Firn77 schrieb:biofleisch schrieb:a) weder ist der Klimawandel aufzuhalten, noch zu stoppen. Er kann noch nicht einmal verlangsamt werden - schon gar nicht von Deutschland oder gar der DACH-Region.
a). Sagst du, seh ich völlig anders. Diesen Fatalismus teile weder ich noch die meisten Wissenschaftler.
Selbst wenn das so wäre - angesichts der enormen Kosten sowohl wirtschaftlicher Natur aber vor allem in Bezug auf Wohlstand, Komfort und Freiheit lehne ich dennoch jegliche "Klimaschutz"-Maßnahme ab.
Denn wenn du dir mal die Berichte genau durchliest, selbst die schlimmsten Prognosen sagen keinen Weltuntergang voraus, nichtmal eine Katastrophe. Alles was droht sind Zustände, die allesamt technisch beherrschbar sind, und das zu deutlich niedrigeren Kosten als die "Co2-Reduktions-Maßnahmen" kosten (ehe hier irgendwelche Falschberechnungen zitiert werden, natürlich muss man dann bspw. Flutgefährdete Gebiete wie im Ahrtal umsiedeln - oder Talsperren bauen - statt stumpf zu propagieren "jedesmal 1:1 wieder aufbauen", denn das wäre wirklich enorm teuer, ist aber auch objektiv reiner Unsinn, die Häuser da an Ort und Stelle wieder aufzubauen nur damit sie dann in ein paar Jahrzehnten erneut weggespült werden). Dass man Flüssen Raum für Überflutungen lässt, das nennt sich Flussauen, war über Jahrtausende bei den Menschen bekannt, nur in den letzten 200 Jahren kamen immer mehr Leute auf die blöde Idee, besonders nahe an Flüssen ihre Städte zu bauen.
Vor allem aber will ich jedenfalls nicht in einer Welt leben, wo Benziner/Diesel verboten sind, Fahrverbote in Innenstädten herrschen, Energie mit aller Gewalt gespart werden muss und extrem teuer ist oder gleich der Strom ausfällt, wenns kalt ist und alle ihre Wärmepumpen (die dann effektiv nur noch Elektroheizungen sind) und Elektroautos betreiben. Oder so ein Unsinn kommt wie "Spülmaschine nur zu bestimmen Tageszeiten verwenden um Stromausfälle zu verhindern" oder die Wohnkosten die jetzt schon extrem hoch sind noch weiter steigen wegen Energieeffizienzvorschriften und Heizungsvorschriften, sodass man sich kaum noch was leisten kann.
Man muss unterm Strich einfach die Debatte entemotionalisieren und objektiv betrachten, welche Folgen überhaupt drohen und dann realisieren, dass eben keine Katastrophe droht, sondern man sich mit überschaubarem Aufwand an Klimaveränderungen anpassen kann.