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Die große Klima-Diskussion

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GIFWilli59 schrieb:
Also sprechen ausschließlich deutsche Forscher vom anthropogenen Klimawandel?

Das wär mir neu, aber auch Du bist da einer ganz großen Sache dran....dran bleiben.
 
Fab schrieb:
Oh Leute!
Eigentlich ist doch alles endlich. Warum nicht die Dauerschleife?

Das ist laut Friedrich Nietzsche völlig normal... und der war auch sehr gern im Oberengadin.
 
Wenn die in Berlin und Brüssel weiter so einen Unsinn verzapfen, dann bin ich pleite, bevor das Klima kippt. Und das ist kein Scherz.

Das, was die Klimasektierer am grünen Tisch beschließen, ist größtenteils weder technisch machbar noch für Normalbürger bezahlbar. Man muß nur einmal über die Dörfer fahren und sich die vielen Fachwerkhäuser aus 1900 und vorher anschauen. Das Problem ist vermutlich nicht einmal, dass diese energetisch so viel schlechter da stehen. Aber finde mal einen Experten, der Dir einen Energiestandard nach XYZ bescheinigt. Und Fußbodenheizung auf Holzfußboden.... viel Spaß dabei.

Es spricht ja nichts dagegen, bei einer umfassenden Kernsanierung das Haus energetisch zu ertüchtigen. Das werden 99% der Bauherren sowieso tun. Aber Sanierung nach Planwirtschaft hat in der DDR schon nicht funktioniert und funktioniert heute noch immer nicht.
 
Diese Vorgaben, wenn Sie kommen, gelten dann EU weit...

Das heisst was glaubt Ihr alle hier, wer will das von Kaunas bis Lissabon und Sizillien bis Irland kontrollieren?
Wie wird das wohl ausserhalb von D äh Gagaland kontrolliert werden....
Ich denk man sollte sich ganz undeutsch mal freimachen von dieser schweren gesellschaftspolitischen Erkrankung.
Wenn kaum einer mitmacht weil das Geld dazu fehlt oder weil das je absurder umso weniger ernst genommen wird...was wollen sie dann machen?
Richtig.
Nichts.

Wir haben übrigens, falls die hier reichlich Getriggert*innen schon die Tasten wetzen, mal eben so ein KfW 40+ Haus also A+ erbaut....
Zur Aufklärung dazu für alle anbei ne schicke Tabelle aus dem Theorieland des guten totalitären Verwaltungsunsinns.
Screenshot_20230320-153902_Chrome.jpg


Wir hier sind also keine Gutmenschen,
auch keine Bessermenschen.
Sondern laut dieser Blödsinnstabelle:

Bestmenschen

PS: das mit den Kosten in Euro ist natürlich typischer Verbrauchententralentheoriequatsch...
Damit sich die Bauherren das als Milchmädchen schön rechnen....kleiner Tipp es rechnet sich nie...
Nur hartzen rechnet sich bei uns.
 
gelöscht
 
Julian96 schrieb:
Da steht quasi genau das Gegenteil von dem was du geschrieben hast ;-)
Es sollen weiterhin keine reinen Freiflächenanlagen gefördert werden sondern wenn dann Agri-PV. Hierfür gibt es einige Pflanzen, die in einer solchen Umgebung besser wachsen, da Halbschatten und der Boden besser vor dem Austrocknen geschützt wird.
 
NeusserGletscher schrieb:
Aber finde mal einen Experten, der Dir einen Energiestandard nach XYZ bescheinigt. Und Fußbodenheizung auf Holzfußboden.... viel Spaß dabei.
Man kann auch alles komplizierter machen, als es ist ;)
Wir haben. 267qm Wohnfläche in einem Haus von 1748, 2002 mit 8cm Innendämmung saniert.
Im ganzen Haus sind Wandheizkörper und eben keine Fußbodenheizung wie von dir geschrieben.
Haben jetzt den ersten Winter mit Wärmepumpe hinter uns und werden wohl am Ende bei 3000kWh Heizstrombedarf (Warmwasser über Durchlauferhitzer) landen. In meinen Augen nicht schlecht und spart uns einiges an Geld ein, die 45% Förderung (aktuell wären es 40%) die wir noch bekommen haben ermöglichen eine Amortisierung in unter 10 Jahren wenn ich berücksichtige, dass ich auch keine nervige Kaminfegerin mehr benötige. Auch nervige Überlegungen zum bestmöglichen Zeitpunkt der Heizölbestellung entfallen.

Dass eine WP nicht in jedem Bestandshaus möglich ist, ist klar. Aber es ist eben auch lange nicht so unmöglich, wie viele es darstellen.
Deshalb ist der einfachste Rat: Im Winter zuvor die Vorlauftemperatur der Bestandsheizung auf 50 Grad runter drehen und schauen, bis wann es einem ausreicht. Wenn das bei -10 Grad noch immer warm genug gibt, wird das mit der WP auch funktionieren ;)
 
Che schrieb:
Wir haben. 267qm Wohnfläche in einem Haus von 1748, 2002 mit 8cm Innendämmung saniert.
Im ganzen Haus sind Wandheizkörper und eben keine Fußbodenheizung wie von dir geschrieben.

Innendämmung ist bauphysikalisch nicht die beste Wahl und besonders in Verbindung mit Fachwerk auch nicht ganz trivial.
Natürlich kann man auch besonders leistungsstarke Wandheizköper anstelle einer FBH einsetzen. Wenn halt die Konstruktionshöhen fehlen (tun sie im Altbau oft) oder die Decke nicht so belastbar ist.

All diese Maßnahmen aber gehen eigentlich nur, wenn man das Haus kernsaniert. Also erst alle Bewohner rauswirft und dann die Bude von grund auf saniert. Deswegen ist es völlig praxisfremd, so was per Stichtag vorzuschreiben. Die Herrschaften aus dem Politbüro müssen sich halt schon gedulden, bis das Haus vererbt oder verkauft wird.

Che schrieb:
Deshalb ist der einfachste Rat: Im Winter zuvor die Vorlauftemperatur der Bestandsheizung auf 50 Grad runter drehen und schauen, bis wann es einem ausreicht. Wenn das bei -10 Grad noch immer warm genug gibt, wird das mit der WP auch funktionieren ;)

Die Vorlauftemperatur habe ich in meinem Haus schon vor über 40 Jahren so niedrig wie möglich eingestellt. Die Erkenntnis, dass hohe Temperaturen im Vorlauf unnötig Energie kosten, gab es schon früher. Heute kommt halt noch hinzu, dass Wärmepumpen sich weniger bis gar nicht rentieren, je höher die Vorlauftemperatur ist.

skifam schrieb:
Diese Vorgaben, wenn Sie kommen, gelten dann EU weit...

Ja ja. Die Deutschen sind dann aber die einzigen Bekloppten, die sich daran halten. Oder noch einen drauf setzen. Gerade im Süden Europas ist man bei der Umsetzung europäischer Gesetze sehr flexibel.
 
Öffentliche Anhörung im Bundestag (Ausschuss für Tourismus): „Wintersport und Tourismus im Zeichen des Klimawandels“
https://www.bundestag.de/ausschuesse/a20_tourismus/anhoerungen/939010-939010

Die Themenschwerpunkte zur Anhörung sind:
  • Zukunft des Wintersports/Wintertourismus bis zur 1000-Meter-Grenze mit Blick auf den Klimawandel
  • Reaktion anderer Länder auf den Schneemangel in den Wintersportregionen (Erkenntnisse/Fakten/Zahlen)
  • Ganzjahreskonzepte für den Tourismus in den Wintersportregionen und Diversifizierung des Angebotes
  • Nachhaltigkeit beim Wintersportangebot

Geladene Sachverständige:
Max Hillmeier, Tourismusdirektor, Bad Hindelang Tourismus
Herbert John, Präsident, Bayerischer Skiverband e.V.
Wolfgang Langer, Bürgermeister, Braunlage
Julian Pape, Projektleiter, Wintersport-Arena Sauerland/Siegerland-Wittgenstein e.V.
Klaus Schanda, Leiter Vertrieb, Marketing und Kommunikation, Zugspitzbahn Bergbahn AG

Das sind allesamt Leute, welche primär Destinationen vertreten, die unter 1000 Höhenmeter liegen. Die BZB hat das Problemkind GAPA Classics, und Bad Hindelang Oberjoch ist zwar 1200m hoch und hat Skihänge in Nordwestausrichtung, hat aber wegen fehlenden Wassers eine unzureichende Beschneiung und daher Probleme mit der Schneesicherheit. Oberjoch ist im Gegensatz zu Bad Hindelang (unten) massiv abhängig vom Wintertourismus.
 
manitou schrieb:
Klaus Schanda, Leiter Vertrieb, Marketing und Kommunikation, Zugspitzbahn Bergbahn AG

Das sind allesamt Leute, welche primär Destinationen vertreten, die unter 1000 Höhenmeter liegen.

:mrgreen:

aber mal ernsthaft, was soll das - man macht eine Anhörung zu diesem Thema und lädt keinen (!) Wissenschaftler oder gar jemanden von einem Naturschutzverband ein... wird der Ausschuss von CSU und AFD dominiert?
 
albe-fr schrieb:
aber mal ernsthaft, was soll das - man macht eine Anhörung zu diesem Thema und lädt keinen (!) Wissenschaftler oder gar jemanden von einem Naturschutzverband ein...

Wenn es darum geht, die Sorgen und Nöte der betroffenen Destinationen zu hören, sind keine Wissenschaftler und Naturschützer nötig. Deren Positionen sind hinreichend bekannt.
Klingt eher danach, dass man wissen will, wie die Destinationen ihre Zukunft sehen und welche Unterstützung/Förderung sie ggf. im Zuge des Klimawandels brauchen.
 
....
 
albe-fr schrieb:
manitou schrieb:
Klaus Schanda, Leiter Vertrieb, Marketing und Kommunikation, Zugspitzbahn Bergbahn AG

Das sind allesamt Leute, welche primär Destinationen vertreten, die unter 1000 Höhenmeter liegen.

:mrgreen:

aber mal ernsthaft, was soll das - man macht eine Anhörung zu diesem Thema und lädt keinen (!) Wissenschaftler oder gar jemanden von einem Naturschutzverband ein... wird der Ausschuss von CSU und AFD dominiert?

Vielleicht ist Deine Einladung ja von der Post wie immer häufiger einfach verschlampt worden....
Schwamm drüber. :mrgreen:
 
"Das Gesamttableau der Sachverständigen wurde im Einvernehmen aller Fraktionen vorgeschlagen und beschlossen"
 
Nur den weiter oben an zweiter Stelle aufgeführten Themenschwerpunkt behandeln und dabei natürlich nur die richtigen Länder/Regionen wie z.B. Südtirol berücksichtigen, dann klappt dass.
Das ist nämlich der einzige Punkt wo Anpassung das zentrale Thema ist.
Diese Anpassung für den Winter hat zu einem grossen Teil auch dazu geführt dass in der genannten Region der Sommertourismus absolut top ist, dies weil es die Infrastruktur im Tal unten ohne den Winter niemals gäbe.
 
Eine Reduzierung oder Einstellung das Wintersports in den Alpen und Mittelgebirgen wird logischerweise zu einem erheblichen Anstieg der co2 Emissionen führen. Denn was sind die Alternativen? Flug nach Gran Canaria? Flug nach Schweden?
Aber wie man an der Atomkraft sieht, geht es ja nicht um klimaschutz, sondern um die Bewahrung des Erbes der anti atom Bewegung.
 
In der letzten Doku auf ARD oder ZDF wurde ebenfalls der co2 Abdruck eines Skiurlaubers mit Sommertouristen verglichen.
Jede Flugstunde übertrifft bei weitem die normale Anfahrt ins Skigebiet. Und Anreise mit Zug+E-Bus ist schön, aber im Vergleich irrelevant.
Sinnvoll ist auf jeden Fall, Mit(Ski)Fahrer in einem Auto zu organisieren. Und Mehrtagesfahrten sind besser als EinTagesfahrten. Wobei der Trend zu Kurztrips und nicht mehr wochenweise geht.
Passt dazu
https://www.stubaier-gletscher.com/stubai-live/news/detail/skiurlaub-und-co2-emissionen/

Stiftung Warentest hat sich auch mal was überlegt

https://www.test.de/Nachhaltiger-Tourismus-So-verringern-Sie-Ihren-oekologischen-Fussabdruck-5692230-0/

Auffällig ist immer auch der hohe Anteil an Gastro/Hotel. Kommt wie bei jeder Statistik auf die Annahmen an (Wellness mit Sauna, Arg Rind auf dem Teller, jeden Tag frische Bettwäsche etc. ?)
 
Schneeberk schrieb:
Eine Reduzierung oder Einstellung das Wintersports in den Alpen und Mittelgebirgen wird logischerweise zu einem erheblichen Anstieg der co2 Emissionen führen. Denn was sind die Alternativen? Flug nach Gran Canaria? Flug nach Schweden?

Ist das so? Damit unterstellst Du, dass jeder, der nicht mehr in den Alpen Ski fährt sich während der Zeit etwas anderes sucht. Ich glaube, das stimmt so nicht unbedingt. Vielleicht bin ich da nicht repräsentativ, aber wir würden als Familie mit Sicherheit in den Weihnachtsferien nicht in den Süden Fliegen. Winter ist Winter, da brauchen und wollen wir keine 25°. Und zum Ski fahren nach Schweden/Norwegen etc.?? Nö, danke, ist auch zu weit.
Genauso verstehe ich persönlich auch nicht, wieso man im Juli auf einem Gletscher Ski fahren muß. Ski fahren ist WINTERsport, das braucht man nach meiner Meinung im HochSOMMER nicht wirklich. Da gibt es wieder andere schöne Sachen :D
 
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