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Die große Klima-Diskussion

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Chlosterdörfler schrieb:
Gemäss einer Studie aus China haben sie mehr Nutztier als die USA und Russland zusammen. ...
Ich war jetzt zu faul, mich durch diese Studie zu quälen. Aber was wird da als "Nutztiere" gezählt? Werden da Hühner und Gänse mit Schafen und Stieren in einen Topf geworfen? Alles Nutztiere.
 
In der Tierhaltung ist die Ermittlung von Tiergewichten (Lebendmasse) in vielen Bereichen notwendig. Dabei werden Tiergewichte (Einzeltier oder Gruppe) von 500 kg Lebendmasse als "Grossvieheinheit (GV)" bezeichnet. Als Referenzeinheit für die Berechnung der Grossvieheinheiten (=1 GVE) dient der Futterbedarf (Weideäquivalent) einer erwachsenen Milchkuh mit einer Jahresmilchleistung von 3 000 kg ohne Zufütterung von Kraftfutter.

Koeffizienten für Grossvieheinheiten
Rinder:
Unter 1 Jahr 0,400
Von 1 bis unter 2 Jahren 0,700
Männliche Rinder von 2 Jahren und älter 1,000
Färsen von 2 Jahren und älter 0,800
Milchkühe 1,000
Sonstige Kühe von 2 Jahren und älter 0,800

Schafe und Ziegen 0,100

Einhufer 0,800
(Pferde, Esel, Maultiere)

Schweine:
Ferkel mit einem Lebendgewicht unter 20 kg 0,027
Zuchtsauen von 50 kg und mehr 0,500
Sonstige Schweine 0,300

Geflügel:
Masthühner 0,007
Legehennen 0,014
Strausse 0,350
Sonstiges Geflügel 0,030

Kaninchen (Mutterkaninchen) 0,020

Das alles sind Nutztiere gemäss aktuelle Daten auf den Landwirtschaftsseiten. Die weiteren Landtiere zählen zu den Wildtieren zwecks für den Datenvergleich. Das gilt auch für die Studie aus China.

Wer neugierig ist, kann sich hier noch weitere Informationen holen zwecks Ländervergleich. (Food and agriculture data) https://www.fao.org/faostat/en/#home
 
Das ist ja noch gar nichts.

Schaut mal hier das knallt richtig rein....wir alten weissen Männer sollten uns in Zukunft richtig an/zuschnallen, wenn so weiter läuft :wink:

https://www.berliner-zeitung.de/news/peta-fordert-sexverbot-fuer-alle-fleischessenden-maenner-li.269272

https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/PETA-fordert-ZENSIERT-Verbot-fuer-Maenner-die-Fleisch-essen-article23602086.html

Ich persönlich finde, dass Daniel Cox doch auf jeden Fall zuerst mit gutem Beispiel vorangehen sollte... vielen, gerade Frauen, wäre geholfen.
 
skifam schrieb:
Das ist ja noch gar nichts.

Schaut mal hier das knallt richtig rein....wir alten weissen Männer sollten uns in Zukunft richtig an/zuschnallen, wenn so weiter läuft :wink:

https://www.berliner-zeitung.de/news/peta-fordert-sexverbot-fuer-alle-fleischessenden-maenner-li.269272

https://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/PETA-fordert-ZENSIERT-Verbot-fuer-Maenner-die-Fleisch-essen-article23602086.html

Ich persönlich finde, dass Daniel Cox doch auf jeden Fall zuerst mit gutem Beispiel vorangehen sollte... vielen, gerade Frauen, wäre geholfen.

So viele Säue, wie zu dem Thema durch die Dörfer getrieben werden, kann selbst ich nicht futtern🤷‍♂️😉
 
Fidschi-Insel Serua wird als zweite Insel aufgegeben. Insgesamt sind seit 2014 sechs Dörfer auf den Fidschi-Inseln umgesiedelt worden. Weitere 795 Dörfer werden noch dasselbe Schicksal erleben. Interessant ist auch, dass die Klimagelder dürfen sie dafür nicht einsetzen, sondern für Objektschutz Massnahmen.

Bildreportage: https://www.faz.net/fotoreportage-d...sspiegel-auf-den-fidschi-inseln-18308538.html
abgerufen am 23.09.2022

So sehen die Landkarten aus bei einem Meeresspiegelanstieg von 70 Metern, wenn alle Kipppunkte fallen.

Zum Ansehen nach dem man die Bildreportage gesehen hat: https://vividmaps.com/the-world-with-a-70-meters-sea-level-rise/
 
Man echt - da braucht man heute als smoker nicht mehr Enola fragen. Die Karten gibt es schon....
Dank meiner Kiemen wird das dann kein Problem.
 
Fab schrieb:
Interessanter Artikel über ein Thema, das hier schon oft streitig diskutiert wurde.
Oder anders - über das Verhältnis von globaler Mitteltemperatur zum lokalen Klimageschehen.

https://www.archaeologie-online.de/nachrichten/klimageschichte-der-vergangenen-12-000-jahre-komplexer-als-bislang-angenommen0-5425/

Das ist aber auch ein Beleg für die Einzigartigkeit der aktuellen Klimaerwärmung. Denn die findet ja global statt (wenn auch regional unterschiedlich ausgeprägt.)
 
Sehr interessante Studie, die zeigt, wir wissen viel zu wenig über das Klimasystem. Wir vermuten, dass unser derzeitiges Wirken auf der Erde, dem Klima schadet und meinen, wir können die Erwärmung um x Grad begrenzen und alles ist gut. Was für eine Überheblichkeit!

So ähnlich Ist auch beim Ökosystem. Wir verstehen die Komplexität nicht, wollen es aber beherrschen, verändern und beeinflussen.
 
Psst.
Keiner kann sich anpassen. Alle sterben aus.
 
Natürlich ist der Mensch anpassbar - zum Glück. Weiter haben uns technische Errungenschaften und Fortschritte viel unseres heutigen Wohlstands beschert. Auch dem Klimawandel werden wir uns mit Technik entgegenstemmen müssen und können diesen wahrscheinlich zu einem gewissen Teil "wegtechnologisieren". Eine zeitgleiche, bestmögliche Ursachenbekämpfung wäre zudem erstrebenswert.

Die Frage, welche ich mir in diesem Zusammenhang aber stelle, ist: Wie sollen sich Hunderte von Millionen Menschen bzw. deren Volkswirtschaften - dazu oft in strukturschwachen Regionen der Welt - teure Bauwerke wie Dämme und Deiche entlang der Küsten leisten können? Ich weiss es nicht, bin jedoch auf eure Vorschläge gespannt.

Zu den Niederlanden: Die Geschichte der Trockenlegung begann dort Jahrhunderte vor Christus, da gab es noch keine der zahlreichen Megacities (nicht in NL, aber anderswo), welche unmittelbar ans Meer gebaut worden sind. Holland ist sicherlich ein spannendes Beispiel, jedoch eher nicht mit der aktuellen Situation vor Ort und schon gar nicht mit weiten Teilen des restlichen Globus' vergleichbar.

Gut, ich hab's vergessen: Deutschland ist ja spendabel :wink: Viel Spass euch also beim Finanzieren solcher Anlagen in Italien oder vor Nordafrika. (Sorry für den Sarkasmus :mrgreen:)
 
:D Fürs Mittelmeer gibts schon mal die Idee eines Regulierungsdammes zwischen Marokko und Gibraltar.
 
Fab schrieb:
:D Fürs Mittelmeer gibts schon mal die Idee eines Regulierungsdammes zwischen Marokko und Gibraltar.
Das wäre sicher um einiges günstiger, als der Bau von Dämmen entlang der ganzen Mittelmeerküste.
Und ggf. kann man zur Landgewinnung den Meeresspiegel reduzieren. 😉
 
Also beim von mir zitierten Projekt war eindeutig der Erhalt der jetzigen Uferlinie das Ziel.
 
Fab schrieb:
:D Fürs Mittelmeer gibts schon mal die Idee eines Regulierungsdammes zwischen Marokko und Gibraltar.

Auch das Mittelmeer war schon trocken gelegt worden. Man muss nur den Zufluss aus dem Atlantik stoppen und den Suezkanal zurückbauen. Sollte doch nicht so schwer sein. :lol:
 
GIFWilli59 schrieb:
Das wäre sicher um einiges günstiger, als der Bau von Dämmen entlang der ganzen Mittelmeerküste.
Und ggf. kann man zur Landgewinnung den Meeresspiegel reduzieren. 😉

Eigentlich sollte man dieses umgekehrt machen und dort eine 200 Meter hohe Staumauer aufstellen und den Atlantik dort hinein pumpen. Das hat folgende Vorteile:

1. Graz bekommt einen Hafen
2. Nie wieder Wiener Nummerntafeln auf irgendwelchen Parkplätzen
3. Die Holländer bleiben uns zur Belustigung auf den Pisten erhalten
4. Die katholische Kirche geht endgültig unter
5. Im Süden ist dann ein echt geiler Sandstrand
6. Die Mafia hat sich auch erledigt
7. Diverse Konflikte wie Gaza, Syrien, Lybien, Ukraine und andere werden dann einfach absaufen.
8. Es werden Unmengen an C0² eingespart weil es zum Mittelmehr dann ganz nah ist......

So gesehen, lasst uns beginnen.




ironie aus.

Irgendwie mußte ich auf den quatsch hier reagieren aber egal, erst wenn Friesland komplett in den Fluten versunken ist werden alle wach werden. Nur ist es dann zu spät.
 
Umsiedlungen werden sich nicht vermeiden lassen. Allerdings ist weder die Überflutung infolge von Klimaerwärmung etwas neues (bspw. Doggerland und die Beringstraße, die Landverbindungen zwischen Eurasien und GB bzw. Alaska), das passierte schon am Ende der letzten Eiszeit, noch Erosion von Küsten, selbst "nur" um Braunkohle abzubaggern wurden in D schon etwa 150.000 Menschen umgesiedelt.

Deiche und ähnliches baut man nur dort, wo es geographisch Sinn macht und nicht breitflächig.

Übrigens ist das Klima seit Milliarden von Jahren beständig im Wandel, ebenso die Landmassen sowie Flora und Fauna. Zu Zeiten der Dinosaurer war das Klima sogar zeitweise global über 10 Grad über dem heutigen Durchschnittsniveau, der Meeresspiegel viel höher und es gab auf der ganzen Erde kein Eis.
 
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