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Diskussion um Wasserfallen-Bahn

TITLIS

Fichtelberg (1214,6m)
:D wasserfallen bahn wird jetzt definitiv saniert nur es gibt keine verlängerung auf den vogelberg
 
Könntest du deinem Posting vielleicht etwas mehr Inhalt geben, damit hier nicht nur eine kleine Minderheit weiss wovon du sprichst? Ausserdem: GIbt es einen Grund dafür (Zeitungsartikel o.ä.) weshalb dieser Thread im Medienberichte Forum steht?

Danke
Jakob
 
webjournal.ch berichtet:

Basel brütet ncoh über Wasserfallen-Spende

Entscheid über finanzielle Unterstützung des Kantons Basel-Stadt für die Erneuerung der Wasserfallenbahn noch offen

BASEL. reg.- In diversen Medien wurde in den letzten Tagen (November 2005) mehrfach berichtet, der Kanton Basel-Stadt beteilige sich nicht an den Kosten für die Erneuerung der Wasserfallenbahn. Die Behandlung des entsprechenden Geschäftes durch den Regierungsrat steht allerdings zur Zeit noch aus.

Die Vorsteherein des Finanzdepartements, Regierungsrätin Eva Herzog, wurde am 8. November 2005 von einer lokalen Zeitung angefragt, ob sich Basel-Stadt an der Finanzierung der Wasserfallenbahn beteilige. Als Finanzdirektorin und Vorsitzende des Lenkungsausschusses Partnerschaftsverhandlungen auf baselstädtischer Seite ging sie automatisch davon aus, dass es sich um ein neues partnerschaftliches Geschäft handeln müsse und antwortete entsprechend vorsichtig. Sie sagte unter anderem aus, es müsse ja nicht alles partnerschaftlich geregelt werden. Aus politischer Vernunft gab sie bewusst keinerlei Versprechungen oder Zusagen irgendwelcher Art ab.

Die anfragende Person war nicht die Autorin des späteren Artikels, hatte selbst keine Kenntnis vom Thema und wusste entsprechend über den Kontext der Anfrage nicht Bescheid. Deshalb konnte Eva Herzog auch nicht feststellen, dass sie die falsche Adressatin war. Die Anfrage hätte nämlich eigentlich Regierungsrat Jörg Schild in seiner Funktion als oberster Schirmherr über den Lotteriefonds unterbreitet werden müssen. Eva Herzog wusste damals noch nicht, dass ein Gesuch an den Lotteriefonds Basel-Stadt gestellt worden war, weshalb sie wahrheitsgetreu aussagte, die Wasserfallenbahn seien bisher im Regierungsrat kein Thema gewesen. Das "bisher" wurde dann im Zeitungsartikel leider weggelassen, womit Herzogs Aussage die unterschwellige Bedeutung bekam, der Regierungsrat habe die Frage einer finanziellen Beteiligung an der Wasserfallenbahn zwar erörtert, aber eine Unterstützung sei kein Thema. Leider wurde Eva Herzog der Artikel mit ihrem Statement auch nicht vorgängig zum Gegenlesen vorgelegt.

Der Regierungsrat wird voraussichtlich in seiner Sitzung vom kommenden Dienstag, 6. Dezember 2005 über das eingereichte Lotteriefondsgesuch entscheiden. Der entsprechende Entscheid wird abhängig sein von der Höhe der im Lotteriefonds verfügbaren Gelder und den sich daraus ergebenden Möglichkeiten für eine Unterstützung der Gondelbahn auf die Wasserfallen.
 
Laut Basler Zeitung hat die Basler Regierung eine Million aus dem Lotteriefonds bewilligt. Auch wenn das ein schöner Zustupf ist: Es bleibt weiterhin offen, ob das mit der Sanierung klappt. Stichtag ist der 14. Dezember 2005.

Schade und unverständlich, dass die Infos auf der Website der Wasserfallenbahn diesbezüglich völlig veraltet sind - da würde ich mich auch fragen, wie ernst die es meinen...
 
Ganz ehrlich. Ich freu mich. Ich hoffe endlich hat mal diese dumme "Friss oder Stirb" Taktik versagt. So traurig es ist.

Was denken sich Seilbahnen eigendlich bei so etwas??
 
Ich muss da Michael Meier zustimmen... Zwar wäre es schade, wenn die Bahn in Zukunft nicht mehr existieren würde.
Doch aus ökonomischer Sicht frage ich mich, was der Sinn der Wasserfallenbahn in Zukunft sein kann. Im Winter fallen die Skifahrer aus der Region Basel weg, weil man da oben ja nicht skifahren kann. Im Sommer gibts mittlerweile dermassen viele Angebote in der Region, dass man sich gut überlegen müsste, was man als Attraktion dort hinstellen wird.

Die 10 Millionen Franken Investitionssumme sind meiner Ansicht nach viel zu wenig. Wenn man wirklich einen rentablen Betrieb ermöglichen möchte, dann muss man wohl mindestens doppelt so viel investieren! Einen anständigen Bike-Park im Sommer und evtl. eine Sommerrodelbahn von ganz oben nach ganz unten. Im Winter das Angebot auf Winterrodelbahn und Schlitteln fokussieren und ein rentabler Betrieb wird so langsam vorstellbar.

Das ganze wird so rauskommen, dass die Bahn im nächsten Jahr nicht erneuert wird und 10 Jahre brach liegt. Dann kommt jemand auf die Idee, ein Freizeitparadies da oben zu errichten und investiert 20 - 30 Millionen Franken. Nur ist dann fertig mit Gondelbahnclub und Trägerverein - und das Geschrei vonwegen kapitalistisch veranlagtem Grossunternehmer geht los. Heil dir Helvetia!

Eine neue Wasserfallenbahn just for fun? Nein Danke!
 
:lol: Genau!!

Und dass man in der Zeitung über die Spenderschwachen unternehmen und Halbkantone herzieht find ich noch danebener. Immerhin 6 Millionen. Für das Geld kann man die alte Bahn wieder in Schuss bringen. Und wehe es behauptet einer, es gäbe keine Ersatzteile. Ich sehs bei unsere Bahn wie man das Richtig macht! Alles eine Frage des Willen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Denn Geht nicht, Gibts nicht. Aus 2 mach 1 und jedes Ding nicht nur ein mal und auch nicht nur 2 mal sondern 3 mal in den Fingern drehen bevor man es wirklich wegschmeisst.
 
Sanierung der alten Bahn wäre schön! Aber ist das überhaupt möglich? Ich war der Ansicht, die Müllerklemme sei nicht mehr erlaubt.
 
Basler Zeitung:

Sanierung der Wasserfallen-Gondelbahn beschlossen

Mit der Gondelbahn gehts hinauf auf die Wasserfallen. Foto Hannes-Dirk Flury

Liestal. SDA/baz. Die Sanierung der Wasserfallen-Gondelbahn kann beginnen: Dies hat der Stiftungsrat beschlossen, nachdem acht Millionen Franken gespendet wurden. Zur langfristigen Rettung der einzigen Nordwestschweizer Luftseilbahn sind zehn Millionen Franken nötig.

Ab 18. April werden die alten Masten und Teile der Gebäude abgerissen, wie am Dienstag an einer Medienkonferenz bekannt gegeben wurde. Am 30. September ist die Wiedereröffnung geplant. Die 25 neuen Gondeln (bisher 36) mit sechs (vier) Plätzen und Panoramafenstern befördern 600 (320) Personen pro Stunde.

Bis Dienstag sind Spenden-Zusagen für insgesamt 8,0587 Millionen Franken eingetroffen. Der Kanton Baselland will vier Millionen beisteuern, Basel-Stadt eine Million. Auch Gemeinden (400'000 Fr.), Firmen (1,6 Mio.) und Private spenden zur Rettung des beliebten Ausflugsziels.

Happenings geplant

Das Sanierungsbudget liegt bei insgesamt zehn Millionen Franken. Mit dem bisherigen Sammelergebnis von 8,06 Millionen und eigenen Mitteln von 500'000 Franken steht eine Fremdfinanzierung von einer Mio. Fr. sowie eine «Finanzierungslücke» von 441'348 Franken in den Büchern. Die Geldsuche geht also weiter; diverse Happenings sind geplant.

Die Sanierung sei zuerst «mühsam angelaufen», sagte alt Landrats- und Gondelbahnstiftungsrats-Präsidentin Heidi Tschopp. Nach Medienberichten habe sich dann herumgesprochen, dass die Alternative der Abbruch der Bahn wäre, ergänzte Bahn-Vizepräsident und Kantonsgerichtspräsident Peter Meier.

Die Regierung habe ihre Unterstützungszusage von maximal vier Millionen Franken für die Sanierung samt Verlängerung auf den Vogelberg angepasst. Das Geld fliesst nun auch für die reine Sanierung. Die Verlängerung ist wegen Landeigentümer-Widerstand vertagt worden. Sie bleibe «strategisches Ziel», sagte Projektleiter Johannes Sutter.

Flucht nach vorn

Im Mai 2007 läuft die bisherige Betriebskonzession aus. Für eine neue hat der Bund neue Sicherheitsauflagen gemacht. Diese sind Anlass, die veraltete Bahn komplett zu erneuern, was Betriebskosten senken, Kapazitäten erhöhen, den Komfort verbessern und so Mehreinnahmen generieren soll.

Kommen die zehn Millionen nicht zusammen, fehlen Rückstellungen, wenn in zehn Jahren die nächste Routinerevision ansteht. Dann müsste die Gondelbahn wieder auf Betteltour gehen, sagte Tschopp. Für die heute noch fehlenden brutto zwei Millionen Franken liegen die Hoffnungen vor allem bei der bisher zurückhaltenden Grossindustrie der Region.

Ersatzbusse während Bauzeit

Während der Bauzeit sollen übers Wochenende statt der Gondeln Ersatzbusse auf die Wasserfallen fahren. Die Standortgemeinden Reigoldswil und Waldenburg stehen laut den Gemeindepräsidenten hinter der Bahn. Wie Reigoldswil sein 200'000-Franken-Verkehrskonzept dazu finanziert, ist indes noch nicht entschieden.

Nach der Sanierung werden die Fahrpreise laut Tschopp «massvoll bescheiden» erhöht. Die alten Gondeln werden zu je 500 Franken verkauft. Die Wasserfallenbahn wird seit den 90er-Jahren von der Stiftung getragen. Diese war gegründet worden bei der letzten Rettungsaktion. Auch damals machten neue Sicherheitsauflagen des Bundes eine Bettelaktion nötig.
 
habe gehört das die alten Goondlen für 500 Franken verkauft werden etwa 350 euro glaube ich oder so so jetzt muss mein Vati in die Tasche greiffen nee war nur en scherz wäre ja schön wenn ich so eine haben könnte Träum Träum 8O 8O
 
Übrigens sind alle Gondeln verkauft.

Der Schweizer Heimatschutz möchte die Anlage übrigens unter Schutz stellen. Warum kommen die eigentlich immer erst aus ihrem Loch gekrochen wenn der Zug schon abgefahren ist?? Diese Diskusion ging jetzt sicher schon 2 Jahre und keiner hats gekratzt.

Ratet mal wer dieses Jahr nichts mehr gespendet hat.
 
Der Schweizer Heimatschutz möchte die Anlage übrigens unter Schutz stellen. Warum kommen die eigentlich immer erst aus ihrem Loch gekrochen wenn der Zug schon abgefahren ist?? Diese Diskusion ging jetzt sicher schon 2 Jahre und keiner hats gekratzt.

:lol: Und dann sind die Leute des Heimatschutzes furchtbar enttäuscht, dass sie bei den Verantwortlichen eines Bauprojektes auf taube Ohren stossen.
 
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