NeusserGletscher
Jungfrau (4161m)
Wenn Du ohne Pöbeleien nicht posten kannst, dann lass es doch bitte!Jan Tenner schrieb:Dein Analogiebeispiel steht meinem in puncto Schwachsinn überhaupt nichts nach. Wenn du nicht ernsthaft diskutieren kannst, dann lass es doch bitte!
Jan Tenner schrieb:Es gibt vom Frauenhofer ISE reale Feldtests, ob und zu welchem Grad zB Wärmepumpen in Bestands- oder gar Altbauten wirtschaftlich betrieben werden können, ohne oder mit moderaten (zB Heizkörper austauschen) Sarnierungen. Darauf aufbauend gibt es auch Schätzungen/Berechnungen, wie viele Wohnhäuser das betreffen könnte. Argumentiere doch bitte mit solchen Zahlen/Größen und nicht mit alarmistischen Schwachsinnsvergleichen! Du könntest ja zB mal kundtun, wie viele Wohnhäuser es deiner Meinung nach in Deutschland gibt (auch gerne im Verhältnis zu allen Wohnhäusern), die einen Sanierungsbedarf von 300.000€ haben, um sie auf eine klimafreundlichere Heiztechnik umrüsten zu können?
Die Sanierungskosten habe ich aus den Medienberichten zur Sanierung der Parteizentrale der Grünen errechnet. Wenn Du das als Schwachsinn bezeichnest, dann musst Du das mit den Grünen ausmachen. Ich glaube nicht einmal, dass sie dort eine Luxussanierung betrieben haben. Bei den Kosten liegen sie zwischen dem zweiten und dritten Drittel, was typischerweise für eine umfassende Sanierung veranschlagt wird.
Ca. 60% des Wohngebäudebestandes in Deutschland wurde bis 1977 errichtet (Quelle: destatis 2023). Abzüglich der bereits sanierten Objekte und zuzüglich der 25%, die zwischen 1978 und 2001 errichtet wurde, besteht da bei der Mehrzahl der Gebäude ein erheblicher Sanierungsbedarf.
In Altbauten liegen die mittleren Jahresarbeitszahlen von Luft-Wärmepumpen zwischen 2,4 und 2,7. Da Wärmestrom derzeit doppelt so teuer ist wie Erdgas, rechnet sich der Mehraufwand für eine Luft-WP derzeit nicht. Mein Nachbar hat auf die ganze Förderung verzichtet, eine nicht förderungsfähige WP selbst eingebaut (er hat einen Kälteschein) und heizt damit vor allem in der Übergangszeit, wenn eine WP den höchsten Wirkungsgrad hat. So halten sich die Kosten in Grenzen und der Nutzen ist rechnerisch auch belegbar. Ich denke, das ist eine Lösung, mit der ich mich anfreunden kann. Zumal abseits der Monate November bis Januar auch genügend Strom aus Sonne und Wind im Netz sein dürfte, was aktuell grad nicht immer der Fall ist.