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Die große Klima-Diskussion

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Und warum schreibst du das hier?
So wie ich das in dieser und der ursprünglichen Meldung lese, wurde das Klima nirgends erwähnt. Es wurde lediglich "massiver Felssturz" in "kleiner Hangrutsch" korrigiert.
Auch wurde hier nie über dieses Ereignis darüber geschrieben. Also was genau willst du mit deiner falschen Anspielung hier erreichen?
 
wmenn schrieb:
Richtig, in einer idealen Welt mit nachhaltiger Waldbewirtschaftung würde das funktionieren. Aber in der Realität? Hmm... Wenn man auf Nummer sicher gehen will, ist die bessere Idee, das im Holz gebundene CO2 als Möbelstück oder Bauholz langfristig "einzulagern"

Versuch mal, richtig gute Möbel aus Massivholz zu verkaufen. Die will heute kaum jemand haben. Die Leute stehen alle auf den zusammengeschusterten Dreck aus Abfällen, die kaum noch einen Umzug überstehen.
 
Macht doch nix, das Holz ist dann trotzdem eingelagert und nicht thermisch verwertet. Spanplatte oder Vollholz spielt doch keine Rolle 🤷‍♂️
 
Klimabezogen macht das keinen Unterschied; das Problem ist aber das Spanplatten an deren Lebensende nur in speziellen Verbrennungsanlagen thermisch verwertet werden können die jene Schadstoffe, die durch die Verbrennung des Leimanteils entstehen, rausfiltern können.
 
Moderne Spanplatten bestehen zu 50-100% aus Recycling, da gibts kein Lebensende
 
Komisch, bzw. vielleicht verstehe ich den verlinkten Beitrag auch falsch.
Wie dem auch sei, Spanplatten recyceln machen Spanplattenhersteller schon lange, mit steigendem Anteil - wie schon geschrieben - bis 100% ist möglich.
https://www.egger.com/de/ueber-uns/nachhaltigkeit/kreislaufwirtschaft?country=DE

Edit: habe mir das neue Verfahren noch mal angeschaut, der Unterschied zu bisherigen Verfahren ist anscheinend, dass auch der alte Kleber wieder reaktiviert wird.
Ändert aber nix daran, dass Spanplatten schon seit vielen Jahren recycelt werden, es wird halt neuer Kleber beigemischt, das Holz bleibt aber im Kreislauf, was ja die ursprüngliche Fragestellung war
 
Volker_Racho schrieb:
Ändert aber nix daran, dass Spanplatten schon seit vielen Jahren recycelt werden, es wird halt neuer Kleber beigemischt, das Holz bleibt aber im Kreislauf, was ja die ursprüngliche Fragestellung war.
Offensichtlich leider nicht denn in dem von mir verlinkten Artikel steht ja:
Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) hat gemeinsam mit Partnern ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Spanplatten zu 100 Prozent aus Altholz recyceln lassen. Bislang endete der Lebenszyklus der Platten meist in der energetischen Verwertung.
 
Ok, dann klinke ich mich hier wieder aus, das bringt offensichtlich nichts. Ich hatte ja sogar einen link geteilt wie moderne Kreislaufwirtschaft bei Spanplatten funktioniert.
Und ja - ich komme aus der Branche und habe schon viele alte Platten mit eigenen Augen durch diesen Prozess laufen sehen… 🙄
 
Volker_Racho schrieb:
Und ja - ich komme aus der Branche und habe schon viele alte Platten mit eigenen Augen durch diesen Prozess laufen sehen… 🙄
Alles gut wenn es so läuft denn dann muß man die dann unzutreffende Zitatangabe als schlichte Promotion für das entwickelte neue Verfahren einstufen... :wink:
 
Volker_Racho schrieb:
Komisch, bzw. vielleicht verstehe ich den verlinkten Beitrag auch falsch.
Wie dem auch sei, Spanplatten recyceln machen Spanplattenhersteller schon lange, mit steigendem Anteil - wie schon geschrieben - bis 100% ist möglich.
https://www.egger.com/de/ueber-uns/nachhaltigkeit/kreislaufwirtschaft?country=DE

Edit: habe mir das neue Verfahren noch mal angeschaut, der Unterschied zu bisherigen Verfahren ist anscheinend, dass auch der alte Kleber wieder reaktiviert wird.
Ändert aber nix daran, dass Spanplatten schon seit vielen Jahren recycelt werden, es wird halt neuer Kleber beigemischt, das Holz bleibt aber im Kreislauf, was ja die ursprüngliche Fragestellung war

Ich kann in dem verlinkten Artikel nicht erkennt, dass er sich auf das Recycling von Spanplatten bezieht.

Auf die Frage: Werden Möbel aus Spanplatten recycelt oder verbrannt? der Copilot schrieb:
Bisherige Praxis: Verbrennung statt Recycling
Spanplatten bestehen aus Holzspänen und Klebstoffen (meist Formaldehydharze), was das Recycling lange erschwert hat.

In der Praxis wurden ausgediente Möbelteile meist energetisch verwertet, also verbrannt, z. B. in Müllheizkraftwerken oder Industrieanlagen.

Die Verbrennung ist zwar technisch möglich, aber umweltschädlich, da dabei Kohlenmonoxid, Stickoxide und andere Schadstoffe freigesetzt werden

[...]

Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung (IAP) hat ein Verfahren entwickelt, mit dem Spanplatten vollständig recycelt werden können

[...]

Die Industrie sucht nun Partner, um das Verfahren in den industriellen Maßstab zu überführen
 
Volker_Racho schrieb:
Ok, dann klinke ich mich hier wieder aus, das bringt offensichtlich nichts. Ich hatte ja sogar einen link geteilt wie moderne Kreislaufwirtschaft bei Spanplatten funktioniert.
Und ja - ich komme aus der Branche und habe schon viele alte Platten mit eigenen Augen durch diesen Prozess laufen sehen… 🙄

Blöse Frage: waren das unbeschichtete Platten oder Reste von Möbeln?
 
Ob und wie Spanplatten recycelt werden wird den Klimawandel nicht messbar beeinflussen :naja:
 
Und wieder mal ein Erfolg der fossilen Lobby: Eigentlich sollte heute in London auf der Tagung der UN-Sonderorganisation für Seeschiffahrt (IMO) ein Abkommen zur Reduzierung der Emissionen in der Schifffahrt beschlossen werden. Das sogenannte „Net-Zero Framework“ sollte Standards für Treibstoffe definieren und Treibhausgasemissionen weltweit bepreisen, also endlich mal eine globale CO2 Abgabe!
Und was passiert? Donald Trump schreibt einen wütenden Post auf seiner Plattform "TruthSocial":
https://truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/115385308751129485
mit seinem üblichen Müll über den "Global Green New Scam" usw.
Im weiteren wird den Ländern, die zustimmen würden, mit Zöllen und Visabeschränkungen gedroht. Etliche Länder bekommen da natürlich kalte Füße und mit Unterstützung von Saudi-Arabien kommt es dann am Ende zu einer Verschiebung des Beschlusses um ein Jahr.... Zum heulen...
https://www.tagesspiegel.de/wirtsch...schifffahrt-vorerst-gescheitert-14598137.html
https://www.pbs.org/newshour/world/...national-meeting-ends-without-new-regulations
 
Irgendwo (glaube auf ZDF Info) lief mal ein Dokumentarspiel welches Verfahren eines imaginären internationalen Strafgerichtshof gegen Politiker zeigte, die es zu ihren Regierungszeiten verabsäumt hatten nötige Maßnahmen gegen den Klimawandel einzuleiten. Falls ein solcher Gerichtshof doch mal etabliert würde dürfte der Blondine den Rest seines hoffentlich nur mehr kurzen Lebens im Hotel Gitterblick verbringen.
Die einzige wenn auch moralisch bedenkliche Konsumentenvorgangsweise wäre, Produkte mit amerikanischem Wertschöpfungsanteil möglichst zu boykottieren und im Gegenzug China´s Wirtschaft so durch Käufe zu unterstützen um den den USA so Paroli bieten zu können, das Trump aufgrund der sich verschlechternden amerikanischen Wirtschaftslage dann von den Wählern aus dem Amt gejagt wird. Diesbezüglich scheint sich ja mittlerweile ein zumindest kleiner Lichtstreif am Horizont für die Midterm Elections abzuzeichnen.
 
Lustige Theorie. Wo doch sowohl die USA als auch die EU einen Großteil ihrer Waren bereits heute aus China beziehen. Da die EU sich grad mit einem ihrer wichtigsten Lieferanten für "sauberes" Erdgas überworfen hat und dazu verpflichtet hat, zu Mondpreisen ungleich klimaschädlicheres US Fracking Gas zu kaufen, wird das wohl Wunschdenken bleiben.

Es ist aber auch nicht einfach. Man möchte das Klima retten, Energie und Waren nur unter höchsten moralischen Aspekten kaufen und dann noch den eigenen Wohlstand erhalten.

Wie mir scheint, ist man in Brüssel und Berlin am ehesten dazu bereit, den Wohlstand zu opfern. Jedenfalls, solange es nicht einen selbst und die eigene Klientel betrifft. Die wird ja weiterhin auf Kosten der Steuerzahler üppig versorgt.
 
Sorry aber Zar Wladimir ist als Anführer eines kriegsverbrechenden Staates nochmal eine andere Hausnummer. Da hätte schon zur Zeiten der Krimbesetzung ein komplettes Embargo für Waren aller Art verhängt werden sowie alles irgendwie Erreichbare an russischem Eigentum beschlagnahmt und verwertet werden müssen.
Und wer daran glaubt das Putin auch nur irgendeinen Zucker in Richtung Verhinderung klimaschädlicher Emissionen machen wird, glaubt auch an die unbefleckte Empfängnis... :wink:

Und die unteren Einkommensgruppen mal ausgenommen; wer das Glück hat mit seinem Lohn ein auskömmliches Leben führen zu können braucht nicht jeden Mist um seinem Umfeld zu imponieren - viele Leute dieser Kaste haben immer noch nicht realisiert das das letzte Hemd keine Taschen hat... :ja:
 
Tatsache ist, dass Brüssel "Klimaneutralität" propagiert, dann aber umweltschädliches Fracking Gas kauft. Passt irgenwie nicht zusammen, oder?
 
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