch nur etwas bringt, wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Die Bahn wirbt zwar mit "100 % Ökostrom", was jedoch nicht wirklich stimmt. Der folgender Artikel ist zwar schon etwas älter, beschreibt aber dennoch gut die Situation: https://www.dw.com/de/wie-grün-ist-...Bahnstrom kommt zu 90,7,5 Prozent aus Erdgas.

Andererseits gibt es großen Nachholbedarf auch was Anbindungen und Umsteigezeiten anbelangt. Es wird sehr viel Geld in den Fernverkehr, insbesondere das ICE-Netz gesteckt, was durch dessen gute Auslastung auch gerechtfertigt ist. Allerdings bleit der Regionalverkehr oft auf der Strecke, oft ist die Reisezeit deutlich höher, als mit dem privaten Kraftfahrzeug. Personen, die abseits der großen "ICE-Metropolen" leben, haben nichts vom Hochgeschwindigkeitsnetz, wenn ihr Anschlusszug fehlt beziehungsweise sich die Reisezeit durch ihn erheblich in die Länge zieht.
Bei Fahrten ohne Fernverkehrszüge kann es auch noch teuer werden, da es keinen Sparpreis gibt, und spezielle Angebote (wie Lädertickets) die Fahrgäste dann wieder an bestimmte Uhrzeiten beziehungsweise Strecken binden.
Auch muss die Bahn zuverlässiger werden. Wir steigen ganz selbstverständlich ins Auto, und wissen beziehungsweise meinen zu wissen, mit 100 %-iger Sicherheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Bei der Bahn sieht es da ganz anders aus. Ich versuche Bahnfahrten zu vermeiden, bei denen es zeitlich wirklich darauf ankommt.

Derzeit werden in Süddeutschland zwei bedeutende Eisenbahnstrecken elektrifiziert, davon abhängige Nebenstrecken, auf denen derzeit auch die gleichen Fahrzeuge fahren, bleiben jedoch ohne Strom. Ich bin gespannt, inwiefern sich die Reisedauer im Regionalverkehr verändert und ob es bei unterschiedlichen Zielen durch neu hinzugekommene Umstiege beziehungsweise Wegfallen von Neigetechnikzügen (die DB meidet elektrisch betriebene Bogenschnellzüge) nicht sogar länger dauern könnte.

Und auch die Fahrkartenpreise im Allgemeinen sind in Deutschland sehr hoch. Es sparen nur Fahrgäste, die lange im Voraus buchen, gerade in Zeiten wie diesen möchte aber niemand sein Ticket schon einige Monate vorher kaufen, wenn noch alles in den Sternen steht....
Und genau aus diesen Gründen, bevorzugen dann doch einige Menschen verständlicherweise das Auto, ob strom- oder kraftstoffbetrieben, und nehmen dafür auch andere Unannehmlichkeiten wie Stau oder Parkplatzsuche in Kauf.
 
Pauli schrieb:
Du redest von neuen Strecken, es wäre ja schonmal sehr viel erreicht, wenn man bestehende Bahnstrecken besser nutzen würde beziehungsweise für diese Geld in die Hand nehmen, um die Attraktivität und damit den Transportanteil auf der Schiene zu steigern.

Das ist teilweise auch Ausbau, in beiden Fällen muss man die Anzahl der Gleise erhöhen, das erfolgt bei den schon gebauten Abschnitten entweder durch dazulegen von neuen Gleisen, oder den Bau von neuen Parallelstrecken.

Pauli schrieb:
Dazu gehört unter anderem auch, die zahlreichen dieselbetriebenen Strecken zu elektrifizieren, was umwelttechnisch jedoch nur etwas bringt, wenn der Strom aus erneuerbaren Energiequellen stammt. Die Bahn wirbt zwar mit "100 % Ökostrom", was jedoch nicht wirklich stimmt. Der folgender Artikel ist zwar schon etwas älter, beschreibt aber dennoch gut die Situation: https://www.dw.com/de/wie-grün-ist-...Bahnstrom kommt zu 90,7,5 Prozent aus Erdgas.

Ich finde den Beitrag leider auch nicht besser als das Greenwashing der Bahn. In einem Gemeinsamen Stromkreis kann man nicht sauberen und dreckigen Strom trennen, weil das rein physikalisch nicht geht. Das Bahnstromnetz ist übrigens auch teilweise mit dem öffentlichen Verbundnetz über Umformer verbunden, bzw manche Strecken werden direkt aus öffentlichen Netz gespeist. Die DB zahlt halt dafür dass sie sich mit Ökostrom schmücken darf ohne dass sich dadurch direkt etwas am Energienetz ändert. Das ist das gleiche Prinzip wie die "Oköstrom" Anbieter für Privathaushalte oder Firmen.

Und die Wasserkraft in Österreich hat einen sehr hohen Anteil an Pumpspeicherkraftwerken wo billiger Grundlaststrom aus Kohle oder Atomkraftwerken und wertvollen "Öko" Spitzenlaststrom aus Wasserkraft recycled wird. Wobei ja Pumpspeicherkraftwerk prinzipiell sinnvoll sind (auch wenn einige aktuelle Projekte Ökologisch durchaus fragwürdige Aspekte haben.

Pauli schrieb:
Andererseits gibt es großen Nachholbedarf auch was Anbindungen und Umsteigezeiten anbelangt. Es wird sehr viel Geld in den Fernverkehr, insbesondere das ICE-Netz gesteckt, was durch dessen gute Auslastung auch gerechtfertigt ist. Allerdings bleit der Regionalverkehr oft auf der Strecke, oft ist die Reisezeit deutlich höher, als mit dem privaten Kraftfahrzeug. Personen, die abseits der großen "ICE-Metropolen" leben, haben nichts vom Hochgeschwindigkeitsnetz, wenn ihr Anschlusszug fehlt beziehungsweise sich die Reisezeit durch ihn erheblich in die Länge zieht.

Ja, das ist mir in Deutschland auch aufgefallen. Die Schweiz hingegen plant ihre Ausbauten perfekt auf die Taktknoten, und auch in Österreich klappt das inzwischen meist sehr gut.

Pauli schrieb:
Bei Fahrten ohne Fernverkehrszüge kann es auch noch teuer werden, da es keinen Sparpreis gibt, und spezielle Angebote (wie Lädertickets) die Fahrgäste dann wieder an bestimmte Uhrzeiten beziehungsweise Strecken binden.
Auch muss die Bahn zuverlässiger werden. Wir steigen ganz selbstverständlich ins Auto, und wissen beziehungsweise meinen zu wissen, mit 100 %-iger Sicherheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein. Bei der Bahn sieht es da ganz anders aus. Ich versuche Bahnfahrten zu vermeiden, bei denen es zeitlich wirklich darauf ankommt.

Das ist irgendwie auch alles sehr Deutsch. In Österreich fahre ich mit jedem Verbundticket (welche zumindest hier in Tirol bei den Zeitkarten sehr günstig sind) mit allen Zügen bis hin zum Railjet oder ICE. Genauso in der Schweiz (außer das es nicht mehr billig ist, aber das gilt für fast alles in der Schweiz :))

Wirklich regelmäßige Verspätungen kenne ich bei uns auch nicht, da sind die Staus auf den Straßen schlimmer.

Hier und da fehlt es leider an genug Verbindungen, und die Buslinien schwanken leider sehr stark zwischen vorbildlich und katastrophal.
 
hch schrieb:
Pauli schrieb:
Du redest von neuen Strecken, es wäre ja schonmal sehr viel erreicht, wenn man bestehende Bahnstrecken besser nutzen würde beziehungsweise für diese Geld in die Hand nehmen, um die Attraktivität und damit den Transportanteil auf der Schiene zu steigern.

Das ist teilweise auch Ausbau, in beiden Fällen muss man die Anzahl der Gleise erhöhen, das erfolgt bei den schon gebauten Abschnitten entweder durch dazulegen von neuen Gleisen, oder den Bau von neuen Parallelstrecken.
Neue Gleise zu verlegen, ist schon ein enorm riesiger jedoch bitter nötiger Aufwand, im Gegensatz zu Österreich in Deutschland durch die Mühlen der Bürokratie und der sparsamen Verkehrspolitik aber schon fast unmöglich.
Ich dachte auch eher an kleinere (realistischere:) Maßnahmen wie die Reaktivierung stillgelegter oder dem Bau neuer Haltepunkte, dem Bau von beschrankten Bahnübergängen, dass der Zug nicht hupend im Schritttempo über die Straßenquerungen tuckern muss, oder von Brücken und Unterführungen und auch das Bewahren von Strecken vor der Stilllegung, die Verbesserung (=Digitalisierung) der Streckenüberwachung, sodass eventuell auch bestehende Gleise besser ausgenutzt werden können.

Aber natürlich hast du grundsätzlich recht, am Bau neuer Schienen kann im Zuge einer anvisierten Verkehrswende kein Weg vorbei führen.
 
Copernicus Climate Bulletin zum November 2020:

November 2020 highlights:

Globally, last month was the warmest November on record, by a clear margin
For Europe, November tied for second warmest on record
In the Arctic, Second lowest sea ice extent for November since satellite measurements began in 1979. Meanwhile, in the Antarctic levels sea ice extent was close to average, but with large regional variability

https://climate.copernicus.eu/climate-bulletins

K.
 
Bin heute im Heft der Stiftung Warentest auf eine interessante Analyse gestoßen. Es wird ganz klar der Beweis erbracht, das ein Skiurlaub die beste Winterurlaubsvariante fürs Klima ist.
Klimaäquivalente:
Skiurlaub in Tirol: 700
Pauschalurlaub Sardinien: 1.800
Pauschalurlaub Thailand: 8.000

UND: von den 700 des Skiurlaubs sind nur 10% durch die Aktivitäten vor Ort und 90% durch die Anreise und die Unterkunft. Also: Schön weiter Skifahren!
Schlimm ist, dass viele Medien das Gegenteil behaupten.

Gruß
 
Viel schlimmer ist, dass sehr viele Skifahrer raushängen lassen, dass sie sich hinsichtlich der hauptsächlichen "Klimasünder" Anreise und Unterkunft aus reiner Bequemlichkeit nicht einen Deut einschränken wollen.
Jeder braucht eine total individuelle Anreise- und PKW-Abstellmöglichkeit und natürlich muss jede Unterkunft einen eigenen luxuriösen Wellnessbereich haben.

Ansonsten weist sogar der Alpenverein darauf hin, dass die Skigebiete hinsichtlich Naturschutz eine sehr gute Lenkungsfunktion erfüllen und damit auch Ruhe- und Schutzräume in den Alpen ermöglichen.
Aber anstatt auf die genannten Vorteile von Skiurlaub hinzuweisen, schimpft man lieber pauschal über "die Umweltschützer" und "die Medien".
Bei den allermeisten Nichtskifahrern gibt der Skiurlauber an sich halt leider das Bild eines Vergnügungssüchtigen ab, der den Hals sowieso nie voll bekommt. Und daran sind nicht nur die Medien Schuld...
 
Irgendwo gebe ich dir recht und ich bin da eigentlich vollkommen bei dir - aber so denkt ein (leider sehr) breiter Teil der Bevölkerung, viele Skifahrer sind ein Teil davon. Ansonsten, was ist denn reine Bequemlichkeit? Wenn es darum geht können wir gleich sämtliche Lifte abschaffen, denn Lifte sind ja im Grunde nichts weiter als reine Bequemlichkeit.
Ich bin oft genug mit der Bahn zum Skifahren gereist und kenne daher ziemlich genau die Grenzen des Komforts. Die hört (für mich) beim dritten mal Umsteigen auf und dann bleibt entweder nur eine sehr beschränkte Anzahl von Zielen oder aber das Auto. Da kann man immerhin "Abbitte" leisten und seinen CO2 Ausstoß kompensieren - was ich z.B. seit ca. 2 Jahren bei jeder längeren "Vergnügungsfahrt" tue.
Was Unterkünfte Betrifft, die allerwenigsten Unterkünfte verfügen über einen Wellnessbereich, schon garnicht über einen luxoriösen.

Es ist tatsächlich so, dass sich viele Menschen in meinem Umfeld dafür "schämen" Ski zu fahren - eben weil es dieses "Skifahrerklischee" gibt. Das trifft zwar wie alle Klischees hier und da zu, ist aber kein Abbild der Realität.
Bezüglich des Geschimpfes über Umweltschützer, Grüne, den Medien und so weiter, gebe ich dir vollkommen Recht. Jeder muss zunächst mal bei sich selber anfangen und sich selbst hinterfragen.
 
noisi schrieb:
Ich bin oft genug mit der Bahn zum Skifahren gereist und kenne daher ziemlich genau die Grenzen des Komforts. Die hört (für mich) beim dritten mal Umsteigen auf und dann bleibt entweder nur eine sehr beschränkte Anzahl von Zielen oder aber das Auto.
Die reine Zahl des Umsteigens ist dabei noch nicht mal das größte Problem, sondern eher, dass man dabei nicht unerhebliche Mengen Gepäck bewegen muss. Außerdem ist es blöd, wenn man mal in 5 min durch den halben Bahnhof hetzen muss und dann wieder 1h in der Kälte steht, weil der Anschluss nicht kommt oder zu spät...
 
GIFWilli59 schrieb:
Die reine Zahl des Umsteigens ist dabei noch nicht mal das größte Problem, sondern eher, dass man dabei nicht unerhebliche Mengen Gepäck bewegen muss. Außerdem ist es blöd, wenn man mal in 5 min durch den halben Bahnhof hetzen muss und dann wieder 1h in der Kälte steht, weil der Anschluss nicht kommt oder zu spät...
Natürlich geht es darum! Worum denn sonst?
 
Ich finde, so ganz Unrecht hat GIFWilli59 da nicht.
Wenn es einen zuverlässigen und bezahlbaren Gepäckservice geben würde, würde dem Umsteigen seeehr viel von seinem Schrecken genommen werden. An den meisten Bahnhöfen müsste man dann auch nicht in der Kälte warten.
 
noisi schrieb:
GIFWilli59 schrieb:
Die reine Zahl des Umsteigens ist dabei noch nicht mal das größte Problem, sondern eher, dass man dabei nicht unerhebliche Mengen Gepäck bewegen muss. Außerdem ist es blöd, wenn man mal in 5 min durch den halben Bahnhof hetzen muss und dann wieder 1h in der Kälte steht, weil der Anschluss nicht kommt oder zu spät...
Natürlich geht es darum! Worum denn sonst?
Wäre es für dich ein großes Problem, bei 8h Fahrt, alle 2h mit einem Gepäckstück 25 m über den Bahnsteig zu laufen, um deinen Anschlusszug zu bekommen, der 5 min später pünktlich abfährt?
 
Jan Tenner schrieb:
Ich finde, so ganz Unrecht hat GIFWilli59 da nicht.
Wenn es einen zuverlässigen und bezahlbaren Gepäckservice geben würde, würde dem Umsteigen seeehr viel von seinem Schrecken genommen werden. An den meisten Bahnhöfen müsste man dann auch nicht in der Kälte warten.

Also zumindest innerhalb der Schweiz gibt es das durchaus. Gepäck kann am Bahnschalter aufgegeben werden und wird dann für 12 CHF (!) pro Gepäckstück durch die ganze Schweiz transportiert. Lieferfrist ist jeweils zwei Tage, sollte aber bei einem mehrtägigen Urlaub kein Problem darstellen, bei einem Tagesausflug sieht es natürlich anders aus. Habe dieskürzlich für meinen Skiurlaub in Zermatt so gemacht und es lief einwandfrei.
 
Die Schweiz ist uns (in D) was die Qualität des Bahnverkehrs angeht, Lichtjahre voraus.
Theoretisch kann man sogar überspitzt gesagt in Zürich am Hauptbahnhof mit Skischuhen und Ski im der Hand in den Zug steigen und mit akzeptabler Taktung und Anbindung in eine Luftseilbahn im Skigebiet wieder aus.
 
GIFWilli59 schrieb:
Wäre es für dich ein großes Problem, bei 8h Fahrt, alle 2h mit einem Gepäckstück 25 m über den Bahnsteig zu laufen, um deinen Anschlusszug zu bekommen, der 5 min später pünktlich abfährt?
Natürlich ist das Umsteigen (mit Gepäck) gepaart mit möglichen verspätungen das Problem. Je mehr Umstiege nötig sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das etwas schiefgeht - und das passiert leider ziemlich oft.
Deshalb ist es bei Skireisen oft so, dass ich, mit der längsten Anfahrt, oft der einzige bin, der mit dem Auto anreist bzw. anreisen muss. Davon abgesehen ist zumindest ein Auto im Urlaub, für Bewohner von Ferienwohnugen wie wir es sind, nicht so unpraktisch. Auch wegen den Verbindungsproblemen, die die anderen Anreisenden immer wieder plagen.
Ich möchte hier jetzt aber kein Fass aufmachen, es gibt es extra Bahntopic.
 
noisi schrieb:
Je mehr Umstiege nötig sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit das etwas schiefgeht - und das passiert leider ziemlich oft.
Ja, da hast du natürlich Recht. Diesen eher statistischen Punkt habe ich außer Acht gelassen (unbewusst).

noisi schrieb:
Davon abgesehen ist zumindest ein Auto im Urlaub, für Bewohner von Ferienwohnu[n]gen wie wir es sind, nicht so unpraktisch. Auch wegen den Verbindungsproblemen, die die anderen Anreisenden immer wieder plagen.
:top:
 
Jan Tenner schrieb:
Theoretisch kann man sogar überspitzt gesagt in Zürich am Hauptbahnhof mit Skischuhen und Ski im der Hand in den Zug steigen und mit akzeptabler Taktung und Anbindung in eine Luftseilbahn im Skigebiet wieder aus.

Die ist nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch ohne Probleme möglich. Ab Zürich Hauptbahnhof gibt es sehr viele Gebiete, welche mit nur einmal Umsteigen erreichbar sind. Einige Beispiele: Flims, Davos, Lenzerheide, Pizol, Flumserberge und weitere kleinere Destinationen. Bei den Genannten beträgt die Reisezeit Zürich - Talstation jeweils unter zwei Stunden und nach Flims oder Lenzerheide hat es beinahe ganztags einen schnellen 30-Minuten-Takt.
 
In der Schweiz funktioniert das sehr gut, mehrmals selbst praktiziert. In Österreich etwas eingeschränkt und zu weniger Skigebieten auch. Aber in/von/nach Deutschland Bahnfahren kann schnell in Chaos ausarten.
 
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