NeusserGletscher
Jungfrau (4161m)
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Pancho schrieb:Aber aktuelle Opfer zu negieren, weil ohne technischen Fortschritt ihre Vorfahren, und damit sie selbst gar nicht existieren würden, ist als Argument schon, sagen wir mal, von einer einzigartigen Qualität. Der Chuck Norris der Argumente. Toll!
Auch der Straßenverkehr fordert Opfer. Trotzdem ist dies offenbar gesellschaftlich akzeptiert, weil die Mehrheit der Gesellschaft der Meinung ist, dass der Nutzen für sie überwiegt. Ich nehme an, dass auch Du Auto fährst, richtig?
Es ist halt eine bekannte Masche bestimmter Kreise, sich selbst zum Fürsprecher gecaster Opfer zu machen, um dann mit moralischem Extremismus die Gesellschaft vor sich her zu treiben. Die Fokussierung auf Opfer dient als reines Zweckargument, um von anderen Aspekten abzulenken, die Gesellschaft am Ende dazu zu bringen, sich dem moralischen Imperativ von Splittergruppen zu beugen und sich am Ende dabei selbst zu schaden.
Diese Debatte können wir nun noch seitenweise führen, sie bringt uns aber nicht weiter.
So lange weiter auf der Welt Kohle, Gas und Öl verbrannt werden, debattieren wir hier im woken grünen Elfenbeinturm. Was wir für die Energiewende brauchen, sind Lösungen, die für die gesamte Menschheit funktionieren. Die technisch erprobt, praktikabel und auch für ärmere Länder bezahlbar sind.
Doch weil es diese Lösungen offenbar noch nicht gibt, werden halt immer neue Nebelkerzen geworfen, um von den eigentlichen Problemen bei der Ausgestaltung der Energiewende abzulenken.