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Die große Klima-Diskussion

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Naja, (riesige Rodungen auf dem Gebiet ganzer heutiger Länder/Regionen wie Jordanien, Syrien, Libanon , Anatolien).. von relativ ziemlich wenigen Menschen, die noch dazu nicht lange lebten) ich denke unsere menschlichen Möglichkeiten werden wie immer auch im nachhinein überschätzt.
Ebenso das der Mensch dank der sogenannten Wissenexplosion heute schlauer sein würde und dies sich in seinem Handeln spiegeln würde, halte ich für typisch homo sapiens naiv und immer selbst rechtfertigend.
Dieses Denken ist eben nunmal zutiefst menschlich. Es ist immer von der Perspektive Mensch aus gedacht....
Insofern nur bedingt zu kritisieren..
 
Bist du nicht auch ein Mensch?
 
Agroforst ein Ansatz auf Zeit?

In Frankreich weiss man dank der Arbeit des Agrarwissenschaftlers Christian Dupraz bereits sehr viel über Agroforst. Auf seinem Versuchsfeld fährt der Bauer inzwischen bessere Ernten ein als auf den Vergleichsfeldern ohne Bäume.

Video auf YouTube verfügbar bis 08/09/2023 Zeitbedarf: 32:15 Minuten







CEO Sonderzug von Rohri nach Tando Adam in Pakistan vom anfangs September 2022 nach den grossen Regenfällen. In den Bergregionen sind Eisenbahnbrücken zerstört worden, welche von den Briten geplant und gebaut wurden. Jetzt sind die chinesischen Eisenbahn-Firmen dort im Geschäft. Zeitbedarf: 18:13 Minuten









In Indien fahren seit über ein Jahr Doppelstock Containerzüge mit Strom. Vielleicht ein Lösungsansatz, wenn die Frachtschifffahrt auf dem Rhein wegen Niedrigwasser im häufiger eingestellt werden muss.

Abschnitt: DELHI-REWARI Zeitbedarf: 2:31 Minuten



 
Auf der Rheintalstrecke sind solche Doppelstock-Containerzüge undenkbar. Zu viele Kunstbauten, Brücken und Tunnel, die erst einmal auf die erforderliche Höhe angepasst werden müssten. Und die Anwohner, die sich schon heute über den Lärm beschweren, werden erst recht so ein Vorhaben bis in alle Ewigkeit verzögern. Und abseits des Rheintals hat es zu viele Berge und Täler.

Kürzlich kam im TV noch ein Bericht über einen Landwirt, der auf Bio umgestellt hat. Mit der Umstellung auf Düngung durch Humus und Zwischenfrucht wurde die Fähigkeit des Bodens, Niederschlag aufzunehmen und zu speichern, erhöht. Außerdem hatte er zuvor festgestellt, dass er von Jahr zu Jahr mehr Kunstdünger benötigt, um den Ertrag zu halten. Bei angepasster Fruchtfolge und dem Verzicht auf Kunstdünger bliebt der Ertrag dagegen gleich.

Es ist also nicht immer gleich Klimawandel, wenn Wasser von den Äckern abläuft und Ortschaften überschwemmt.
 
NeusserGletscher schrieb:
........................................................
Es ist also nicht immer gleich Klimawandel, wenn Wasser von den Äckern abläuft und Ortschaften überschwemmt.
Da hat er recht, der "Neusser Gletscher" (schmilzt du eigentlich auch? :lol: )
Übernutzung, Bodenverdichtung etc. sind bislang viel ursächlicher für auftretende Probleme.

Neulich hab ich einen kurzen Bericht vom dt. Wald- u. Bäumeversteher ;D Wohlleben gesehen.

Der hat sein Forstrevier tatsächlich oberhalb des Ahrtals, das ja vor einem Jahr von der Flutkatastrophe heimgesucht wurde.
Der hatte seinerzeit whd. des Starkregens Videos gemacht.
Von den Böden der Nutzwälder, deren Böden durch regelmäßiges Befahren durch Harvester verdichtet sind, lief das Wasser oberflächlich ab.
Zum Vergleich zeigte Wohlleben unbefahrbare Waldböden. Das am Boden liegende Laub wies keinerlei Verschwemmungsspuren auf. 300 Liter pro m2 hat der naturbelassene Boden aufgenommen.

Es ist halt bequem für politisch Verantwortliche, dann schnell mit dem Klimawandel zu kommen - und viele fallen halt auch drauf rein.
 
Vielen Dank für diesen Beitrag.
Natürlich menschengemacht aufgrund der Verdichtung und der m.E. unzulässigen Bebauung aber eben nicht durch den mgmKW.
Das darf man aber nicht sagen....
man darf ja auch nicht Jehova sagen, sonst wird man...? gesteinigt.
 
kaldini schrieb:
warum muss eigentlich alles immer genau einen Grund haben?
Weiiiiiiiiiiiiiiiiiiiil :D wenn man die Gründe nicht kennt, kann man nicht rational reagieren.
 
Fab schrieb:
kaldini schrieb:
warum muss eigentlich alles immer genau einen Grund haben?
Weiiiiiiiiiiiiiiiiiiiil :D wenn man die Gründe nicht kennt, kann man nicht rational reagieren.
ich glaube es geht ihm um einen; auch im beschriebenen Fall trafen ja verschiedene Gründe zusammen :wink:
 
NeusserGletscher schrieb:
Kürzlich kam im TV noch ein Bericht über einen Landwirt, der auf Bio umgestellt hat. Mit der Umstellung auf Düngung durch Humus und Zwischenfrucht wurde die Fähigkeit des Bodens, Niederschlag aufzunehmen und zu speichern, erhöht. Außerdem hatte er zuvor festgestellt, dass er von Jahr zu Jahr mehr Kunstdünger benötigt, um den Ertrag zu halten. Bei angepasster Fruchtfolge und dem Verzicht auf Kunstdünger bliebt der Ertrag dagegen gleich.

Ist doch schön :? ... allerdings nur für den Düngrmittelhersteller( mehr und mehr und mehr Dünger...).... mglws nicht mal bezriebswirtschaflich auf Grund des immer teurer werdenden Düngers für den Bauern mittel und langfristig.. das hat er dann ja auch für sich und viele andere m.E. dann richtig entschieden ....
 
kaldini schrieb:
warum muss eigentlich alles immer genau einen Grund haben?

Die Frage müsstest Du an all jene richten, welche andere Ursachen für dieses oder jenes im Vorfeld ausblenden und immer nur "Klimawandel" rufen.
 
kaldini schrieb:
warum muss eigentlich alles immer genau einen Grund haben?

Mehr wäre für die Montagsspaziergänger nun wirklich zu komplex.... :biggrin:
 
Ich finde es übel wie gerade die den Montag dafür okkupieren...aber so ist es eben, wenn man übersättigt und faul ist: man lässt extreme Minderheiten die totalitäre Ziele haben machen ob montags oder freitags....
Und ups ganz schnell geht die Spaltung so weit, das die Demokratie zur Farce wird wie in den USA.
Ich glaub immermehr manch einem scheint das recht zu sein.

Alle die werden sich dann noch wundern wie gut sie es im heute hatten....
 
Die Zusammensetzung der zwischen Saat auf der Ackerböden hat einen Einfluss auf die Sickerfähigkeit.

Auf Orf 1 lief gestern Abend dazu eine Sendung mit dem Titel:

Brennpunkt Österreich: Tote Seen, trockene Böden, heiße Städte – ist das erst der Anfang?
Zur Orf Seite: https://tvthek.orf.at/profile/Brenn...isse-Staedte-ist-das-erst-der-Anfang/14149668
Zeitbedarf 44:44 Minuten abrufbar noch 6 Tage ab heute 15.09.2022

Im Beitrag konnten man deutlich der Unterschied der Vegetation sehen. Vom Weinviertler Landwirt Lorenz Mayr zu seinem Nachbar.

Kaltwinter über Deutschland - welche Auswirkungen hat die Eruption des Hunga Tonga Unterwasservulkans?
Interessante These ob er recht hat, wird man im nächsten Frühling wissen, wenn die Wetterdaten erfasst sind. Eins ist klar, desto grösser so ein Vulkanausbruch ist, desto mehr Einfluss hat er auf unser Wetter bis zum Klimaeffekt.

Zum Artikel: https://www.wetterprognose-wettervo...ption-des-hunga-tonga-unterwasservulkans.html

PS: Eure Deutscher-Sommer war in der Pflanzen Vegetationsperiode zu trocken. Das kann man auf der Seite ganz unten ablesen (Das Wetter-Jahr 2022 in Zahlen).
 
NeusserGletscher schrieb:
Auf der Rheintalstrecke sind solche Doppelstock-Containerzüge undenkbar. Zu viele Kunstbauten, Brücken und Tunnel, die erst einmal auf die erforderliche Höhe angepasst werden müssten. Und die Anwohner, die sich schon heute über den Lärm beschweren, werden erst recht so ein Vorhaben bis in alle Ewigkeit verzögern. Und abseits des Rheintals hat es zu viele Berge und Täler.

Kürzlich kam im TV noch ein Bericht über einen Landwirt, der auf Bio umgestellt hat. Mit der Umstellung auf Düngung durch Humus und Zwischenfrucht wurde die Fähigkeit des Bodens, Niederschlag aufzunehmen und zu speichern, erhöht. Außerdem hatte er zuvor festgestellt, dass er von Jahr zu Jahr mehr Kunstdünger benötigt, um den Ertrag zu halten. Bei angepasster Fruchtfolge und dem Verzicht auf Kunstdünger bliebt der Ertrag dagegen gleich.

Es ist also nicht immer gleich Klimawandel, wenn Wasser von den Äckern abläuft und Ortschaften überschwemmt.

Ich denke, der Klimawandel ist (natürlich) nicht allein dran schuld...trägt aber einen entscheidenden Teil dazu bei. Hier unten in Ostbayern kann man das wunderbar sehen, was passiert, wenn viel Regen auf Boden fällt, wo jahrelang so gut wie nur das Gleiche (fast ausschließlich Mais für die Biogasproduktion)....die Hochwasserkatastrophe Juni 2016 war das beste Beispiel.

Was aber durch den Klimawandel noch stärker dazu beiträgt, dass die Böden das Wasser schlechter aufnehmen können, sind zum Einen, dass der Regen bei Weitem nicht mehr so konstant kommt wie früher (teilweise recht lange Dürrephasen, wo die Böden bis in tiefere Schichten austrocknen können...wodurch sie schlechter Wasser aufnehmen können als feuchte Böden) und wenns dann mal regnet (in letzter Zeit gerne mit sehr heftigem Regen), ist es für die Böden zu viel Wasser, was durch diese vorangegangene Trockenheit dann noch weniger aufgenommen werden kann als bisher schon.
 
Fab schrieb:
Chlosterdörfler schrieb:
............................
Gemäss Studie könnte der Meeresspiegel um ca. weitere 66 Meter ansteigen. Sofern alles auf Eis auf den Landmassen abschmelzen würde.......................
Hab gleich mal bei Google-Earth nachgeguckt.
Wären trotzdem noch entäuschende 150 Kilometer weit von meinem nordbayrischen Domizil bis zur künftigen Küste :sauer:

Aber vielleicht stürzt ja der Mond in den Pazifik. Dann könnte es mit der Strandnähe doch klappen.

Ich würd mich in dem Fall nur fragen, ob das Gewässer dann nicht vielleicht ein paar 1000 Grad zu warm wäre :lach:
 
Bürokrat ;D
Bis Norbayern-Südsachsen hat es sich wieder abgkühlt :lol:
 
Fab schrieb:
Bürokrat ;D
Bis Norbayern-Südsachsen hat es sich wieder abgkühlt :lol:

Hab ja auch nicht von Wasser gesprochen (so ein Lavasee müsste eigentlich ja auch als Gewässer durchgehen...) :biggrin:
 
Gemäss einer Studie aus China haben sie mehr Nutztier als die USA und Russland zusammen. China wird in naher Zukunft weiterhin eines prognostizierten Anstiegs der Nachfrage nach tierischen Produkten haben. Die inländische Nahrung Pflanzenproduktion und die tierische Erzeugung werden voraussichtlich zwischen 2012 und 2050 in Bezug auf die Proteinproduktion um 20% bzw. 40% steigen, so in einem Business-as-usual-Szenario. Danach dürfte die Demografie zu tragen kommen und so die Produktion reduzieren. Ausser China entwickelt sich doch noch zu einem Zuwanderungsland. Die aktuelle globale Wirtschaftskrise dürfte dort kleiner Wirkung zeigen als anderorts.

Studie: Relocate 10 billion livestock to reduce harmful nitrogen pollution exposure for 90% of China’s population
Link: https://www.nature.com/articles/s43016-021-00453-z

Sie verschieben die Nutztiere, um einerseits Klimaeffekt zu erzielen. Dazu werden die Städter nicht mehr von der Bio Luft belästigt.
 
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