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Die Vermessung der Pisten

@Wombat
Ich kenne alle, bis auf eine Wangser Talabfahrt. Ich weiss ehrlich gesagt nicht mehr, ob es die schwarze oder die gelbe war, weil sie offiziell ohnehin geschlossen und damit länger nicht (mehr) präpariert war. Gefühlsmässig bin ich jedoch eher die gelbe gefahren.
Bei aller Liebe zu den schwarzen Abfahrten zum Schwammlift (zweifellos mitunter die besten im ganzen Gebiet), dermassen lang sind sie auch wieder nicht.
 
bezüglich corvatsch:
keine überraschung mit den 40 km, hat der lukor schon vor jahren genau ausgemessen:
http://www.lukor.de/Ski/StMoritz/GPS/index.html
kam auf knapp 40 aber eine 2 oder 3 pisten ausgelassen, also offensichtlich glaubhaft.
wobei es niemals mit z.b. sulden vergleichbar ist, die ja auch um die 40km haben, das ist schon eine ganz andere liga, vor Allem wenn ganz oben und hahnensee auf sind.
 
Die Vermessung der Pisten ist gleich Thema in Wiso (19:25 Uhr im ZDF).
 
Da bin ich aber gespannt... So ganz geheuer ist mir der Schranhe aber trotzdem nicht.,weiß nicht warum
 
Da haben Titlis u. Corvatsch aber ein verdammt schlechtes Bild abgegeben.
Nach dem Motto,"wir wissen das wir bescheißen, aber die Anderen tun s doch auch".
Das zur besten Sendezeit!!
 
Naja was sollen sie jetzt auch sagen. Es geht um ihre Existenz und sein wir mal ehrlich 2/3 der Skigebiete macht das doch im ähnlichen Stil. Vieiecht nicht ganz so Hard aber trotzdem. :!:
 
Was mir zu dem Thema am Samstag in SHLF aufgefallen ist: An verschiedenen Stellen gab es zwischen 100 und 300 Metern lange, eine Raupenspur breit präparierte "Pisten" der Kategorie "hellblaue Umfahrung einer blauen Piste". Diese Stücke hatten für mich keinen erkennbaren Sinn. Mir kam nur der Gedanke, dass auf diese Weise in Summe auch wieder ein paar Pistenkilometer zusammenkommen. Vielleicht eine Maßnahme aus der Beratung durch Schrahe :twisted: .
 
Ja , sodass hab ich auchschon gedacht. Die Ziehen einfach (wie loipen)Spuren durch den schnee. Und schon hat man halt mal schnell 5 Km mehr. Der Schrahe der spinnt. Ich kann seine Berechnungen nicht verstehen . Wie hier angesprochen wird ich mir ja sein Buch kaufen aber die Kosten sind mir echt zu fett ...
 
DerNiederbayer schrieb:
Was mir zu dem Thema am Samstag in SHLF aufgefallen ist: An verschiedenen Stellen gab es zwischen 100 und 300 Metern lange, eine Raupenspur breit präparierte "Pisten" der Kategorie "hellblaue Umfahrung einer blauen Piste". Diese Stücke hatten für mich keinen erkennbaren Sinn. Mir kam nur der Gedanke, dass auf diese Weise in Summe auch wieder ein paar Pistenkilometer zusammenkommen. Vielleicht eine Maßnahme aus der Beratung durch Schrahe :twisted: .
Die breiten Pisten in SHLF kannst du doch locker durch Unterbrechung der Präparation in mehrere Teile aufteilen und hast dann zwar weniger breite Pisten aber dafür mehr Pistenkilometer. Insofern finde ich die Praxis verschiedener Skigebiete ab einer gewissen Pistenbreite die Pistenkilometer zu verdoppeln durchaus verständlich. Wurde z.B. früher ein Hang durch einen Schlepper in 2 Teile aufgeteilt, hatte man quasie eine doppelt soviel Abfahrtskilometer. Wird jetzt dieser Schlepper nun durch eine Sesselbahn ersetzt wird die Piste breiter, dafür gehen aber die Pistenkilometer zurück wobei sich doch nichts geändert hat außer, dass der Schlepper weggefallen ist.
 
Es ist aber eben die Pistenlänge. Die hat nichts mit der Breite zu tun. Eine Piste in eine Piste und nicht zwei.
 
burgi83 schrieb:
Die breiten Pisten in SHLF kannst du doch locker durch Unterbrechung der Präparation in mehrere Teile aufteilen und hast dann zwar weniger breite Pisten aber dafür mehr Pistenkilometer. Insofern finde ich die Praxis verschiedener Skigebiete ab einer gewissen Pistenbreite die Pistenkilometer zu verdoppeln durchaus verständlich.

Ja, das könnte man natürlich tun, und das ist ja durchaus nicht unüblich, wie wir seit der öffentlichen Diskussion dieses Themas wissen. Das macht es aber nicht besser.

Außerdem war in den Fällen, die ich meine, die normale Piste so breit wie immer. Die schmalen "Ergänzungen" befanden sich ca. 20 bis 30 m neben der Piste z.B. etwas oberhalb am Hang. Der nicht präparierte Bereich dazwischen hat sicher nie zur Hauptpiste gehört, hier wurden also nicht aus einer breiten zwei schmalere Pisten gemacht.
 
Am Besten ist einfach immer noch, gar nicht auf die angegebenen Pistenkilometer zu achten. Ich tue das nie, habe selbst in meinen Heimgebieten kaum eine Ahnung, wie viele da angegeben werden. Entscheidend ist für mich mein persönliches subjektives Bild, wie gross und abwechslungsreich ein Skigebiet ist. Und wenn ich noch nicht dort war, dann mache ich mir das Bild aufgrund eines Pistenplans bis ich dann mal dort war. Ich kann gar nicht verstehen, wie versessen man auf diese blöde Zahl sein kann, obwohl ich sonst durchaus ein Zahlenmensch bin (und trotzdem keine Höhenmeter zähle/messe).
 
Ich hab mir den Beitrag gestern in der Mediathek angesehen und folgendes ist mir aufgefallen:
1. Der Schrahe nimmt die Österreicher sehr in Schutz, sagt aber nie, dass ER SELBER da jetzt ein Pistensiegel vergibt.
2. Der Befragte der Engelberger gibt wirklich ein sehr unglückliches Bild ab, wenn er sagt, dass er schon mit 65 (statt32 gemessenen, 82 angegebenen)Kilometern Piste werben könnte, dadurch aber einen Wettbewerbsnachteil hat.
3. Zum Glück für die gezeigten Skigebiete guckt niemand mehr öffentlich rechtlichen Rundfunk
4. Herr Schrahe ist ein Ski-Beamter. Total unsympathisch in seiner "Mission".


Pistenplan angucken und die Ausdehnung des Skigebiets bei Google-Maps anschauen ist doch VIEL aussagekräftiger als diese "Daten" mit denen geworben wird.
Und es dauert bestimmt nicht viel länger. Ich wähle jedenfalls so aus.
 
Ohne Ironie, habe ich einmal eine Frage: Wird in Deutschland die Pistenlänge nicht geschönt? Sind die Deutschen Skigebiete ehrlicher als die im Beitrag von WISO genannten Schweizer und Französischen Skigebiete?
 
Von Schrahe kann man halten was man will, ich halte sehr wenig von ihm und seiner Art denn er ist eigentlich der einzige der aus dieser Sache odrdentlich Profit schlägt!
 
philippe ch schrieb:
Ohne Ironie, habe ich einmal eine Frage: Wird in Deutschland die Pistenlänge nicht geschönt? Sind die Deutschen Skigebiete ehrlicher als die im Beitrag von WISO genannten Schweizer und Französischen Skigebiete?

Das sind aber 2 Fragen!

Hier die Antworten (ohne Gewehr, Pistole, einfach nur aufgrund von gefährlichem Halbwissen und mit dem Handy getrackten Ausfahrten):
1. Doch, na klar. Ohne Ende, sonst fährt nachher keiner mehr in Deutschland. Aber nicht alle.
2. Nein. Außer wenn man sagt, man kann weniger stark lügen.

Feldberg? 63km? Niemals, vielleicht mit dem ganzen Verbund, aber dann muss es anders kommuniziert werden.
Das Nebelhorn dagegen wirbt mit 13km Pisten. Ziemlich realistisch.
 
In jedem Fall hat Herr Schrahe einen Stein ins Rollen gebracht- bei einem Thema der schon vielen ein Dorn im Auge war.
Den einzigen Vorwurf den man ihm machen kann ist, dass er damit Geld verdient. Entsprechend angreifbar sind seine Ergebnisse.

danimaniac schrieb:
3. Zum Glück für die gezeigten Skigebiete guckt niemand mehr öffentlich rechtlichen Rundfunk
Aja.... das war mal....
 
ski-chrigel schrieb:
Entscheidend ist für mich mein persönliches subjektives Bild, wie gross und abwechslungsreich ein Skigebiet ist. Und wenn ich noch nicht dort war, dann mache ich mir das Bild aufgrund eines Pistenplans bis ich dann mal dort war.

:top: :top:

Ich habe lieber ein Gebiet in verschiedenen Ausrichtungen, mit verschiedenen Ausblicken, und Pisten unterschiedlicher Charaktere, als 100km Pisten entlang eines eizigen Hanges nebeneinander in die Landschaft gefräst, die alle gleich characterlos sind...
Beispiel:
Corviglia: Die ganzen Pisten von Corviglia richtung Westen sind für mich irgendwie alle gleich, gehe ich richtung Marguns verändert sich alle paar 100m das Gelände komplet...
Engelberg: Stand / Jochpass / Engstlensee... auf so engem Raum so absolut unterschiedliche Umgebungen...

Nur leider sehen das wohl die wenigsten so wie wir ;)
Ich glaube wir haben extrem unterschiedliche Ansprüche an die Skigebiete (z.B. ist mir die Umgebung wichtiger, dir wie ich heraus lese die tatsächliche Pistenqualität), aber die Grundeinstellung ist schon ähnlich...
 
chatmonster schrieb:
ski-chrigel schrieb:
Entscheidend ist für mich mein persönliches subjektives Bild, wie gross und abwechslungsreich ein Skigebiet ist. Und wenn ich noch nicht dort war, dann mache ich mir das Bild aufgrund eines Pistenplans bis ich dann mal dort war.

:top: :top:

Ich habe lieber ein Gebiet in verschiedenen Ausrichtungen, mit verschiedenen Ausblicken, und Pisten unterschiedlicher Charaktere, als 100km Pisten entlang eines eizigen Hanges nebeneinander in die Landschaft gefräst, die alle gleich characterlos sind...
Beispiel:
Corviglia: Die ganzen Pisten von Corviglia richtung Westen sind für mich irgendwie alle gleich, gehe ich richtung Marguns verändert sich alle paar 100m das Gelände komplet...
Engelberg: Stand / Jochpass / Engstlensee... auf so engem Raum so absolut unterschiedliche Umgebungen...

Nur leider sehen das wohl die wenigsten so wie wir ;)
Ich glaube wir haben extrem unterschiedliche Ansprüche an die Skigebiete (z.B. ist mir die Umgebung wichtiger, dir wie ich heraus lese die tatsächliche Pistenqualität), aber die Grundeinstellung ist schon ähnlich...


Da muss ich dich mal nach Anzère schicken.
Das sind meiner Meinung nach so völlig unterschiedliche Sachen, schön kupierte Pisten, ich glaube da wurde nicht viel nachmoddeliert.
Les Rousses ist eine schön lange Piste die die Baumgrenze durchschreitet. Die schwarze Talabfahrt runter in den Ort ist auch genial durch Felsen und dann ein langer steiler Schlusshang. Und dazwischen verschiedene schöne Sachen. (Und die Pisten-km sind evtl kaum geschönt ;-) )
 
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